Hi Leute
wie siehts denn im Elea Wald aus? Kann man noch stehen? Was machen die Pläne zum Bau der Bungalows? Heiko
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Hi Leute wie siehts denn im Elea Wald aus? Kann man noch stehen? Was machen die Pläne zum Bau der Bungalows? Heiko Hallo Leute, war denn keiner noch dieses Jahr im Elea Wald (Westpeloponnes bei Kyperissia)? Mich würde interessieren, ob man da noch stehen kann. Es sollten dort ja irgendwelche Ferienhäuser gebaut werden. Würde mich freuen etwas von euch zu hören. Danke heiko Ausser ein Zeltlager und viele Gipsi´s haben wir nichts angetroffen. Die Strandbar ist nicht mehr vorhanden. Kalinichta War vor drei Wochen dort. Der Bereich zwischen Strandweg und strand ist abgesperrt. Es gibt zwar noch keinen Zaun, nur die Zaunpfähle stehen, man wird aber, wenn man den Bereich betritt, höflich, aber bestimmt von einer Patrouille, die den Bereich regelmäßig umfährt, aufgefordert, das Gelände zu verlassen. Hintergrund: eine (EU-)Gerichtsonstanz hat das Bauvorhaben vorläufig gestoppt. Die Investorengruppe, zu der auch einige Einwohner von Elea gehören, lässt aber keine Fremden mehr auf das Gelände. Eine Klärung Ist nicht in Sicht. Zu erwarten ist, dass die Polizei spätestens im August räumen wird, wenn der Druck zu groß wird und der Besitzer des Campingplatzes von Giannitzohori sich über die entgangenen Gewinne beschwert. Werde spätestens übernächste Woche wieder dort sein und ggf. Berichten. geloni
....eigentlich konnte oder durfte man dort noch nie stehen. Ich hätte nicht gedacht dass es immer noch so völlig gleichgültige und ignorante Wohnmobilisten gibt. :evil: ät shorty Woher weißt du das? Das man in Elea noch nie frei stehen durfte ? Wir sind schon etliche Jahre in Elea, kennen die Menschen, den Pfarrer, die meisten Restaurautbesitzer, die ständig vor Ort lebenden Auswanderer und andere. Es gab Zeiten wo, wenn am Abend das Schwein vom Bäcker kam und wir gerade in Elea angekommen waren, direkt vor dem Bahnübergang gestoppt wurden, weil man unser altes Womo erkannte und sich freute, das wir mal wieder da waren. Der Pfarrer hat uns beim 2. Besuch persönlich zur Strandstrasse gebracht, um ein schönes Plätzchen zu finden. Es mag sein, das es im laufe der Jahre Campingverbotsschilder gab, im letzten Jahr waren jedenfalls keine zu sehen. Die Menschen waren freundlich wie immer, bei der Feuerwehr gab es wie jedes Jahr Tzipero, die Schafherde kam wie immer 2 x am Tag vorbei. Die Pfosten standen schon im letzten Jahr, im Übrigen sind die Damen u. Herren Naturschützer mit ihren Schildkröten "schuld" am Baustopp. Verletzung der EU Richtlinie zum Schutz bedrohter Arten. Hallo Frank, es ist schön mal die andere Seite zu hören. Vielleicht haben uns die Einheimischen immer von einem ganz anderen Elea erzählt. Es war die Rede von Wohnmobilisten die sich auf Privatgrund breitmachen und ihre Bongos im Wald vergraben . Kinder spielen unter laufendem Wasser während die Bauern mit der Wasserknappheit zu kämpfen haben. Es gab wohl auch Räumaktionen aber die hartnäckigen Camper kehren immer wieder zurück. Gibt es noch ein Elea? ätt shorty: ....eigentlich konnte oder durfte man dort noch nie stehen. Stimmt nicht! In den 90ziger Jahren war es hochoffiziell erlaubt. Da kam jeden Tag ein staatl. Forstbeamter kassierte einige wenige Drachmen und gut war es. Ach ja, er stellte sogar sogar einen amtlichen Quittungsbeleg aus. mfG Helmut ätt shorty Es gibt mit Sicherheit noch ein Elea in Griechenland, ich denke allerdings der TE sprach von genau dem Elea, über das wir uns unterhalten (Westpeleponnes). Das mit dem Privatgrund und das mit den Bogos, das hast Du alles sehr schön gesagt. Wenn manche Wohnmobilisten das wenigstens einbuddeln würden! :wink: Fakt ist allerdings, das große Teile vom Strand von Elea eigentlich der Kirche gehört, die es der Gemeinde zur Verwaltung überantwortet hat. Die Kirche hat ein Teil dieses Landestrichs (ist mit Eisenstangen eingezähnt und teilweise geschottert, aber bei weiten nicht den ganzen Strandabschnitt) an eine Investorengruppe veräußert. In Anbetracht der Camper und der Frage ankurbeln der örtlichen Wirtschaft (Restaraunt, Gemüse, Obstverkauf etc.) hat die Gemeinde Ende der 90 iger am Strand eine Wasserleitung verlegt. Und nein, die ist nicht für die Feuerwehr, die hat extra Hydranten. Des Weiteren noch kurz ein Hinweis am Rande. Offizielles Camping ausserhalb eines CP ist in ganz Griechenland untersagt, hat ätt Volki schon oft zitiert. Allerdings gibt es Landstriche (zum beispiel im Land der Mani, Mittelfinger der Peleponnes), wo direkt auf Privatgrund große Schilder stehen, die direkt Camper zum Verweilen einladen. Davon wird auch rege Gebrauch gemacht. Dort ist weder ein CP noch ein offizieller Stellplatz, das Meer nur 10 Meter weg. Ich hab ein Foto von so ein Schild noch irgendwo in meinen mehr als 5 000 Fotos von Griechenland rumoxidieren. Muß mal gucken. Den Forstfritzen kenne ich auch noch. :lol: Und noch kurz was zum Wasser: Elea liegt in einer Obst- u. Gemüseanbaugegend. Hinter dem Strandwald Ri. Strasse stehen große Bewässerungseinheiten direkt auf Ödland und hauen Wasser in die Luft. So knapp kann es also nicht sein mit dem Wasser. Am besten finde ich es immer, wenn die freundlichen Koll. aus Rußland mal wieder das Meter Stück Schlauch von der Wasserstelle, natürlich ganz dringend gebraucht haben. Der freundliche Gemeindemitarbeiter hat sowas natürlich nicht mit an Bord, der dreht ganz einfach den Wasserhahn nach oben. Die nächste Dame, die da kommt freut sich, dreht des Wasserhahn auf und schon schießt Wasser mit 6 bar plus fast senkrecht in die Höhe. Die junge Frau guckt und sucht natürlich die Stelle, wo das Wasser wieder runterkommt. Dann kommt das mit der Erdanziehungskraft, immerhin 9, sowieso pro meter und niemand denkt mehr dran, das Wasser eigentlich schwer ist. Das Wasser prasselte förmlich auf die junge Dame darnieder. Schallendes Gelächter, prima Naturdusche! Hallo, ich sehe es genauso wie shorty! Aber da ich tolerant bin habe ich nichts gegen CP Fahrer. Heiko |
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