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trabold feinstölfilter


baloujunior am 03 Aug 2013 22:41:44

wer hat erfahrung damit

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

ameisenprof am 04 Aug 2013 00:43:43

Trabold Filter kommen bei mir aus der Region, wir haben einen 75ps Seat Cordoba TDI seit ca 10 Jahren mit Trabold Filter laufen, was möchtest du denn gerne wissen?

Gast am 04 Aug 2013 07:34:52

baloujunior hat geschrieben:wer hat erfahrung damit


Was meinst Du warum heute ALLE Fahrzeughersteller noch einen herkömmlichen Öl Filter besitzen :!: (Der bleibt ja auch per Hompage auch weiterhin vorhanden)
Ich habe keine Erfahrung mit dem Filter , kenne auch keinen Motor wo welche verbaut sind -> bei Hydraulik und Getriebe sieht es anders aus , aber nicht beim Motor und ich kenne einige.
Meine Empfehlung , lass die Finger davon .
Öl verbraucht sich im Laufe der Zeit -> Ich wüsste nicht , das der Filter verbrauchte Additive bzw. Schmierstoffe dem Öl hinzufügt . Für mich ist das nur verarsche -> die Hompage liest sich ja auch so :lach:
Ich stell hier jetzt keinen Link rein -> für mich absoltes "Geldmachen" mit der Angst der anderen (wie es auch auf deren Homepage steht.)
Oder kennt hier Jemand einen , der auch 500000km ohne ÖLwechsel fährt :lol:

PS: Willst Du Geld sparen oder aus welchem Grund interessiert dich dieser "Feinstölfilter" :?:

Anzeige vom Forum


Gast am 04 Aug 2013 08:01:58

[/quote]


Oder kennt hier Jemand einen , der auch 500000km ohne ÖLwechsel fährt :lol:

:[/quote]

Ja hier: --> Link

Hallo Meier923

Du schreibst das du keiner Erfahrung damit hast, behauptest das es alles verarsche ist ???
Das sehe ich anders. Glaubst du denn das sich hier was auf dem Markt durch jetzt was den
Oelmutis schadet. Nee da kannste lange warten. Solche Systeme werden sogar regelrecht bekämpft.
Du schreibst das der Filter aus dem Oel kein neues machen kann. Das stimmt, aber warum wird Oel denn
gewechselt ? Weil es verunreinigt ist.
So und zum Schluss erklär mir doch bitte mal was verbrauchte Additive sind ?
LongJohn

Gast am 04 Aug 2013 09:25:06

So und zum Schluss erklär mir doch bitte mal was verbrauchte Additive sind ?

Motoröl besitzt spezielle Zusätze(Additive) , die das Öl schmierfähig halten , diese gehen mit der Zeit verloren bzw, werden verbrannt , deshalb macht man ja auch einen Ölwechsel und verringert das Risiko eines Motorschadens.
Zu altes Öl verändert seine Viskosität und wird beim fahren bis zum bitteren Ende mit verbrannt -> Einige Dieselmotoren verbrauchen auch Öl , was NORMAL ist, da hilft auch der Filter nicht

Den Link kannste knicken :lol:
© Trabold LC, Hollywood


Das mit den km , IST VERARSCHE Denn :
ohne dass sie einen Ölwechsel nötig gehabt hätten...
-->> Gemacht haben die einen Ölwechsel , alles andere halte ich für "fast" Unmöglich.

Jetzt noch bessere Garantie!

Neu: Trabo...Die Trabold Filter GmbH gewährt..ihren Bedingungen für das Filtergehäuse eine Garantie von 3 JAHREN. Die Trabold Filter GmbH garantiert, daß bei vorschriftsmäßiger Montage der Originalteile und bei Wartung / Kontrolle der Filteranlagen gemäß den Vorgaben das durchfließende Öl feinstgefiltert wird.

