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Moin, vielleicht eine etwas kuriose Frage. Habe mir neulich darüber Gedanken gemacht, da ich das Autoradio ein paar Stunden in Betrieb hatte. :-o Kann man überhaupt eine solch generelle Aussage machen/bekommen? Ab wann wird ein Starten kritisch? In meinem Fall geht es um einen Ducato 244; 2,8 JTD; 94KW/127PS. Danke für Eure Hilfe. Grüezi Arno, Mein Radio mit vier Lautsprechern hat schon zu Winterszeiten über acht Stunden CDs mit Belastung der Starterbatterie abgespielt, ohne dass die Kapazität allzu sehr abgesunken ist. Allerdings startet mein 2,8jdTD stets mit einem gewaltigen Ruck immer eine Hundertstelsekunde, bevor ich den Schlüssel auf "anlassen" drehe. Also alles im dunkelgrünen Bereich! Mit aus Papua-Helvetica, hapeh Man könnte sagen, dass es unter 12,5 V kritisch wird. Der Ladezustand wird durch eine Spannungsmessung aber unzureichend abgebildet. Tatsächlich muss der Starterakku in der Lage sein für wenige Sekunden einen Strom von fast 1000 A zu liefern. Ich rate dazu, den Starterakku nicht nachhaltig mit der Musikanlage oder ähnlichem zu belasten, da dies die Lebenserwartung massiv verkürzt. Wenn das Fahrzeug > 3 Wochen abgestellt wird, immer Starterakku abklemmen --> Link
Das kann man nun auch nicht so pauschal behaupten. Wenn eine Solarzelle sowohl Starter- als auch Verbraucherbatterie lädt, ist das Abklemmen unnötig. Das habe ich 19 Jahre bei meinem alten Mobil erfolgreich praktiziert. Dank Saisonkennzeichen stand die Kiste von November bis April. Hi Arno, unter 9V wird der Anlasser nich mehr dolle drehen. Ab dieser Spannung wirds bei modernen Commonrail-Dieselmotoren mit der zum Anspringen notwendigen Motordrehzahl von ca. 450U/min kritisch. Wie oben bereits geschrieben, fließen beim Betätigen des Anlassers durchaus Ströme von mehreren hundert Ampere. Hast Du einen Akku mit 44AH, 360A Kälteprüfstrom, Kleinwagen-Größe, wirst Du mit Deinem Diesel, bei Idealzustand des Akkus und Volladung, keinen Erfolg beim Startversuch haben. Hast Du dagegen ne Art Batteriestation, schlecht geladen, aber fast unvorstellbar großer Leistung, bricht die Spannung beim Startversuch kaum ein, der Motor springt an. Vielleicht hilft Dir diese Beschreibung als Denkanstoß :) Emil
Damals in den Ardennen ...... Ja 19 Jahre altes Mobil ...... In Modernen Autos wird sehr viel Strom für den Standby Modus verbraucht. Früher gab es nur die Uhr und das Radio - heute ist eine Vielzahl kleiner Verbraucher wie die Funk-Zentralverriegelung, Motorsteuergerät usw. dauerhaft am arbeiten.
Der TE schrieb von einem Duc 244 und der ist mindestens 7 Jahre alt. Modern geht anders! Aber nicht 19 Jahre, vor 7 Jahren hatten die auch schon Funkfernbedienung und eine elektronische Motorsteuerung ( ein eigens dafür entwickelter kleiner Computer, der die Steuerung, Regelung und Überwachung von Motorfunktionen, Alarmanlage, Diebstahlschutz und vieles mehr übernimmt. Die Teile verbrauchen ein vielfaches einer in einem 19 Jahre alten Fahrzeug laufende " Uhr" ... Modern meinte ich bezogen auf die Motorsteuerung, die ein 19 Jahre altes Fahrzeug nicht haben dürfte. Hat er schon einen Anlasser oder noch eine Kurbel vorn :D :lach: ( kleines Späßle )
Ich weiß ja nicht ob du alle Duc 244 wirklich kennst, aber meiner aus 2006 hat weder Funkfernbedienung noch Alarmanlage. Ob ein Computer in der Motorsteuerung sitzt, habe ich noch nicht herausgefunden. Ein CAN-Bus ist jedenfalls auch nicht vorhanden. Aber das meine Fahrzeugbatterie dank 100W Solarzelle und Duolader ständig randvoll ist, weiß ich genau. Und nun bin ich raus hier. Die Auseinandersetzung mit dir ist mir zu anstrengend. Tschüß Für alle anderen: Klar hat der eine elektronische Motorsteuerung = Stromfressende Elektronik --> Link
Schon wieder mal Märchenstunde? Oder reden wir hier von nem Panzeraggregat. Duc 244 Starterleistung [kW]: max 2,5 (normal 2,3) macht selbst bei Abfall auf 10V gerade mal 250A. Starterleistung = Nennleistung nicht Anlaufleistung und damit schon gar nicht Anlaufstrom. So ein 3l Motor ist kein kleiner Motor und der notwendige Anlasserstrom beträgt zwischen 500 und knapp 1000 A. Künftig werde ich Deine Beiträge ignorieren, leider hat das mit Deiner Kinderstube offenbar nicht so geklappt. Dumme Sprüche und gleichzeitig keine Ahnung - da war die Kinderstube nicht umsonst, aber vergeblich. Dies beweist auch Dein ... "Neues aus der Anstalt" ist meine Lieblingssendung ... Der Aussage ist nichts hinzuzufügen, denn das spricht für Dein Verhalten und Deinen sozialen Umgang mit Mitmenschen. Dann schreibe nicht wenige Sekunden sondern ms, Du bist ne Schande für unseren Berufszweig mit dem was Du hier teilweise ablässt.
