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Reifen Iveco 35-12 mit Concorde 690ST Aufbau


claudius22 am 17 Jun 2014 14:43:03

Hallo allerseits,
ich fahre seit Jahren 195/75R16C auf der Vorderachse und 185er auf dem Zwilling der Hinterachse. Nun hat der HU Prüfer zum ersten Mal gemeckert und die HU verweigert, weil nur 185/75R16 in den Papieren stehen. Nun will ich die 195er eintragen lassen. Was fahrt ihr mit 35/40-12 Ivecos auf der Vorderachse.
Wie läuft das Eintragen praktisch ab? Kann man direkt mit einer Freigabe von Iveco zum Straßenverkehrsamt oder muss man zwingend zum TÜV. Der Spaß soll dort über 100 Euro kosten!!! Habe die breiteren aufgezogen, da der Lastindex 102/104 bei den 185ern einfach extrem grenzwertig ist. Am liebsten wären mir 215/75 R16C dann bräuchte ich jedoch auch neue breitere Felgen. Der Fahrkomfort wäre dann vermutlich deutlich besser und ich müsste nicht mit 5,0 bar die Pneus aufplustern.
Viele
Claudius

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alex30193 am 17 Jun 2014 21:55:41

Hallo, auf unserem waren beim Kauf vorne 175 16 und hunten 175 75 16 montiert und der Tüf meinte daß die 175 75 16 nicht die geforderte Traglast
haben und die 175 16 gibt es nicht mehr.
Dann habe ich gefragt was die größt mögliche Alternative währe und er sagte 195 75 16 also montieren lassen und eingetragen.
Und alles ist gut.
Mfg Doro und Alex aus dem Neckartal

tuboletti am 18 Jun 2014 08:49:32

Die Papiere sind nicht mehr so wichtig. Es gibt andere Quellen in denen man nachsehen kann ob eine bestimmte Reifengröße für das jeweilige Fahrzeug zugelassen ist.

In den Papieren steht nur noch die Reifengröße bei Auslieferung. Die Frage in diesem Fall könnte sein, ob die Kombination 195 vorn und 185 hinten erlaubt ist.

Noch mal den Text gelesen, also selbst entschieden, die 195er aufzuziehen? Das erscheint mir böse.

Ich bin mir nicht sicher, ob eine eventuelle Eintragung nur mit Herstellerpapier geht, sofern ein solches vorliegt. Könnte am jeweiligen Sachbearbeiter liegen. Mit einer heiligen TÜV-Abnahme geht es auf jeden Fall, dann wird alles eingetragen.

Viel Erfolg!

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claudius22 am 18 Jun 2014 16:48:19

Hallo,
der Ivecovertreter am Ort war am Telefon sehr "hilfsunwillig", man merkte deutlich, dass er keinen Bock auf Arbeit hat und umsonst schon gleich gar keinen Finger rühren wird. Man könne so ein Papier bei Iveco anfordern, die wollten aber 150 Euro dafür haben. Für so alte Wagen gäbe es noch keine COC oder OCO oder wie auch immer Papiere. Ich solle mal besser zum Tüv fahren und eine Einzelabnahme machen lassen.
Es ist schon lächerlich, da gibt es die Tiefer-, Breiter-, Härter- Fraktion, die die unmöglichsten Breitreifen fahren dürfen und bei Tempo 100 und etwas Wasser auf der Straße schon schwimmen und wenn man mitdenkt und einen Reifen, der ständig im Belastungsgrenzbereich oder darüber läuft, durch einen stärkeren ersetzen will, muss man die komischsten Wege gehen.
Die Ivecos mit 35/40/45/49/59-12 haben alle das gleiche Führerhaus. In den Radausschnitt passen also 215/75R16 problemlos rein. Wie die vor 20 Jahren festgelegt haben, was auf die Felgen kommt, ist mir schleierhaft. Auf Stellplätzen habe ich von 175/75 bis 225/75 R16 schon alles gesehen, teilweise egal ob es 4,2t, 5t oder 6,5t Ivecos waren.
Also werde ich wohl mehr als 100 Euro sinnlose an den TÜV löhnen, nur um so weiterfahren zu können, wie ich es seit fünf Jahren tue. In den bisher erfolgten vier HU ist es übrigens keinem Prüfer aufgefallen, dass ich 195er an der Vorderachse fahre.
Viele
Claudius