Eine Garantie von 3 Jahren geben wollen nach Ihren Bedingungen -> Nachteilimmer zu Denjenigen , der den Schaden hat :lol:


Macht doch was Ihr wollt , meinetwegen wechselt das Öl nie :!:

Gast am 04 Aug 2013 09:46:00

meier923 hat geschrieben:
baloujunior hat geschrieben:wer hat erfahrung damit


Für mich ist das nur verarsche


ich denke der jährliche Ölwechsel kommt der verarsche näher.

ameisenprof am 04 Aug 2013 13:00:50

Unser Seat Cordoba hat 350 000 km laufleistung mit 2 Ölwechsel. Da kannst mir erzählen was du magst, denn die 350t km kommen nicht von nirgendwo.
natürlich muss man ab und an nachkippen bzw wenn man den Trabold Filter wechselt muss man eh einen Liter hinterher nachfüllen weil alleine im Filter Öl sitzt was man ersetzen muss. aber schwachsinnig ist das teil absolut nicht.

Der Traboldfilter ist für Automobilhersteller uninteressant weil die Ölindustrie sich das nicht leisten kann kein Öl mehr zu verkaufen und die Öl & Automobilindustrie natürlich ganz dicke freunde sind.

haballes am 04 Aug 2013 13:33:28

:D sollen wir direkt die Mathy Zusätze in dem Fred mit abfrühstücken? :D
Dann muss nur ein Fred zugemacht werden, denn so wird, wie in jedem Forum die Diskussion wohl enden.

Bei heutigen Ölen, heutigen Serviceintervallen und bei den Mengen, da ist das überflüssig.

Bei Omnibus und LKW, da sind solche Filter drin.
Und bei Oldtimern lohnen sich gegebenenfalls Additivzusätze.


Meine Firmensprinter haben teilweise das letzte Mal vor 60.000km einen kompletten Ölwechsel gesehen.
Muss der Motor nicht auf, sehe ich keinen Grund dafür. Bisher leben sie alle mit über 250.000 km teilweise auf der Uhr.
Die Probleme machen sie mit anderen Dingen. Die Motoren schnurren.

svenhedin1 am 04 Aug 2013 17:12:30

Hi,
wenn mit dem Trabold-Filter der sogen. Nebenstromölfilter gemeint ist, dann ist das aller erste, viel viel Geld sparende Sahne für die normalen Endverbraucher - aber aus gleichem Grund von der Mineralölwirtschaft udn den Werkstätten total bekämpft heisst es

Die normalen Ölfilter sind einfach IN REIHE geschaltet zum Ölkreislauf - sprich die ganze umfliessende Ölmenge, all das ganze Öl, dass nicht nur schmiert sondern auch kühlen soll in all den inneren Motorwärmenestern , dass muss da druch fliessen udn deshalb kann das Hauptstromölfilter nur sehr serh grobmaschig sein - weil sonst bräche bei heissem Öl der Ödruck zusammen.

Deshalb haben alle LKW udn auch Industriemotore Ölfilter, die NICHT in Reihe, sondern in einem Nebenkreislauf-Abzweig des Hautölkreislaufes sitzen als sogenannte NebenstromFEINSTÖLfilter, die in langsamer Strömung dort über ganz ganz kleiene iltermaschen alles an jeglichem Dreck tatsächlich aus dem Öl raus holen - was da an schädlichen Ablagerungen udn Verschleissmaterial drin ist - denn wenn im Nebenstomkreisllauf durch das Feinstfilter der Öldruck gering ist, ist das nicht schlimm - folglich kann hier das Filter auch serh fein sein. .

Das wäre auch ökologisch sinnvoll - wenn es denn tatsächlich um Umweltbelange ginge. Aus meiner Sicht geth es aber ums Riesengeschäft nur mit den Ölwechseln - die zu 4/5 überflüssig würden. Folglich ist die Lobby entsprechnd aktiv und gegen diese Filter und sie gehören ja auch zu den daran verdienenden Firmen udn deren "Fach"presse - dei das Thema auf entsprechenden Druck hin dem gemeinen Volk entsprechend verschweigt

Gast am 04 Aug 2013 19:17:11

haballes hat geschrieben:Meine Firmensprinter haben teilweise das letzte Mal vor 60.000km einen kompletten Ölwechsel gesehen.


