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Österreich, Kurztrip nach Kärnten


Tipsel am 18 Jun 2014 23:46:43

Unser erster und hoffentlich einziger Womo-Urlaub ohne Hund soll endlich mal wieder nach Österreich gehen. Immer nur am Alpenrand rumkrebsen war zwar schön, aber mitten drin ist doch was anderes.

Peter kommt gegen 15:00 heim, und endlich gehts los. Und wie erwartet ist die Autobahn voll. Zwei Stunden später sind wir erst bei Würzburg, und eigentlich reichts uns. Es ist herrliches Wetter, also fahren wir nach Dettelbach, den ersten Urlaubstag genießen.

Wir hatten garnicht dran gedacht, dass auch andere das lange Wochenende nutzen, der Platz war voll. Also fast voll. Wir haben noch ein Plätzchen gefunden.



Erst mal nen Irish Coffee, und dann gehts in die Stadt, Muskazinen kaufen. Das leckere Weihnachtsgebäck gibts hier das ganze Jahr. Und beinahe hab ich die Krise gekriegt, denn die Bäckerei hatte schon zu. Aber wir erwischten die Inhaberin und sie verkaufte mir doch noch welche. Der Tag war gerettet.





Wir schlendern noch ein wenig durchs Städtchen, wo für morgen schon das Weinfest vorbereitet wird.





Auf dem Rückweg kommen wir am Gelände des Bildhauersymposiums Panta rhei vorbei und schauen den Steinmetzen bei der Arbeit zu.





Hier entsteht eine Venus aus Stein. Und nebenan schmirgelt einer per Hand einen riesigen Schmusestein blank und glatt.

Überall wird gewerkelt.



Dann gehts am Main entlang zurück.



Zum Abendessen gibts erst mal nen Prosecco, denn der Urlaub muss ja ordentlich eingeläutet werden. Dazu gibts Kartoffelsalat und Hähnchenfilets.
Uns gehts rundherum gut. Und damit es nicht ansetzt, machen wir noch ein Abendgassi. Noch ohne Hund....





Die Schatten werden länger



Bis 22:00 sitzen wir noch draußen, aber dann wirds langsam frisch und wir verziehen uns.

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Tipsel am 19 Jun 2014 09:01:08

Donnerstag
19.6.2014

Die Nacht war recht unruhig. Wir waren dauernd wach. Nebenan im Wäldchen schrien sich die Nachtvögel an und wollten kein Ende finden. Als endlich Ruhe war wurde es schon hell, und die Ruckeltauben fingen ihr Konzert an. Die Raben und Krähen auf der anderen Seite des Platzes machten mit. Alle freuten sich auf Fronleichnam, sogar die Kirchenglocken. Also geben wir uns geschlagen und versuchen nun gut gelaunt und ein wenig unausgeschlafen in den Tag zu kommen.

Um 10:00 sind wir unterwegs und entscheiden uns nach der ersten Staumeldung für die Strecke Regensburg und B15, weil die Autobahn voll ist, und außerdem alle Münchner an die umliegenden Seen fahren. Ich hatte mich auf eine LKWfreie Autobahn gefreut, an die Urlauber hab ich nicht gedacht. Aber wir haben ja Zeit, und die Landstraße hatten wir für uns ganz alleine. Die anderen waren ja alle auf der Autobahn.
Einzige Unterbrechung der Fahrt ist eine kurze Rast zum Mittagessen


und gegen 16:00 beziehen wir unser Quartier in Traunstein und genießen den Blick auf die Berge.





Jetzt wird relaxt, und wir holen uns mal schnell ein wenig Urlaubsbräune. Wer weiß, wie das Wetter morgen wird, also nutzen wir es aus.
URLAUB.



Mehr gibts heute nicht zu berichten.

Tipsel am 19 Jun 2014 20:58:30

Nachtrag:
Nach einem plötzlichen Wetterumschwung sieht es gerade so aus



Morgen fahren wir nach Österreich, und vermutlich hab ich dann keine Internetverbindung.
Fortsetzung folgt, wenn ein CP Wi-Fi anbietet und ich nicht vor Tunnelangst auf der Tauernautobahn den Geist aufgebe.

