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Alter der Hunde bei Anschaffung


BadHunter am 01 Jul 2014 08:35:21

Aus aktuellem Anlass würde mich mal interessieren, ob das Alter bei der Anschaffung eines neuen Hundes eine Rolle für Euch spielt....
Also sowohl das Alter des Hundes als auch das eigene Alter...
Eine Bekannte meiner Eltern, die früher, als ihr Mann noch lebte, auch wie meine Eltern immer in Spanien mit dem Womo überwintert hat, hat sich vor etwas mehr als 2 Jahren, nach dem Tod ihres Mannes, einen kleinen Welpen angeschafft. Sie selbst in nun irgendwas um die Mitte 70.
Nun ergibt sich das Problem, dass die Bekannte vor ein paar Wochen ins Krankenhaus musste, meine Eltern, beide 73, haben dann den Hund für die Zeit in Pflege genommen und auch für 10 Tage mit auf Wohnmobiltour genommen. Als sie vor etwas mehr als 2 Wochen zurückkamen gabs von der Bekannten die Nachricht: schwer krebskrank, die Ärzte geben ihr nur noch ein paar Wochen....
Im Gespräch hatten meine Eltern ihr mal gesagt, dass sie den Hund nehmen würden, wenn ihr was zustößt... Nun haben meine Eltern erst gezweifelt, weil sie selbst ja auch schon nicht mehr so jung sind, und der Hund ist grade mal zweieinhalb, aber der Kleine ist so süß und lieb, man kann ihn wirklich überall mit hinnehmen.
Aber auch meine Eltern sind eben nicht mehr so fit, und wenn die in ein paar Jahren auch nicht mehr in der Lage sein sollten, den Hund entsprechend zu versorgen, was dann?
OK, wir selbst hatten ja auch viele Jahre 2, sogar große, Hunde, merken aber seit 3 Jahren, seit beide gestorben sind, dass es im Moment eben auch gerade dadurch, dass wir beide berufstätig sind, vernünftiger ist, keinen neuen Hund anzuschaffen.
Nur: wenn meine Eltern nicht mehr können... nehmen wir dann den Hund?

Wie also haltet Ihr das? Ist in einem solchen Fall vorher geklärt, wo der Hund im Falle des Falles hinkommt?

Ich würde immer erstmal im Tierheim nach einem Hund gucken, Tiernothilfen oder sowas, da gibt es so viele ältere Tiere. Andererseits wächst einem ein solches Tier ja auch schnell ans Herz, und wenn es dann nach nur ein paar Jahren sterben sollte, dann ist der Schmerz wieder groß.
Trotzdem würde ich es keinem Tier antun wollen, mich zu überleben und dann evtl. im Alter ins Tierheim zu kommen...

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Gast am 01 Jul 2014 08:57:20

Da Problem mit Hunden aus dem Tierasyl ist, das man weder ihre Herkunft, noch ihren Charakter/Wesen
noch ihre Erziehung kennt.
Dann nimmt man so ein Tier auf und hat nur noch Stress, weil man so einen Hund und somit sein Wesen
nicht mehr ändern kann.
Natürlich kann man auch Glück haben und so einen Freund fürs Leben finden........
Mit einen Welpen kann man, sollte man in eine Hundeschule gehen und ihn somit so formen,
das er und seine Familie bestens miteinander auskommen.

womo1972 am 01 Jul 2014 09:10:45

Hallo Jens,

das Alter spielt natürlich eine Rolle, wobei es auch von der Hunderasse abhängt.

Große Hunde die womöglich ziehen, brauchen eine stärkere Hand.

Wenn die Hunde älter werden, muss man man ggfs. auch öfters zum Tierarzt. Da stellt sich die Frage, wie mobil ist man selbst noch?
Kann man den Hund mit dem Auto zum Tierarzt fahren?
Ist man auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen?

Ich würde im Alter nur einen älteren Hund aus dem Tierheim holen, dem ich einen schönen Lebensabend ermöglichen kann.

In eurer Situation hilft dies aber nicht, der kleine ist ja schon da.
Also teu teu teu, dass deine Eltern lange fit bleiben und dem kleinen mit dem Womo die große weite Welt zeigen können. :)

vg

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Tipsel am 01 Jul 2014 09:16:56

Wenn geklärt sich, wer sich kümmert, sollte jeder nach seinem Gefühl entscheiden, mit welchem Hund er sein restliches Leben verbringen will.
Normalerweise vermitteln Organisationen älteren Menschen keinen Welpen, wenn der Verbleib nicht geklärt ist.

Und eigentlich müsste jeder vorher klären, wo der Hund bleibt, und auch den Kontakt pflegen, damit es reibungslos läuft, denn jeder kann krank werden und früher gehen müssen als geplant, egal wie alt er ist.