Im Ernst?

Gast am 04 Aug 2013 20:46:55

Bei Omnibus und LKW, da sind solche Filter drin.

Bei SISU , MAN ,Deutz und bei Perkins Motoren , die ich kenne sind keine verbaut ! Beispiele Sven :wink:
Bestenfalls ist ein zusätzlicher Zentrifugenfilter verbaut.

haballes am 04 Aug 2013 20:51:56

meier923 hat geschrieben:
Bei Omnibus und LKW, da sind solche Filter drin.

Bei SISU , MAN ,Deutz und bei Perkins Motoren , die ich kenne sind keine verbaut ! Beispiele Sven :wink:
Bestenfalls ist ein zusätzlicher Zentrifugenfilter verbaut.



Zentrifugenfilter

Den meinte ich.

Gast am 04 Aug 2013 21:14:47

Zentrifugenfilter

Den meinte ich.

Ja , das stimmt->die gibt es schon 30 Jahre und länger :D

Long John Silver am 05 Aug 2013 18:50:58

Ich versuch's mal, ohne gleich in Viskosität, Scherkräfte, Polymerketten usw. abzudriften...

Motoröl hat drei Funktionen: Es kühlt, es schmiert und es transportiert Verunreinigungen ab (Übrigens in dieser Rangfolge).

Zum Kühlen muss es eine bestimmte Viskosität haben, um bei allen möglichen und unmöglichen Temperaturen überall hinzukommen, wo es hin soll. Kennen wir alle: 10W40 und ähnliches.

Zum Schmieren muss es eine bestimmte "Reissfestigkeit" haben, damit nirgends, auch nicht bei besonders hoher Belastung, der Schmierfilm abreisst. Das wird durch sehr lange Polymerketten sichergestellt, die in mineralischen Ölen durch raffinieren verlängert werden, in synthetischen Ölen quasi aus dem Reagenzglas besonders lang sind.

Zum Abtransport von Verunreinigungen muss es "sauber" sein, also genug freie Moleküle (meist Additive) enthalten, an die der Dreck andocken kann. Bei größeren Verunreinigungen, z.B. feinsten Metallspänen durch Abrieb, dockt nichts an, das wird einfach ausgespült und bleibt im Ölfilter hängen (meist Hauptstrom und aus oben genannten Gründen grobporig).



Warum schreib ich das alles:

Weil man mit einem Feinstfilter sehr wohl eine ganze Menge Schmutz aus dem Öl bekommen kann, aber auf keinen Fall die Kühl- und Schmiereigenschaften verbessert, die ganz unweigerlich im Betrieb abnehmen.

Wie lange das Erschöpfungsintervall eines Öls ist, hängt vom Motor und der Nutzung ab.

Luftgekühlte (eigentlich Ölgekühlte) Motoren mit "Abgasoptimierung" wie die aktuellen Harleys zum Beispiel erschöpfen das Öl recht schnell.

Wassergekühlte Vielzylinder mit moderaten Leistungsabforderungen zum Beispiel im Daimler Double Six könnten theoretisch wesentlich länger fahren, als das ohnehin schon lange Intervall angegeben ist.


Öl und Ölwechsel halten ganze Industriezweige am Leben.
Aber wer kann sicher beurteilen, wann das Öl erschöpft ist (bzw. eben gerade noch nicht)?

LJS

Gast am 05 Aug 2013 19:33:33

Warum schreib ich das alles:

Weil man mit einem Feinstfilter sehr wohl eine ganze Menge Schmutz aus dem Öl bekommen kann, aber auf keinen Fall die Kühl- und Schmiereigenschaften verbessert, die ganz unweigerlich im Betrieb abnehmen.

