Wer es gerade gesehen hat:
Der Film spielte auf der Isle of Purbeck. Das Dorf und die Burgruine sind Corfe Castle. Und da, wo Jury zum Schluss auf das Meer schaut, war ich schon zu Fuß: die Klippen von Old Henry.
--> Link
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Wer es gerade gesehen hat: Der Film spielte auf der Isle of Purbeck. Das Dorf und die Burgruine sind Corfe Castle. Und da, wo Jury zum Schluss auf das Meer schaut, war ich schon zu Fuß: die Klippen von Old Henry. --> Link Ich habe es gerade gesehen! Einfach nur traumhaft! nur der Inspektor Jury war ja ein bisschen seltsam... Aber dafür kann die Gegend ja nix :wink: Die Kulisse war klasse... Ja es war Klasse, meine Frau und ich haben sofort wieder an den tollen Urlaub, unter anderem bei der Besichtung von Corfe Castle, gedacht. Bernd Sorry! Fehler! Die beiden Felsen am Ende der Klippen heissen "Old Harry-Rocks" und nicht "Old Henry". "Old Harry" ist ein Name für den Teufel. Trotz Story, Landschaft, Häusern und Autos wirkte der Film wenig englisch. Was macht den Unterschied? fragt sich Celso
Die Schauspieler sprachen alle deutsch :D
Elfmeter verwandelt!
Ich fand die "Typen" etwas überzeichnet, das war vermutlich gewollt. Sie wirkten auf mich so, wie man sich in der Satire die etwas "schrulligen" Engländer vorstellt. Trotz toller Kulisse: Kein Vergleich mit Barnaby! I`m not amused. :nein:
Das ist der Grund weshalb ich aufgezeichnet habe. Nun kann ich zu den schönsten Landschaftsaufnahmen zappen, ohne mich über den "Inhalt" ? ärgern zu müssen.... ;D Roman
Ich habe zwar Barnaby noch nicht gesehen, für mich war das gestern kein Vergleich mit Wallander. :D
Ist ja klar, spielt ja auch in Schweden. Ganz andere Landschaft.... ;D Roman Schade, hätte ich das mit Corfe castle vorher gewusst, hätte ich es mir evtl. angeschaut. Aber Fritz Karl hat mich davon abgehalten, der ist mir im Fernsehen einfach zu häufig zu sehen. Ich fands von Anfang an so gewollt britisch (aus deutscher Sichtweise), daß es schon fast so skuril wie oft in "richtigen" britischen Krimis war. war. :lol: Aber die Landschaft war schöööööön! Außerdem glaubtdoch nun ganz bestimmt die breite Bevölkerung, dass der durchschnittliche Engländer in einem Castle oder Pub wohnt, gell? :wink: (Achtung, ironisch gemeint) Und dass es 80% der Zeit regnet.... :lol: (ok, hab grade erst angefangen zu gucken, hab's aufgezeichnet) Ich finde beide Kommissare sehr gewöhnungsbedürftig. Nach der ersten Sendung habe ich beschlossen: das tue ich mir nicht mehr an, Landschaft hin, Landschaft her. Und den Barnaby gucke ich sowieso nicht. Ich habe mal geschaut, was die Presse so schreibt. "Die Welt" ist völlig begeistert: --> Link Kritisch sieht es die "Berliner Zeitung", deren Meinung ich mich anschließen würde: --> Link Mit folgenden Anmerkungen: -Katharina Thalbach als Tante Agatha gefiel mir nicht. -Trueblood ist Antiquitätenhändler und nicht Antiquar. -"Old Peculier" ist nicht etwa das lokale Ale in Long Piddleton, sondern eines der bekanntesten und beliebtesten (und leckersten) Ales auf der gesamten Insel. Auch Kommissarkollege Alan Banks greift da gerne mal zu. --> Link Lustig finde ich die Anekdote, dass während der Dreharbeiten nur gutes Wetter war und die örtliche Feuerwehr den gewünschten englichen Regen simulieren musste. Old Peculier kannst du dann im Sommer direkt vor Ort verkosten, die Brauerei Theakston liegt in Masham in den Yorkshire Dales, da gibt es auch ein Besucherzentrum. Zur Verfilmung: ich schließe mich den Vorschreibern an, gut ist anders. Da schaue ich im Moment lieber Inspektor Lewis auf ZDF Neo, ist zwar auch nicht perfekt, aber wenigstens original englisch und nicht aufgesetzt. , Stefan Nun, bei so konträren Meinungen, muss ich mir den Film wohl doch ganz anschauen um mir selbst ein Urteil bilden zu können. Wie so oft bei Buchvorlagen teilen sich die Kritiken in zwei Lager. Die, die das Buch nicht kennen, sagen der Film war nicht schlecht, die die Vorlage gelesen haben könnten .... :cry: Hier noch eine weitere Fernsehkritik aus der Saarbrücker Zeitung, die genau dieses Dilemma zum Thema hat: "...Inspector Jury und der Tote im Pub, Montag, 20.15 Uhr, ZDF: Manchmal ist es wohl von Vorteil, die literarische Vorlage eines Krimis nicht zu kennen – nicht nur, weil man dann nicht schon vor Beginn des Films weiß, wer der Mörder ist. Im Fall der ZDF-Verfilmung von Martha Grimes’ erstem Roman aus der „Inspektor Jury“-Reihe wäre totale Unkenntnis des Materials wahrscheinlich die einzige Garantie gewesen, sich gut unterhalten zu fühlen. Der Jury-Kenner hingegen sitzt kopfschüttelnd vor dem Bildschirm und fragt sich, wo der hintersinnige Witz und der sehr verschrobene Charme seiner geliebten Buchreihe abgeblieben sind. Zumal die Grundzutaten vorhanden sind: Der trockene, etwas eigene Ermittler Richard Jury, sein hypochondrischer Gehilfe Wiggins, eine Mordreihe, leicht schräge Dorfbewohner und Jurys künftiger Kumpel, der Ex-Adelige Melrose. Nur ergibt das allein noch keinen unterhaltsamen Krimi. Die Versuche, Grimes’ bissigen Humor von der Buchseite in den Film zu übertragen, gelingen nur selten, und Fritz Karls Darstellung des Jury ist zwar durchaus interessant, hat mit der Romanfigur allerdings nicht viel Ähnlichkeit. Auch andere zuverlässige Stars wie Anatol Taubmann und Katharina Thalbach ringen mit dem teilweise verkrampft auf „britisch“ getrimmten Drehbuch. Es wäre wirklich besser, das Original zu lesen. kle....." Roman Mir gingen vor allem die schrägen Namen auf den Keks. Das klang bei den Schauspielern jedesmal, als ob sie Loriot imitieren würden. Warum geht mir das bei synchronisierten Krimis nie so? Die belassen die englischen Namen ja schließlich auch. Die Empfehlung mit Lewis statt Jury teil ich. Gegen Ende ging es dann sogar - vielleicht hatte ich mich gewöhnt. Aber reiner Genuss geht anders. Der nächste Sendetermin eines Lewis-Falles: zdf.neo Di, 4.2., 20:15 Uhr Dark Matter / Unter dem Stern des Todes |
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