Ich steck ja grad mitten in der Welpenzeit, und ich muss sagen, der kleine Racker gibt uns soviel Lebensfreude..... es war für uns die richtige Entscheidung. Einen Hund "mit Vergangenheit" hätte ich mir nicht mehr zugetraut, obwohl oder gerade weil ich früher Pflegestelle für Inselhunde war. Vom Gefühl her hätte ich aber schon gern einem armen Wesen aus dem Tierschutz eine Heimat gegeben. Aber wenn ich damit überfodert bin, nützt es weder dem Hund noch mir.

morena am 01 Jul 2014 09:20:45

Im Gespräch hatten meine Eltern ihr mal gesagt, dass sie den Hund nehmen würden, wenn ihr was zustößt... Nun haben meine Eltern erst gezweifelt, weil sie selbst ja auch schon nicht mehr so jung sind, und der Hund ist grade mal zweieinhalb, aber der Kleine ist so süß und lieb, man kann ihn wirklich überall mit hinnehmen.

ich würde den Hund sofort aufnehmen.

Man lebt jetzt und sofort , warum sich Gedanken machen was wäre wenn?
Meine Mutter ist 90 geworden , am meisten hat sich gefreut über unseren Hund...

Deine Eltern sind beide gerade 73 ist doch kein Alter in heutiger Zeit :D und stell Dir mal vor ... was sie für Freude und Ansporn mit dem kleinen Hund bekommen werden .
Der Hund ist bereits 2 Jahre , also schon ausgewachsen gut erzogen so ein Tier kann nur eine Bereicherung bedeuten ...

Ihr seit ja auch noch da , wenn es eng wird da kann man immer eine Lösung finden :)
Ein Hund macht Senioren mobil, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen , mein Mann ist auch 73 , er wollte keinen Hund mehr wegen von Dir erwähnten Einwende. Ich hab mich durchgesetzt und jetzt haben wir 16 Monate alte Hündin ... mein Mann ist verrückt nach dem Hund bewegt den Hund jeden Tag ausgiebig - das hält jung :mrgreen:

fritzzi am 01 Jul 2014 09:35:49

hi,

nun, dass alter der neuen besitzer ist natürlich eine überlegenswerte sache.
wir züchten hunde und überlegen natürlich genau wer einen hund bekommt oder nicht.
wobei mir ein älteres ehepaar lieber ist wie z.b. ein ganz junges.

wenn die leute schon um die 70 wären, müsste es klar sein, dass es menschen gibt, die
den kleinen im notfall übernehmen. die meisten leute sind aber vernünftig genug und
bedenken das schon selbst.

passieren kann immer was. auch junge leute können verunglücken oder krank werden.

also, ich würde es jetzt mal ganz entspannt sehen :razz:

grüsse lili

ranro2000 am 01 Jul 2014 09:42:14

Mein Eltern beide sehr fit ...... haben mit 75 + 73 einen Welpen übernommen.

Ich musste im Übernahmevertrag mit unterschreiben den Hunde zu übernehmen
falls meine Eltern ihn nicht mehr versorgen könnten.

Gast am 01 Jul 2014 11:11:05

Moins,

unser Hund wird bald 7 Jahre, wenn er dann noch (hoffentlich) 3 - 4 Jahre lebt, bin ich 70 :? :D dann werden wir uns keinen Hund mehr anschaffen, möchten auch mal Schiffsreisen unternehmen.

Den Hund jemand für Wochen " aufs Auge drücken " kommt für mich nicht in Frage.

haballes am 01 Jul 2014 13:08:34

Der Mops meiner Mutter ist 6,5 also ein halbes Jahr jünger als Muffin.
Als meine Eltern ihn anschafften, da war mein Vater 66 und meine Mutter 68.
Und ich habe ihnen damals zugesichert, den Hund zu nehmen, sollte ihnen etwas zustoßen.

:( Das es meinen Vater schon neun Monate später hinhauen sollte, da hat keiner mit gerechnet, er hatte keine sichtbaren Vorerkrankungen.

Meine Mutter hat nun oft versucht diese von mir ausgesprochene Option schon einzulösen.
Bisher bin ich aber der Meinung, daß ihr das Tier Struktur und soziale Kontakte gibt.
Im Winter und nach wochenlangen Regenperioden muß ich mir aber immer eine Frikadelle ans Ohr reden lassen. ;D

Aber wenn sie mal nicht mehr ist, oder auch jetzt schon, wenn sie im Krankenhaus liegt oder die Grippe sie packt, dann hol ich Mikey immer.

Wenn ältere Leute mit dem Gedanken spielen ein Tier anzuschaffen, rate ich immer zum Tierheim und dazu, dort ein älteres Tier rauszuholen.
Mikey, der Mops meiner Mutter hat lange nicht so viel Bewegung und Abwechslung wie unser Muffin und trotzdem ist er meiner Mutter noch zu lebhaft.
Ältere Menschen und ältere Tiere passen gut zusammen und man tut sich und dem Tier was unendlich Gutes.

BadHunter am 01 Jul 2014 13:22:37

haballes hat geschrieben:Wenn ältere Leute mit dem Gedanken spielen ein Tier anzuschaffen, rate ich immer zum Tierheim und dazu, dort ein älteres Tier rauszuholen.


Ältere Menschen und ältere Tiere passen gut zusammen und man tut sich und dem Tier was unendlich Gutes.