Wie lange das Erschöpfungsintervall eines Öls ist, hängt vom Motor und der Nutzung ab.


Danke, :daumen2:

Gast am 06 Aug 2013 12:14:35

Ich glaube nicht, das Öl tatsächlich altert.

Schiffsdiesel werden auf eine Lebensdauer von 150.000 Betriebsstunden hin konstruiert, im Gegensatz zu den 5000 Betriebsstunden eines KFZ-Motors. Bei Schiffdieseln wird das Öl (in großen Maschinen bis zu 100 Tonnen) aufwendig gefiltert aber niemals gewechselt. Es wird aufgefüllt, das allerdings sehr penibel.

Und auch wenn man Öl, Filtertechnik und Anwendungscharakteristik der Motoren nicht vergleichen kann: Ich denke, es gibt ein anderes Interesse von Werkstätten und Händlern, die Kunden regelmäßig in der Werkstatt zu haben.

haballes am 06 Aug 2013 12:43:19

Ich bin da ziemlich bei dir.
Kurze Intervalle, oder der "kostenfreie Ölwechsel" bei A.*.U ist immer ein gutes Mittel dem Kunden einen "dringenden" Zusatzauftrag anzuhängen.

Wichtig ist nur, das man das Öl im Auge behält.

Bei älteren Fahrzeugen entsteht bei häufiger Kurzstreckenfahrt eine Kondenswasserbildung, was zu dem weißen "Nivea" artigem Schleim führt, was zum Beispiel die Harleys (EVO Sporty) gerne aus dem Kurbelgehäuse rauskötzeln, oder beim alten Opel Kadett oben am Öldeckel sichtbar ist.

Von den späten 90ern bis Mitte der 2000er war dies fast kein Thema mehr, fuhr man nicht grad Exoten wie Lada Niva.

Danach ging der Partikelfilterwahn los.
Unterbricht man häufig die Reinigungsphase, tja und man hat ja da gar keinen Einfluß drauf, man weiß ja noch nicht einmal wann der Partikelfiter gerade mal wieder Putztag hat, dann wird das Öl mit dem dafür gedachten Kraftstoff vermengt und der Bordcompi flippt aus.

Da wo die Motoren Langstrecke (das ist bei Wohnmobilen meist so) oder den ganzen Tag durchlaufen, da kann man bedenkenlos den Ölstand ergänzen bei Bedarf und erhält dadurch die nötige Ölqualität.

Long John Silver am 06 Aug 2013 12:46:29

aldebaran hat geschrieben:Ich glaube nicht, das Öl tatsächlich altert.

...


Motoröl altert nicht. Es erschöpft sich. Das ist ein Unterschied.

Erschöpfen bedeutet vor allem: Die langen Polymerketten werden durch Hitze und Reibung (z.B. In schnell laufenden Lagern) getrennt und verlieren dadurch ihre Schmierfähigkeit - der Ölfilm kann abreißen.

Zusätzlich erschöpfen sich die Additive, die Verbrennungsrückstände binden und abtransportieren.

Das gilt bei jedem Verbrennungsmotor, besonders aber bei kleinen und schnelldrehenden Motoren, die viele Warmlaufphasen, insbesondere auch mit Winter-Kaltstarts überstehen müssen.

Wie schnell dreht so ein Schiffsdiesel...? Und wie oft wird er in den 150.000 Betriebsstunden kaltgestartet? Ach gar nicht... Wird vorgeheizt... Sach bloß... ;-)


Dass Werkstätten und Ölindustrie trotzdem gerne was verdienen wollen, ist unbestreitbar...

LJS

Long John Silver am 06 Aug 2013 12:58:29

haballes hat geschrieben:...
Bei älteren Fahrzeugen entsteht bei häufiger Kurzstreckenfahrt eine Kondenswasserbildung, was zu dem weißen "Nivea" artigem Schleim führt, was zum Beispiel die Harleys (EVO Sporty) gerne aus dem Kurbelgehäuse rauskötzeln, oder beim alten Opel Kadett oben am Öldeckel sichtbar ist.

