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Habe gerade auf tagesschau.de gelesen: Trunkenheit am Steuer wird in Dänemark künftig drakonisch bestraft: Wer mit mehr als zwei Promille erwischt wird, büßt nicht nur Führerschein, sondern gleich das ganze Auto ein - nicht für eine Weile, sondern für immer. Die Regelung gilt ausdrücklich auch für Touristen. Finde ich im Prinzip ganz gut! Habe die Ehre Gogolo
von mir aus gerne! Don´t drink and drive :ja: [quote="silent1 von mir aus gerne! Don´t drink and drive :ja:[/quote] da schließ ich mich an, wenn gefahren wird wird nicht getrunken, Find ich gut. 2 Promille sind ja auch ne Menge Holz... Hallo, ein Schritt in die richtige Richtung zumal auch Fahruntüchtigkeit durch Drogenkonsum erfasst wird. Konsequent wäre allerdings die Maßnahme ab der "absoluten Fahruntüchtigkeit" von 1,1 Promille gewesen. Sollten sich Andere ein Beispiel dran nehmen. (Überschrift passt aber wegen "zu schnell" eher nicht). In der Schweiz ist das schon länger so. Wer rast oder besoffen fährt steigt sofort aus und gibt Billett und Schlüssel ab. Egal wo, egal wann - wie man nach Hause kommt muss man dann selber sehen. Das Auto wird verkauft um die Strafe zu begleichen, der Rest wird ausbezahlt. Höchstpreise sind allerdings selten zu erwarten... :D Die Schweizer Radarfallen gelten übrigens als die genauesten der Welt. Und im Gegensatz zu den gelegentlich schätzenden und nach Ermessen strafenden Gendarmen in der Alpenrepublik, ist die Eidgenössische Rennleitung immer akkurat (aber gnadenlos). Ich finde die Regelung gut - so entspannt wie in der Schweiz bin ich selten Auto bzw. Womo gefahren. Die letzte Verschärfung, nach der sogar Polizei, Feuerwehr und Rettungswagenfahrer gebüßt werden und ggf. das Billett abgeben müssen, wenn sie im Einsatz schneller fahren als erlaubt, schießt dann aber doch übers Ziel hinaus... :eek: LJS Ich fände es zwar als richtig, aber die Zwangsenteignung wird die EU nie zulassen. Wie wollen die Behörden dann denn bei Mietwagen oder sonstigen Fremdfahrzeugen verfahren? :eek: Wo gibt es zu diesem Thema einen zielführenden Link? Felix52 :)
Naja bin mit 3kmh zu schnell geblitzt worden. Vermutlich von hinten ich habe es nämlich nicht gesehen. Hat 25€ gekostet. Im Ticket stand drin, dass es nach Schweizer Recht kein Recht auf akteneinsicht gibt. Entweder ich zahle oder es wird noch teurer. Ein Bild war nicht dabei. Angegeben war nur mein Nummernschild, die Stadt (nicht der genaue Standort) und die Uhrzeit. Seither bin ich da sehr skeptisch. Ich hab ja nix gegen die Schweizer aber das sind schon arg merkwürdige Vorgehensweisen und wirkt auf mich sehr willkürlich. Enteignung geht meiner Meinung nach gar nicht. Keine Sorge, einen Mietwagen werden die sicherlich nicht einziehen, der gehört dir ja nicht. Jetzt erscheint der Führerscheinentzug bei Steuerbetrug ja als richtig harmlose Angelegenheit. :)
Bestimmte Sachen können auch in Deutschland eingezogen werden, so z.B. in bestimmten Fällen auch Kraftfahrzeuge --> Link.
