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Insulin beschaffen?


wolfworldwide am 03 Feb 2014 21:15:09

Moin moin,

wie halten es langzeitreisende WoMo-Fahrer mit insulinpflichtiger Diabetes mit dem Nachschub an Insulin und dem anderen Krempel (Nadeln, Lancetten oder Messstreifen)? Auf die heimatliche medizinische Versorgung abstützen (Rezepte etc.) oder phasenweise besser gleich einen Arzt im Ausland aufsuchen? Schließt sich die nächste Frage an: Sind die gängigen Insulintypen eigentlich europaweit standardisiert? Hat da jemand Erfahrung mit?

Mit besten n


Wolf

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morena am 03 Feb 2014 22:36:16

bei solchen Fragen würde ich lieber den Hausarzt dazu befragen , der kennt sich am besten mit der Materie aus wg. haltbarkeit der Vorräte, auch die Einfuhrbestimmungen in andere Länder sind hier zu beachten ...
Für Unterwegs auf jeden Fall von Arzt ein Patienten Brief geben lassen ( in Latein oder Englisch mit genauer auflistung der Medikation)

Sonst wünsche ich von meiner Seite alles gute und viel Spass auf Reisen ...

ibuxxi am 04 Feb 2014 09:39:11

Also ich bekomme von meinem HA für ca. 6-12 Monate im voraus ein Rezept so das ich fast 1 Jahr unterwegs sein könnte ohne D wieder zu sehen. 1 mal im Jahr möchte er mich dann mal sehen und Untersuchen.
Und für den Notfall ja Patienten Brief ist wohl nicht schlecht.


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BurnerWil am 04 Feb 2014 09:41:57

ibuxxi hat geschrieben:Also ich bekomme von meinem HA für ca. 6-12 Monate im voraus ein Rezept so das ich fast 1 Jahr unterwegs sein könnte ohne D wieder zu sehen. 1 mal im Jahr möchte er mich dann mal sehen und Untersuchen.
Und für den Notfall ja Patienten Brief ist wohl nicht schlecht.


Ist bei mir genau so. Habe immer reichlich
vorrat

Altmaerker39638 am 04 Feb 2014 16:19:20

Hallo, also ich nehmen meine notwendigen Medikamente immer mit. Dazu noch ein Rezept und Bsp. mein Diabetiker-Ausweis und hatte noch nie Probleme damit an den Grenzen, wenn man den Ausweis zeigt, darf man ja für die Reisezeit mitnehmen. Versorgung aus anderen Ländern, Quellen wäre mir persönlich zu riskant. Joachim

michl009 am 05 Feb 2014 22:50:42

Die Marke des Insulins ist gar nicht so wichtig, jedoch was für eine Art Insulin (zum Bsp Mischinsulin) und die Einheiten die du spritzen musst (IE = Internationale Einheiten, in Europa Vereinheitlicht) Wobei ich davon ausgehe dass ihr vom Typ 2 seit , auf alle Fälle würde ich mich noch mal beim Hausarzt rückversichern und versuchen möglichst viel Vorrart mitzunehmen.

wolfworldwide am 05 Feb 2014 23:08:08

Moin moin,

recht herzlichen Dank für die Antworten. Mich würde vor allem interessieren, ob es denn definierte Insulinsorten (Humalog, Protaphane etc.) auch im europäischen Ausland gibt. Bislang hab ich immer ordentlich Vorräte mitgenommen, aber nie länger als für acht Wochen, hat ja auch was mit "Kühlraum" und Mindesthaltbarkeit zu tun.

