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Hallo zusammen, wir stehen nun vor der Aufgabe unser erstes eigenes Wohnmobil zu versichern. Es handelt sich um einen gebrauchten Chausson Allegro 67 aus 2005. Nun meine Frage: sollte man Wohnmobile generell Vollkasko versichern oder reicht bei einem gebrauchten auch eine Teilkasko? Gabi Wenn du Geld übrig hast, im Fall des Falles die Anschaffungskosten/Reparaturkosten zu verschmerzen, dann reicht eine Teilkasko. Und wenn niemals was selbstverschuldetes passiert braucht man auch keine Vollkasko. Aber wer weiß das schon. Wer allerdings fürs Geld noch arbeiten muss und eine schmale Portokasse hat, der wird immer zur Vollkasko greifen. Wir haben sogar noch den 7jährigen PKW vollkaskoversichert, denn ich bin mir fast sicher, dass man sie brauchen würde, wenn man sie grad gekündigt hat. Also bleibt sie und ist so eine "Versicherung" :wink: Hallo, ich habe unsere Uschi Bj. 2004 Vollkasko.... Das sind 180 € im Jahr mehr und das ist es mir Wert .... aus Aschaffenburg Ich habe die Erfahrung gemacht das die Vollkasko bei Wohnmobilen sehr günstig ist, das liegt wahrscheinlich daran das die Unfallhäufigkeit bei Wohnmobilen sehr gering ist. Vollkasko. Gegenüber einer Teilkasko nicht all zu teuer.(Differenz TK -> VK ). Naja, günstig ist ein sehr dehnbarer Begriff! Bei den Angeboten die ich bisher habe kostet die VK zwischen 350,- und 650,- im Jahr - und das bei SF10! Für nur 180,- p.A. mehr würde sich mir die Frage gar nicht stellen! In der Tat ist der Aufpreis von der Teilkasko zur Vollkasko nicht mehr allzu hoch. Liegt wahrscheinlich daran, dass die meisten Nicht-Haftpflichtschäden eher einer Teilkasko - statt der Vollkaskoregulierung unterliegen. Wer bei einem Gebrauchten wirklich gut sparen will schließt halt nur eine Haftpflichtversicherung ab. Muss sich aber darüber im Klaren sein, dass es z.B. bei Feuer, Diebstahl, Glas- oder Marderschäden nichts, aber auch gar nichts gibt. Und weiterhin gibt es viele Versicherungsgesellschaften, die bei Wohnmobilen eine "nur" Haftpflichtversicherung ohne wenigstens eine Teilkasko gar nicht erst annehmen. , Garlic Hallo, lass dir doch mal bei deinem Versicherungsagenten ein Angebot machen. Bei uns war der Unterschied zwischen Vollkasko mit 300 Euro (glaube ich) Selbstbeteiligung (inbegriffen ist die TK mit 150 Euro Selbstbeteiligung) nur ca. 60 Euro pro Jahr teurer als nur die Teilkasko mit 150 Euro Selbstbeteiligung. Und was wir da gemacht haben - ist doch klar! Viele Achim
Ich glaube nach den Pflichtversicherungsgesetz muß Dir jede Versicherung die KFZ Versichert eine Haftpflichtversicherung gewähren. Dieter Gut, dann werden wir uns auch mal eine Vollkasko anbieten lassen. Das erscheint wirklich vernünftig. Danke, für die Hinweise :) Und was ist mit der Schadensregulierung, wenn es im Ausland einen unverschuldeten Unfall gibt? Da wartet man teilweise jahrelang auf sein Geld. Hier springt dann die Vollkasko ein. Auch ein Aspekt, den man beachten sollte. Heiinjoy So etwas habe ich ja noch nie gehört. :eek: Meiner Schwägerin ist offenbar ein LKW ins geparkte Auto gefahren, Totalschaden. Da kein Unfallverursacher greifbar war holte meine Schwägerin die Polizei, die sagte sie nehme das auf, aber wahrscheinlich hätte der LKW Fahrer nichts gemerkt. Wenn so ein Baustellen