Leider bin ich noch nicht so weit, dass ich längere Zeit im
Wohnmobil verbringe, auch wenn das in Planung ist.
Derzeit ist es noch so, dass alle paar Monate relativ kurze Fahrten damit statt finden (in letzter Zeit viel zu wenig :( )
Daher stelle ich an den Batteriecomputer einen anderen Anspruch als jemand, der im Wohnmobil wohnt. Wenn Schnatterente´s Batterien fertig sind, merkt er es wahrscheinlich frühzeitig (auch ohne den BMV) und kann sich auf einen Wechsel / Neukauf einrichten.
Wenn ich hier z.B. in Richtung Norden (nach wochenlangem Stillstand) aufbreche und irgendwo in Mittelschweden feststelle, dass es besser gewesen wäre, entweder Starter- oder Bordbatterie VOR Fahrtantritt auszutauschen, hab ich ein Problem. Bei der Starterbatterie könnte ich noch einen Säureheber benutzen, wobei ich mir bei dem VI wahrscheinlich die Finger brechen würde :eek:
Nun kommt dazu, dass Kfz-Akkus offensichtlich eine Wissenschaft für sich sind. Dass sie i.d.R. bis 14,6 Volt geladen werden, dass auch eine längere Ladung mit 14,4 Volt sie nicht wirklich randvoll macht, das alles habe ich mir angelesen, und ehrlich gesagt, blicke ich da immer noch nicht restlos durch, daher wäre ein "einfach gestrickter" bzw. leicht lesbarer BC mit gut interpretierbaren Anzeigen für mich besser geeignet.
Oder sehe ich das falsch?
Soweit ich es verstehe, ist es auch ein weiterer Vorteil des Hella IBC, dass er meine beiden Akkus ("normale" 100er Blei-Säure Nass-Akku, montiert im Motorraum, sowie ein Exide G210 Gel-Akku) getrennt voneinander überwachen kann; der BMV 602 zeigt mir bei der zweiten (Starter-) Batterie nur die Spannung an, und einen normalen Spannungsanzeiger dafür hab ich schon. Die G210 sitzt unter der Sitzbank, Platzprobleme für den Shunt gibt es da nicht.
Ich habe mein Wohnmobil im Juli 2012 gebraucht gekauft, und leider ist nicht rauszukriegen, wie alt beide Akkus sind. Jede Fahrt gleicht daher (in dieser Hinsicht) einem Vabanque-Spiel.
Martin