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Kurztrip in die Fränkische Schweiz Erprobung nach Fahrzeugoptimierung
Wir hatten unseren Hati bei PhoeniX in Schlüsselfeld noch weiter nach unseren Vorstellungen optimieren lassen. Diese Umbauten wollten wir gleich in der Praxis ausprobieren und haben dies auf einer 1-wöchigen Kurzreise in die fränkischen Schweiz getan.
Ein Sonntag im Mai 2014
Wir liegen in unserer üblichen Zeit und kommen wie immer erst Mittags weg. Macht ja nix, wir haben wahrlich keine lange Strecke vor uns. Eine Premiere - gastanken in den großen Tank. Bisher haben wir ja noch von dem Vorbesitzer gezehrt, jetzt sind wir aber ziemlich leer. Immerhin : es gehen fast 60 l (von 62) rein, lang hätte es nicht mehr gereicht. Wir fahren auf der BAB nach Forchheim, dort finden wir sofort den SP aus der Sportinsel und ziehen ein. Wir sind früh dran und können (noch) einen Platz aussuchen, später wird´s schon deutlich voller.
Es ist noch Nachmittag, wir starten eine kleine Erkundigungstour rein in die Altstadt. Über eine Fußgänger-Hochbrücke über die Autobahn, schon sind wir in der Innen-/Altstadt. Sehr malerisch und schön, alles prima in Schuß gehalten, gefällt uns gut.
Am Sattlertor vorbei ….
… in die Innenstadt
Forchheim ist mit Rovereto verpartnert
Da lugt die Kaiserpfalz durch …
Lancelot am 17 Jun 2014 16:32:49
Auch Details sind gut erhalten
Rathausplatz
Der Hund hatte Spaß an dem Wassergraben, plantschte im Galopp mitten durch
Viel Platz ist da oben nicht mehr
Anzeige vom Forum
mv4 am 17 Jun 2014 16:33:48
kommst ja ganz schön rum Wolfgang... ;D ...ist ja auch eine schöne ecke...
Lancelot am 17 Jun 2014 16:35:16
Sehr schöne und passende Skulptur – der Zugang zur Stadt
Die “Porta Vorchheimensis” ist ein Geschenk des Rotary Clubs Forchheim an seine Heimatstadt. Seit 2002 öffnet sie in der Fußgängerzone dem Betrachter Tür und Tor zur Vergangenheit der Stadt. Das Werk von Harro Frey stellt die wichtigsten Stationen der Forchheimer Geschichte in 12 Bildern dar.
Lancelot am 17 Jun 2014 16:40:58
Durch die Fußgängerzone plätschert ein künstlich angelegter Wasserlauf, der von den Einheimischen liebevoll “Bächla” genannt wird.
Früher war in der "Alten Wache" die polizeiliche Wachmannschaft beheimatet. Von dem gegen Ende des 18. Jahrhunderts erbauten Gebäude hat man einen guten Blick über den Paradeplatz, der früher komplett von Bäumen umgeben war.
Wir haben Hunger, es wird Zeit fürs Abendessen. In der Kneipe waren wir bestens aufgehoben.
Hätt Adam Euer Bier besessen, er hätt den Apfel nicht gegessen.
Lancelot am 17 Jun 2014 16:48:12
Wir stehen dort zwar sehr idyllisch, aber der Lärm von der nahen Autobahn ist leider deutlich zu hören. Schade – das trübt den sehr guten Eindruck ein wenig.
Ein Montag, im Mai 2014
Heute wollen wir uns Forchheim noch etwas genauer ansehen. Leider ist die Stadtführung nur am Mittwoch und Samstag möglich, sehr schade (im Nachhinein wäre auch eine Spezial- Einzelführung zum Preis von 45,-- möglich gewesen. Das hab ich uns mal wieder nicht gegönnt, hinterher hab ich mich über den Entscheid geärgert. Es wäre Wert gewesen … )
Wir nehmen mal die Zwergenräder, um in die Stadt rein zu kommen. Es spart doch ein paar hundert Meter zu laufen. Allerdings müssen wir diese dann zentral abstellen und einschließen.
Schöne Rathausfassade, daneben die Touri-Info
Reichlich Fachwerk zu besichtigen
Die St. Martinskirche ist dem heiligen Martin von Tours, dem Schutzpatron der Franken, geweiht. Von der alten Königskirche ist aber mittlerweile – zumindest überirdisch – nichts mehr zu sehen. Der Bau, der heutzutage das Interesse vieler Besucher weckt, hat seinen Ursprung im ausgehenden 12. Jahrhundert. Neben der wunderschönen Innengestaltung hat auch das äußere der Kirche mit seinen drei Portalen und verschiedenen sakralen Kunstwerken seine Reize. Der Turm der Kirche ist aufgrund seiner Höhe (57 Meter) aus allen Himmelsrichtungen sichtbar und stellt somit einen optischen Fixpunkt inmitten der Altstadt dar.
Lancelot am 17 Jun 2014 16:52:58
Der Konradbrunnen wurde zum Gedächtnis an die Erhebung des Frankenherzogs Konrad I. am 10. November 911 in Forchheim zum ostfränkischen König vor der St. Martinskirche errichtet. Mit seiner Rechten zeigt Konrad I. auf einen künftigen Reichsapfel.