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Tipsel am 24 Jun 2014 23:40:19

Freitag, 20.6.2014

Klasse. Es pisst. Das fängt ja gut an. Und Brötchen gibts auch nirgends. Und unser mitgebrachtes Brot zeigt Schimmelstippselchen.
Peter kaut sich das übriggebliebene Brötchen von gestern rein, und ich ess Käse und Wurst ohne Brot, bevor wir uns auf den Weg machen.

Irgendwer hat mal den schlauen Spruch gesagt: Regentage sind Fahrtage. Der ist aber scheinbar noch nie bei Regen gefahren. Es macht keinen Spaß.

Endlich kommen wir in die Berge




und der Regen macht ne kurze Pause. Nach dem Katschbergtunnel ists aber komplett trocken, alles wird gut.



Tagesziel ist eigentlich der Pressegger See, aber erst schauen wir noch am Ossiacher See vorbei. Vielleicht gefällts uns dort ja.

Der See ist auf der einen Seite dicht bebaut, und die Campingplätze am anderen Ufer sind klein und eng, und so zusammengepfercht wollen wir nicht stehen. Nicht mal nen Parkplatz zum fotografieren gibts.



Also fahren wir doch weiter zum Pressegger See,



der ohne viel Tourismusgedöns einfach so friedlich zwischen den hohen Bergen liegt.

Jetzt stehen wir am Schluga Seecamping, der zwar nicht direkt am See liegt, aber einen schönen Zugang zum See haben soll, falls wir mal die Füße reinstecken wollen.

Hier haben wir unverbaubaren Blick auf die Berge





nach vorn und nach hinten. Und zur Kaffeezeit kommt sogar die Sonne raus.

Gegen später schauen wir uns noch den See an, und sind überrascht, dass das Strandbad doch recht groß ist. Für Kinder ist einiges geboten, es gibt verschiedene Sportfelder und sogar eine separate Hundeliegewiese.



Die Schirmbar macht allerdings gerade zu, also teste ich mal die Wassertemperatur, obwohl die vom Bier eigentlich angestrebt war.



Passt. Garnicht mal so kalt wie ich dachte.

So, das waren genug Aktivitäten für den rechnerisch ersten Urlaubstag, und wir beziehen wieder unsren Aussichtsplatz neben dem Womo und relaxen.

Tipsel am 24 Jun 2014 23:57:02

Samstag, 21.6.14

Zum Sommeranfang haben wir herrlichen Sonnenschein, und vorm Brötchenholen zieht es mich runter zum See.



Friede-Freunde-Eierkuchen.... URLAUB

So gefällt mir das.

Nach dem Frühstück machen wir uns gleich fertig für eine Seeumrundung.



Zuerst gehts durch Wiesen und dann durchs Schilf,
und dabei begleiten uns unzählige Libellen, die immer mal wie kleine Hubschrauber bewegungslos vor mir stehen. Sobald ich die Kamera hebe, drehen sie gekonnt ab. Clevere Viecher.

Jetzt haben wir einen schönen Blick auf unsre Seite, können aber den Campingplatz am Fuß des Berges unter den Bäumen kaum erkennen.



Weiter gehts nun etwas bergauf, durch ein kleines Wäldchen,
vorbei an einzelnen Gästehäusern, und dann kommen wir zum Schilfgürtel der anderen Seite, der wesentlich breiter ist.



Zwischendrin gibts einige kleine Pfützen und Bachläufe mit Fischen





und man kann gut sehen wie das abgestorbene Schilf eine feste Decke bildet. Und da leben sicherlich allerhand Tiere drin, denn kurz vor uns gleitet eine recht dicke fast schwarze Schlange, die über einen Meter lang ist, wie am Schnürchen gezogen übern Weg.

Und dann erwischen wir eine beim Sonnen.