Das sehe ich genauso.
Man glaubt manchmal garnicht, wieviele liebe Tiere in Tierheimen sitzen, entweder weil sie ihren Besitzern einfach über wurden oder weil jemand verstorben ist... Oder bei Wohnungswechsel, wenn es private Probleme gibt usw... Und dann fällt es den Leuten auch oft sehr schwer, ihr Tier abzugeben...
Als Beispiel kenne ich nun nur unseren Rottweiler, der 10 Jahre bei uns war, bevor er dann mit 13 Jahren an Krebs starb...
Er wurde damals gerade im Tierheim abgegeben, die Frau hat geweint, weil sie ihn eigentlich nicht hergeben wollte... Der Hund und ich waren sofort ein Herz und eine Seele, und ich wusste: wenn einen zweiten Hund, dann DEN!
Unsere Schäferhündin war genauso alt, die hatte meine damalige Frau aber schon als Welpen bekommen...
Insgesamt war der Rotti viel pflegeleichter, umgänglicher, sozialer als die Schäferhündin, obwohl wir die eben schon als Welpen hatten...
Im Nachhinein habe ich erfahren, dass der Hund mit seinen damals 3 Jahren schon 3 Mal wieder im Tierheim abgegeben worden war und man die Hoffnung dort schon fast aufgegeben hatte. Ich kann es bis heute nicht verstehen, es war das liebste Tier dass ich je hatte...

Also: ich finde auch, man sollte erstmal bei der Suche nach einem Hund ins Tierheim gehen, vielleicht ist da genau das Tier, das man gesucht hat, und gerade ältere Hunde können dann auch sehr dankbar sein, wenn sie wieder ein neues Zuhause finden.

Letztendlich muss aber jeder selbst entscheiden...

Gast am 01 Jul 2014 15:59:22

Ist halt wie immer- allgemeine Angaben kann man nicht machen. Meine (betagten) Schwiegereltern hatten immer große Hunde (Dogge, Rottweiler, Boxer, Dobermann) und sind jetzt, nach dem Tod des letzten, großen Hundes (Boxer) auf eine "kleinere Größe" (franz. Bulldogge) umgestiegen. Aber ganz ohne Hund wäre undenkbar. Wir haben ja eine Hündin und könnten auch für den Fall des Falles den Bulli bei uns aufnehmen.

markgraefin am 01 Jul 2014 19:39:09

Meine Mutter ist dement und lebt in einem Seniorenheim.
Dort kommt einmal in der Woche der Malteserdienst mit einem Wuschel.
An solchen Tagen ist meine Mutter hinterher immer viel besser drauf.

Im Heim meiner Schwiegermutter lief ein Jack Russel, der einer Pflegerin gehörte, den ganzen Tag von Zimmer zu Zimmer.
Das tat allen sehr gut.

Meine Tochter fährt mit Hund, Kaninchen und Meerschweinchen in die Altersheime und erfährt von den Pflegern,
dass selbst schwerst erkrankte Menschen wesentlich wacher sind, wenn die Tiere im Haus sind.

Es zeigt sich doch, dass Menschen auch im Alter Hunde brauchen.
Sie helfen am Leben teilzunehmen und fit zu bleiben.

Ich denke aber, es ist wichtig, dass ältere Menschen, die einen Hund zu sich nehmen, vorher klären müssten, was mit dem Hund wird,
wenn sie ihn nicht mehr versorgen können.

Das Tierheim, in dem meine Tochter lernt gibt
Welpen oder sehr junge Hunde an ältere Menschen nur noch ab, wenn sich ein Jüngerer bereit erklärt,
das Tier im Bedarfsfall zu nehmen.

Diese Entscheidung wurde getroffen, nachdem mehrere Familien die Hunde ihrer verstorbenen Angehörigen
ins Tierheim brachten.
Das waren meist keine Riesenhunde, sondern so etwas wie Yorki, Malteser, kleinere Mischlinge und Shizu.



Markgräfin

Paulinchen2013 am 01 Jul 2014 20:29:57

Freetec 598 hat geschrieben:Da Problem mit Hunden aus dem Tierasyl ist, das man weder ihre Herkunft, noch ihren Charakter/Wesen noch ihre Erziehung kennt.Dann nimmt man so ein Tier auf und hat nur noch Stress, weil man so einen Hund und somit sein Wesen nicht mehr ändern kann.Natürlich kann man auch Glück haben und so einen Freund fürs Leben finden.
...


