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EBL von Freccia defekt?


geopet am 30 Jan 2014 17:46:56

kennt sich jemand mit einem alten ebl aus? meiner lädt die batterien nicht mehr mit landstrom und ich würde das auto gerne original belassen....danke für eventuelle antworten. achso...der ebl ist von freccia aus italien und die haben wollen keinen schaltplan mehr haben.



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heinzelmo am 30 Jan 2014 19:38:58

in meiner alten Firma wurden die Arca früher gebaut. Ich könnte noch irgendwo Schaltpläne haben, wenn die helfen schicke ich gern einen.

geopet am 30 Jan 2014 19:46:22

boah, das wäre die beste aller möglichkeiten! ich würde ihn dir seeehr gerne auch bezahlen. hauptsache ich kann das schätzchen original erhalten. Transit mk2 arca junior heisst das modell genau. benziner.

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heinzelmo am 31 Jan 2014 09:33:35

ich werde heute mal in den alten Unterlagen suchen

andwein am 31 Jan 2014 10:44:02

Hallo, einfach mal zwei Fragen zur Klärung:
1. ist die Feinsicherung schon gewechselt? (im 2. Bild mit der Schraubkappe) So staubig wie die Kappe aussieht wahrscheinlich nicht.
2. Messe alle Spannungen an den Lüsterklemmen, wahrscheinlich kann man dann mehr sagen
3. Das ist ein altes Trafo-basierendes Ladeteil. Ausser Trafo, Gleichrichter und Trennrelais ist da nicht mehr viel drin. Da braucht man keinen Schaltplan zum messen.
Vom Chassis muss kommen +12V (D+, dünne Leitung zu Trennrelais) wenn der Motor dreht und +12V (zu der Aufbau-Batterie vom Trennrelais, dicke Leitung) und +12V (von der Startbatterie/LiMa zu Trennrelais, dicke Leitung)
Viel Erfolg, Andreas

rkopka am 31 Jan 2014 10:57:10

Die Lötstellen auf der Platine, die ja vermutlich da drin ist, können mit der Zeit schlecht werden. Wenn sonstige Messungen und Sicherungstausch nichts bringen, würde ich die Platine anschauen und alle Lötstellen, die irgendwie verdächtig sind, nachlöten. Besonders an dicken/schweren Bauteilen, die Vibrationen ausgesetzt sind. Evt. sind auch weitere Sicherungshalter auf der Platine. Selbst wenn die Sicherung OK aussieht, würde ich sie rausnehmen und alle Kontakte putzen, sanft etwas anschleifen. Mit den Jahren kann da die Korrosion drunterkriechen. Ebenfalls alle Stecker auf der Platine rausziehen und wieder reinstecken.

Bei meinem alten Bürstner war es eine Sicherung auf der Platine, die einwandfrei war, nur der Halter hatte keine Kontakt mehr.

Evt. siehst du bei der Gelegenheit auch ein schwarze Verfärbung, wo etwas zu warm geworden ist. Oder einen Riß auf der Platine, der eine Leitung unterbrochen hat.

RK

geopet am 31 Jan 2014 11:20:07

danke für die antworten!

andwein:
1. sicherung ist geprüft.
2. werde ich machen und berichten.
3. im lima-betrieb ist alles ok, mit landstrom geht nichts.

rkopka:
das gerät hat keine platine, sondern lediglich die komponenten, die andwein genannt hat.

geo

andwein am 01 Feb 2014 10:18:23

Na also, das ist doch schon mal ein Ergebnis.
Jetzt kommt:
1. 230V Eingangsspannung prüfen, kommt wahrscheinlich über einen Schutzschalter, Leitung verfolgen (3adiges Kabel mit grün/gelb)
2. Wenn irgendwo an den Klemmleisten (vermutlich am linken Ende (Bild) die Spannung ankommt ist es entweder die Thermosicherung am Trafo oder der Brückengleichrichter (meist quadratisches Bauteil 2x2cm mit 4 Anschlüssen auf der Oberseite.
Viel Erfolg, Andreas

geopet am 01 Feb 2014 14:02:23

an der klemmleiste kommen 220 volt an. aber wo soll eine thermosicherung sein? ich habe nichts gesehen. nur die glassicherung vorne am gehäuse.

