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Der ADAC stellt heute eine Studie zu dieser Thematik vor. --> Link ... dass viele Autohersteller ihre Fahrzeuge schon ab Werk für eine Tachomanipulation «vorbereiten», wie es in der ADAC-Ankündigung hieß. Man darf also gespannt sein. Na ja, wie errege ich Aufmerksamkeit für eine altbekannte Tatsache? Durch eine kühne Behauptung. Und alle schauen hin. Ich glaube nicht, dass die Hersteller bewusst eine Schnittstelle für Betrüger freigeschaltet haben :D . Jedes elektronische Bauteil kann ich mit einem gewissen Aufwand manipulieren. Die könnten das sicherlich besser schützen. Aber dann kommt ein Bastler, der das auch knackt. Gibt ja keine "Betrüger". Höchstens Tachojustierer, die manchmal etwas schlampig arbeiten und es dabei zu gewissen "Abweichungen" kommt. :mrgreen: :mrgreen: Einen Stecker in die Fahrzeugelektronikbuchse einstöpseln und ein bisschen auf dem angeschlossenen Computer rumtippen, um so den Tachostand zu verändern ... und die Industrie schaut tatenlos zu. Da ist mal schnell die Rede von "Beihilfe". Ob berechtigt oder nicht, sei mal dahingestellt. Eines ist aber sicher: Den Schaden hat einzig und allein der Käufer. Von daher ist es gut, wenn diese Problematik angesprochen wird. Und sei es auch nur vom ADAC. Nö, den Schaden haben nur gierige Käufer, die ein Schnäppchen machen wollen! Wenn ein Fahrzeug, für das ich mich interessiere, keine belegbare Vergangeheit hat, dann lasse ich die Finger davon. Häufig reicht ein Blick unter die Motorhaube, da kleben Werkstätten, Ölwechselzettel hin, der letzte Zahnriemenwechsel läßt sich auch schnell finden. Also bitte nicht immer nach dem Staat schreien, sondern mal das eigene Hirn benutzen und die Geiz ist Geil Mentalität beseite lassen. Matthias
Sicherlich hast du nicht Unrecht, aber das kann dir auch bei einem Auto passieren welches das angeblich alles nachweisen kann, Ölwechselzettel und Serviceaufkleber einschl Serviceheft lassen sich noch leichter manipulieren als die Fahrzeugelektronik. Nee, nee, so einfach geht das nicht. Ich kann z.b. die gesamte Historie prima über die Werkstatt erfahren, wenn der Wagen beim Vertragshändler gewartet wurde. Und das wird er in der Regel zumindest in den ersten Jahren....Da helfen dann auch keine manipulierten Zettelchen. Das Thema ist so alt, wie es elektronische Tochometer gibt. Selbst einen Schutz, der nach einem Update ja funktionieren soll laut ADAC, kann ein halbwegs intelligenter Programmierer umgehen. Merke: Es ist nichts sicher. Auch nicht das angeblich abhörssichere Handy der Mutti.... :D Das Handy ist sicher. Aber die Bequemlichkeit der Kanzlerin ist größer. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: --> Link Grundsätzlich isses doch mal so, dass sich jede ( ! ) Elektronik durch 'Gegen'-Elektronik beeinflussen, manipulieren lasst. Liegt in der Sache selbst. Mechanik dagegen manchmal nicht oder schwieriger .... bei meinem älteren Ami-Auto lässt sich der (mech.)Tacho NICHT nach rückwärts manipulieren ( nur nach vorwärts), da brechen so Plastikzapfen weg und nix geht mehr. Selbst das im Rückwärtsgang Laufenlassen funktioniert nicht. Außer: man baut das GLEICHE Ersatzteil nach ... Eintragungen im Seviceheft ... wenn da immer die selbe Unterschrift auftaucht, oder auch nur der selbe Kugelschreiber .... all da lässt sich was manipulieren. Man kann letztendlich nie wirklich sicher sein ...... Aber es soll ja auch noch ehrliche Leute geben ..... Und die Profis manipulieren bei jeder