Ziemlich restriktive Öffnungszeiten
Marienfigur am Paradeplatz
Auf dem Paradeplatz erweckt eine Marienfigur, der zwei Engel zur Seite gestellt wurden, die Aufmerksamkeit der Besucher. Diese Figurengruppe, die stets ihr Augenmerk auf das rege Treiben auf dem vor ihr liegenden Platz gerichtet hat, ist vermutlich ein Werk von Georg Reuß aus dem Jahr 1747. Sie ist seitdem sozusagen bei all den Veranstaltungen, die hier stattfinden, mitten im Geschehen.
Lancelot am 17 Jun 2014 16:57:20
Die Säulen der alten Wachstube sollen lt. Führer „dorisierend“ sein … wir spazieren weiter zur Wisent
Am alten Standort des städtischen Schlachthauses steht heute der dicke Karpfen
Lancelot am 17 Jun 2014 17:02:03
Die Wisent fließt direkt durch den Ort
Schöne Ufergrundstücke und Gärten
Forellenbrunnen
Das alte Gasthaus sah zwar sehr einladend aus, war aber geschlossen. Dito die schiefe Eßecke … Montag halt ..
Lancelot am 17 Jun 2014 17:05:55
Die alten Fischkästen – zum wässern von Karpfen
Noch näher am Wasser geht´s nicht
Die Kammerersmühle in der Wiesentstraße ist nicht nur wegen ihres hübschen Fachwerks ein Blickfang. Das 1698 erbaute Gebäude hat sich nämlich im Laufe der Jahre einseitig zur Wiesent hin abgesenkt und wurde daher von den Forchheimern “Schiefes Haus” getauft. Heute ist das eine Gaststätte mit stilecht belassenen Räumen. Montag Ruhetag – immerhin hätten wir besichtigen gedurft.
Morgen ist auch noch ein Tag …
Lancelot am 17 Jun 2014 17:12:49
Das Altenheim des Katharinenspitals bietet vielen Forchheimer Senioren ein angenehmes Zuhause in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt. Die Auskragungen des Spitalbaus, die weit über die Wiesent ragen, stellen ein architektonisches Highlight des bereits 1611 errichteten Hauses dar. In der Kirche befindet sich ein ganz besonderer Schatz: hier wird eine Holzskulptur aus dem Jahre 1330 aufbewahrt, die zu den ältesten ihrer Art in ganz Oberfranken gehört.
Im Nobelschuppen – a Schäuferla
Wieso streckt der die Zunge raus ?
Eine der vielen (aktiven) Brauereien
Mittig – das alte Zollhaus, sehr gut gegessen dort
Sehr schöne Außengastronomie, mit Lounge, vor dem historischem Rathaus
Lancelot am 17 Jun 2014 17:20:24
Mit den Radl fahren wir „auf die Keller“
Entstehung der Bierkeller
War früher das obergärige Bier wegen nur kurzer Haltbarkeit zum raschen Verbrauch bestimmt, so änderte sich das einschneidend mit der Erfindung des Untergärigen (erstmals 1474 in der Nabburger Chronik erwähnt). Dieses Bier war mit neun bis zehn Monaten möglicher Lagerzeit wesentlich länger haltbar. Ein Problem der damaligen Zeit bestand in der kühlen Lagerung des begehrten Gerstensaftes. In alten Gerichtsakten wird von saurem Bier berichtet, der Brauer wurde bestraft. Man sann auf Abhilfe, zumal die Lagerkeller unter den Brauereigebäuden oft nur begrenzt aufnahmefähig waren.
Fast eine Ideallösung bot sich durch den Bau von Stollen in Berg- und Böschungshängen. Vor allem die in Stein zeichneten sich durch eine gleichmässig niedrige Temperatur von eta 8 Grad zu allen Jahreszeiten aus, was sich für die Einlagerung als besonders günstig herausstellte. Zweckmäßigerweise legte man die Anlagen, soweit möglich, noch auf die sonnenabgewandte Nordseite. Laubbäume wurde - sofern nicht schon vorhanden - zur Beschattung angepflanzt.
Um 1830 waren die Keller so sehr beliebt, dass ein zeitgenössischer Bamberger Chronist stöhnte: "Die Bierkeller sind das Hauptanliegen der Bamberger!". Viele Wanderungen endeten meistens auf einem Keller oder waren der eigentliche Grund für eine Wanderung direkt dorthin. Geschäftstüchtige Wirte holten ihre Kundschaft sogar mit dem "Zeiselwagen" ab und das "Bamberger Tagblatt" richtete eigens ein "Felsenkeller-Anfrage-Büro" ein.
In Erlangen, das zu jener Zeit einen höheren Bierausstoß als Kulmbach und München zusammen hatte, traf man sich an heißen Sommertagen im Kellergebiet und kostete von den dort in Spitzenzeiten eingelagerten 21.000 Hektorlitern. Im Jahr 1850 warben 16 Brauereien um die Gunst der damals 3000 Einwohner. Wachsender Konkurrenzdruck brachte ständig neue Ideen zur Gästeanlockung und -unterhaltung. Kegelbahnen wurden gebaut, Schießbuden oder -stände aufgestellt. Später kam der Bau von Musikpavillons dazu.
