hier unsere Incontinentia.
Aufbau Euramobil. 6 Meter lang. Auf einem J5, Bj. 1991. TD, 2,5 Liter.
Wir haben unsere Incontinentia vor Ostern 10 Tage durchs sonnige Frankreich gesteuert. Auf der Rückfahrt gab es dann auch noch etwas Regen, so dass wir sehen konnten, dass die vor dem Urlaub reparierten Stellen (Kamin und Dachluke) dicht gehalten haben.
Jetzt ist Urlaub vorbei und ich werde das WoMo weiter auseinandernehmen.
Hab die Deckenverkleidung so weit runter geholt, wie ich von aussen Feuchtigkeit messen konnte. Sah alles aus wie gehabt. Unter der Verkleidung (Plastik) dünnes Holz (naß und verrottet), dann Styropor (feucht) und zwische Styropor und Dach dann noch mal dünnes Holz (feucht und verrottet).
Die Lattung zwar feucht, aber fest.
Allerdings bin ich an einer Stelle, unter dem Dach an Beifahrerseite aussen, dieses "Problem" gefunden. War von aussen zu erkennen, weil etwas abgesenkt. War schon mal feucht, mittlerweile aber schon abgetrocknet.
Die einfachste Lösung scheint mir der Einsatz von zwei langen Holzwinkeln.Können geleimt und geschraubt werden. Geht das so, oder kann das zu weiteren Problemen führen? Gibt es andere Ideen? Bin dankbar für Rückmeldungen.
Dann habe ich mich an die Aussenwand gemacht, weil Wasser ja nach unten läuft und ich bei der Feuchtigkeitsmessung sehen konnte, dass die Beifahrerseite unterhalb der (beseitigten) Schadstellen feucht ist. Dabei habe ich die Zwischenwand zwischen Bad und Schrank direkt mal großflächig von nassem Holz befreit. Auf die grobe Tour.
Hier zu sehen.
Dabei ist mir aufgefallen, dass die Isolierung an der Wand im Bad aus anderem Material als im restlichen Bereich besteht. Das sieht aus wie diese Holzfaserplatten. Auf dem Bild seht ihr die Schrauben, die von aussen durch die Aussenwand in die Zwischenwand gedreht waren. Die Schrauben stehen jetzt etwas einsam da rum.
Kann es sein, dass bei dem alten Eura-Mobil Bj. 1991 die gesamte Aussenwand aus diesem Zeug besteht, anstatt aus Holzständerwerk? Ich kann nämlich keine Lattung finden.
Von dem Isolierungszeug habe ich die Plastikverkleidung abgezogen, damit das trocknen kann.
Hier noch ein paar Bilder dazu.
Dann gibt es im Bad noch diese Stelle unten im Bodenbereich aussen.
Da gibt es eine Latte direkt an dem Klo (links), die ziemlich fertig aussieht. Da hat aber wohl schon mal einer dran gearbeitet. Die Latte sieht aus wie Torf, ist aber fest. Macht den Eindruck, als wenn jemad da was drüber gestrichen oder injiziert hat. Irgendwie seltsam. Und ca. 30 cm weiter rechts ist eine neue Latte zu sehen. Der gesamte Bereich sieht bearbeitet aus. Neues Styropor eingearbeitet. Die restliche Wandverkleidung sieht aus und fühlt sich an wie Gipsplatte oder so.
Jetzt habe ich folgende Idee.
Ich möchte den feuchten Bereich der Decke freilegen bis zum Metall (Alu?). Als Isolierung Hanfplatten oder so. Also Material, welches mit Feuchtigkeit arbeiten kann (aufnehmen und abgeben). Die Deckenverkleidung dann so basteln, dass die einfach abzunehmen ist, so dass Incontinentia in den Ruhephasen gut trocknen kann.
Ist das so möglich? Auf was muss ich in Bezug auf Stabilität achten? Wie ist das mit Feuchtigkeit von innen, also durch Ausdünstung und kochen? Brauch ich ne Dampfsperre?
Die Aussenwand würde ich gerne einfach nur trocknen lassen.
Was habt ihr für Ideen und Tips für mich?
Aber bitte nix mit Aussenwand ab, Ständerwerk neu, komplette Lattung austauschen und so. Das kann ich nicht. Weder selbermachen, noch finanziell stemmen.
Meine Planung ist, Incontinentia noch fünf Jahre durch Europa zu touren und dann was moderneres mit Erfahrung und Bedacht zu suchen.
Vielen Dank schon mal an euch alle.
LG,
U.Mathar