Das ist nicht ganz richtig. Nach der Eidgenössischen Volksinitiative 'Schutz vor Rasern' wurde die Bundesverfassung wie folgt geändert: --> Link Darin heisst es u. a.: Fahrzeuge von Raserinnen und Rasern werden eingezogen. Der Erlös aus der Verwertung des Fahrzeugs fällt an den Staat und dient insbesondere der Unterstützung von Verkehrsopfern. Vorbehalten bleiben schutzwürdige Interessen Dritter. Bei Trunkenheit den Lappen u. das Fahrzeug abgeben(welches dann versteigert wird) wird in Italien ja schon eine Weile praktiziert. Wer soviel trinkt u. bei der heutigen Verkehrsdichte dann noch Auto fährt darf nicht mehr ans Steuer. Aber gleich das Auto weg, was ist mit den restlichen Familienmitglieder die auf das Auto angewiesen sind(Frau mit Führerschein einkaufen, Kinder zur Schule, vieleicht noch für Oma u. Opa sorgen) ? Müßen sich dann wohl ein neues Auto kaufen! Da kann der Staat wegen dem Fehler eines Einzelnen die ganze Familie strafen o. gleich in den finanzellen Ruin führen. Finde ich nicht angemessen u. viel zu drastisch denn die meisten Fam können sich das Geld für einen neuen (gebrauchten) Pkw nicht aus dem Ärmel schütteln. Na ja, dann dürfte man nie eine Strafe aussprechen. Auch bei einer Haftstrafe oder einer hohen Geldstrafe leidet die Familie mit. Aber vielleicht erhöht das ja den Zwang, nicht mehr betrunken zu fahren. Dann achtet auch die Ehefrau darauf. Und denke mal auf der anderen Seite an die Opfer von Trunkenheitsfahrten. Auf die nimmt der Säufer auch keine Rücksicht. Tja, manche haben Mitleid mit dem Täter, wer hat Mitleid mit den Opfern ?
Wenn ein Betrunkener einen Familienvater tot fährt, haben dessen Angehörige, sie sind auch die Opfer "Lebenslänglich" nämlich den Ernährer, den Vater, den Ehemann für immer verloren. Der betrunkene Unfallverursacher ist bald wieder mobil.... Ich habe mit betrunkenen Autofahrern keinerlei Mitleid ! Auch ich trinke gerne mal ein oder auch mal 2 Gläschen Rotwein aber wenn ich trinke, fahre ich nicht bzw. ich trinke nicht, wenn ich weiß, das ich noch fahren muß !
:daumen2: :daumen2: :daumen2:
Aber mit 200 über die Autobahn? Wann denkt hier mal jemand an die Opfer. Die Familienväter, Mütter oder Kinder die dort tot oder zu krüppel gefahren werden? Wann kommt in Deutsschland endlich die 130er Grenze? Durch überhöhte Geschwindigkeit sterben in Deutschland inzwischen mehr als durch Alkohol. Unterschreiben hier auch alle die, die gegen Alkohl am Steuer sind? J.J. PS. Nebenefekt: Für mich ist es ein wesentlich stressfreiers fahren in Ländern mit einem Tempolimit, als auf Deutschen Autobahnen. ich käme mit 2 Promille gar nicht mehr zu meinem Auto :sauf:
Nein, das tue ich nicht. Wenn ich schnell fahre bin ich sehr aufmerksam und im Gegensatz zur Trunkenheitsfahrt Herr meiner Sinne.