...


Der kleine Sven schreibt jetzt 100 Mal an die Tafel:

"Ich darf meine Sportster nicht immer nur bis zur Eisdiele fahren. Dazu ist sie zu piefig and außerdem geht sie kaputt."

Wenn - unabhängig davon - weißer Schleim aus der Entlüftung kommt, ist was faul. Soviel Kondenswasser kann sich gar nicht bilden...
Aber das wäre dann ein Thema für ein Harald-Detlevson Forum (oder einen kundigen Schrauber)

LJS

mischa1 am 06 Aug 2013 17:19:06

..... Außer den Einsatzbedingungen (Kurz-/Langstreckenverkehr) ist auch die Ölmenge im Motor eine nicht zu vernachlässigende Variable. Alle Nebenstromfilter bedingen m.W. eine größere Ölfüllmenge, was allein schon die Ölbelastung verringert.

Schöne
Mischa

marmarq am 06 Aug 2013 18:19:40

Nebenstromfilter im Auto ein ur alter Hut! Hatte mein alter Herr schon in seinem Außendienst-Benz (Strich8er 240D u. 123er 230/230E/124er 300D ) Ich in allen 5ern (524td/525TDS/535D) alle 20tsd wurde die Patrone gewechselt, nen 1/2 Öl nachgefüllt, fertig wars. Alle 100-120tsd war Ölwechseln angesagt. Jedes der Fz. hatte bis zum Verk. Laufleistungen v.250-300tsd km, immer ohne Motor,Kopf und Laderschäden. Der Filter wurde von Fz. zu Fz. übernommen.

Würde ich heute noch 50-70tsd km/anno abspulen, wär wieder ein Nebenstromfilter drin (allerdings nicht Trabold, andere Mütter haben auch schöne Töchter)


Hier kein Ölwechsel, und das ohne Nebenstromfilter
--> Link

gr mani

Allradmobilist am 06 Aug 2013 18:22:38

hier die Webseite zum Selberlesen: --> Link
und hier die techn. Daten: --> Link

Gast am 06 Aug 2013 18:29:26

Long John Silver hat geschrieben:Die langen Polymerketten werden durch Hitze und Reibung (z.B. In schnell laufenden Lagern) getrennt und verlieren dadurch ihre Schmierfähigkeit - der Ölfilm kann abreißen.
Wie schnell dreht so ein Schiffsdiesel...? Und wie oft wird er in den 150.000 Betriebsstunden kaltgestartet? Ach gar nicht... Wird vorgeheizt... Sach bloß... ;-)


Da geht ja nun einiges kreuz und quer.

1) Wenn das Öl in einem Motor 150.000 Betriebsstunden, das sind in der Praxis ca. 20 bis 25 Jahre überwiegenden Dauerbetriebes, so stabil bleibt, das es schmiert, dann glaube ich nicht, das Motoröl beim PKW innerhalb von wenigen Monaten so instabil wird, das es nicht mehr schmiert. Ölfilme reißen in der Praxis am ehesten bei mangelndem Öldruck, aber nicht durch erhöhte Viskosität. Außerdem wird das Öl durch Auffüllungen in Teilen immer wieder aufgefrischt.

2) Die Umdrehungszahl des Motors hat auf das Motoröl unter normalen Umständen (also bei Drehzahlen unter 5000 /1min) keinen Einfluß. Die großen MAN-Zweitaktdiesel in den neuen Triple-E Schiffen von Maersk sind auf 80 RPM ausgelegt. Schleppermaschinen drehen teils auch mal über 2000 RPM. Die für Ölalterung wichtigen Temperaturen der Lager sind bei Schiffsdieseln und PKW-Motoren nicht grundlegend unterschiedlich.

