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Varta LFD 90 AH mit EBL 101


Bodyworks am 28 Jun 2014 21:27:26

Hallo liebe WoMo-Gemeinde,

da mir während der letzten Tour durch Frankreich die Wohnraumbatterien verreckt sind (trotz langer Zeit Landstrom wurde beim freien Stehen Tiefentladung angezeigt), habe ich mir bei einem örtlichen BOSCH-Dienst 2 neue Varta LFD 90 Ah einbauen lassen. Etwas anderes war vor Ort nicht verfügbar.

Ich bin nun verunsichert, mit welcher Lade-Kennkurve die Batterien mit dem EBL-101 geladen werden müssen, welcher auf Blei-Säure oder Blei-Gel eingestellt werden kann.

Die Batterien sind verschlossen und wartungsfrei. Es wird eine Vlies-Technologie verwendet und die Batterie wird als als ideale Wohnraum- und Starterbatterien bla bla... beworben. Es ist aber weder auf den Batterien selbst noch auf Datenblättern bei Varta ersichtlich, mit welcher Ladespannung dieser Batterietyp geladen werden sollte. Ich gehe davon aus, dass es sich NICHT um GEL-Batterien handelt. Daher habe ich den EBL-101 auf Blei-Säure eingestellt.

Ist das korrekt bzw. weiß das jemand verbindlich bwz. kann man evtl. geschlossene Batterien wie die Varta ebenfalls mit höherer Lade-Kennkurve laden???

Danke für Eure Antworten.

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Gast am 28 Jun 2014 22:00:19

Hallo

Blei Säure ist richtig. Die Varta sind Wartungsfrei Nassbatterien für Wohnmobile.
Sind gegenüber Gel-AMG-Batterien wesentlich günstiger

LongJohn

Gast am 05 Dez 2014 14:39:10

Frank, ich kann Deine Unsicherheit verstehen und sorry, wenn ich eine Frage nachschiebe.
Ich weiß auch, dass dieses Thema schon oft behandelt wurde, bitte aber dennoch um Aufklärung.

Zunächst aber ein paar Fakten:

Bedienungsanleitung EBL 101/ EBL 99:
Batterie-Ladung bei Netzanschluss Wohnraumbatterie Ladekennlinie IUoU
Ladeschluss-Spannung 14,3 V
Ladestrom 18 A
Spannung für Erhaltungsladung 13,8 V mit automatischer Umschaltung

Technische Daten LFD 90:
Nominalspannung: 12 V
Ladeschlusspannung: 14.5 V
Tiefentladespannung: 10.5 V
Kapazität C20: 90 Ah (Bei 20 stündiger Entladung)
Kapazität C10: 83 Ah (Bei 10 stündiger Entladung)
Kapazität C5: 77 Ah (Bei 5 stündiger Entladung)
Betriebstemperatur: 0°C bis + 50°C
Lebenserwartung 50% Entladung 200 - 300 Zyklen
Lebenserwartung 20% Entladung 400 - 600 Zyklen
Masse: 353 x 175 x 190 cm (L x B x H)
Wartungsfrei und verschlossen
Technik:Ca/AG 100%

Zitat:
Guten Tag Herr …..
dies ist eine Blei-Säure Batterie (LFD 90) und Sie muss auf der Stellung WET
geladen werden.
Als Erhaltungsladespannung empfehlen wir 13,5V.
Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung
Mit freundlichem
FraRon electronic GmbH
Frank Schuette


Die Ladeschluss-Spannung beim EBL 101 beträgt 14,3 V, die LFD 90 verlangt aber nach 14,5 V
Diese Feststellung ist nicht neu, ich erwähne es nur wegen der Vollständigkeit.
Mit einem zusätzlichen Ladegerät kann ich hier Einfluss nehmen, also alles o.O.!?

Die Erhaltungsspannung für die LFD 90 soll 13,5 V (FraRon) betragen, der EBL liefert
allerdings 13,8 V.

Meine Frage:
Wirkt sich die erhöhte Erhaltungsspannung negativ auf die Batterie aus und wenn, wie kann ich dagegen steuern?

Ewald

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andwein am 06 Dez 2014 13:16:44

lukashig hat geschrieben: Meine Frage: Wirkt sich die erhöhte Erhaltungsspannung negativ auf die Batterie aus und wenn, wie kann ich dagegen steuern? Ewald

Das ist wirklich eine gute Frage. Meiner Meinung nach gibt es zwei Antworten:
Theoretisch schadet die höhere Spannung der Erhaltungsladung der Lebensdauer und kann zu Wasserverlusten führen
Praktisch lädt die höhere Erhaltungsladung die Batterie ein bisschen voller. Ob bei dem geringen Unterschied tatsächlich Wasser verkocht wird, würde ich bezweifeln, denn wir sprechen ja von der Erhaltungsladung und nicht von der Ladeschlussspannung.
Theoretisch kann man mit dem Absenken der Erhaltungsladung gegensteueren.
Praktisch bedeutet das ein Eingriff in die Regelung des Ladegeräts, der kaum machbar ist (Kennlinienprogramierung) Man könnte eine Schottky Diode in Durchflussrichtung in den Plusabgang des Ladegerätes schalten (Verlust ca 0,3V), aber der Verlust tritt dann in allen Ladephasen auf und würde die Ladeschlussspannung des Laders noch mehr senken.
Andreas