Mit besten n


Wolf

BurnerWil am 05 Feb 2014 23:18:26

Die Pharmaindustrie ist international, also gibt es die meisten Produkte in vielen Ländern. Das bekommst du aber am einfachsten und sichersten raus, wenn du die Produzenten anrufst. Die haben alle Teams, die genau solche Fragen beantworten

wolfworldwide am 05 Feb 2014 23:54:40

Besten Dank,

aber das ist mir schon alles klar, dass und wo ich wen anrufen könnte. Nur, es gibt ja Marküblichkeiten, nennen wir es mal so, oder präferierte Produkte in Regionen oder Nationen. Will sagen, wenn ein paar reiseefahrene Insulinverbraucher, die seit Jahren im Ausland Insulin beziehen, feststellen konnten, dass sie nie oder selten auf Probleme gestoßen sind, dann würde mir das schon mehr helfen, als wenn mir ein Pharmafuzzi von Lilly, NovoNordisk oder Berlin Chemie am Telefon bestätigt, dass bestimmte Produkte ihres Hauses, beispielsweise in der Türkei oder wo auch immer, grundsätzlich im Handel sind. Wenn dort aber in hohem Maße andere Insulinprodukte oder -darreichungsformen bevorzugt werden, dann mag ein Rezept z. B. für Humalog 30 ml penfill, in Deutschland Standard, auf Stirnrumzeln beim Apotheker in Edirne stoßen, der mit dann vielleicht auf türkisch sagt: "Wird hier selten verschrieben, kann ich aber besorgen, dauert fünf Tage." Im Handel und "im Handel" mag dann zum gravierenden Unterschied werden, wenn man die eigenen Vorräte bis auf die letzte Ampulle (Ich weiß, immer leichtsinnig) runtergefahren hat.

Mit besten n


Wolf

BurnerWil am 06 Feb 2014 00:02:23

Hallo Wolf,

Meine Frau ist so ein Pharmafuzzy :ton: und die kann dir auch die Information beschaffen in welcher Apotheke bzw. bei welchem Arzt in welchem Land das Produkt vorrätig ist ( allerdings in ihrem Fall nur für Veterinärmedizin). Die Pharmaindustrie arbeitet nur in ganz wenigen Ausnahmefällen mit vorgeschalteten externen Callcentern (Laien) und hat im Zweifelsfall einen Second-Levelsupport der bestimmt hilft.
Zieh ich ja selten, aber :ton:

polarkreis am 09 Feb 2014 12:48:48

Ich bunkere für längere Fahrten mein Zubehör inkl. Insulin so das es ausreicht. Gut, ein halbes Jahr bin ich nicht auf Achse.

miwalter am 09 Apr 2014 07:18:50

Wir sind zwar nicht dauerhaft im Womo unterwegs, aber meine Frau ist Typ-1 Diabetiker. Sie schleppt haufenweise Vorrat an Insulin mit herum, weil sie ohne weitere Begründung ausländischen Präparaten nicht traut. Sie will noch nicht mal die reimportierten Insuline. Wir haben im Womo also immer palettenweise Basis- und Bolus-Insulin mit. Im Kühlschrank, wie wir das Zuhause auch machen. Wenn wir über Monate unterwegs wären, würden wir den Vorrat entsprechend aufstocken.

Die Nadeln, Messstreifen und Pads bestellen wir beim Diabetiker-Versand immer in riesigen Mengen (größtenteils ohne Rezept - unsere Kasse/der Arzt stellt sich echt blöd an, wenn sie mehr als drei mal am Tag messen möchte -.-) und lagern das ebenfalls im Womo ein.

Wichtig sind übrigens auch Ersatzbatterien für das Messgerät. Je nach Typ muss man da spezielle Knopfzellen haben, die es nicht an jeder Tankstelle im Ausland gibt. Wir haben sogar ein Ersatz-Messgerät immer dabei...

Den Diabetikerausweis führt sie selbstverständlich auch mit sich, beantwortet ggf. Fragen bei Kontrollen (und ist im Notfall, bspw. bei Schock, für den Notarzt sehr wichtig). Brauchte sie das letzte Mal allerdings vor mehr als 10 Jahren, mittlerweile wissen doch erheblich mehr Menschen, dass Insulinpens keine Heroinspritzen sind.

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