LKW rückwärtsfahre würde immer irgendwas klappern und so ein PKW merke der schwere LKW nicht. Meine Schwägerin ist fast tot umgefallen als sie das hörte, hat über Vollkasko abgewickelt und musste die SB und die höhere Prämie zahlen. Hätte sie keine Vollkasko gehabt, dann wäre sie auf dem Schaden sitzen geblieben! Jetzt portiere das mal auf die Kosten eines WoMos . . . . Mein Versicherungsvertreter ist ein sehr guter Freund von mir. Als ich damals am überlegen war ob ich meinen PKW Voll- oder nur Teilkasko versichern soll gab er mir den Rat: Wenn du das Geld für einen gleichwertiges Auto über hast reicht die Teilkasko, ansonsten würde er die Vollkasko wählen. Und der unterschied zwischen Teil- und Vollkasko ist nicht so hoch das ich es mir nicht leisten könnte. Im gegensatz zu einem neuen Auto. So ist mein 14 Jahre alter VW Bus, Restwert ca. 12.000,-€, auch immer noch Vollkasko versichert. Hallo Gabi, wir hatten bereits 2 x das Pech einer defekten Windschutzscheibe durch Steinschlag. ( es muss nicht gleich ein Unfall sein ) Mit 150 € Selbstbeteiligung waren wir bei den Scheibenpreisen !!!! schon fein raus. Ich hoffe das diese Information zur Entscheidung hilft. Viele vom Musikanten Servus bei Steinschlag ist die TK faellig nicht die VK ... Jede auch noch so kleine Schaden kostet mehr als der Beitrag fuer eine VK ...... fuer mich ein absolutes Must ..... :!: Die Antwort ist relativ einfach.... Die Prämie der VK richtet sich nach der Höhe aller VK-Schäden geteilt durch die Anzahl der VK-versicherten Fahrzeuge. Wenn die Prämie also gering ist, ist auch das Schadenaufkommen gering, es passieren also entweder nur sehr wenige Schäden (oder die Schäden die passieren sind nicht so teuer - aber das glaube ich bei Wohnmobilen eher nicht). Ist eine Prämie hoch, liegt das an einer hohen Anzahl Schäden oder an hohen Kosten in der Schadenregulierung. Da die Versicherung die Kosten der Schäden umverteilt und die eigenen Kosten (Mitarbeiter, Büro, Werbung) und Gewinn noch oben drauf packt....ist der Schaden also immer kleiner als die Summe der Versicherungsprämien. Das ist aber nur die statistische Seite....treffen tut es immer nur einen von vielen! Wenn man es sich leisten kann, fährt man ohne VK günstiger, aber eben nur im Durchschnitt. Das Risiko, dass euch ein Unfall (VK) trifft, ist also sehr, sehr gering, daher die geringe Prämie. Fazit: Chance und Risiko gehen Hand in Hand... Ich habe es so gelöst: Im ersten Jahr bin ich mit VK gefahren, war auch das erste mal im Winter in den Alpen unterwegs. Frau und ich fühlen uns nach einem Jahr sicher im Umgang mit dem WoMo, haben uns an die Abmessungen auf engen Straßen, Serpentinen und bei Höhen gewöhnt, fahren auch nicht mehr auf Schnee und Eis...und haben die VK abbestellt. Vom gesparten Geld.... :wein: Christian Immer Vollkasko! Wir hatten im Ausland einen Unfall. Der LKW, welcher unsere Stoßstange etwas grob vom Auto trennte war leider auch kein Deutscher. Der Schaden belief sich auf etwa 2000 Euro. Die durften wir erst mal zahlen. Wiederbekommen haben wir die hälfte vom LKW Versicherung. Wenn ich mir vorstelle das der Schäden viel höher gewesen wäre, hätten wir ihn nicht aus eigener Tasche zahlen können. Dann hätten wir die VK in Anspruch genommen!!! "Hab mir grad 'n WoMo gekauft, hart erspartes Geld