Doch jede Blütezeit neigt sich irgendwann einem Ende zu. Bestanden 1840 noch 63 Sommerkeller auf Bamberger Stadtgebiet, so waren es bis zur Jahrhundertwende nur noch 35. Ein regelrechtes Kellersterben brachte der 1. Weltkrieg mit sich. Kriegsfolgen und Weltwirtschaftskrise reduzierten den Bestand auf gerade noch 11 im Jahre 1934. Ähnlich sah es auch im Umland aus.
Heute ist das Gebiet in und um Bamberg, Forchheim und Erlangen als Sommerkeller-Region fast konkurrenzlos. Steigende Touristenzahlen bringen heute viele Wirte dazu, ihre alten stillgelegten Keller wieder zu reaktivieren. Ein zünftiger Kellerbesuch, vorzugsweise in Begleitung eines erfahrenen Kellergängers, sollte in den Sommermonaten zum Besuchsprogramm der Fränkischen Region gehören. Denn was gibt es schöneres, als mit gutem Bier, rustikalem Essen und netten Leuten einen Nachmittag oder Abend abseits von Streß und Hektik zu verbringen?
(aus Wiki )
Da war zwar (noch) nix los, aber einige Bierkeller hätten schon geöffnet gehabt.
chukran am 17 Jun 2014 17:25:21
Danke Lancelot, wunderschöner Reisebericht mit tollen Fotos. Macht an zum Nachfahren.
Lancelot am 17 Jun 2014 17:27:01
Auch sehenswert : die alte Kaiserpfalz, mit Marienkapelle
Heute sind in dem alten Gemäuer moderne Büros und Wohnungen untergebracht. Alles sehr schön und wertig renoviert.
Wir haben für heute genug "besichtigt" und radeln zurück zum Auto - rasten ist angesagt
Am Kanal tummeln sich reichlich Enten
Alles so anstrengend – wir brauchen eine Rast !
Lancelot am 17 Jun 2014 17:34:14
Ein Dienstag im Mai 2014
Hier ist´s so schön – wir werden noch einen Tag hier bleiben und uns Forchheim ansehen. Ist eine Premiere für uns – so lang waren wir auch noch nicht an einem Ort (zur Besichtigung). Entspricht aber dem „neuen Plan für Reisen“ :D
Teile der alten Stadtmauer sind noch erhalten
Wir brechen zu einem Spaziergang rund um Forchheim auf. Man kann entlang der alten Stadtmauer (jedenfalls an Teilen davon) rund ums Städtchen laufen. Die alten Festungswälle sind mächtig, Forchheim wurde auch im 30-jährigem Krieg nicht erobert.
Aufgrund seiner Festungseigenschaft übersteht Forchheim auch den 30jährigen Krieg ohne ein einziges Mal eingenommen zu werden. Der Bamberger Fürstbischof flieht vor den Schweden mehrere Male samt Domschatz in das sichere Forchheim welches von 1632-1634 mehrmals von den Schweden belagert wird.
Aus dieser Zeit stammt der wenig schmeichelhafte Beiname der Forchheimer ("Mauerscheißer") die auf diese Weise demonstrierten dass noch genug zu essen in der Stadt vorhanden und die Belagerung daher sinnlos sei.
Sehr sehenswerte Hinterhöfe und Innengärten, meistens top in Schuß
Evi will noch ein wenig shoppen – ich schieß noch ein paar Fotos
Lancelot am 17 Jun 2014 17:40:42
Besichtigen macht hungrig ! Heute ist die Kammerers Mühle geöffnet, beidem schönen Wetter sitzen wir im Mühlengarten direkt an der Wisent, schön schattig und ruhig, weg vom Verkehr.
Im Mühlengarten ist es sehr angenehm
Deko in der Gartenlaube
Die alten Fischhäuser zum Wässern der Karpfen
Dort am Ufer der Wisent an der Straße hätten wir auch sitzen können, war uns aber zu hektisch! Im Garten war´s eindeutig schöner ..
Lancelot am 17 Jun 2014 17:43:39
Auch eine schöne Fassade. Aufgrund der Skulptur vermuten wir „Altes Krankenhaus“
Nachmittags gibt´s dann noch eine große und lange Pause, zuhause. Morgen soll´s dann weiter in die fränkische Schweiz gehen. Mal sehen, wo genau wir dort landen.
Lancelot am 17 Jun 2014 17:47:30
Ein Mittwoch im Mai 2014
Heute haben wir Hochzeitstag – 30 Jahre sind wir schon verheiratet !! Wir werden das heute bestimmt mit einem schönen Essen feiern.
Über Ebermannsstadt fahren wir den alten Handelsweg über Gößweinstein nach Pottenstein, immer Richtung Pegnitz. Der Weg ist schon seit Urzeiten befahren worden. Entsprechend viele Burgen, Schlösser und Klöster befinden sich am Wegesrand – früher natürlich mit Schutz-Abgaben behaftet. Die Landschaft ist lieblich, wir fahren in einem Talkessel. Wir fühlen uns an "unser heimisches" Altmühltal erinnert.
