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N20 nach Bordeaux


rapantenfrosch am 05 Sep 2013 10:05:47

Hallo Zusammen,
ist hier jemand, der schon mal die N20 nach Bordeaux gefahren ist und mir sagen kann, wie gut/schlecht diese Strasse ist?
Danke für Eure Hilfe!
Doreen

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udob am 05 Sep 2013 10:57:15

Es ist schon gut 4 Jarhes her, da war sie schon sehr gut ausgebaut es wurde aber noch reichlich geplant und gebaut.
Natürlich preiswerter und landschaftlich reizvoller.
Wer Zeit hat fährt die Strecke

rapantenfrosch am 05 Sep 2013 11:35:29

Danke Udo,
kann ich in Deiner Antwort lesen, dass Du die Autobahn bevorzugen würdest? Zeit hab ich eigentlich nie... :-(

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Scout am 05 Sep 2013 12:00:24

Auch wenn ich mich als unwissend oute.
Wie kommt man auf der N20 nach Bordeaux?


Scout

viking92 am 05 Sep 2013 12:03:23

Hy Doreen,

wir sind diese Route dieses Jahr gefahren. Allerdings entgegengesetzt & nur bis Orleans hoch.
Sie war völlig ok, gut ausgebaut & brachte uns zügig ans Ziel.



udob am 05 Sep 2013 13:08:02

Ich will mal schreiben wie ich oft gefahren bin.
Freitags bis zur Mosel, da übernachtet.

Dann über Luxemburg, Metz Nanci, Saint Dizier, Richtung Orleans, also diverse N Straßen und dann die neue 19
Danach auf die Autobahn und bei Tours dann auf die N20 Richtung Bordeaux

Gast am 05 Sep 2013 13:29:59

Udo, fährt man sich da nicht wegen der Kreisverkehre zum " Schänzchen" ?

Ich hatte das mal ( grübel wo war das noch ??) versucht und nach 50-60km vorn den Kreisverkehren entnervt auf die Autobahn zu fahen.

Pit

udob am 05 Sep 2013 15:04:02

Ja das habe ich auch schon gemacht, aber eher vor Tours, denn da muss man sich entscheiden ob man die Autobahn nimmt oder die N 20, denn wenn man dann über die Gironde möchte geht es nur über die Autobahn oder über Bordeuax.


Vor 2 Jahren waren 2 neue Domlager fällig ( 10 Jahre und 125.000 km) wohl auch wegen der Kreisverkehre.

Es ist eben ein teures vergnügen nach Bordeaux zu fahren das sind aus dem Ruhrgebiet 1200 km, mit Alkovenmobil 12,5 liter, da kommen mit Autobahngebühr und Sprit schon gut 600 € zusammen, wovon rund 180 € auf die Autobahngebühr entfallen.
:polit: , aber das sind mehr als 50% der aktuellen KFZ Steuer, die ich derzeit zahle (nur zum Thema Autobahnmaut in Deutschland) :D :) :( :eek:

bernierapido am 05 Sep 2013 17:43:16

Das beste ist, bis Poitier über die Autobahn zu fahren. Dann kann man "Poitier Sud/Angoulême" auf die Nationalstraße wechseln. Die ist bis hinter Angouleme zu 99% vierspurig ausgebaut und ab Angouleme zu 80%.
Fahren wie auf der Autobahn allerdings seit neustem 90kmh für über 3,5t. Die Strecke wird auch von vielen LKW Richtung Spanien und Portugal genutzt.
Ich fahre die Strecke regelmäßig etwa 1 Mal/jahr

buschdie am 05 Sep 2013 18:39:15

Nur als hinweis von Bordeaux nach Irun bzw Bayonne ist seit 3 Wochen Maut angesagt.
Die E 70 / A 63 nix mehr mit schnell nach Irun.

rapantenfrosch am 07 Sep 2013 10:25:04

Danke Ihr Lieben! Mein Favorit ist auch bis Portier die Autobahn zu nehmen und dann auf die RN . Nun hat uns aber google maps dieses jahr die N 20 empfohlen und wir überlegen dies mal aus zu probieren.
Interessant auch die neue Mautpflicht Richtung Spanien. Da haben sie ja letztes Jahr kräftig gebaut, aber die Strecke macht keinen Sinn über Landstrasse. Wir sind da immer mal ab gefahren und es war immer eine reine Katastrophe. Die bezahl-autobahn ist relativ wenig befahren und man kommt gut voran, alles andere geht nicht bei 3 Wochen Urlaub.
Nochmals vielen Dank für Eure Kommentare!