tuboletti am 18 Jun 2014 17:13:42

Verantwortlich soll wohl trotzdem der Halter sein, oder auch der der das Fahrzeug gerade führt, egal wie blind der vorherige Prüfer war. Eigentlich unfair, worauf soll man sich denn dann noch verlassen können. Unser Diesel war mindestens 3 Jahre lang und bei 3 Vorbesitzern mit dem Treibstoff Benzin im Verkehr und hat mindestens 2 HUs bestanden mit diesem falschen Eintrag.

Mal die Leute mit den Wunschreifen gefragt, wie die zu diesen Dimensionen gekommen sind?

100 Euro sollte das eigentlich nicht ganz kosten, eine "einfache Änderungsabnahme gemäß §19(3) StVZO (Auflastung) hat mich beim TÜV Nord in Norderstedt bei Hamburg am 1.3.2014 38,50 Euro gekostet. Dafür gibt es wohl auch eine Gebührenordnung. Wichtig ist ein ruhiges freundliches beharrliches Auftreten ohne jeden lauten Ton. Wenn die eine Prüfstelle das nicht macht, dann macht es eine andere, man ist nicht an den Wohnort gebunden für die Abnahme, nur für die Eintragung. In Ostdeutschland macht das wohl nur die DEKRA.
Bei mir in Hamburg ging die Abnahme seltsamerweise nicht in Hamburg sondern nur in Norderstedt oder Pinneberg, ich brauchte auch mehrere Anläufe. War aber alles TÜV-Nord (?).

Sofern da nicht irgendwelche technischen Dinge gegen sprechen müsste die Abnahme eine schlichte Sache sein.

Viel Erfolg!

Gast am 18 Jun 2014 20:11:17

Hallo, das eigentliche Problem deiner Reifenwahl ist eine erforderliche Tachoanpasssung, weil bei 215-75-16 der Tacho 6 km/h zu wenig anzeigt bei den neueren Fahrzeugen geht das mit wenig Aufwand über die OBD Schnittstelle, aber dein Fahrzeug hat einen Analogen Tacho und das kostet.

Bild


Mit der Konfiguration 215-65-16 hättest du den gleichen Abrollumfang wie mit den 185-75-16, das sollte kein Problem sein.

tuboletti am 18 Jun 2014 20:14:56

Und was ist mit dem 195er? Der ist immerhin schon drauf.

Bye

Gast am 18 Jun 2014 20:43:27

tuboletti hat geschrieben:Und was ist mit dem 195er? Der ist immerhin schon drauf.

Bye


Die zeigen 2 km/h zu wenig an, vll. liegt er damit noch innerhalb der Toleranzgrenze (der Prüfers) oder einfach mit dem Bandmaß den Umfang messen.

claudius22 am 18 Jun 2014 22:15:47

Hallo allerseits,
das mit dem Abrollumfang habe ich auch schon durchgerechnet. Wenn ich laut Tacho 109 fahre zeigt das GPS 100km/h an. Mein Tacho zeigt also 9% zuviel an. Das kann mit größerem Durchmesser also nur besser werden.

Der Preis ist schon eine Auskunft des freundlichen TüV Prüfers, das ginge nach Gewicht.