Inspektion, damit die Historie dann auch stimmt. Die retouchieren die Laufleistung dann bei jeder Inspektion mal eben um 20 oder 30% und dann hat das Fahrzeug ganz offiziell mit allen Papieren und Inspektionen und HU-Belegen 20, 30% weniger auf der Uhr... Und so ist der Betrug eben sehr schwer nachzuvollziehen. Didier Hallo Didier, Na, aber nur in einer Hinterhofwerkstatt.. Stelle mir gerade meine Werkstatt vor, wenn ich da den Wunsch äußern würde, doch bitte etwas weniger einzutragen. :D Musst Dich ja nicht gerade mit dem Cheffe darüber unterhalten ... :lol: Hallo Viele Hersteller können aus dem Steuergerät den tatsächlichen Tachstand auslesen. Egal was vorde im Display steht. LongJohn
Das ist ja dann mal für den Gebrauchtwagenkäufer ein sehr einfacher Weg. :lach: Albert Vielleicht sollte ich mir mal jemanden zum Justieren ranholen... :wink: Bei meinem PKW wurde letztes Jahr ein neues Display beim alten Kilometerstand von ca. 57.000 eingebaut, lt. Hyundai-Werkstatt ist es nicht möglich, den alten Kilometerstand beim neuen Display einzustellen. Nun habe ich also das neue Display seit letztem Jahr drin und habe jetzt einen Kilometerstand von 29.000 draufstehen (seit letztem Jahr August gefahren). Bis ja ein sehr korrekter Mensch, zumal ja im Checkheft auch der korrekte Gesamtkilometerstand steht, und bei einem möglichen Verkauf in ein paar Jahren würde ich mit Sicherheit nicht um die 57.000 Km "bescheissen"... :)
Scheinbar nicht. Haben im TV den Test gemacht. Ein Auto den Tacho runtergesetzt und anschließend in die Fachwerkstatt zum überprüfen gebracht. Die konnten keine Manipulation feststellen. Die modernen Programme können anscheinend auch das Steuergerät "justieren" Dieter Ein Hersteller muss die Möglichkeit haben, bei einem Tachotausch den alten km-Stand wieder einzuprogrammieren. Also muss eine Generalvertretung diese Möglichkeit und Instrumente auch haben. Und was hunderte Fachwerkstätten haben, kommt auch immer in die Hände von Trickbetrügern. Fazit: Den wahren km-Stand kann man am besten durch ein lückenloses Serviceheft und den dazu gehörigen Rechnungen prüfen. aber selbst das kann gefälscht sein, so dass einem nur eine fachkundige Überprüfung von Motor und Fahrzeug Sicherheit gibt. Wenn hier schon wieder "die böse Industrie, die dem Betrug Vorschub leistet" angeprangert wird, dann könnte man ja auch gleich argumentieren, daß die an der Manipulation mit verdient. Denn wenn die Allgemeinheit meint, daß alles Besch... ist, werden mehr Neuwagen gekauft. Der "Geiz ist geil" Kunde fühlt sich offiziell zwar besch...., doch der Tachomanipulierer kommt der "Geiz ist geil Triebbefriedigung" doch sogar noch entgegen... :D Der einzige, der die Industrie anprangert ist der ADAC: ... dass viele Autohersteller ihre Fahrzeuge schon ab Werk für eine Tachomanipulation «vorbereiten», wie es in der ADAC-Ankündigung hieß. Ob die Beweisführung der Ankündigung standhält, kann beim ADAC selbst nachgelesen werden: --> Link
Du schreibst so selbstbewußt von "Allgemeinheit". Nimmst Du dich selbst davon aus? Gehörst Du nicht zur Allgemeinheit? Volker :roll: Bei uns wurden alle Werkstätten, Händler und der Technische Überwachungsverein verpflichtet den jeweiligen aktuellen Tachostand einer Staatlichen Datenbank zu melden. Dieses wird auch regelmäßig von Staatlicherstelle und dem Finanzamt überprüft. Das Heißt jede etwas größere Manipulation fällt sofort auf. Aber eine solche Verpflichtung ist ja für Deutsche Unternehmen nicht zumutbar. Viele aus Belgien, J.J.
