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Ehrlich gesagt sitze ich gerade mit rotem Kopf vor dem PC und schäme mich ein wenig in Elektrotechnik nicht wirklich aufgepasst zu haben :oops: Aber ich habe folgendes Problem: In meinem Wohnmobil sind drei Batterien verbaut. Einmal die Starterbatterie des Ducs und zwei Aufbaubatterien. Wir konnten immer so drei Tage frei stehen und sind eigentlich trotz Fernsehen oder Laden von Smartphones nie an unsere Grenzen geraten. Im Herbst musste ich feststellen, dass alle Batterien platt waren. Grund war wohl eine Lampe in der Garage. Fahrzeug an Ladestrom und schon hatte ich wieder für ein paar Wochen ruhe. Im Winterschlaf musste ich feststellen, dass bereits 2x die Batterien platt waren obwohl ich ausschließen kann, dass ein Verbraucher Schuld war. Mit Ladestrom konnte ich die Batterien wieder laden, aber in schätzungsweise 1-2 Monaten sind sie wieder platt. Die Batterien sind ca. 6-7 Jahre. Tchja wie kann ich nun selber feststellen, ob die Batterien wirklich ausgetauscht werden müssen? Welche Hilfsmittel benötige ich dazu? Ich bin ja wirklich dazuzulernen :mrgreen: Danke!!! So ein Test dauert zwei Tage. 24 Std laden, 24 Std ruhen lassen und dann an ein spezielles Leistungsmessgerät. Das belastet testweise enorm die Batt. und kann durch den Spannungsabfall errechnen wie gut die Batt in % noch ist. Boschdienst, Campingfachhandel deines Vertrauens... müssten das messen können. Ich würde zur Niederlassung eines Batterieherstellers gehen, der Traktionsbatterien für Stapler oder ortsfeste Batterien für Notstromanlagen liefert. Die Leute sollten am meisten Batterie-Know-How haben. ich würde mich nach 7 Jahren um neue Batterien bemühen. Würde ich nicht unbedingt sagen. Hatte mal 8 jahre alte dinger die noch 90% hatten :-) Nach 1-2 Monaten ohne Auffrischungsladung 'platt' kann durchaus normal sein. Je nach Ausführung hat ein Bleiakku eine durchschnittliche Selbstentladung pro Monat bei 20 °C von 2-30%. Dabei ist die Selbstentladung im vollen Zustand am größten. Sie hängt auch stark von der Umgebungstemperatur ab. Steigt die Temperatur um 10 °C so verdoppelt sich die Geschwindigkeit der Selbstentladung.
Ich würde.......
Die letzten vier Winter haben die Batterien immer 4 Monate ohne Ladung und Probleme durchgehalten. Ich denke ich werde professionelle Hilfe hinzuziehen.
Gut so! Fahre aber mit frisch geladenen Batterien dort hin. Ich würde auch sagen 6-7 Jahre sind schon ein stolzes Alter, alles andere sind wohl eher Ausnahmen. Kommt ja auch auf die Qualität der Batterien an, womit ich nicht unbedingt die Marke meine. Unsere haben immer so 5-6 Jahre gehalten, dann war auch Feierabend... Und damit war ich schon sehr zufrieden... Hy Peter, ich denke mal auch, das es da war. Ansonsten vollladen....kpl. abklemmen & nach ca. 12-24 Std. die Ruhespannung messen. Liegt sie unter ca. 12,8 V dann wars das wohl. Gute Batt. liegen nach dem Zeitraum oberhalb von 13 V Hi Ich würde mir einen Test sparen. Was soll bei dem Alter der Batterien noch rauskommen? Ich hab noch einen alten Batterietester aus DDR Zeiten. Das ist ein Lastwiderstand drin, ein gutes altes Ding. Im letzten Sommer meine Aufbaubatterie (5 Jahre alt) geladen und dann getestet, noch für gut befunden, allerdings nicht mehr top. Wird schon gehen, wir stehen ja nicht so lange. Pusteblume - letzte Woche in Elia ( peleponnes ) mußte ich jeden Tag mit Solar den ganzen Tag laden, damit wir abend genug Saft für die wichtige Dinge im Leben haben und nun ist die Batterie endgültig platt. Ich wußte es vorher, das das schief gehen kann....... nicht gut. Also organisiere 2 neue und Du hast Ruhe. ----Time goes by---- 7-8 Jahre alt ? Würde bei der Marke bleiben,wenn es diese Qualität noch gibt. Gr. R Ich habe da ein ganz anderes Verhältnis zu Batterien: Der 13 Jahre alte e36 meiner Frau läuft noch mit der ersten Bakterie ;D Noch ein Hinweis Auf meinem Schalttafel im Womo fällt die Spannungsanzeige relativ schnell von 13,8V auf 12,6V. Sicherlich ein Indiz dafür, dass die Batterien tatsächlich ausgetauscht werden müssen?!?!?! Vermutlich. Was sind das überhaupt für Batterien? Gel? Du kannst auch selbst einen kleinen Test machen. Voll aufladen, dann einen Verbraucher dessen Leistung du kennst (zB Lampe 20W) einschalten, und die Spannung beobachten. Ne 20W Lampe zieht zB ca 1,5A. Wenn die 10 Stunden brennt, also 15Ah Verbrauch, dürfte die Spannung kaum sinken. Falls doch brauchst du (einfach gesagt, es gibt auch die komplizierte Version) neue Batterien. Könnte natürlich nur eine der 2 sein - oder sind alle 3 platt?
