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Weisse Ware oder selber abmühen


Cypressos am 15 Mär 2014 20:50:40

Hi Leute,

Wer ich bin, könnt ihr ja im Vorstellungsthread lesen (jungspund vom Bodensee)

aber jetzt zu meinem eigentlichem Anliegen... ich hoffe ihr könnt mir dahingehend helfen.

wie in der überschrift schon steht geht es darum ein gebrauchtes fertiges Wohnmobil zu kaufen oder einen Kastenwagen (Ducato, Master, Transit und konsorten) selbst auszubauen.

damit ihr mir helfen könnt, und ne empfehlung geben könnt, geb ich euch einfach eine kleine Prioritätenliste

- Egal was es wird, es wird ein Alltagsfahrzeug! ich muss damit jeden Tag die knapp 7km zur Arbeit fahren (und auch wieder zurück :D )
- Mein Budget ist sehr SEHR begrenzt (maximal 6000€ ) zum kauf eines wohnmobils oder eines Kastenwagens und dem Anfang des Ausbaus
-Ich möchte ein Heckbett, am liebsten in Quer und noch wichtiger Fest, und nicht jedes mal die Kabbelei mit dem umbauen
- ich möchte trotz des kurzen Arbeitsweges nicht untermotorisiert durch die gegend schleichen ( das hatte ich damals mit meinem Problem t4 zu genüge) so wären also 90 ps oder lieber mehr wünschenswert
- ich brauche keine dusche, da ich nur campingplätze anfahre, und das eigentlich nur zur wärmeren jahreszeit, also werd ich mir eine aussendusche der marke eigenbau nachrüsten...
-ich brauche keine high tech toalette, mir reicht ein portapotti für meine zwecke
- länger als 2 wochen am Stück werd ich nie unterwegs sein sondern eher viel 4-5 tage wocheneenden und Festivals und dorffeste und naja so was eben :)
- ich brauche platz für 2 personen
- absolut kein wintercamping (ausser mal für ein oder 2 nächte auf besagten festen)

so nun zerreist mich in der luft oder schreibt konstrunktive beiträge (was mir lieber wäre :D )

es soll natürlich nicht gleich morgen wieder kaputt sein ... naja ich kann mich relativ schlecht entscheiden, vielleicht wisst ihr mehr, ihr habt ja schließlich die erfahrung :)

überfragte ,

Patrick

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Cypressos am 15 Mär 2014 21:02:52

achja was ich vergessen hab ... sollte die kategorie falsch sein so bitte ich einen admin das bitte korrekt zu verschieben :D

Tipsel am 16 Mär 2014 00:30:11

Passt schon.

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rolf51 am 16 Mär 2014 08:53:12

Hallo,

mir diesem Budget wir es mit einem Selbstausbau sehr schwer werden.
Würde vorschlagen nach einem gebrauchtem Campingbus zuschauen, da haste keine Probleme mit Undichtheiten.

macagi am 16 Mär 2014 08:54:34

Guada Morga,

ausbauen ist teuer, würde ich nicht machen.

Du wärst wohl am Besten dran mit einem älteren Alkoven Womo aus den frühen 90igern, mit dem 2,5l Turbodiesel mit 95PS. Wir hatten einen Dethleffs i642, der sehr wenig Probleme gemacht hatte. Läuft recht flott, der Motor ist robust. Ich habe hier sehr viel darüber geschrieben. Es gibt die gleiche Baureihe als Alkoven, und auch kürzer, wie du das haben wolltest.
--> Link

Da sind dann auch ältere "Busla" dabei, vielleicht passt das besser als Alltagsfahrzeug. Für 6000 kriegt man schon was, auf niedrige km und Gepflegtheit achten, manchmal gehen solche Fahrzeuge für erstaunlich wenig Geld weg.

Auch der grosse i642 (knapp 7m Länge) wurde von mir ab und an zum Einkaufen genutzt als wir nur ein Auto hatten. Der Verbrauch ist gleich wie die Kleineren, nur der Platzbedarf beim Einparken ist grösser.
Ansonsten gilt bei Womos ( bei Autos sagt man so was über Hubraum..... ) : Platz ist nichts zu ersetzten, nur durch mehr Platz.

Engis am 16 Mär 2014 10:37:54

Ich habe vor 25 Jahren auch gedacht: Lieber ausbauen und das nach und nach.
Dazu braucht man viel Zeit. Und ich meine wirklich viel!
Wir waren fast jedes WE auf Turnieren unterwegs und die anderen WEs hab ich gebastelt. Hochdach, Heizung, Drehsitze.
Am Ende war das Womo für uns ok, aber fertig waren wir nie.
Und von den Kosten?
Ich habe es später mal zusammengerechnet und war deutlich teurer, als hätte ich mir am Anfang einen gleichalten gebrauchten vollausgebauten gekauft.
Und er wäre komplett gewesen und wahrscheinlich sogar durchdachter.
Ok, der Spaßfaktor beim ausbauen zählt auch.
Und das Portemonaie.
Aber am Ende hätt ich bei der Bank einen 10er dazu geliehen, wär es sinnvoller gewesen.
my2cents
Jürgen

P.S.: Wir hatten einen Ford, weil die VWs einfach zu schmal sind. Und im Alltag hatten wir beim parken deswegen nie Probleme.