So ähnlich hat es auch der Meister meines Fiatdealers gesagt, allerdings nur bei Baujahren bis etwa 2002, wo noch nicht alles per Diagnosecomputer ging! In unserem Fall war es ein 2002 Jumper wo im Motorsteuergerät der Kilometerstand unveränderbar abgelegt war. Und das Motiv "der Industrie" Tachomanipulationen zu vereinfachen? Vielleicht denke ich da zu kurz: Aber wenn viele Tachos zurückgedreht werden heißt das dass sie für einen höheren Preis gehandelt werden. Sonst hätte das ja keinen Vorteil für den Betrüger. Damit sinkt aber gleichzeitig die Differenz zwischen "tollem" Gebrauchtwagen und Neuwagenpreis. Heißt, dass die Unternehmen es schwerer haben einen Neuwagen zu verkaufen weil die Gebrauchten einfach nicht älter werden :) Die Industrie müsste eher ein hohes Interesse an Verschrottung von alten Fahrzeugen haben, die keiner mehr kaufen will weil sie schon 200tkm+ drauf haben. Und das Geiz-ist-Geil Argument zieht für mich nicht. Wo bitte wird die "Gier" befriedigt wenn man ein Fahrzeug kaufen will, das 50tkm und zwei Jahre auf dem Buckel hat und einen marktgerechten Preis hat? Die Gier kann nicht wissen dass das Fahrzeug vielleicht durch einen Vielfahrer schon die 100tkm voll hat. Und den Unterschied muss man schon mit der Lupe suchen. Als es um das Gewicht von Wohnmobilen ging, wurde gesagt: "Das ist doch ok, weil jeder weis um die Problematik" Also sollten wir auch beim Autokauf zum Tachostand sagen: "Das ist doch ok, weil jeder weis um die Problematik" Oder? Die Geiz ist Geilmentalität hat hiermit überhaupt nichts zu tun. Bitte jetzt nicht hier die Opfer zu Tätern machen. Wer einen Tachostand zu seinen Gunsten verändert ist ein VERBRECHER und nicht derjenige der gerne ein günstiges Auto kaufen möchte. J. J. Und wenn es nun irgendwann heißt "für die und die Arbeit an der Elektronik" mußt Du ausnahmslos zum Freundlichen und kostet xx hundert Euro, schreien auch wieder einige (wahrsch. auch der ADAC). Früher hatten die Teile ein lacksiegel, war das gebrochen/gerissen, war jemand im Gerät!! Es gibt das Gesetz, Punkt aus. Wer es dranlegt, schafft es auch die Geldkarte selbst wieder aufzuladen (hat ein mir bekannter Techniker auch mal demonstriert, die Bank würde nichts merken. Aber das war auch nur ein "Proof of concept" um dem Kunden X etwas aufzuzeigen) Ich zähle ja auch zu den Menschen die einen Firmenwagen haben. Wenn ich überlege, wie viele Firmenwagen jedes jahr mit km-Leistungen zwischen 120.000 und 180.000 km auf den Markt kommen frage ich mich schon wo die bleiben. Gleichzeitig frage ich mich, wie die teilweise noch recht hohehn Restwerte herkommen sollen. Die Fahrzeuge die ich kenne sind meistens recht gut runtergeritten und höchsten 1/3 der Listenpreises Wert. Aber nirgendwo finde ich diese Fahrzeuge auf dem freien Markt. Ich weis, es gibt wohl den einen oder anderen grösseren Aufbereiter für diese Leasingrückläufer. Trotzdem kann ich mich des Eindruckes nicht erwehren, dass der ein- oder andere dieser Aufarbeiter (neudeutsch "Refurbisher" genannt) vielleicht auch mal den km-stand mit refurbishen. Da werden aus meinen 147.000 km in drei Jahren eben 68.000 km und die Laufleistung passt zum Alter. Ich befürchte, da gibt es auch einen wirklichen Sumpf in diesem Bereich, manche sind dort eben ehrlich und solide, die anderen wohl nicht so. Weilirgendwo müssen die Unmengen an gebrauchten Firmengahrzeugen ja hin. Und nicht alle haben nach 3 oder 4 Jahren weniger als 100.000 auf dem Tacho. Bon Voyagew Wo die hingehen weiß ich auch nicht aber du bringst deinen Firmenwagen doch zum Kundendienst oder? Der füllt das Scheckheft aus oder? Die Werkstatt bringt im Motor Ölwechselzettel an oder? Ich gehöre zu den Leuten die solche Leasingrückläufer kaufen, meist haben die so um die 100 Tkm drauf, bisher habe ich immer alle Unterlagen passend zu dem Fahrzeug ausgehändigt bekommen und bin immer weitere 100 - 200 Tkm damit gefahren, danach gingen die in die 3. Welt. Klar gibt es Betrüger auf dem Markt aber denen kann man das als Käufer leicht oder schwer machen oder man kauft gleich bei einem ortsansässigem Autohaus und verzichtet auf das Internetschnäppchen. Matthias |
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