Dazu kann ich sagen - seh ich absolut nicht so. Ich habe schon immer Hunde aus dem Tierheim/Tierschutz. Ich würde sagen ich kann sehr gut mit Hunden (im Gegensatz zu Katzen :D) und ich bekomme auch öfters Hunde zum "Arbeiten/Abschätzen" weil Besitzer Probleme haben mit dem Verhalten weil sich rumgesprochen hat dass ich ein bisschen ein Händchen dafür habe. Grundsätzlich kann ich dazu sagen dass die meisten davon "Welpenzöglinge" waren, die Halter waren in der Hundeschule und im Grunde meinen sie es mit allem nur gut verstehen aber nicht die Sichtweise wie Hunde die Welt sehen bzw kommunizieren, und da wird gelobt und belohnt mit schlechtem Timing oder vermeintlich gutem Willen und führt dazu dass Hunde das dann auch so umsetzen da ihr Zeitverständnis ein anderes als unseres ist. Soll jetzt nicht für alle sprechen - aber vielleicht zeigen dass die persönliche Präsenz und Wahrnehmung maßgeblich darauf Einfluß haben wie wir auf die Hunde wirken und das wiederum spiegelt das Verhalten wieder. Ein Hund lebt (sofern er nicht traumatisiert ist in der Gegenwart und verhält sich so wie man ihm begegnet bzw gewähren lässt, da ist also immer die Chance drin auch einen Hund zu halten der schon im Tierheim war. Natürlich gibts Ausnahmen, aber die meisten Hunde gehören da nicht dazu.

Ich habe mir zwecks des Alters als wir unsere aus dem Tierschutz geholt hatten auch Gedanken gemacht - die sind schätzungsweise schon 5 Jahre alt. Gerade weil wir da erst einen Abschied nach über 17 Jahren hinter uns hatten hat es mich abgeschreckt den Gedanken im Hinterkopf zu haben dass diese Hunde nicht ganz so lange bei mir bleiben werden weil sie eben schön ein bisschen gelebt haben. Und trotzdem habe ich mich dafür entschieden weil ich weiß dass der Abschied dazu gehört und die Garantie wie lange hat man ohnehin nie.

Ich finde es sehr schön dass sich "ältere" Menschen Hunde halten (Sven ist auch glücklich und der Mops erst ;D :D )- es gibt eine ungemeine Lebensqualität und einen Sinn und Rhythmus und eine Aufgabe und das Gefühl gebraucht zu werden und jemand der sich bedingungslos freut - es profitieren beide davon. Was ich manchmal nicht verstehe ist die Auswahl der Hunde - ich habe schon Aussies, Border Collies oder Schäferhunde oder noch besser Jack Russels - die absoluten ADHS Bomben bei solchen Konstellationen gesehen und was das für die Besitzer im Nachhinein bedeutete. Das kann ich immer weniger verstehen - klar will jeder Hund laufen gehen - aber es gibt schon deutliche Unterschiede was die körperlichen Anforderungen je nach Größe und Rasse angeht. Das ist dann schade.

Was die Frage nach dem "danach" betrifft - tja - auch da gibts keine Garantie, viele Hunde landen im Tierheim weil die Familie Zuwachs bekommen hat und zum Kind der Hund nicht passt oder andersrum, oder die Besitzer wieder arbeiten gehen und es zeitlich nicht mehr passt oder der neue Partner eine Allergie hat - das alles wären vorhersehbare Situationen - das Sterben ist das so gesehen nicht und sollte in dem Fall auch kein Kriterium darstellen - für mich wäre es als Familie oder als Freund selbstverständlich dass ich mich darum kümmer dass der Hund ein schönes Zuhause bekommt.

Long John Silver am 05 Jul 2014 00:09:36

Freetec 598 hat geschrieben:...
Dann nimmt man so ein Tier auf und hat nur noch Stress, weil man so einen Hund und somit sein Wesen
nicht mehr ändern kann.
...
Mit einen Welpen kann man, sollte man in eine Hundeschule gehen und ihn somit so formen,
das er und seine Familie bestens miteinander auskommen.


Selten so einen Quatsch gelesen...

Außerdem sind (gute) Hundeschulen für das obere Ende der Leine gedacht.

bina am 05 Jul 2014 08:47:58

Hallo
meine Schwiegereltern hatten sich vor vielen Jahren mit ca. 60 Jahren einen Berner Sennenhundwelpen gekauft. 2 bzw. 3 Jahre später sind beide sehr plötzlich verstorben, wir haben den Hund übernommen und die Entscheidung nie bereut. Es kann also in jedem Alter etwas passieren. Wichtig ist wohl, daß man sich rechtzeitlig jemanden sucht, der im Krankheitsfall etc. den Hund übernimmt. Also nur für den Fall der Fälle...
Als der Berner im hohen Hundealter gestorben ist, wollten wir nicht mehr ohne Hund sein und haben uns eine 5-jährige Hündin aus dem Tierheim angeschafft. Es sollte kein Welpe sondern ein "ausgereifter" Hund sein, bei dem wir das Wesen gut einschätzen können. Sie ist nun schon seit 8 Jahren der perfekte Hund für uns und in der Hundeschule hat sie genauso schnell gelernt und umgesetzt wie die Jüngeren in ihrer Gruppe. Die gleichen guten Erfahrungen haben auch unserer Freunde mit ihren Hunden aus dem Tierschutz gemacht.
Viele

Bina

P.S. Auch wenn diese Frage sich bei Euch gerade nicht stellt: Einem älteren Menschen würde ich zu einem schon etwas ruhigeren Hund aus dem Tierheim raten. Dort kann man den Hunde mehrmals ausführen, ihn kennenlernen und dann entscheiden.

rinto am 05 Jul 2014 08:54:47

Kannst Du Deine qualalifizierte Äußerung ( Quatsch ) auch begründen ?