Wir landen auf dem CP „Bärenschlucht“ in Pottenstein. Das soll unsere Basis für die nächsten paar Tage sein. Dort finden wir auch ein Plätzchen, laden den Popel ab und drehen eine Erkundungsrunde nach Pottenstein.
Schöne alte Fachwerkhäuser
Berg-Rettung – zunächst haben wir geschmunzelt, aber Pottenstein ist auch Klettergebiet
Lancelot am 17 Jun 2014 17:56:24
Landschaftlich sieht´s doch sehr stark nach Altmühltal aus – sehr schön !
Mitten drin die Fels-Nadeln
Eine Miezen-Ansammlung
Rundgang durch Pottenstein
Links Kirche St. Kunigund – oben alte Kirche
Der Hauptaltar, errichtet und bemalt von Melchior Günther und Bernhard Kamm, stammt aus den Jahren 1777/78. Der reiche Altaraufbau ist stilgeschichtlich ein Beispiel für den Übergang vom späten Rokoko zum frühen Klassizismus. Die Figuren des hl. Michael als Drachentöter und der hl. Elisabeth mit dem Bettler, stammen von einem Bamberger Hofbildhauer.
Der linke Seitenaltar zeigt die hl. Elisabeth, wie sie auf dem Marktplatz Speisen an die Armen verteilt (im Hintergrund ist die Burg Pottenstein dargestellt). Auf dem rechten Seitenaltar ist der hl. Wendelin, der Schutzpatron der Bauern, abgebildet.
Lancelot am 17 Jun 2014 17:59:15
Charakteristisch an der Orgelempore ist die geschweifte Brüstung, getragen von zwei marmorierten Holzsäulen.
Die Empore wurde auch von Schreinermeister Weißenberger eingebaut. Die Orgel stammt aus der 2.Hälfte des 19. Jahrhunderts
St. Kunigund ist heute Friedhofskirche
Beduin am 17 Jun 2014 18:00:35
Sehr schön gemacht :) scheint eine reise wert zu sein
Lancelot am 17 Jun 2014 18:03:01
Der „Mund der Wahrheit“ am Scharfrichterhaus
Der Mund der Wahrheit : das ist ein mittelalterlicher „Lügendetektor“, welcher der Legende nach jedem, der eine Lüge erzählt, die Hand abbeißt.
Der Ursprung dieser Legende geht auf eine alte Erzählung zurück, nach der der Zauberer Vergilius in Rom einen Automaten in Form eines metallenen Löwen oder einer Schlange erfunden haben soll, der Ehebrecherinnen die Finger abbeißen konnte, wenn sie die Unwahrheit sprachen. Eines Tages hatte ein Ritter seine Gemahlin in Verdacht, ihn mit seinem Kutscher zu betrügen. Er brachte sie daraufhin zu dem von Vergilius erfunden Wahrheitsmund und zwang sie, sich vor aller Öffentlichkeit prüfen zu lassen.
Die listige Frau hatte allerdings vorher ihren Geliebten, den Kutscher, beauftragt, sich in ein Narrenkostüm zu kleiden und sich so unerkannt unter die Leute zu mischen. Als sie ihre Hand in den Wahrheitsmund legte, schwor sie laut, dass sie mit dem Kutscher nicht mehr zu schaffen gehabt hätte, als mit den Narren, der dort „zufällig“ bei den Leuten stünde. Da sie mit dieser List sogar die Wahrheit gesagt hatte, zog sie ihre Hand unversehrt aus dem Mund.
Ihr Gatte war tief gerührt und vertraute seinem Weib fortan... (na ja .. Märchenstunde :roll: )
Neben dem Pottensteiner Wahrheitsmund, der, wie der von Vergilius erfundene, auch aus Eisen ist, existiert noch ein Original aus Marmor in Rom.
Lancelot am 17 Jun 2014 18:07:27
Scharfrichter – Museum : wir haben´s uns nach Lektüre des Inhalts erspart
In insgesamt fünf Museumsräumen befinden sich weit über 100 Ausstellungstücke - von der voll funktionsfähigen Guillotine über die verschiedensten Folter-und Mordwerkzeuge bis hin zur Streckbank und dem Kellerverlies - in Oberfrankens einzigartigen Scharfrichtermuseum in der Hauptstraße.
Das Scharfrichter Museum ist kein Museum zur Volksbelustigung, sondern zum Nachdenken. Es ist ein Museum, das die Menschen emotional berühren soll, ein Museum gegen Folter und Todesstrafe. Der Sinn des Museums liegt darin, dass die Besucher nach dem Besuch nachdenklich und betroffen wieder herausgehen.
Elisabeth – Statue am Marktplatz : die hl. Elisabeth in Lebensgröße Ausgangspunkt des Elisabethen – Weges (Rundwanderweg)
Lancelot am 17 Jun 2014 18:10:40
Solche Blicke hat man oft in Pottenstein und Umgebung. Viele Felsen, die teils wie spitzige Nadeln aus der Ebene hervor wachsen. Wir haben uns gefragt, wie sich die Bäume und Büsche darauf festhalten können.