hab ich da investiert. Die Kennzeichen sind dran und ich fahr zu meinem Versicherungsmann, um den Vertrag jetzt zu unterschreiben. "Teilkasko?" Ja, klar doch, so ne Scheibe iss richtig teuer. "Vollkasko?" .. fragt der Versicherungsmann. Ach, nee, ich glaub das geht so, ich fahr ja langsam. Alles Gut, wir verabschieden uns und ich will losfahren. Ich Blödmann, warum musste den so dicht hinter dem Vordermann einparken. Kurz zurück und dann raus . RRrrrummmms ... Mist , ich hatte den Laternenmast da hinten übersehen ... einfach vergessen ..... Schei ... benkleister, 4500.- EUR kostet die Reparatur an der Heckwand ...." (klar, iss das hier frei erfunden ...) Aber nicht erfunden: "Ein Bekannter von mir, und der muss wirklich hart sparen im Leben, hat sich unlängst in Belgien auf der Autbahn ein rumliegendes Eisenteil eingefangen. Wer hats verloren? Unterboden zerfetzt, Kabelbaum rausgerissen .... Abschleppen und Reparatur .... mehr als 3.500 EUR ... Er hatte keine Vollkasko .... und wird dieses Jahr nicht mehr fahren können ...." Diese kleinen Geschichten (oder so ähnlich) haben mich von vornherein davon überzeugt, dass ich doch ne VK abschließe .... Hab mal grad aktuell nachgeschaut: 130.- Haftpflicht, 318.- VK (300,-SB und TK 150,- SB) + 11,- Auslandsschutz ... Das nehme ich in Kauf. Und das wird auch erstmal so bleiben ..... Nachdem wir mit dem Wowa Gespann einen wirtschaftlichen Totalschaden hatten (zum Glück Urlaubskasko), bin ich da etwas sensibilisiert. Daher Vollkasko. Das alte Womo hatte ich noch ohne, weil es schon zu alt war, aber das neue nur mit. War doch ein sichereres Gefühl, sobald ich bei der Besichtigung und der Vertrag unterzeichnet war. Allerdings sehe ich die Kasko eher als Hilfe für den Worstcase, nicht um jeden kleinen Blechschaden abzudecken. D.h. relativ hoher Selbstbehalt senkt die Prämien spürbar. Bietet nur leider nicht jede Versicherung so an. Meine normale KfZ Versicherung hat nur einen fixen, eher niedrigen Selbstbehalt. RK ..die VK kann man auch für 1.000€ SB abschließen (bei meiner VS zumindest), dann kostet sie wirklich KAUM noch mehr als die TK und im Falle eines Falles trifft es einen nicht so hart, dass man nicht mehr fahren kann oder sich verschulden muss! Bei neuwertigen Fahrzeugen würde ich auch nie ohne VK fahren....aber neu kann ich mir nicht leisten. Danke für die vielen Beiträge :) Wir werden jetzt eine Vollkasko nehmen, mit Teilkasko, Fahrerschutz und Auslandsschutzbrief (Zahlen hab ich jetzt grad nicht hier). Ist wirklich nicht viel teurer als Teilkasko. hi auto , oder womo, ist doch völlig egal.. in dem moment, wo ich für einen selbstverschuldeten unfall sagen wir mal, 20.000 € hinblättern muß, nur um wieder was gleichwertiges zu haben, erledigt sich die frage von selbst...da könnt ich gut 20 jahre den beitrag zahlen, käm sich dann aufs gleiche raus, und das risiko, 20 jahre keinen unfall zu haben , geh ich nicht ein.. gruß karl Hmm gerade wenn ich Geld habe versuche ich doch auch, dass ich es nicht unnütz wieder los werde. Und eine Vollkasko schützt doch gerade mein Vermögen. Klar, der Beitrag und das zu schützende Vermögen müssen schon in Relation stehen. Es macht keinen Sinn 500€ Vollkasko im Jahr für ein 3000€ Wohnmobil hinzulegen :mrgreen: |
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