Zu der ganzen Diskussion:

Es ist immer von "älteren Menschen" die Rede: was ist denn "älter" ? Ich kenne Zeitgenossen, die mit 50 schon wie 80 sind umgekehrt.

Und was sicherlich mit der wichtigste Punkt ist: die Wahl der richtigen Rasse ( über den Jack Russel als ADSH Bomber habe ich herzlich gelacht- guter Begriff ).

Als Herrchen von zwei Westies weiß ich, dass das auch nicht unbedingt die Oma- Hündchen aus der C...r- Werbung sind.

Entscheidend ist also die richtige Kombination zwischen Alter des Menschen + Alter des Hundes + Rasse des Hundes zu finden.

Viele aus Nürnberg, Edgar

Jonah am 05 Jul 2014 12:06:18

Hallo Jens, ich meine man darf Hunde nicht unterschätzen. Der Hund deiner Eltern wird sich auch in einem neuen Zuhause eingewöhnen. Es gibt ja im Tierheim oft ältere Hunde, die sind auch froh, wenn sie ein neues schönes Zuhause bekommen. Und du musst ihn ja nicht nehmen, aber wenn du deinen Eltern versprichst dich um die Vermittlung des Hundes im Fall der Fälle zu kümmern, dannn wird sie das sicher erleichtern und beruhigen.

Gerade ältere Hundefreunde haben viel Zeit für ihren Liebling und werden ihm ein schönes Leben bereiten. Dass ein Hund darauf verzichten muss, nur weil die Menschen evtl. eher sterben könnten, also das wäre doch zu schade, für beide Seiten.

BadHunter am 05 Jul 2014 14:44:27

Da ich ja nun selbst viele Jahre lang Hundehalter war werde ich selbstverständlich den Hund, sollte es bei meinen Eltern mal nicht mehr gehen, übernehmen, so´n Kleiner läuft ja "nebenher", im Vergleich zu den Beiden (Schäferhündin und Rotti), die wir bis vor dreieinhalb Jahren hatten..

Was das "Formen" von Welpen angeht sehe ich das oft sehr viel anders, wie auch in unserem Fall.
Die Bekannte meiner Eltern hat dem Hund nie was beigebracht, der Kleine lässt sich ja "auch so" einfach lenken, und zum Glück ist da auch vom Wesen her schon ein sehr liebes und ruhiges Tier, aber letztens waren wir mit meinen Eltern im Restaurant, der Hund lag ja auch brav unterm Tisch... Naja, wenn mal jemand vorbeiging, besonders auch mal ein anderer Hund, dann wurde schon unterm Tisch heraus gebellt, was meine Eltern überhaupt nicht gestört hat... Aber mich! Es ist so einfach, das bei einem Hund, der sich so gut lenken lässt, abzustellen, und da sehe ich bei manchen Menschen (was aber nichts mit dem Alter zu tun hat!) das Problem: sie tun es nicht oder wissen nicht wie, also lassen sie es...
Aber bei meinen Eltern hat das auch was mit dem Alter zu tun: der Hund ist ja lieb, was sollen wir da noch ändern? Er soll ja nur eine schöne Zeit mit uns haben, und wir mit ihm...
Und ein Hund bellt nun mal, das müssen andere Menschen dann auch akzeptieren (sowas hat mein Vater aber auch früher schon gesagt, als wir noch einen Pudel hatten, vor 25-35 Jahren... Der hat auf ihn überhaupt nicht mehr gehört, war eigentlich auch ein lieber Hund, aber mein Vater hat es damals geschafft, ich zu "versauen"..)

Long John Silver am 05 Jul 2014 21:02:43

rinto hat geschrieben:Kannst Du Deine qualalifizierte Äußerung ( Quatsch ) auch begründen ?



Ja, kann ich. Gehört hier aber genauso wenig her wie die unqualala Äußerung, auf die ich mir einen kurzen Kommentar nicht verkneifen konnte. :D

LJS

Tipsel am 05 Jul 2014 21:12:10

Bitte bleibt doch sachlich und achtet ein wenig auf den Umgangston.

Long John Silver am 05 Jul 2014 22:13:39

Tipsel hat geschrieben:Bitte bleibt doch sachlich und achtet ein wenig auf den Umgangston.


Ich finde mich äußerst sachlich, wenn ich den Tröt nicht mit einer Diskussion um die vermeintlichen Eigenschaften von Hunden aus dem Tierschutz kapere.

LJS

garfield2014 am 06 Jul 2014 08:20:48

Moin,
Alle unsere Hunde waren Nothunde.
Und unsere Möpse waren bisher immer Notfelle mit Handycap.
Ich habe keinen von Ihnen als Welpen bekommen und alle hatten ihre Vergangenheit.
Und ich möchte keine Sekunde mit Ihnen missen.
Natürlich haben wir vor der Übernahme grundlegende Dinge erfragt

Kommen sie mit anderen Hunden klar?
Haben sie ansteckende Krankheiten?
Und ganz wichtig für uns und entscheidend

Könne sie Autofahren vertragen?