Meine Vorderreifen sind jetzt acht Jahre alt und deshalb wollte ich natürlich vor dem Neukauf endlich mal klar haben, mit welcher Größe ich nun weiterfahre.
Welche Belastung der Reifen aushalten muss, zeigt eine einfache Rechnung. 160l Wasser, 80l Diesel, 110kg Fahrer und 150l Abwasser. Macht also schlimmstenfalls 500kg die fast ausschließlich auf den linken Vorderreifen drücken, plus dem normalen Fahrzeuggewicht, was sowieso der Reifen zu tragen hat. Da zeigt selbst der mit 5,0 bar gefüllte Pneu (Lastindex 102/104 mehr gibt es nicht in 185) deutliche Walkspuren. Natürlich versuche ich das Gewicht zu drücken, wo es geht aber Frischwasser braucht man manchmal einfach.
Die restlos überladene Vorderachse steckt das Gewicht übrigens klaglos weg, die Drehstabfedern scheinen erstaunlich robust zu sein und sind bestens zu justieren.
Freitag habe ich einen Termin beim Tüv, mal sehen wie es läuft.
Viele
Claudius

shooting guard am 19 Jun 2014 15:03:32

Hallo,

hatte mit meinem 49-12 ein ähnliches Problem. Die Zulassungsstelle hatte in den Schein die falsche Reifengröße eingetragen (195/70 R 15), es war aber die ursprüngliche Größe 195/75 R 16 drauf.
Der jährliche TÜV bemängelte erst bei der sechsten Abnahme hintereinander(!) die Reifengröße.
Die örtliche Ivecovertretung war sehr unkooperativ und behauptete, eine Bescheinigung bräuchte mindestens 2 Wochen. Und wir wollten in den Urlaub fahren...
Ein Anruf bei Iveco Deutschland brachte dann den gewünschten Erfolg. Innerhalb von 2 Tagen hatte ich ein Fax und eine Kopie des Originalbriefes, so dass der TÜV zufrieden war.
Tipp: Bei Iveco telefonisch nachfragen!!

Schönen Feiertag
Gerd

claudius22 am 19 Jun 2014 23:38:58

Danke Gerd,
werde morgen früh gleich mal versuchen jemanden von Iveco Deutschland ans Telefon zu bekommen.

wolfi48 am 20 Jun 2014 06:48:16

Hallo Claudius,

was steht dann in Deinem CC-Dokument?

Mitunter kommt es auch vor, dass die Zulassungsstelle nicht alle Werte in die Fahrzeugpapiere übernimmt.

Bei meinem Iveco Daily 35C18 stehen 195/75R16 und 195/65R16 in den Fahrzeugpapieren,
lt. CC Dokument kann ich aber auch noch 185/75R16 fahren.


Wolfgang

claudius22 am 20 Jun 2014 09:45:54

Hallo Wolfgang,
ein CC-Dokument gibt es für meine alte Kiste (Bj. 1992) scheinbar nicht. Deshalb findet der Prüfer ja auch nichts in seinem Computer.
Bei Iveco Deutschland ist leider erst am Montag der richtige Mann wieder da. Mal sehen was der TÜV nachher sagt.

claudius22 am 24 Jun 2014 16:51:14

Ein Anruf bei Iveco ergab, dass die nur jedes einzelne Fahrzeug prüfen und dann evtl. breitere Reifen erlauben. Kosten 100-200 Euro je nach Laune des Iveco-Vertragspartners vor Ort, plus TÜV, plus Eintragung.
Selbst der freundliche "Ivecomann" in der Zentrale in München meinte, dass es über den TÜV billiger und einfacher wäre.
Deshalb war ich heute beim TÜV. Der Gutachter warf 30 s einen Blick auf die Reifen, Größe und Lastindex wurden notiert und dann verzog er sich 20 Minuten ins Büro, erledigt war der Fall. Ach ja, 102 Euro durfte ich dort lassen, stolzer Stundenlohn - für was auch immer.
Nun muss ich nur noch zur Zulassungsstelle um mein jahrelanges Fahren ohne Betriebserlaubnis zu beenden und wieder ganz legal auf der Straße unterwegs zu sein.
So nebenbei erfuhr ich, dass mein Womo ursprünglich mit 175/75R16C ausgerüstet war, also schon einer meiner Vorgänger auf 185 umgestellt hatte.

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