(brauch eine Pause :) - Fortsetzung folgt )
forchh am 17 Jun 2014 18:52:45
Vielen Dank für den wunderbaren Bericht über unsere Heimatstadt!
Man sieht das Alltägliche doch oft mit anderen Augen - es ist so selbstverständlich.
Lancelot am 17 Jun 2014 19:42:24
Ein Donnerstag im Mai 2014
Heute besuchen wir die Burg Pottenstein. Schnell sind wir mit dem Popel im Städtchen und dann rauf auf die Burganlage – sehr bequem so ! Die Burg ist eine sehr dominante Anlage über dem Ort und thront genau darüber (das hat auch mal eine Brandschatzung verhindert, man hatte Bedenken, daß brennende Trümmer auf die unten liegenden Häuser fallen).
Die Burg ist > 1000 Jahre alt und wurde mehrfach um-/ausgebaut, erobert, zerstört und wieder errichtet. Um 1870 rum kaufte der Nürnberger Apotheker Kleemann die Ruine und begann sie erneut aufzubauen, aus „Interesse am Rittertum“. Muß ein klein wenig „merkwürdig“ gewesen sein, er lief gern in Rüstung rum, seine Besucher mußten sich ebenfalls mittelalterlich kleiden, bevor´s was auf den Tisch gab. Seit 1918 ist die komplette Anlage im Besitz von Winzelo Freiherr von Wintzingerode, der sich den Erhalt und die Pflege der Burg zur Aufgabe machte. Seine Nachfahren bewohnen die Burg noch heute, nur einige Teilbereiche sind als Museum der Öffentlichkeit zugänglich.
Zugang zur Burganlage, unteres Tor
Die Saufkumpanen des Apothekers haben ein Lied …
Blick von der Burg ins Tal
Der Treppenaufgang ist gewöhnungsbedürftig. Komisches Stufenmaß, auch für Tiere geeignet.
Die kleine Tür links unten war normalerweise der einzige Zugang zur Oberburg
Lancelot am 17 Jun 2014 19:49:39
Gesindehaus – heute Museum
Zehenthaus und Garten der Oberburg
1000-jährige Burg, sehr schöne Lage mit herrlichem Blick über Stadt und Landschaft vom parkartigen Garten der Oberburg. Palas mit drei komplett eingerichteten Schauräumen, Gewölbe mit Objekten des 30-jährigen Krieges, Militaria etc., Brunnenhaus mit Hausrat und Zehntscheune von 1580/81 mit Ausstellungen zum Zehntwesen, zur neueren (der privaten Besitzer seit 1878) und der älteren Burggeschichte (seit 2004: „Botho Pfalzgraf von Kärnten, Graf von Pottenstein 1027 – 1104“).
Außerdem seit dem Gedenkjahr 2007 die neue große Tafelausstellung "Krone, Brot und Rosen. 800 Jahre Elisabeth von Thüringen (1207-2007)" dauerhaft in Elisabeth`s Schutzburg in Franken. Die Burg Pottenstein ist der einzige Ausstellungsort dieser Schau (32 Tafeln) in Bayern. An den Aufenthaltsort der Heiligen Elisabeth von Thüringen 1228 erinnert außerdem ihr Gedenkzimmer im ältesten Palas-Teil . Seit 1918 im Besitz der thüringischen Familie Freiherr von Wintzingerode, zuvor bis 1803 fast 700 Jahre zum Bistum Bamberg gehörig.
Der Balkon erschien uns ziemlich baufällig
Die Autos passen gerade so durch das Tor
Lancelot am 17 Jun 2014 19:53:42
Die Ortschaft liegt genau unterhalb der Burg, Steine sollte man da nicht runterwerfen
Die nächste Renovierung ist fällig/überfällig
Der Ziehbrunnen führt keinen Schacht bis zum Grundwasser, sondern endet in einer Regenwasserzisterne. Die Wasseranlage wurde ausschließlich in Belagerungen verwendet. In einer Urkunde von 1630 wird überliefert, dass Esel das Wasser vom Tal aus zur Burg beförderten.
Wir schwingen uns wieder auf unseren Popel und fahren noch einige Kilometer weiter zur Teufelshöhle – auch eine Touri-Attraktion hier in der Gegend.
Lancelot am 17 Jun 2014 20:02:00
Die Teufelshöhle ist eine Tropfsteinhöhle, sie ist die größte der etwa 1000 Höhlen in der Fränkischen Schweiz und besitzt reichen Tropfsteinschmuck mit stattlichen Stalagmiten und Stalaktiten und gilt als eine der schönsten Schauhöhlen in Deutschland. Das gewaltige Höhlenportal – das „Tor zur Unterwelt“ – liegt auf etwa 400 Meter über Normalnull zwischen Pottenstein und der Schüttersmühle, etwa zwei Kilometer südlich von Pottenstein im engen Tal des Weihersbachs am westlichen Steilhang.