Hallo, als weitere Orientierungs-Punkte: der Votronic Batterie Protector Motor --> Link schaltet bei 11,8V die Verbraucher ab. Der Votronic Start-Alarm 124 --> Link gibt unter 11,5V Alarm. Das sind Schaltpunkte unter Verbraucherlast. Batterie-Ruhespannung (ohne Last) sollte eher mit Sicherheitspuffer über 12V liegen. --- Das Radio 1-2h am Tag laufen zu lassen sehe ich unproblematisch. ~1-2Ah/ Tag. Schlecht ist es, wenn das Zündungsplus für das Radio fest an Dauerplus geklemmt ist. Bei meinem Kollegen hat das Radio ständig 140mA über die an Dauerplus angeklemmte Zündungsplusleitung gezogen. 0,140A x 24h = 3,36A/Tag, In drei Tagen stehen waren so über 10Ah verbraucht, ohne daß das Radio überhaupt eingeschaltet war! "Zündung an" hätte den Verbrauch beim Radiohören unnötig erhöht. Gelöst haben wird das Problem wie üblich, mit einem manuellen Schalter in der Leitung Dauerplus->Zündungspluseingang am Radio. :thema: :ton: Moin, Danke alle für Eure Infos. Auch Wolfherm für den Hinweis. Mein Fahrzeug wurde 2003 in Italien produziert und hat wie longo geschrieben nicht diesen modernen Schnick-Schnack. Damit ist für mich alles geklärt. Danke. An UlrichS Warum immer solch kuriose Kommentare? Es ist mir egal ob 500 A oder 1000 A (ist aber schon ein gewaltiger Unterschied). Meine Frage bezog sich auf Volt. Und, ich habe, außer bei meinem Trecker vor 33 Jahren, noch nie eine Batterie abgeklemmt, weil das Fahrzeug länger stand und die sind alle angesprungen. Da ist mir dann die Aussage von hape aussagekräftiger. Hier bewahrheitet sich mal mal wieder der Spruch: "Nicht Experten zählen, sondern Fakten." Danke. Schade eigentlich, dass sich wegen eines solchen alten Mannes, jemand ins Streiten kommt. :? Emil Im Winter bei - 10 Grad sollte ein Dieselmotor wesentlich schwer zu drehen sein, als im Sommer bei z.B. 30 Grad. Daher ist davon auszugehen, dass der benötigte Strom für den Anlasser im Winter wesentlich höher als im Sommer ist. Die genannten Werte sind Schätzwerte für Deinen Dieselmotor vom Sommerstart ( Warm ) bis zum Winterstart ( Kalter Zustand ) Die Spannung bei der Dein Diesel auf im Winter Problemlos anspringt hatte ich Dir bereits genannt.
Nein, Das ist unmöglich! Da dies enorm abhängig ist von: Umgebungstemperatur Batteriezustand , alter momentane Batterielast Batteriekapazität Motorart Ändert sich nur eines dieser Parameter stark kann die ausreichende Restspannung zum Starten des Motors sehr niedrig oder nahe der Zellspannung liegen. Selbst wenn alle Parameter fest wären könnte man nur eine Schätzung abgeben. Man kann aber sagen das eine Batterie mit doppelter Kapazität mit einer weit geringeren Restspannung den Motor zum Starten bringt als die orginale. peter [quote="nethunter"] Nein, Das ist unmöglich! Da dies enorm abhängig ist von: Umgebungstemperatur Batteriezustand , alter momentane Batterielast Batteriekapazität Motorart Ändert sich nur eines dieser Parameter stark kann die ausreichende Restspannung zum Starten des Motors sehr niedrig oder nahe der Zellspannung liegen. Selbst wenn alle Parameter fest wären könnte man nur eine Schätzung abgeben. Man kann aber sagen das eine Batterie mit doppelter Kapazität mit einer weit geringeren Restspannung den Motor zum Starten bringt als die orginale. peter[quote] Genau so sieht es aus. :daumen2: Jetzt setze ich doch noch einen drauf, ganz ohne Voltmeter: Stell das Womo an den Berg, Schnauze nach unten, lege den 2. Gang ein, dreh den Zündschlüssel auf Fahrstellung, trete die Kupplung, löse die Handbremse und kupple nach 50m wieder ein. Selbst der Diesel springt dann an und zwar mit fast leerer Batterie. Grins, Andreas Ja manchmal wünsche ich mir auch einen "alten Diesel" meiner hat ja das automatisierte Schaltgetriebe, da legt sich kein Gang ein und anspringen ist so leider nicht. :roll: Als meine Starterbatterie defekt war habe ich ein Starthilfekabel fest zwischen den Klemmen und der Aufbaubatterie angeschlossen, so konnte ich den Starterakku ausbauen. So als Tipp für diejenigen mit leerem Starterakku, wobei hier in der Regel eine kurzzeitige Starthilfe aus dem Aufbauakku ausreicht. Danke Andreas, klappt das auch Rückwärts mit Rückwärtsgang? :roll: Ich parke immer gegen den Berg. Weil unser "Herr Detleff" mit der Schnauze so tief liegt, das ich sonst im Längsbett immer ans Fußende rutsche. :cry: Was ist nun besser? :help: :versteck: Rückwärts rollend starten geht in der Tat mit Hilfe des Rückwärtsgangs. Danke, Super, dann sind ja alle Berechnungen hinfällig.
Jetzt versteh ich auch, wofür die Rückfahrkamera ist Richtig, bergrunter im 2. Gang anrollen lassen und bergauf im Rückwärtsgang, klar !
Tja, so einfach kann das Leben sein. Andreas |
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