Sie ist wesentlich dünner als die erste, aber genauso lang. Sie hat sich quasi unsichtbar gemacht und in die Uferbefestigung eingeflochten, und stört sich garnicht an uns.





Nun sind wir zwei Stunden gelaufen, kommen noch am vorbereiteten Sonnwendfeuerhaufen vorbei, und kehren in unsrer Schirmbar ein.

Jetzt sind wir platt und haben uns die Stärkung verdient.
Den Rest des Tages verbringen wir wieder auf dem Platz, und kreuzworträtseln, häkeln und faulenzen rum.

Zum Abendessen gibts zur Einstimmung aufs Deutschlandspiel Fußbällchen in Soße.


Tipsel am 25 Jun 2014 00:10:48

Sonntag, 22.6.14

Wir haben schon früh ausgeschlafen und sind kurz nach 9:00 bei herrlichem Wetter abfahrtsbereit. Die Straße hoch zum Weißensee ist gut zu fahren, nur die Überholmanöver der Mopedfahrer kosten Nerven.

Hier liegt er wunderbar zwischen den hohen Bergen.





Nur der vordere Teil bis zur Brücke ist an den Ufern besiedelt.
Und dort liegt auch der Campingplatz. Weiter hinten fallen die Berge steil ab bis zum See und der hintere Teil ist nur über eine andere Strecke zu erreichen.

Wir finden ein schönes Plätzchen mit Blick auf den Lift. Dort könnte man hochfahren und wandern, wenn es nicht so heiß wäre.

Also lassen wir das und gehn erst mal zur Brücke.



Blick zum flachen Teil des Sees, und auf der anderen Seite könnte man mit dem Schiffchen bis zum unberührten hinteren Teil fahren, wenn es nicht so heiß wäre. Also lassen wir auch das, denn während der zweistündigen Fahrt hätten wir beide einen Hitzschlag.



Aber um etwas zu tun laufen wir ein Stück am Ufer entlang nach vorn.



Aber auch dazu ists uns zu warm, und wir kehren wieder um und hören dabei die Dickebackenmusik des sonntäglichen Morgenkonzerts.



Nun versuchen wir irgendwie den Tag rumzubringen. Es ist so schade, dass wir in der schönsten Landschaft Österreichs sitzen und mit den Temperaturen kämpfen.

.... und vor lauter Langeweile schauen wir den Wolken zu.



Ich glaube, dass uns ganz viele Menschen um diesen Urlaubstag beneiden würden, denn das sehr gepflegte Strandbad, das zum Campingplatz gehört, ist nur 1 Minute entfernt. Aber weiter als bis zu den Knien bringt mich keiner in das 18 Grad kalte Wasser. Da rollen sich meine Fußnägel.

Irgendwie ist Sommerurlaub nicht unser Ding, und deshalb kommen vermutlich auch kaum noch informative Bilder. Sorry, so war das nicht geplant, aber so isses halt.

Tipsel am 25 Jun 2014 00:25:27

Montag, 23.6.14

Vorbei an der riesigen Villacher Alpe gehts zum Faaker See,



der ebenfalls wunderschön ist.



Leider ists wieder genauso heiß wie gestern.
Und weil wir nicht noch einen Tag am See sitzen wollen, und bei der Hitze quasi zum Platzarrest verdonnert wären, fahren wir gleich weiter, denn für morgen ist Gewitter und Schlechtwetter angesagt, und da könnten wir auch weder wandern noch sonstwas machen.

Wir starten also durch, verschieben die Nockalmstraße auf irgendwann, und landen gegen Nachmittag in Siegsdorf auf dem Stellplatz vor dem Campingplatz, oben auf dem Berg.

Es ist angenehm windig, wir haben Blick auf die Berge, sitzen direkt an der Wiese. Alles ist gut.





Von hier aus gondeln wir ab morgen langsam gen Norden, um am Wochenende unsren neuen Mitbewohner im Oberbergischen abzuholen. Dann machen wir evtl. mit ihm noch eine Woche Urlaub in Deutschland.

Falls jemand Carl noch nicht kennt.....

das isser:


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