Dieses Frage solltet ihr eigentlich beantworten :lach: Wie schon geschrieben werde ich einen Profi hinzuziehen :ja: Hallo pipo, man kann eine Batterie unter Realbedingungen selbst testen. - Batterie laden (48 h - optimal bei 20 °C, möglichst einzeln) - 1 Stunde später Spannung messen - sollte bei 12,8 V sein (Voltmeter) - Verbraucher, mit entladestromabhängige Kapazität C20 anschließen: Beispiel: bei 85 Ah Batterie/ 20 (C20) = 4,25 A Entladestrom passen würde 2 x 25 W KFZ-Birne (Nebelschlussleuchte) / 12 V = 2,1 A x 2 = 4,25 A (parallel anschließen, eine 5 V Sicherung ist empfehlenswert) - jetzt stündlich die Spannung messen und aufschreiben. - unter Last (die beiden parallel geschalteten Kfz - Glühbirnen) kann man die Entladeschlussspannung mit 10,8 V angenommen werden. - das heißt, bei 10,8 V beendet man diese Messungen - bei den Beispiel 85 Ah Batterie, kann man jetzt die C20 Kapazität aus der Stundenzahl bis 10,8 V errechnen - Beispiel: Start 8:00 Uhr = 12,8 V 9:00 Uhr = 12,6 V 10:00 Uhr = 12,3 V 11:00 Uhr = 12,0 V 12:00 Uhr = 11,7 V 13:00 Uhr = 11,,4 V 14:00 Uhr = 11,1 V 15:00 Uhr = 10,8 V Ergebnis: 7h x 4,25 A Verbrauch (die beiden Glühbirnen) = 29,5 Ah Batteriekapazität (C20), damit währe es Zeit, eine neue Batterie zu besorgen. Wow, Danke für die Ausführliche Erklärung :ja:
Ja, tu das....oder mach den einfachen Test, wie beschrieben. Wenn die Spannung deutlich schneller runtergeht brauchst du neue Akkus. Dein Profi wrd das aber auch schnell rausfinden. Wenn die 3te Batterie (die startet de Motor) platt ist startet er nicht mehr .....