Hoffentlich nie und deine Aussage lässt sich durch Statistiken nicht bestätigen. Ich zitiere mal von destatis (was seriöseres dürfte es in deutschland nicht geben):
Ich bin ein Vertreter des vernünftigen Autofahrens. Das beinhaltet auch nachts auf freier Autobahn 200 fahren zu dürfen. Das bedeutet aber auch sich ans rechtsfahrgebot zu halten, sich nicht provozieren zu lassen (und auch andere nicht zu provozieren) und natürlich auch nichts zu trinken wenn man noch fahren möchte. All das Drakonische, diese "Mega-Strafen" zielen meiner Ansicht nur darauf, dass Politiker sich beim Wähler versuchen zu profilieren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese sehr harten Strafen wirklich allzuviel Schutzwirkung haben, dass sie uns dem vorgeblichen Ziel ("Verkehrssicherheit") wirklich deutlich näher bringen, und ich bin sicher, dass Untersuchungen diesbezüglich immer nur das Ergebnis bringen, was der Auftraggeber der Untersuchung erwartet. Natürlich sollten betrunkene Autofahrer aus dem Verkehr gezogen werden, keine Frage! Aber einige hier im Forum sind ja bald soweit, die "Rübe-Runter" zu fordern! Laßt doch mal die Kirche im Dorf! Nicht dass ich mich vor besoffene rasende Autofahrer stellen wollte, nur mal zur Klärung: Als ich 15 war, hatte ein betrunkener Autofahrer mit 1,8 %° meine Mutter (Fußgängerin) überfahren; seit dem war die vormals 5-köpfige Familie nur noch 4-köpfig, und hat im Grunde an jenem Tag aufgehört, als Familie zu existieren. Soll mir also keiner unterstellen wollen, ich wollte damit jemanden in Schutz nehmen. D.h. Opfer von Suff im Straßenverkehr war ich schon in der Kindheit. Nur bitte: Populistische Schreiereien bringen nichts! Es gibt soo viele andere Bereiche, in denen Gelder gestrichen worden sind, die vorher zum Ziele der Aufklärung und der Information eingesetzt worden sind. So was rächt sich irgendwann. Immer wenn z.B. ein kleines Mädchen von einem ?ualstraftäter getötet wird, kommt reflexartig (wie bei den Pawlow´schen Hunden) das reißerische "Schärfere Gesetze!"-Gebrüll der Politiker, und das Geschrei nach "Schwanz-ab!" für jeden, der mal ein P..noheftchen gekauft hat. Da stimmen einfach die Proportionen nicht zwichen Anlaß und Reaktion darauf. Und jedes Mal steigert die BLÖD-Zeitung kurzfristig die Auflage, und hier kommt mir das ähnlich vor. KEINER von uns hier käme ja jemals in die Situation, mal ein Glas zuviel auf dem Heimweg zu haben, neee, wir doch nich..... In vielen Ländern steht auf Mord die Todesstrafe, und die Mordrate ist dort keinerswegs signifikant niedriger! Und noch was: Laut einer Zeitungsmeldung im Jahre 2012 gibt es jährlich 30 000 Tote durch Krankenhauskeime zu beklagen; ein mehrfaches der Todesopfer im Straßenverkehr! WAS wird denn da unternommen? Nachdem das Thema durch war, ist es auch auf dieser Ebene recht ruhig in der öffentlichen Wahrnehmung geworden. Nachdenkliche Martin
Aber anscheinen hast mal wieder richtig das Thema verfehlt. Es geht hier nicht um Krankheiten sondern um Unfallursachen. Und da ist das Thema 130 km/h durchaus immer noch aktuell. J.J.
Nö das Thema ist eigenltich "Trunkenheit am Steuer wird in Dänemark künftig drakonisch bestraft: Wer mit mehr als zwei Promille erwischt wird, büßt nicht nur Führerschein, sondern gleich das ganze Auto ein". Es geht somit eigentlich nur darum ob das Strafmaß für was auch immer passend ist. Btw. passieren ein Großteil der Unfälle durch überhöhte Geschwindigkeit auf Landstraßen und nicht auf Autobahnen. Moin, :) bei uns gibt es auch die Richtgeschwindigkeit auf BABs von 130 km/h. Kaum jemand hält sich dran, auch ich nicht, obwohl die Meisten wissen, dass sie bei einem Unfallgeschehen, auch ohne