Der
Weserradweg, lange Zeit die Nr. 1 bei den Reiseradlern, scheint niemandem bekannt zu sein. :D
Wer möchte, beginnt schon an einer der beiden Werra-Quellen oder an der Fulda-Quelle und folgt einem der beiden Flüsse bis Hann.-Münden. Ihr wisst schon: " Wo Werra sich und Fulda küssen,sie ihren Namen lassen müssen.So entsteht durch diesen Kuss, deutsch bis zum Meer, der Weser-Fluss." ( Steht doch so oder sehr ähnlich auf dem Weserstein auf dem SP "Tanzwerder" in Hann.-Münden) Dann auf der rechten Weserseite über den gut ausgeschilderteen Radweg nach Bad Karlshafen, weiter auf der rechten Seite nach Würgassen. Damit ist man inach langer Strecke in Thüringen und Hessenn in NRW, keine drei Kilometer später in Lauenförde/ Niedersachsen. Dort Seitenwechsel nach Beverungen/NRW. Hier bis Schloss Corvey auf der linken Flussseite bleiben, Höxters Altstadt und das Kloster Corvey besichtigen ( fakultativ ). Dabei sieht man auf halbem Weg zwischen Beverungen und Höxter die Porzellan-Manufaktur Fürstenberg.
Nach Schloss und Klster Corvey die nächste Brücke nehmen und über den gut ausgeschilderten Radweg weiter bis Holzminden. Von dort weiter auf der rechten Weserseite bis Bodenwerder. ( Begründung für diesen Routenvorschlag: würde man auf der linken Weserseite fahren, trennt nur die Leitplanke vom Verkehr auf der vielbefahrenen B 83, ist einfach viel zu laut). Dort , in Bodenwerder, auf der rechten Seite weiter , immer schön in Sichtweite zum Fluss, geht es nach Hameln usw. usw. ..... So könnte ich die Route bis Eckwarderhörne oder auch Cuxhaven beschreiben. Wie man es halt möchte. Die Weser lohnt sich.
Nebenbei, ihr würdet kurz vor der Ansicht von Fürstenberg, hinter unserem Haus her radeln. :)
Auch nicht genannt ist der
R 1, ein internationaler Fernradweg, der an der französichen Atlantikküste beginnt, über die belgisch - nierderländische Küste fortgeführt wird durch Münster, Höxter, Wittenberg, Berlin bis nach Litauen führt. der Weg entstand auf Initiative eines Höxteraner Reiseradlers, der zufällig leitender Mitarbeiter im Kreistiefbauamt war, seine Kontakte nutzte und die Route entwickelte. hier auch dazu Infos
--> Link Streckenführung von der niederländischen Grenze bis zum Harz überwiegend auf asphaltierten Wirtschaftswegen.