Acki am 06 Dez 2014 14:22:59

andwein hat geschrieben:Man könnte eine Schottky Diode in Durchflussrichtung in den Plusabgang des Ladegerätes schalten (Verlust ca 0,3V), aber der Verlust tritt dann in allen Ladephasen auf und würde die Ladeschlussspannung des Laders noch mehr senken.
Andreas

Funktioniert das wirklich?
Schaltet das LG dann noch von der Absorptions- in die Erhaltungsphase, wenn der Akku die Ladeschluss-Spannung des LG gar nicht erreicht?

Das Thema interessiert mich, da ich ggf. ein BLG für die LiFeYPo4 optimieren möchte, d.h. die Spannung für alle Ladephasen senken!

Gast am 06 Dez 2014 14:46:25

Hallo Andreas,
vielen Dank für Deine ausführlichen und gut nachvollziehbaren Ausführungen.
In vielen Aufbauten wird genau diese Konstellation, LFD 90 und EBL 99/101, verbaut.

Theoretisch schadet die höhere Spannung der Erhaltungsladung der Lebensdauer und kann zu Wasserverlusten führen.


Die LFD 90 ist ja eigentlich eine geschlossene, zumindest aber auslaufsichere Batterie, allerdings mit einer Entgasungsöffnung. Wasserverluste sollten hier nicht entstehen!?

Heißt das nun, dass man die um 0,3 V erhöhte Erhaltungsspannung in der Praxis vernachlässigen kann oder sollte man doch etwas dagegen unternehmen?
Eine Möglichkeit, Schottky Diode, hast Du genannt.
Damit würde man genau 13,5 V Erhaltungsspannung gewährleisten aber die Ladeschluss Spannung beträgt auch nur noch 14 V.

Die Ladeschluss-Spannung beim EBL 101 beträgt 14,3 V (14,0 V), die LFD 90 verlangt aber nach 14,5 V
D.h. gleichzeitig müsste man dann parallel dazu ein zweites Ladegerät, welches wiederum die 14,5 V Ladeschlussspannung erzeugt anschließen, richtig?

Genau genommen erreicht man doch mit dem verbauten EBL weder die eine noch die andere Bedingung.

Einfach nicht darüber nachdenken?
So wird es wohl auch in der Praxis gehandhabt; Landstrom anschließen und gut ist es.
Um wie viele Jahre verkürzt dieser Zustand die Lebensdauer der Batterie oder spielen dafür andere Umstände eine wesentlich größere Rolle?

Ich frag ja nur, weil in ganz vielen Beiträgen immer wieder auf die genaueste Einhaltung dieser beiden Spannungsebenen hingewiesen wird.

Danke für Eure Geduld und einen schönen 2. Adventssonntag.
Ewald

giovannibastanza am 06 Dez 2014 14:49:46

Bodyworks , warum fragst du unter der Artikelnr. nicht direkt bei Varta an ?
Ich hatte auch Zweifel mit einer Banner . Ein Anruf und ein kurzes Gespräch brachten Klarheit .
Nun weiss ich genau , es ist eine AGM und ich hatte sie immer als GEL geladen . Da ergeben sich zwar keine Fehler , aber sie brauchte zu lange , wird nur schwer voll und geht dann vorzeitig in die Knie .
Giovanni.

andwein am 07 Dez 2014 13:26:29

Acki hat geschrieben: Funktioniert das wirklich?
Schaltet das LG dann noch von der Absorptions- in die Erhaltungsphase, wenn der Akku die Ladeschluss-Spannung des LG gar nicht erreicht?

Die wenigsten Ladegeräte haben eine Sense-Leitung direkt an die Batterie. Das Ladegerät misst die Spannung also intern an den Ausgangsklemmen zur Batterie und sieht damit die Spannung vor der Diode. Seine Regelung wird also davon nicht beeinflußt. Die Batterie (und die übrigen Verbraucher) bekommt die Spannung hinter der Diode, als ca. 0,2-0,3V weniger.
Aber mein Beitrag war sehr theoretisch. in der Praxis würde ich nicht mit Dioden in einer Ladeleitung arbeiten. Bei 0,3V Abfall und 30A Ladestrom werden an der Diode ca. 10W vernichtet.
Andreas

Acki am 07 Dez 2014 13:53:36

Besten Dank Andreas
Meine bd Calira LG haben eine Sens-Leitung ... :?
Dann schau ich mal weiter nach einem - bezahlbaren - selbst programmierbaren BLG.
Dieses hier ist offenbar leider nicht mehr erhältlich --> Link
Bzw. nur noch in China und dann 10 Stück. --> Link
:cry: :cry:

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