Stefan-Claudia am 16 Mär 2014 12:27:48

Cypressos hat geschrieben:- Mein Budget ist sehr SEHR begrenzt
-Ich möchte ein Heckbett...
- ich möchte nicht untermotorisiert
- ich brauche keine dusche, da ich nur campingplätze
- mir reicht ein portapotti
nie länger als 2 wochen am Stück


Ernstgemeinter Vorschlag: kauf Dir einen kleinen Wohnwagen.
Dann hast Du ein gutes Zugfahrzeug, kannst deinen Wohnwagen auf dem CP stehenlassen und bist flexibel!

mfG Stefan

Cypressos am 16 Mär 2014 12:54:54

Wohnwagen kommt leider nicht in die tüte, da es mir darum geht hoch zu sitzen, und vorallem komfortabel zu sitzen.
zudem kann ich ja nicht auf jedes kleine fest nen wohnwagen mitschleppen, zudem ich den gar nicht ziehen darf mit meinem normalen Führerschein (nur bis 3,5t und max 750kg anhänger)

trotzdem danke für deinen gutgmeinten Vorschlag :)

Grüßle Patrick

bernhardm am 17 Mär 2014 18:31:00

Selber Ausbauen lohnt sich nur, wenn man viel Zeit, nicht zu beschränktes Budget, sehr spezielle Ansprüche, handwerliche Fähigkeiten und Zugriff auf Werkzeug, eine gesunde Portion Masochismus und viel Geduld hat.

Überleg einfach mal so rum:
Die Technik für ein Standard Wohnmobil sowie etwas Holz und sonstiges Material kostet im Einkauf (neu) ab etwa 15.000Eur. Nach oben hin natürlich grenzenlos. Dann braucht man ein Basisfahrzeug, das noch eine Weile hält (ansonsten schmeißt man die neuen Teile und die Arbeitszeit weg bevor man fertig ist) (kaum unter 10.000Eur zu bekommen, gute nicht unter 20.000), und dann braucht man noch mehrere Hundert Stunden (unter guten Bedingungen) Zeit.

Übrigens - für etwa 35.000Eur bekommt man schon einen billigen fertig ausgebauten Kastenwagen in NEU.

Ernsthaft anders ist es nur, wenn man kaum Ansprüche hat (und z.B. nur eine Liegefläche braucht), oder die Teile schon vorhanden sind.

Ich hab beites "hinter" mir. Einen T4 vom Fensterbus zum Wohnmobil ausgebaut (incl. Aufstelldach, ohne Gasanlage, ohne Nasszelle), und ein "fertiges" älteres Wohnmobil gekauft (mit Reparaturbedarf natürlich). Ich würde keinen kompletten Selbstausbau mehr in einem Kastenwagen machen. Das ist einfach zu viel Arbeit. In einer viereckigen Kiste (Alkoven, TI) mag das ein Bisschen besser sein. Der T4 steht jetzt ungenutzt in der Gegend rum, das Wohnmobil hab ich heute wieder angemeldet. Über 10.000Eur stecken allerdings in beiden Gefährten drin. Beim Wohnmobil haben wir wesentlich mehr Nutzwert für's Geld bekommen, der T4 ist "amortisiert" weil er jahre lang mein Alltagsfahrzeug war.

Cypressos am 18 Mär 2014 15:28:08

es ist schon interessant wie viel man jeden tag neu erfährt.

ich habe mich immer und immer weiter durchgelesen in eurem forum und bin fasziniert wie viel unendliche möglichkeiten es gibt.

und muss nun zum ende hin sagen ... ich bin was die ausstattung angeht, ziemlich anspruchlos ... wenn ich meine ansprüche und den angestrebten Nutzen in 2 worten zusammenfassend definieren müsste ... dann wäre das wohl "alltags camper" ... das hat mit dem eigentlichen wohnmobil nicht mehr viel zu tun. und von dem standpunkt her gesehen, denke ich das ein umbau eines Fahrzeugs das wohl doch am ehesten logische ist.

Ich werde mir nun die Tage bei, Ford dealer meines vertrauens einen 2004er Ford transit in lang und mittelhoch ansehen (ich weiß, keine stehhöhe, aber sonst gut realisierbar der rest).

ich danke euch allen für eure impressionen und vorschläge und meinungen :) besonders dir bernhardm.

sollte es gewünscht sein, wobei ich da glaub ich im falschen forum bin, werde ich aber gern sobald der minimalistische ausbau beginnt dokumentieren und hier einstellen :)

Patrick

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