Der Frühling naht und die Energiebilanzrechnung verlangt eine Überarbeitung.
Ich hab zu meinen 140 Wp weitere 100 Wp installiert, das Amperemeter neu abgeglichen von 7,5 A nun auf 15 A. Der Akku, ein Gel mit 80 Ah, verliert seine Sportlichkeit und schwächelt bereits, wenn er einen Fahrradakku mit ca 200 Wh laden musste.
Da muss etwas Neues her. Z.B.: ein 95 Ah Nass Akku. Der passt mechanisch, verträgt sich mit dem Wechselrichter und braucht eine niedrigere Systemspannung; da freuen sich die LEDs.
Aber was mach ich mit den Pedelecs? Die brauchen nach einem Tagesausflug gerne mal 400 Wh und das bis zur nächsten Tour am nächsten Morgen. Laden geht also nur am Abend und während des Frühstücks. Nachts unkontrolliert mit laufender Heizung wäre es zu riskant für das Frostschutzventil.
Möglichkeit 1: Installation einer 2. Nassbatterie mit 95 Ah; bringt eine weitere kWh in den Haushalt bei 30 kg.
Vorteil:
- Das ganze Womo ist unabhängiger bei Regenwetter, da fährt man eh weniger Rad.
- Bei Sonne kann man mehr fürs Leben im Womo bunkern.
- Noch mehr Leistung und Energie für den Wechselrichter
- 2. Akku kostet nur 125 Euro plus Anschlussmaterial
Nachteil: 30 kg Gewicht
Möglichkeit 2: Kauf eines weiteren Pedelec Akkus. Der kann tagsüber über Solar direkt geladen werden; keine "Umfüllverluste" von Pb nach Li. Zur Sicherheit kann der Wechselrichter über AES geschaltet werden. Dann gibts Abends keine Überraschung mit leeren Batterien.
Vorteil:
- Höhere Solarausbeute bei Fahrradakku laden (ca 30 bis 40 %)
- Bei geschickter Planung doppelte Reichweite mit dem Rad, wenn man beide Akkus mit nimmt.
- Höhere Ladeleistung, wenn man während der Fahrt beide Akkus lädt.
- Keine Infrastrukturkosten, plug and charge
- Mehrgewicht ca 4 kg für 625 Wh
Nachteil: Fahrradakku kostet 400 Euro bei 625 Wh
Landstrom ist natürlich tabu, so etwas kann ich nicht, hab kein Kabel dafür. Spart 2 kg.
Wie macht ihr das?