heinzelmo am 01 Feb 2014 15:04:32

der alte Trafo hat keine Thermosicherung, vielleicht mal den Trafo selbst durchmessen oder messen lassen

horst_1 am 02 Feb 2014 11:12:54

Hallo, waren die Batterien vollkommen leer als du versucht hast aufzuladen? Beim alten Hymer brauchen die Batterien eine Mindestspannung von +- 9 Volt damit das Ladegerät überhaupt etwas sieht. Also evtl. mit externer Quelle vorladen.
Horst
-

geopet am 02 Feb 2014 12:21:46

nein, die batterien waren nicht leer. eine hatte 12,1v, die andere 12,4v. das ladegerät ist auch nach 3 stunden noch nicht angesprungen. morgen wird sich die sache noch mal ein elektriker anschauen. aber wenn noch jemand einen tipp hat, gerne her damit.

gespeert am 03 Feb 2014 10:13:28

Gleichrichter prüfen

geopet am 05 Aug 2014 12:04:02

der elektriker ist damals auch nicht weiter gekommen, der er doch eher auf starkstrom steht. mir geht es ja eigentlich nur drum, dass die batterien vom landstrom wieder geladen werden. in einem anderen thread habe ich ja um hilfe zum anschluss eines schaudt gebeten.
es besteht aber auch eine alternative, denn ich habe ein halb zerlegtes Womo (gleiches auto, nur als diesel) geschlachtet und da lag ein ladegerät drin, aber kein ebl. wenn mir jemand sagen könnte, wie und wo ich genau das ladegerät anschliessen muss, dann würde ich den neuen ebl nicht brauchen.

irgendwie blöd, dass jetzt zwei threats wegen des ebl bestehen...

aber die variante mit ladegerät wäre evtl einfacher.

underdog am 05 Aug 2014 12:20:25

Das gefällt mir! Das ist der Weg.

Im EBL (alt) geht 230 V rein, auf der linken Seite, dort geht es weiter zu einem Transformator, dieser hat mindestens 4 Anschlüsse, 2 mal Eingang, 2 mal Ausgang, am Ausgang gibt es einen Gleichrichter, vielleicht ist das noch ein Plattengleichrichter mit Selenzellen, die werden irgendwann müde.

Ein Ladegerät ist in seiner einfachsten Form ein Transformator mit Gleichrichter, die Experten hier wenden sich von diesen Geräten mit Grausen ab. Ich selbst kenne nichts anderes, ich komme jetzt im hohen Alter so langsam dahinter wie es wohl richtig gemacht wird.

Die Aufgabe des Ladegerätes ist einfach: Aus 230 V Wechselstrom aus der Steckdose nominal 12 V Gleichstrom für die Batterie machen, es sind in Wirklichkeit Spannungen zwischen 13 und 15 Volt, die Ladespannung muss größer sein als die Batteriespannung sonst lädt da nichts.

Man könnte sich ein Netzteil (Ladegerät) besorgen, welches bereits sehr edel wäre für diese Situation, es hat ein Stahlblechgehäuse, es gibt sagen wir 30 A bei exakt 13,8 V ab, die 30 A sind nicht unbedingt nötig, aber das Netzteil ist dann robuster.

Beispiel: Festspannungsnetzteil Voltcraft FSP 11330, 13,8 V / 30 A

Dieses Netzteil wird statt des Ladegeräts im EBL angeschlossen, sozusagen links die 230 V Seite kappen und umschließen, rechts die 12 V Seite kappen und umschließen. Vielleicht passt das Netzteil in das alte Gehäuse, sonst steht es eben woanders.

Ein anderer Kollege hier hat sich ein winziges CTEK statt des dicken Klotzes eingebaut, geht auch.

Im Prinzip jedenfalls wäre so ein neues Ladegerät eine simple Sache.

geopet am 05 Aug 2014 15:07:19

danke für die antwort, underdog.
ein freund von mir ist elektriker und wird sich die sache mal ansehen, was man da machen kann.
ich werde wieder berichten.

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