Der Höhleneingang, ein 25 Meter breites und 14 Meter hohes Portal, einer der größten Höhleneingänge in Deutschland, ist schon lange Zeit bekannt gewesen. Dieses Höhlenportal endete früher nach etwa 85 Meter Tiefe und wurde Teufelsloch genannt. Hans Brand aus Bayreuth, ein Geologe und Bergbauingenieur, hat im Jahr 1922 eine etwa neun Meter dicke Abschlusswand, gebildet durch einen Versturz, im Teufelsloch durchbrochen und tropfsteingeschmückte Höhlenteile entdeckt, die bis August 1923 gangbar gemacht und für Besucher einstweilen freigegeben wurden. In einer weiteren Erschließungsmaßnahme wurde ab 1923 innerhalb von acht Jahren weitere Höhlenräume erschlossen und mit insgesamt etwa 300 Meter langen Stollen miteinander verbunden. An Pfingsten im Jahr 1931 wurde die Teufelshöhle der Öffentlichkeit zur vollständigen Besichtigung freigegeben.
Die Höhle besteht aus mehreren großen Hallen, die durch bei der Erschließung der Höhle bergmännisch angelegte enge, stollenartige Gänge miteinander verbunden sind. Unter Einbeziehung aller Seitengänge, der Stollen und der zur Erschließung der Höhle angelegten Förderschächte beträgt die Länge der Höhle etwa 3000 Meter. Der Schauhöhlenteil hat eine Länge von etwa 1700 Metern, wovon etwa 800 bei Führungen begehbar sind.
In einem Seitenstollen befindet sich seit 1986 das Therapiezentrum Teufelshöhle zur Anwendung der Speläotherapie in Rahmen von Therapiekuren. In einem weiteren Seitenteil wird seit 1971 von der Forschungsgruppe Höhle und Karst Franken das einzige Höhlenlabor in Deutschland unterhalten.
Es sind über 400 Treppen, teilweise sehr eng und niedrig. Klar gibt es tolle Ansichten dort, aber insgesamt waren wir ein wenig enttäuscht. Sowohl die Führung selbst, als auch die baulichen Begebenheiten haben uns nicht überzeugt – hätte man viel besser machen können.
Auf dem Ausgangsweg kommt man sich schon ein wenig wie „Urwaldweg“ vor.
… und stellenweise war´s auch „draußen“ richtig eng. Dafür war nach oben Platz ..
Ganz schön großes Loch im Felsen ... und das ist nur ein Nebeneingang
Blick ins Tal
Ursprünglich war die Teufelshöhle wesentlich kürzer und endete 30 Meter hinter dem Kuppelsaal. Der gewaltige Eingangsbereich und der vordere Teil der Höhle waren von alters her als das Große Teufelsloch bekannt. Bereits mehrere Jahrzehnte vor der Erschließung der Höhle ab Oktober 1922 führte ein Weg mit Holzgeländer zum Höhleneingang hinauf. Der Eingang zur Teufelshöhle hat eine Höhe von 14 Metern, ist 25 Meter breit und ist damit einer der größten Höhleneingänge in Deutschland.
Das imposante Eingangsportal, das Gewölbecharakter hat, ist aus dolomitischem Rifftrümmerkalk entstanden und liegt an einer Schichtfuge. Das Große Teufelsloch hatte ehemals auch einen reichen Tropfsteinschmuck, der aber entwendet oder zerstört wurde.
haballes am 17 Jun 2014 20:06:14
:daumen2: Ein wenig kurz dein Bericht, aber ich hab viel gelernt und hab wieder einen Ort im Speicher, den man mal besuchen sollte. Danke euch fürs virtuelle Mitnehmen.
Und Respekt für deine Holde. 30 Jahre Länci.....Steinbruch war damals belegt? :lach:
abba am 17 Jun 2014 20:06:45
:daumen2: Herrlich Wolfgang - Du wandelst auf meinen Spuren von vor vielen, vielen Jahren, als ich noch im fränkischen beheimatet war. Klasse Fotos und Hintergrundinformation!
Warte gespannt auf die Fortsetzung!
Lancelot am 17 Jun 2014 20:10:10
Wir drehen noch eine Runde mit dem Popel und besuchen auch den Wallfahrtsort Gößweinstein.
Im Herzen des Wallfahrts- und Fremdenverkehrsort Gößweinstein in der Fränksichen Schweiz erhebt sich die Wallfahrtsbasilika. Der Ort wird geprägt durch die fast 1000jährige Burg und die barocke Basilika, einem Meisterwerk Balthasar Neumanns, erbaut von 1730 – 1739.
Gößweinstein ist einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte im Erzbistum Bamberg und zugleich der größte Dreifaltigkeitswallfahrtort Deutschlands. Der Beginn dieser Wallfahrt ist nicht mehr zu belegen. Im Gründerbrief des Fürstbischofs Friedrich Carl von Schönborn für die heutige Wallfahrtskirche aus dem Jahr 1739 wird jedoch auf die „von vielen hundert Jahren her entstandene Kirche und Wallfahrt zu Gößweinstein“ hingewiesen.
Zur Förderung der Wallfahrt und zur Unterstützung der Pfarrgeistlichkeit ließ Fürstbischof Lothar Franz von Schönborn 1723 auf eigene Kosten das Kloster für Kapuziner (seit 1828 Franziskaner) errichten. Am 2. Mai 1948 wurde die Wallfahrtskirche durch Papst Pius XII. in den Rang einer päpstlichen Basilika erhoben. Sie ist ein bedeutendes Werk des Barockbaumeisters Balthasar Neumann.