Wenn das hinkam und ein Platz bei uns frei war ( zwei Menschen, also Platz für zwei Möpse mit Handycap), dann konnten sie einziehen.

Jeder muss sich vorher überlegen, ob er die Zeit, das Geld und die Nerven für einen Hund hat. Wenn dann noch geregelt ist, was im Notfall passiert, dann muss man nur den Richtigen finden, oder der Zufall sucht den richtigen Hund aus.

Lg Siska

rinto am 06 Jul 2014 09:29:48

[/quote]

Ja, kann ich. Gehört hier aber genauso wenig her wie die unqualala Äußerung, auf die ich mir einen kurzen Kommentar nicht verkneifen konnte. :D

LJS[/quote]

Wäre halt schön gewesen, wenn Du uns an Deinen Fachkenntnissen hättest teilnehmen lassen ( falls tatsächlich solche vorhanden ).

Viele aus Nürnberg, Edgar

konkretus am 06 Jul 2014 11:31:43

Long John Silver hat geschrieben: Selten so einen Quatsch gelesen...

So ein Quatsch ist das gar nicht. Freetec hat im Kern schon recht.

"formen" ist vielleicht nicht das Richtige Wort. Aber ein Hund, der keine Welpenprägung geniessen konnte und nicht an die verschiedensten Dinge gewohnt wurde, zeigt häufig Auffälligkeiten.

Wenn man einen Hund aus dem Tierheim nimmt, dessen Vorgeschichte man einigermassen kennt und man den Hund auch "getestet" hat, kommt das schon gut :)

Aber es gibt in den Tierheimen leider eben auch viele "gestörte" Hunde. Und einen gestörten Hund, kann man nunmal nicht vollständig resozialisieren.

Und noch meine On Topic Antwort:
Das Alter des Hundes spielt keine Rolle. Es kommt auf die eigenen Bedürfnisse drauf an. Was will ich? Da kann man keine allgemeingültige Antwort geben. Jedes Alter hat Vor und Nachteile.

Paulinchen2013 am 06 Jul 2014 19:07:00

ich seh das immer noch anders - Hunde mit auffälligen Besitzern zeigen genauso Auffälligkeiten wie so manche denen die Sozialisierung im Welpenalter fehlte. Beides ist ein Stück weit korrigierbar und beides kann aber auch halb weniger schlimm sein wie man sich das vorstellt.

Für mich sind Zaunkläffer, stalkende Leinenhänger und Tischgaffer auffällig genauso wie andere die kneifen und den Rambo machen wenn sie einen anderen Hund treffen - trotzdem ist beides unterschiedlich in der Konsequenz für andere und es gibt zig Hunde die auffällig sterben und Besitzer zurücklassen die unermesslich trauern aber auch mit unermesslichen Glück auf die gemeinsamen Jahre zurückblicken weil es sie nicht störte sondern für sie zum Hund gehörte.

Die Anzahl an wirklich sozial gestörten Hunden die besser nicht vermittelt werden sollte ist lange nicht so hoch wie man denkt genauso wie die Anzahl der vermeintlich gut sozialisierten Hunden die schon als Welpen erstanden wurden ;)

Anmerkung - nein das ist kein Fachwissen - denn das hab ich nicht - es ist die Erfahrung aus verschiedenen Beurteilung von Tierheimhunden oder auf Pflegestellen oder nach Vermittlungen oder auch von Hunden aus gutem Hause die dort reingeboren wurden. Nur meine Meinung dazu - und keine These oder Behauptung :)

rena am 11 Jul 2014 11:19:34

Jetzt geb ich auch meinen Senf dazu.
Ich werde im nächsten Jahr 63 Jahre jung und werde im nächsten März in den Vorruhestand gehen.
Mein Göttergatte ist 6 Jahre jünger als ich.
Wir beide lieben es, mit dem Womo rumzufahren und werden es genießen.

ABER........ ich werde mir im nächsten Jahr einen kleinen Hund kaufen. Einen Welpen. Und ich werde die erste Zeit meines Ruhestandes damit verbringen, dieses kleine Wesen zu prägen, es an uns und an unser Womo zu gewöhnen und es zu lieben.

Wenn dann mein Mann auch endlich die Arbeit hinter sich lassen kann, ist der Hund 5 Jahre alt, gut (so hoffe ich) sozialisisert und wir können zu dritt unseren Ruhestand im Womo genießen.

Ich werde mir einen Welpen kaufen. Das ist klar. Ein Tier aus dem Tierheim oder Tierschutz kommt nicht in Frage. Wie schon vorher geschrieben, kann man den Charakter eines Tieres erst nach einer Weile genau kennen. Ich habe mir vor Jahren einen Cockerspaniel aus dem Tierheim geholt. Er war lieb, verspielt und 2 Jahre alt. Nach ein paar Stunden bei uns dann zeigte er seinen wahren Charakter. Er schnappte und biß, unberechenbar und ohne Grund. Außerdem war er noch nicht einmal stubenrein. Aber auch ihn habe ich geliebt und irgendwie haben wir uns arrangiert. Nach vielen Monaten dann schnappte er nicht mehr. Aber es war ein hartes Stück Arbeit.