selbst Schuld zu sein mit zu Verantwortung gezogen werden können. Wenn man sich alkoholisiert hinters Steuer setzt und fährt, sind einem die Anderen egal. Deshalb hätte ich auch kein Mitleid mit besoffenen Unfallverursachern, schon gar nicht wenn sie Leben ausgelöscht haben, oder andere in irgend einer Weise beschädigten. Wer sich zu Betrunkenen ins Auto setzt, hatte sein Gehirn nicht eingeschaltet. Wer betrunken Kinder im Fahrzeug mitnimmt, gehört noch extra bestraft. Wenn jemand mit 2 Promille noch Auto fahren kann, ist er/sie kein Anfänger und bestimmt in seinen Gewohnheiten bekannt. Hier kann man besser von Amts wegen vorgehen. Führerscheineinzug und Fahrverbot bis zur längeren Trockenheit sollte schon bei Bekanntwerden von Alkoholismus geschehen. Konzentriertes Telefonieren am Steuer scheint mir allerdings auch eine Sucht zu sein und gehört in die Reihe der Rücksichtslosigkeiten und Gefahren. Wenn ein Land so vorgeht wie z.B. Dänemark, dann ist es wohl die letzte Rille und es kommt ja nicht von ungefähr. Wenn man bedenkt, dass Hierzulande Alkoholsünder bei einem schweren Vergehen noch mit Strafmilderung rechnen können, weil sie ja unter Alkoholeinfluß ..... Alkohollismus gilt als schwere Krankheit, aber dann darf man auch keine Fahrerlaubnis besitzen, denn Einsicht ist bei Alkoholikern nicht im Programm. Leute, die sich auf Feiern besaufen, oder besaufen wollen und danach noch fahren... ja denen ist nicht mehr zu helfen, wenn sie nicht vorher Maßnahmen getroffen haben danach nicht in diese Verlegenheit zu kommen. Hirn hat jeder! Auch wenn es nicht hundertprozentig helfen wird, so ist der Entzug des Fahrzeuges und der Verkauf für so manchen schon eine Hemmschwelle sich betrunken hinters Steuer zu setzen. Und die paar weniger ist auch schon gut!
Hallo, vielleicht liegt es daran, daß Du in Belgien zuhause bist und dich deshalb mit den deutschen Verkehrsverhältnissen nicht so auskennst. Dann solltest Du dich aber besser informieren, bevor Du vollmundige Forderungen stellst: Die deutschen Autobahnen sind deutlich sicherer als innerörtliche oder außerörtliche Strassen. Der Anteil an Verkehrstoten durch Unfälle bei Geschwindgkeiten von über 130 km/h auf Autobahnen ist verschwindend gering. Am gefährlichsten für Leib und Leben ist das Fahren auf Bundes- und Landstrassen in Deutschland - und dort ist maximal 100 km/h erlaubt. Weil ich nicht weiß, wie die Rate bei Verkehrstoten in Belgien ist, werde ich nichts dazu sagen, Volker :roll:
Sag das den Hinterbliebenen, sie werden dir sicher dankbar sein dass sie eine Minderheit sind. Ohne Frage sind auch Tote die durch "Minderheiten-Gefahren" gestorben sind schrecklich. Aber wenn es danach geht muss man auch bspw. Fahrradfahren und hunderte andere aktivitäten verbieten. Hier eine Statistik aus Dresten: Verkehrsunfälle mit Radfahrern: Ø mit einem Anteil am Gesamtunfallgeschehen von Ø ca. 7,3% Ø ist der Anteil an den Gesamtzahl der Verletzten Ø ca. 32% (bei den Scherwverletzten sogar Ø ca 38%) Ø entspricht das Verletzungsrisiko für Radfahrer Ø ca. 79% Ø bei Ø ca. 50% ist der Fahrradfahrer der Unfallverursacher (Statistik vom ADAC. Nachlesbar hier: --> Link) Was ich damit sagen möchte. Das Risiko (egal welches) sollte generell so weit wie sinnvoll reduziert werden. Allerdings kann man nicht alle Gefahr verhindern und gefährliches verbieten. Ein Restrisiko bleibt immer. Da fällt mir noch ein Beispiel ein. Das aller erste das man verbieten sollte ist rauchen. Ich will gar nicht wissen wieviele Kinder und auch Erwachsene jedes jahr am passivrauch erkranken. Das dürften deutlich mehr sein als verunfallte auf der Autobahn. |
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