Die Frage, was für ein Batterietyp es ist ... Blei/Säure mit der üblichen Dichte von 1.28 erreicht bloss 12.72 V Ruhespannung. Hallo deanu, du hast natürlich recht. Bei allen Bleibatterien ist die Zellspannung = 2,12 V (Ruhespannung, unabhängig ob Gel, Säure, AMG ... da alles Bleibatterien !) Bei einer 12 V Batterie sind 6 x 2,12 V = 12,72 V die richtige Messung. Sorry, das ich hier so pauschal 12,8 V angegeben habe, aber mein Messgerät zeigt bei mir ca. 12,8 V an und ist ein einfaches Spulenmessgerät :) . Birnen-Entladung über die Zeit, Spannungsabfall-Schätzungen u. Zangenhochstrommessung via dickem Widerstand zur (Rest)-Kapazitätsbestimmung sind heute out. Mein RBA 600 der Fa. Ring ist Spitze, allerdings mit 120-180€ recht teuer. Ring RBA 50 um 60€ brauchbar, ebenso CTEK 100€, Bosch 131= Werkstattgerät. Batterietester 12V googeln. Vorsicht: die billigen sind nur Voltmeter. Gr.R Hallo Peter, Da hilft kein Zorn, da hilft kein Spott, da hilft kein Weinen, auch kein Beten. Die Nachricht stimmt, die Batterien, sind aus der Firma ausgetreten. Zitat Hilft nix, wenn sie noch mal befeuert werden, Abends um acht bei +4Grad(bin Optimist), auf dem Penser Joch, machen die die Hufe hoch. Albert Letzten Samstag und Sonntag hatte ich das Womo an Ladestrom. Infotafel hat beim abklemmen 13,8V angezeigt. Heute MIttag waren es nur noch 12,1V. Nun bin ich ab rätseln was ich an Batterien verbaut habe. Meine erste Aufbaubatterie ist im Doppelboden und ich komme leider nur mit größter Mühe ran. Diese wurde von LMC verbaut. Jemand eine Idee welche Kapazität vom Hersteller serienmässig verbaut wird? 2te. Aufbaubatterie in der Garage ist eine VARTA mit der Bezeichnung 12V 90Ah (5h) 110Ah(20h). Wieso werden hier zwei Kapazitäten angegeben? Dann gibt es 2 Möglichkeiten: a) du hast einen stillen Verbraucher der dir die Spannung innerhalb 1 Woche auf 12,1V runterzieht b) eine oder beide deiner Akkus sind hin, haben einen inneren Schluß a) kann durch eine Leckstrommessung ausgeschlossen werden. Wolltest du nicht professionelle Hilfe zuziehen? Ach ja, die 2 unterschieldichen Angaben beziehen sich auf die Entladezeit. Wenn man langsamer entlädt (20h) ist die entnehmbare Kapazität etwas höher. Einen stillen Verbraucher schließe ich aus. Ja Womo kommt gleich zum Saisonstart in die Werkstatt. Allerdings möchte ich ja gerne dazu lernen :mrgreen: Peter. Du darfst diese Bakterien nicht mit hochmodernen Laptop oder Smartfonakkus vergleichen. Dazu hast du ein anderes Nutzverhalten. Tauschen und gut. Und bloß nicht zuviel investieren. In unserem Mobil wurden sie 2 Lenze nur. Nun ist wieder Ruh. Auch hier wird sich in den kommenden Jahren bestimmt was tun, wenn man gegen die Lobby der Hersteller ankommt. :D
Achja das wäre schön wenn es bezahlbare Li-Ion Akkus fürs Womo geben würde :mrgreen:
Moin Peter, bei unserem LMC war werksseitig auch die o.g. VARTA installiert. Mit ident. Kapazität. Ich schmiss sie letztes Jahr, aufgrund Kapazitätsmangel, auch raus. Hat 7 Jahre gut gedient. Von daher schau der Wahrheit ins Gesicht.... :wink: ....sie sind einfach hinüber. Der enorme Spannungsabfall spricht schon für sich. Mir ist schon klar, dass ich mich hier zumindest von einer Batterie trennen muss. Leider komme ich nicht an die Batterie im Doppelboden ran ohne diese komplett auszubauen. Das überlasse ich dann mal dem Fachmann. Trotzdem wäre es schon interessant, welche Kapazität LMC serienmäßig verbaut. Wie gesagt ich möchte ja auch dazulernen :ja: Hy Peter, evtl. helfen alte Prospekte, dort wird die werksmässige Kapazität meist genannt. Ich schau mal....habe irgendwo noch den 2008'er LMC Katalog. Du hast im Doppelboden evtl. eine Nassbatt. stehen, wo Du selber sagst, dass man da kaum rankommt. Ergo.....ist auch nie der Säurestand kontrolliert worden? Viel Erfolg noch :wink:
Nö natürlich nicht :mrgreen: :D ..dann sind 6 Jahre doch mehr als genug...zumindest für 'ne Trockenzelle :wink: So erstes Ergebnis der Werkstatt: Es ist eine Sicherung rausgeflogen und dadurch ist eine Aufbaubatterie so tiefentladen, dass sie ausgetauscht werden muss. Nun hat die Werkstatt zwei Thesen aufgestellt: Immer alle Batterien gleichzeitig austauschen, so halten die sie deutlich länger. Bleibatterien sollen nicht im Wohnmobil verbaut werden, da giftige Dämpfe entweichen können. Was sagen die Fachmänner und -Frauen zu diesem zwei Thesen?