Und nun zur altersmäßigen Hochrechnung: Der Welpe kommt zu mir, wenn ich 63 Jahre alt bin. Er wird - hoffentlich - ca. 15 Jahre leben. Dann bin ich 78 Jahre alt (hoffentlich). Wir passen also im Alter einigermaßen zusammen. Und sollte mir etwas passieren, ist mein Mann da und meine Tochter. Dafür ist gesorgt.

Ich finde im übrigen, es ist immer eine Sache der Vernunft und der Einstellung. Ich selber würde mir einen Hund aus Tierheim/Tierschutz eben nicht holen, weil ich mir den Stress, den ich damals mit dem Cocker hatte, nicht noch einmal antun möchte.
Ein Welpe dagegen wird nach einer gewissen stressigen Zeit in unsere Familie passen.

Tipsel am 11 Jul 2014 11:33:47

So ists bei uns auch. Es gibt aber auch Welpen übern Tierschutz. Das wäre eigentlich unser Weg gewesen, wenn wir denn wieder einen hätten haben wollen.
Aber das Leben hat auch Überraschungen parat, und so sind wir zu Carl gekommen.
Und ja, es ist anstrengend :D Aber sooooo schööön :D

Guck mal hier --> Link

Gast am 11 Jul 2014 12:02:11

Meine Meinung, die Eltern sollen sich das Hundeviechelchen nehmen. Er kenn Sie schon, er war mit dem WoMo schon unterwegs ( oder habe ich das falsch verstanden) und mit 2 oder 2,5 Jahren ist es noch ein junger Hund. Ich sehe NICHTS was dagegen spricht.


Was die Formbarkeit eines älteren Hundes anbelangt, was die Vorurteile gegen Tierheimhunde anbelangt teile ich die Meinung derer die das als Quatsch abtun. Hier ist der Hund und sein Wesen bekannt, hier reden wir von einen jungen, kleinen Hund. Tiere können bis ins hohe Alter lernen, wenn der Mensch es richtig macht.
Schon meine Eltern hatten NUR Tierheimhunde und zwar schon bevor es mich selber gab und das habe ich übernommen. Die letzten 2 Hunde waren 1 Jahr alt als wir sie bekamen. Mein /unser bester Freund hat in den letzten 15 Jahren 5 oder sogar 6, teils schon 8 Jahre alte Hunde aus den Tierheimen geholt und alle waren noch problemlos formbar.
Klar gibt es in den Tierheimen Hunde die schwieriger sind, die eine erfahrene Führung brauchen. Diese sollten dann aber auch wirklich nur erfahrene Halter bekommen. Hier ist eine höhere Verantwortungsübernahme der Tierheime wünschenswert.
Ich selber habe mal einen Psychopaten aus dem Heim gerettet (der Arme wurde von 4 Familien vorher zuirückgegeben). Es hat zwar gedauert, hat viel Nerven und Arbeit gekostet, aber ich habe ihn hinbekommen. Es war nachher der Treueste und Beste aller Hunde die wir hatten und als er in meinem Arm starb, nahm er ein Stückchen meiner schwarzen seele mit.

Aber wie ich oben schon schrieb, es handelt sich hier um ein bekanntes, junges und offenbar relativ problemloses Tier. Macht mal :-)

rena am 11 Jul 2014 12:22:30

Christel - zuckersüß ist Euer Carl.
So in etwa wird meiner dann auch - zumindest größenmäßig - aussehen (Bolonka Zwetna).
Mehr Hund passt nicht in unser Womo ;-)

pool2004 am 11 Jul 2014 12:55:37

Dann gib ich auch mal meinen Senf dazu !
Wir haben uns nach mehreren Gesprächen , Gassigängen und Besuchen im Tierheim auch einen Hund aus dem Heim zugelegt.
Dieser stand kurz vor seinem 8 ten Lebensjahr. Anfangs sind wir fast verzweifelt , haben etliche Hundetrainer verschlissen , allesamt meinten " Den kannste nie ohne Leine laufen lassen "
Dann haben wir eine Hundetrainerin empfohlen bekommen und siehe da innerhalb kürzester Zeit war unser Wuff wie ausgewechselt.
Er ist jetzt zwei Jahre bei uns und die treueste Seele geworden. Geht problemlos ohne Leine , kein Stress mit anderen Hunden , wir möchten Ihn nicht mehr missen :lach:
Fazit : Auch ältere Hunde mit " Problemen " sind noch lernfähig , dauert zwar etwas , aber machbar !
Ich würde mich wieder für einen der armen Kerle aus dem Tierheim entscheiden :ja:
VG Uwe

Gast am 11 Jul 2014 13:24:26

By the Way..... unser derzeitiege, geliebte Fellnase ist jetzt (wieder mal) seit 4 Monaten kurz davor zu sterben, bzw. davor mich zu dem finalen Anruf bei der Tierärztin zu zwingen.

