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pol.Anmeldung bei Durchreise durch Serbien ?


Klausimaus am 19 Aug 2013 18:44:14

Moin !
Lt. Auswärtigem Amt muss man sich bei Aufenthalt in Serbien innerhalb von 24 Stunden polizeilich anmelden.

Zitat:
Meldepflicht

Ausländer müssen sich in Serbien innerhalb von 24 Stunden am Ort des Aufenthaltes polizeilich anmelden.

Nach erfolgter Anmeldung wird als Nachweis eine polizeiliche Bescheinigung ausgestellt. Reisende müssen diese Bescheinigung bei der Ausreise, aber auch bei Kontrollen im Land, vorlegen können. Bei Unterkunft in einem Hotel wird die Anmeldung von diesem übernommen, nicht jedoch bei Privataufenthalten.

Zitatende

Hat jemand Erfahrung damit ? Ich frage deshalb, weil wir mit dem Womo durchfahren, ein- oder vielleicht sogar zweimal in Serbien übernachten wollen. Übernachten würden wir z.B. auf einem Autohof und/oder auf einem Campingplatz.
Klausimaus

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Gast am 19 Aug 2013 19:10:02

Hallo,

bin die letzten Jahre ein paar Mal durch Serbien gefahren (mit WoMo und mit Übernachtung), ohne mich je irgendwo anzumelden.

Auf "unserem SP", der zu einem Hotel gehört, wurden allerdings immer die Daten des Reisepasses an der Rezeption penibel aufgenommen.

volki am 20 Aug 2013 09:31:49

Dieses Frühjahr mit WoMo von Nord nach Süd, Kroatien-Bosnien-Kroatien-Serbien-Mazedonien
Übernachtet in HR-Senj, SP war nicht bedient, dann in Bosnien auf Gelände des Kanuclub Klujc ( auch nicht bedient) und in Serbien auf dem OMV-Rastplatz bei Lapovo ( 21.1058 44.2069 ) Nirgends war eine "Anmeldung" nötig oder möglich

Polizei hat zwar den Rastplatz Lapovo "kontrolliert" aber sind nur durch gefahren. Dass sich jemand in einem Gasthaus, Camping, Hotel (Beherbergungs-Betrieb) anmelden muss ist doch normal, auch in Deutschland. Aber dass man sich wegen einer Übernachtung noch ins Tourismus-Büro begeben müsse, ist doch ein "Witz". Wenn die Polizei ja etwas sucht, hat sie die Anmeldung des Beherbergungs-Betrieb :?:
Was die "sog. Beamten" an der Grenze jeweils in ihren PC eingeben, weiss ich eigentlich nicht, vielleicht errechnet die NSA daraus ein Bewegungs-Profil.

Denn wer durch so viele Länder reist, muss was auf dem Kerbholz haben :troll:

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Flatus am 20 Aug 2013 09:42:15

Hallo

Die Sache mit der Anmeldung stammt noch aus der Jugoslawien-Zeit und sind längst passe...

Flatus
.

gordan am 20 Aug 2013 10:33:15

Hallo Klaus!

Ich schlage vor, du meldest dich bei jede Polizeidienststelle wo du vorbei fährst. Dann bist du auf die sichere Seite!

aus Belgrad
Gordan :daumen2:

Klausimaus am 20 Aug 2013 10:40:55

Moin Gordan !
Das ist ein Granaten-Tipp- danke :D
Na, im Ernst, dann werden wir die Sache mal gaaaaanz entspannt angehen, vielen Dank für die Antworten.
Klausimaus