3) Der Kaltstart im PKW trägt ebenfalls nicht zur Zerstörung der Polymerketten bei, sondern zur Verschmutzung des Öls durch Ruß. Dieser Ruß könnte aber mit entsprechender Filtertechnik nahezu vollständig entfernt werden. Bei Schiffsdieseln hingegen entsteht im Brennraum durch die Verwendung von HFO (Schweröl) mehr Ruß als in PKW-Dieseln, die mit schwefelarmem Dieselöl betrieben werden. Auch das kann also kein Grund sein, warum PKW-Motoröl angeblich so schnell altert während es bei Schiffsmaschinen jahrelang im Dauerbetrieb übersteht.

4) Die von Dir beschriebene "Erschöpfung" durch die Frakturierung der Polymerketten ist zudem ein Problem der Mehrbereichsöle. Das scheint mir der grundlegenste Unterschied zwischen Schiffs- und PKW-Motoren zu sein, und nicht Dinge wie Kaltstart oder Drehzahlen. Im schlimmsten Fall degeneriert so ein Mehrbereichsöl wieder zurück zum Viskositätsgrad des Ursprungsöles, mehr aber auch nicht. Allerdings hantieren Ölhersteller seit längerem mit "lebenslangen Ölfüllungen", die durch die Weiterentwicklung der Polymertechnik mittlerweile möglich sind.

Von daher halte ich die Ölalterung beim PKW in der beschriebenen Art und Weise immer noch für ein Marketingtool.

marmarq am 06 Aug 2013 20:36:50

ät aldebaran,

ja ja die heilige Kuh Motorennöl! Wer gut schmiert der . . . . . --Multis (zweit) liebstes Produkt--
Guter Beitrag, DANKE!

gr mani

Long John Silver am 06 Aug 2013 20:40:59

Ätt aldebaran:

Wir sind uns doch zumindest in Punkt 3 und 4 einig. Es ging in diesem Tröt ja nicht um Schiffsdiesel (auch wenn der eine oder andere sein Womo als "Landyacht" betrachtet).

Punkt 1 wäre eine längere Diskussion Wert, wenn wir uns an einem anderen Ort (anderes Forum, mindestens aber anderer Bereich) "treffen" würden.

Zu Punkt 2 kann ich nicht viel sagen - von Schiffsmotoren habe ich keine Ahnung.

Auch im Fazit gibt es keine Differenzen, wie ich mindestens zwei mal schriebte.

Was geht also "durcheinander"?

LJS

kintzi am 06 Aug 2013 23:20:01

Wenn wir schon bei Schiffsgroßmotoren waren, will ich noch etwas über Kolbenflugmotoren und das LBA (Luftf.-Bundes-Amt) berichten. Hier gilt seit ca. 20 J eine NfL für Conti u. Lycomingmotoren (4-6 zylindrige luftgekühlte flache Benzin-Boxer mit 3-10l Hubraum u. Startleistungen v. 100-350 PS). Und zwar galt bis zur Nfl zwingend die Vorschrift, Öl u. Filter alle 50 Betriebsstunden zu wechseln. Die Nfl (zwingende Vorschrift in " Nachrichten f. Luftfahrer" )erlaubte nun das Öl 100 Std. zu fliegen, wenn der obenliegende Papierfilter alle 50Std. gewechselt wurde. Allerdings war aber bei der Jahres-Nach-Prüfung (JNP) eine 100 Std.-Kontrolle mit Öl /Filter-Wechsel zu machen, egal, auch wenn das TW nur 60h geflogen war.
Dass jeder gebrauchte Filter mit dem Cutter aufgeschnitten, das Papier abgewickelt u. auf Metallpartikel untersucht wird, ist selbstverständlich. Freiwillig ist hingegen eine bei den Amis beliebte Ölanalyse des Altöls, ca. 50 $.
Geht doch ein bischen in Richtung Ölwechselintervallverlängerung wenn gute Fitration.
Erinnere mich noch, das am Anfang f. d. Verfahren nur Aero-Shell zugelassen war, später auch die anderen. Gr. R.

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