bernierapido am 07 Sep 2013 10:52:07

Wenn du unbedingt die N20 nehmen willst.
Orleans auf der Autobahn bleiben (A 71), an Orleans vorbei Richtung Vierzon und dann die nächste Abfahrt auf die N2020 Richtung Vierzon. hier gibt es in den Dörfern überall WoMo - Stellplätze zum übernachten.
Vor Vierzon dann auf die Mautfreie A20 Richtung Limoge. Dann könntest du die Abfahrt La Souterraine nehmen und auf der N145 über Confolons - Chasseneuil (BIS Bayonne) Richtung Angouleme fahren.
Du kannst aber auch bis Limoge Nord Fahren und dort die N141 Richtung Angouleme.
Zeitlich ist das das selbe wenn auch die erste Alternative etwas länger ist. Sonntags ist die Strecke optimal zu fahren (keine LKW und kein Einkaufsverkehr.
Von der N141 kann man auch noch Abbiegen und das berüchtigte "Village Martyr" bei Oradur-sur-Glane besichtigen. Kostet aber schon etwas Nerven sich dort als Deutscher den Greuelatat der SS gegenübergestellt zu sehen (wir waren dort).
Parkmöglichkeit für WoMos gibt es genügend.

Gast am 07 Sep 2013 14:42:06

bernierapido hat geschrieben: ... Von der N141 kann man auch noch Abbiegen und das berüchtigte "Village Martyr" bei Oradur-sur-Glane besichtigen. Kostet aber schon etwas Nerven sich dort als Deutscher den Greuelatat der SS gegenübergestellt zu sehen (wir waren dort).
Parkmöglichkeit für WoMos gibt es genügend.


Die N141 ist ja teilweise noch im Neubau befindlich, aber der größte Teil der Route bis nach Bordeaux war schon befahrbar. Ist für mich eine ruhige, noch nicht so sehr von LKW überlastete Strecke gewesen ( im März 2013 befahren )

Ja Bernhard, Oradur hat etwas, was man nicht beschreiben kann.
Wir haben im März viele junge Familien gesehen, die dort mit ihren Kindern sich gemeinsam auf die für die Franzosen schlimmste Geschichte einließen.
Dort hab ich Jugendliche und Kinder im Alter zwischen 8 und etwa 12 Jahren erlebt, wie man sie sonst eigentlich nicht mehr sieht: sehr ruhig, sehr beeindruckt und sehr den Erzählungen und Erläuterungen der Eltern/Großeltern zuhörend. Obwohl wir sicher als Touristen zu erkennen waren, schon allein wegen der umhängenden Kamera, wurden wir nicht eigenartig angesehen, da wir uns zudem für die Franzosen in einer fremden Sprache unterhielten, möglicherweise sogar als Deutsche erkannt wurden.

Was mir ebenfalls auffiel, war die Tatsache, in keinem Gebäude, auf keinem Grundstück, war auch nur einen Grashalm zu entdecken, der dort auch vor fast 70 Jahren nicht schon hin gehört hätte. Da wird auf sehr eindeutige Weise ein mehr als schreckliches Verhalten von verblendeten SS-Leuten auch sicher noch viele Jahre als abschreckendes Beispiel der Nachwelt erhalten.
Und ehrlicherweise gesagt, an manchen Infotafeln hatten meine Ulla und ich auch Tränen der Scham in den Augen. Wenn man die Geschichte des Ortes nur liest, ist alles Geschriebene schon schlimm. Wenn man aber tatsächlichvor Ort ist und dann auch noch erkennt, dass dieses Dorf nur unwesentlich kleiner ist als unser jetzger Wohnort mit etwas über 800 Einwohnern, dann begreift man schlagartig, wie grausam Menschen doch sein können. Für uns das schlimmste Bild ist immer noch die ausgebrannte Kirche mit dem dort stehenden, nur noch aus dem Metallgestell bestehendem Kinderwagen. Dort waren 400 Frauen und Kinder eingepfercht, die bei lebendigem Leib verbrannten. Man hätte im Boden versinken mögen.




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