Am Marktplatz befindet sich auch das „Viktor von Scheffel Denkmal“, dem Dichter des Frankenlieds. Klar wird der hier verehrt, er logierte in Gößweinstein anläßlich einer Kur. Von ihm ist ein Eintrag ins Gästebuch überliefert :
Letztmals weilte Victor von Scheffel 1883 in dieser Gegend, wo er in Streitberg und Gößweinstein wohnte. In Streitberg wandte er sicher die Molke-Kur an. In Gößweinstein logierte er im Gasthof Distler; dem heutigen Scheffel-Gasthof. Sein am 4. September gemachter Eintrag ins Fremdenbuch sorgte für Aufsehen:
" Belletriste? siehste wie Du biste. Belle warste, triste biste, siehste, wie de biste, Belletriste?’“
Aaaaa...jaaaa :!: Kann man verstehen – muß aber nicht …. :D
Gast am 17 Jun 2014 20:12:34
Toller Reisebericht, danke schön, ist eine sehr schöne Ecke Deutschlands, die wir gegen Ende des Jahres besuchen werden.
Lancelot am 17 Jun 2014 20:16:10
Mittlerweile ist es Nachmittag geworden – noch zu früh zum Abendessen, aber : Kaffeezeit ! Beim Rundgang durch den Ort war uns dieser schöne und schattige Garten aufgefallen. Die Wanderstiefel weisen auf ein Wallfahrts-Logis hin. Dort haben wir ausgezeichnet Kaffee und Kuchen genossen.
Witzig – die Wanderstiefel als Zunftzeichen
Nach jüngsten Erkenntnissen wurde die Burg Gößweinstein wohl um das Jahr 1000 erbaut. Die Burg, und damit auch der Ort, erhielten ihren Namen von ihrem Erbauer: Graf Goswin. Die erste urkundliche Erwähnung datiert aus dem Jahr 1076. In ihrer wechselvollen Geschichte wechselte die Burg mehrmals ihren Besitzer. Im Jahr 1525 wurde die Burg im schwäbisch-fränkischen Bauernkrieg geschleift, musste in der Folgezeit aber von den Bauern als Strafe wieder aufgebaut werden SO war´s damals - und heute auch noch ähnlich :? )
Seit dem Jahr 1890 befindet sich die Burg in Privatbesitz. Edgar Freiherr von Sohlern kaufte damals die Burg und baute sie im neugotischen Stil um. In diesem markanten Aussehen befindet sich die Burg noch heute.
Wir popeln zurück auf unseren CP und rasten ein wenig, wir haben viel gesehen heute.
Gegen Abend kommt noch ein anderes Womo auf den Platz und zieht in unserer Nähe ein. Dieses System der Kabeltrommelbefestigung fand ich wert zu dokumentieren … :D Ich tippte auf Leihmobil 8)
felix52 am 17 Jun 2014 20:23:34
Echt super toll Dein Reisebericht der "Kurzreise"..... :ja:
Da ich in den letzten 8 Jahren zig mal dort war (einer meiner Söhne lebte bis vor kurzem in Nürnberg), habe ich sehr oft "Deja vue´s" bezüglich der "Einkehrstationen" gehabt. :)
Gehts noch weiter? Ich würde mich´sehr freuen. :)
Lancelot am 17 Jun 2014 20:26:28
Ein Freitag im Mai 2014
Wir stehen auf dem CP Bärenschlucht sehr idyllisch, aber die Bundesstraße ist ziemlich laut, leider
Heute drehen wir eine Runde nach Ebermannstadt. Dort hatten wir auf der Herfahrt nur ganz kurz reingeschaut, hatten keinen Platz auf dem SP dort. Jetzt wollen wir das genauer besichtigen.
Lt. Reiseführer soll der fränkische Sauerbraten in der „Post“ einsame Spitze sein – da will ich unbedingt hin !
Es ist zwar ein wenig kühl heute, aber wir ziehen unsere dicken Jacken an und los geht´s. Ebermannstadt ist ein kleineres Örtchen, aber doch ein Provinzzentrum im unteren Wisenttal. Es liegt (ursprünglich) auf einer Insel zwischen 2 Wisentarmen und einem Bächlein. Alles ist prima in Schuß, man lebt auch vom Tourismus.
Einfallstraße ist neu gepflastert
Natürlich steht beim „Schwanenbräu“ auch ein Schwan vor der Tür – und an der Fassade
Der Gasthof „Schwanenbräu“ wäre eine gute Alternative gewesen, er ist im Reiseführer auch sehr lobend erwähnt für fränkische Küche. Aber für irgendwas muß man sich halt entscheiden ..
Der Buttenträgerbrunnen am Marktplatz
Evi muß für mich nachsehen, wann der richtige Moment des Ausgießens gekommen ist
Jetzt :!:
Lancelot am 17 Jun 2014 20:32:36
In der Post haben wir dann zu Mittag gegessen, kein Sauerbraten auf der Karte heute… :tanz:
Der untere Brunnen. Die Marienfigur deutet in Richtung Kirche, der Wasserträger soll eine Verbindung zum die Sanierung des Platzes oberen Brunnen herstellen.
