kintzi hat geschrieben: Durch hohe Preise hält man sich unerwünschte Kunden vom Hals, das Preisniveau ist bei geweblichen K. wegen der fiskalischen Abschreibung u. dem Vorsteuer-Abzug auch höher.
bei Iveco in Nürnberg würde ich das nicht unterschreiben, dort kostet der Liter Motoröl 4,80 €, bei BMW in Erlangen 15,97 (Stand 2011)
Begründung bei Iveco: wenn wir das teurer machen, erledigen das unsere Kunden selber
Vermutung bei BMW: zuviele Kunden von Siemens mit Leasingwagen, wo der Service im Leasing einbegriffen ist
jeder nimmt halt was er bekommen kann
ich glaube bei Fiat kommt ein ähnlicher Prozess wie bei VW ins Spiel:
früher standen beim Multi-Marken-Konzern VW friedlich alles vom Audi über Golf bis zum Seat nebeneinander in der gleichen Halle. Und dank dem Plattformgedanken bei VW hatten alle dieselbe Technik zu unterschiedlichen Preisen, und das hat halt dazu geführt daß sich zuviele Kunden nach ausgiebigem Rundgang Audi-Technik zum Seat-Preis gekauft haben, sprich mit einem Seat nach hause gegangen sind. Heute gibts da eine klare Trennung, und wer als Händler die räumliche Trennung nicht mitmachen konnte flog eben raus
von Peugeot weiß ich daß es vor rund 12 Jahren knallharte Vorgaben für das Interieur der Showrooms gab, bis hin zu Vorgaben für Kinderspielecken, Kaffeemaschinen und Klimatisierung. Der örtliche Händler sagte mir damals: ich weiß was ich im Jahr verkaufen kann, der Umbau wird sich nie lohnen. Seitdem verkauft er Re-Importe.
Fiat sagt: "Zum einen ergänzen sich Alfa Romeo und Jeep sehr gut, weil beide potenzielle Premiummarken sind." Die kann ich nebeneinander in den Showroom stellen, weil die von der Zielgruppe so unterschiedlich sind daß sie sich keine Konkurrenz machen.
So einfach ist das
grüße klaus