volki am 20 Aug 2013 18:33:52

Ist zwar hier ein bisschen OT
aber ich erzähl euch die Geschichte trotzdem.
Vor vielen Jahre waren meine Frau und ich auf einem Fischertripp durch Chile und Argentinien.
In beiden Ländern war noch Militär-Diktatur
Dank Vitamin B wurde ich als "Visitor aus der Heimat" beidseits der Genzen von Landleuten empfangen und "bemuttert"
In Chile hat man von Diktatur als Tourist nicht viel gemerkt, Mietwagen hatte aber grosses T am Heckfenster.
Wir sind ohne Probleme von Santiago bis nach PuertoMontt gefahren. Nach der Ankunft hat mich mein dortiger Gastgeber gefragt, wie es mit Kontrollen unterwegs gewesen sei.
Wir sind dann über die dort niederen Anden nach Bariloche in Argentinien. Da beganns dann.
Am Grenzübergang, an einem gottverlassen Ort, nur gerade 1 Haus, wurden wir und unsere 4-5 Mitreisende (Amis) vom dortigen Militär so richtiggehend gefilzt. Als Auflage hätten alle Touristen sich JEDEN Tag, am Morgen, auf die örtliche Polizeistation zu begeben, zweck Registrierung. Der Direktor des riesigen Nationalparkes dort, ein "Landmann", meinte dann, das würde nicht so eng gesehen, als sind wir nie auf die Polizei.
An einem Tag wollte uns ein anderen Landsmann auf seinem Boot zeigen, wie gross die Forellen im See seien, 20 KILO aufwärts !!, dazu sind wir ans untere Ende des Sees gefahren.
Schon als wir Bariloche verliessen kam der erste Checkpoint. "Habt ihr die Pässe dabei und habt ihr euch auch jeden Morgen "vorgestellt"? Als ich sagte noch nie, ist ihm der "Angstschweiss" auf die Stirne getreten, aber der Checkpoint war nicht bemannt, so sind wir durch gefahren.
Am unter Ende des Sees bildet der Seeauslauf auch die Grenze zweier Provinzen und da stand wieder so eine Art Telefonzelle in der Mitte der Brücke, diesmal aber bemannt mit 4-5 Soldaten, mit Maschinen-Pistolen im Anschlag

Mein Begleiter "Carlitos" war da aber gut bekannt, so dass wir durchgewunken wurden. Diese Boca di Limay war weltberümt für die grossen Forellen, die dort immer wieder gefangen wurden. Als wir da ein bisschen fischten, kam einer der Soldaten ans Wasser runter, zog seine Kleider aus, und wusch seine wohl einzige, Unterhose im Fluss aus.

Quintessenz:
mit Maschinenpistolen sind alle Leute stark und gross, auch wenn sie weder lesen noch schreiben können und nur eine einzige Unterhose besitzen.

Einmal gemachte "Vorschriften", noch aus der Tito-Zeit, gabs zB in Slowenien noch nach dem EU-Beitritt. Nichts "lebt" länger als Vorschriften, nur hält sie niemand ein, aber euer Aussenamt wiederholt diese wohl seit Jahrzehnten :D

Randyandy01 am 20 Aug 2013 19:46:55

Jaja ehemal Jugoslawien.....

erste Fahrt nach Griechenland anno 1980.... Grenze Spielberg nach Grenze Gevgelija ca 1100 km noch über den alten Autoput ( grauselig) Grenzdokumente zu Spät gelesen :D

Der Grenzer in Gevgelija verdrehte die Augen im Kopf :eek: , die Strecke in knapp 15 Std. zu der Zeit durfte eigentlich in Jugoslavien nur 500 km am Tag gefahren werden und dann melden bei Hotel oder Campingplatz oder Polizei....

Waren da noch mit Zelt und Luftmatratze unterwegs, Isomatte gab´s noch nicht....

womobiker am 05 Okt 2013 21:26:30

Hallo
Wir sind mehrfach durch Serbien gefahren und haben dabei auch ein paar mal frei gestanden, ohne Anmeldung.
An den Grenzen wurde nie gefragt wie oder wo wir Übernachtet haben. Also nicht immer alles glauben was geschrieben oder gesprochen wird. :D

motorhome am 23 Nov 2013 00:17:50

Hallo Klausimaus,
die Meldepflicht besteht nach wie vor, wird aber nicht mehr überprüft. Es kann vorkommen, wenn du auf eine Polizeidienststelle gehst und dich anmeldest, das die Polizei nicht weiß was du überhaupt willst. Auch eine Überprüfung bei der Ausreise hatten wir nicht.
Wichtig ist in Serbien das du tagsüber das Licht einschaltest. Bei Nichtbeachtung versteht die Polizei keinen Spass.
Wir mussten deshalb einmal zahlen.
In Serbien darf die Polizei nicht mehr selbst Geld einziehen sondern erstellt einen Zahlungsbeleg für die Bank.

Christian

Klausimaus am 23 Nov 2013 09:44:56

Moin !
Auf unser Fahrt durch Serbien haben wir in Belgrad auf einem Campingplatz übernachtet. Das wäre sozusagen ein "Beleg" gewesen, den aber in der Tat niemand sehen wollte, auch andere Papiere, z.B. den Wust an Formularen für unsere Hunde, nicht.
Klausimaus

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