Schöpfrad – damit wurde aus der Wisent Wasser entnommen und per Rutsche in die Altstadt zu Brunnen geleitet
Der Brückenheilige St. Nepomuk
Wir schlendern noch ein wenig in der (sehenswerten) Altstadt herum. Viele der Häuser sind zwar renoviert, stehen aber leer. Wirtschaftlich scheint das nicht besonders erfolgreich zu sein, in der Hauptsache lebt man hier vom Tourismus.
Lancelot am 17 Jun 2014 20:35:05
Hoffentlich ist der Balkon massiv gebaut
Die großen Hortensien sind eine Pracht
Im Laufe des Nachmittags machen wir uns langsam wieder auf dem Heimweg. Wir haben vorher aber noch eine Station geplant – das Fränkische Schweiz Museum in Tüchersfeld. Im Reiseführer ist es als sehr sehenswert und unterhaltsam/anschaulich beschrieben. Das fahren wir jetzt an …
kitally am 17 Jun 2014 20:36:22
sehr schön und klammheimlich
Fränkische Schweiz liegt auch in meinem Programmheft, allerdings weniger essen und mehr wandern
Lancelot am 17 Jun 2014 20:41:49
Das Fränkische Schweiz-Museum Tüchersfeld ist im sogenannten Judenhof, einem Häuserkomplex aus dem 18. Jahrhundert, beheimatet. Die verschiedenen Gebäude umrahmen einen Museumshof, der auch für Veranstaltungen des Museums im Jahreskreis genutzt wird. Durch die besondere Lage unterhalb zweier steil aufragender, markanter Felstürme ist das Museum als ein Wahrzeichen der Fränkischen Schweiz weit über die Grenzen hinaus bekannt.
Diese Felsentürme sehen wirklich spektakulär aus. Ob man sich genau da ein Haus drunter bauen sollte ? Immerhin kann ein Stück davon locker das Dach durchschlagen. Mir wäre ein wenig Abstand davon nicht unsympathisch, wenngleich auch nicht so außergewöhnlich.
DA zum Beispiel … wenn so ein Wackelfelsen auf Besuch runter kommt …
Die Themen umfassen Erdgeschichte, Landwirtschaft, bäuerliches Wohnen, Trachten, Handwerk und Kunst. Außerdem ist eine alte Synagoge nachgebaut. Wir fanden´s ganz interessant und haben den Abstecher keinesfalls bereut.
Das Museumsgelände ist ein alter Bauernhof. Die Felsen waren ganz natürlich mit in die Anlage einbezogen. Oben für Stallungen und Lagerräume. Rechts schmiegt sich das Haus ganz dicht an.
Wir popeln nach Hause – morgen wollen wir noch über Pegnitz, dann nach Hause. Schon ist die kleine Urlaubsfahrt wieder vorbei, sehr schade ... :(
Lancelot am 17 Jun 2014 20:47:39
Ein Samstag im Mai 2014
Wir rücken im Laufe des Vormittags ganz gemütlich ab und fahren die paar Kilometer nach Pegnitz. Auf Anhieb finden wir einen passenden und zentrumsnahen Parkplatz. Ein Kollege steht auch schon da.
Im Vergleich isser doch ein bissi „dick“, der Hati
Pegnitz, die Freizeit- und Einkaufsstadt mit ca. 14.000 Einwohnern, liegt inmitten unberührter Natur von mal lieblicher, mal herber Schönheit. Kaum ein Landstrich vereinigt auf so engem Raum derartige Gegensätze: markante Felsentürme, gewundene Täler, blühende Obstwiesen und geheimnisvolle Höhlen.
Als "Tor zur Fränkischen Schweiz" ist Pegnitz Teil dieses einzigartigen Naturparks. Die wild-romantische Landschaft mit ihren Felsformationen, Flusstälern und Tropfsteinhöhlen bietet nicht nur eine außergewöhnliche Flora und Fauna mit zahlreichen geschützten Pflanzen, sondern auch ein Paradies für Wanderer, Kletterer, Radler, Kanuten, für Freizeitsportler und gut Trainierte, für Familien mit Kindern, Senioren und für gestresste Städter, die einfach nur mal "die Seele baumeln" lassen wollen.
Am Zugang zur Altstadt – dem ehemaligen Schweinemarkt – steht das Denkmal eines Schweinehirten, der seine Schweinchen verkaufen möchte und die Hand zur Bezahlung aufhält.
Es ist gerade Markttag in Pegnitz
Das Rathaus mit Marienbrunnen
Lancelot am 17 Jun 2014 20:49:46
Stadtpfarrkirche St. Bartholomäus, eine protestantische Kirche, die erst um 1900 herum gebaut wurde
Damit ist unsere Tour leider zu Ende, wir nehmen Kurs nach Hause und treffen am späteren Nachmittag wohlbehalten ein.
Anne42 am 17 Jun 2014 21:14:41
Sehr schöner Bericht, wieder eine Gegend, die man sich unbedingt mal ansehen sollte. Danke!!!
soletti1 am 17 Jun 2014 21:20:32
Danke für's mitnehmen in die Fränkische Schweiz :D .
Toller Bericht und tolle Bilder :ja: , wäre mal eine Reise wert.