Wird immer behauptet ! Möglichst noch aus der gleichen Charge, die gleiche Produktionszeit und "nur bei Mondschein hinter der Friedhofsmauer" einbauen :D Gibt aber auch Berichte (such mal nach user MDDIO), der hat ein Sammelsurium von diversen Batterien - funzt offensichtlich auch/prima.
Es sind ws Säurebatterien/Naßbatterien gemeint. Dort entweicht in der Tat Gas, das über eine Entlüftungsbohrung im Verschlußstopfen abgeleitet wird. Daher ist es notwendig, beim Einsatz dieses Batterietyps auf Entlüftung (per Entlüftungsschlauch) nach draußen zu achten. Wenn man da schlecht dran kommt nimm Gel Akkus, die wollen wenn ich das richtig sehe aber heute auch mit bis zu 14,7V geladen werden. Kannst du das? Beide Batt´s gleichzeitig tauschen!!! Aufgrund Alterung nimmt der Innenwiderstand zu. Deine ältere Batt wird somit langsamer geladen, die jüngere erreicht schneller die Gasungsspannung. Erkennt dies das Ladegerät nicht (bspw. nur ein Ladeausgang anstatt zwei unabhängige!!), wird die jüngere Batt zu stark belastet. Hast Du dagegen ein LG was erst beide Batt´s getrennt auf ein Level zieht und dann beide voll lädt, könntest Du die Batt einzeln tauschen. Man kann Naßbatterien im Innenraum verbauen, sollte aber dann die Entlüftung nach außen legen. Das gilt aber für alle Batt´s, da im Fall einer Überladung immer das Überdruckventil öffnen wird Herzlichen Dank für eure Antworten. Ok bei den GEL Batterien habe ich ein gutes Gefühl, zumal eine im Zwischenboden extrem umständlich montiert ist. Ich hatte gestern Abend noch ein Gespräch mit einem KFZ Meister der meinte, dass alle Batterien gleichzeitig tauschen sollten um wieder ein paar Jahre ruhe zu haben. Etwas Nachdenklich stimmt mich der Kommentar von Franz mit der Ladespannung. Mein Wohnmobil ist von 2008 und es waren GEL Batterien verbaut. Daher gehe ich mal davon aus, dass der Elektroblock das kann. Werde aber in der Werkstatt noch einmal nach fragen.
Hy Pipo, es sollte bei Dir der 99'er von SCHAUDT installiert sein. Ist zwar nicht ganz optimal, aber er hat eine GEL Kennlinie. Dann viel Spass noch mit den Neuen :top: Birger, schau dir mal das Datenblatt von ner Exide Gs 900 an
Das Problem liegt etwas anders. Wenn die Batterien parallel geschaltet sind, IST ihre Spannung immer gleich. Durch den unterschiedlichen Innenwiderstand bekommt die jüngere Batterie zu Anfang mehr Strom ab. Gegen Ende pendelt sich das aber aus. D.h. die Spannung ist kein Problem. Es könnte der maximale Ladestrom so ausgelegt sein, daß er die Summe der beiden erlaubten Ladeströme beträgt, dann würde die jüngere Batterie zuviel Strom erhalten können. Ist aber wohl selten so hoch dimensioniert. Die Probleme sollen eher im Ruhezustand kommen, wenn die schlechtere Batterie schneller selbstentlädt und dann von der besseren einen Ladestrom erhält. Dazu müssen die Batterien aber zum einen schon recht unterschiedlich sein und zum anderen längere Zeit nicht geladen werden. Bei LKW ist das kritischer, da die 2 Batterien in Serie geschaltet sind, was ganz andere Effekte mit sich bringt. RK
:? alles etwas widersprüchlich. Lt. Diagramm max. 13,8 V & lt. Datenblatt Ladeendspannung 14,5 - 14,9 V. Wobei die 14,9 V wohl eher bei Temp.-kompensation gelten. Das erreicht der SCHAUDT, mit seinen max. 14,3 V, natürlich nicht. :( Wobei widerrum.......etliche User haben in der Konstellation die GEL problemlos am laufen :wink: |
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