Direkt nach Fastnacht war der Bauch auf einmal dick und stramm und sie konnte kein Futter mehr bei sich behalten. Diagnose: Alles stramm voller Wasser, innendruch so hoch, das Futter den darm nicht mehr passieren konnte. Dazu noch schwere Atrose im Rücken und Hinterbeinen. Lt. Ärztin und eigener Recherche im Net ( Suchworte " Hund, Wasser im Bauch" war da nix mehr zu retten.

Ich habe dann darauf bestanden, das sie eine Aufbau und Schmerzspritze bekommt, auf Schmerzmittel und darauf das ich Wassertabletten bekomme.
Ich habe dann auch alles bekommen, obwohl die Tierärztin mir die Vergeblichkeit deutlich machte. Allerdings nur für 5 Tage, da eine höhere Lebenserwartung nicht zu erwarten war.

Ich bin also mit dem Hund wieder Heim, habe ihr die Medizin gegeben, 5-6x am Tag den Bauch massiert und Spezialfutter gekocht.
Also Gemüse in hohem Pott eine Std. kochen, dann Putenbrust oder Hühnerbrust dazu und nochmal alles eine Stunde kochen. Im Gemüsefond weiche ich dann Haferflocken ein, koche Kartoffelüree (Tüte) gebe Quark und/oder Hüttenkäse dazu. Das kriegt sie auf den Tag verteilt zu futtern. Nach 4 Tagen habe ich neue Medizin bestellt (das war wie gesagt, 1 Woche nach Fastnacht).
Jetzt ist sie immer noch da. Das Wasser ist raus, sie frisst mit Freude (kein Wunder bei dem Menue) sie regt sich noch erfolgreich über Nachbars Katze auf und ist halt ein Alter, sehr müder Hund der aber noch mit Freude mit auf den CP fährt.

Das Bild ist jetzt 1 Woche alt.



Uns ist klar, das der Tag wo wie sie Tot finden, oder sie eingeschläfert werden muss sehr nahe ist. Aber solange sie schmerz und leidensfrei leben kann, noch Freude am Leben hat, so lange bleibt sie. Da sind 200.--€ im Monat an Medikamente und das Futter (wo selbst in Deutschland hunderttausende von Menschen froh wären sie hätten es), uns egal.

Aber eines steht 100% fest. Ihr Platz wird wieder durch einen Hund aus dem Tierheim ausgefüllt werden. Ob groß, ob mittelgroß, ob Welpe, oder schon älterer Hund, wir werden es erst dann wissen, wenn wir vor den Hund stehen.
Die einzige Einschränkung wird sein, kein Kampf oder Listenhund, nichts was kleiner als etwa 40-45cm Rückenmaß ist und kein notorischer Kläffer.
Wir sind schließlich Camper und wollen unsere Ruhe, also sollen auch unsere Mitmenschen nicht von unserem Hund belästigt werden. Mit bischen Erziehung kriegt man normales Bellen und Wachsamkeit auf ein campingkonformes Maß reduziert.

BadHunter am 11 Jul 2014 14:36:23

Dadurch dass meine Lebensgefährtin ständig irgendwelche Hundesendungen im Fernsehen guckt komme ich immer wieder in Versuchung, aber jetzt einen neuen Hund anzuschaffen wäre einfach nicht vernünftig.
Aber WENN, dann würde ich direkt einen Listenhund nehmen... Die haben es so schwer, vermittelt zu werden, dabei sind es in der Masse einfach tollen Familienhunde.
Komische Blicke von Mitmenschen kenne ich sowieso, da wir ja gleich 2 große Hunde hatten, einer davon ein Rottweiler, und das war der tollste und dankbarste Hunde den ich jemals hatte. Da waren mir Blick anderer Leute sowas von egal....
OK, man muss einfach gerade auf Reisen viel beachten, und da wir gern immer mal nach Dänemark fahren könnte das ein Problem werden, deshalb kann ich es nachvollziehen, wenn jemand solche Hunde für sich ausschließt, aber Hundebesitzer wissen es ja: das Problem hängt immer am oberen Ende der Leine....

superhelmut am 11 Jul 2014 15:09:35

... ich denke das ist doch eine sehr individuelle Sache und lässt sich nicht verallgemeinern - mancher ist mit 70 noch fit wie ein Turnschuh, ein anderer ist vielleicht mit 65 schon nicht mehr ganz so beweglich. Mancher hat die Möglichkeit im Ernstfall den Hund bei Kindern oder Neffen/NIchten unterzubringen ein anderer eben nicht. Es geht doch darum ehrlich mit sich selbst zu sein und sich auch die Verantwortung bewusst zu machen ... oder?? :) LG

rinto am 11 Jul 2014 15:38:05

Hallo Bigpit,

Respekt für Dein Verhalten und die Liebe, die Du meinem Hund entgegenbringst!

Bei Dir möchte ich auch gerne meine letzten Tage verbringen, wenn es mal soweit ist.

Viele aus Nürnberg, Edgar

rinto am 11 Jul 2014 15:39:30

Korrektur: Natürlich Deinem Hund

Warum gib es keine edit- Funktion (mehr ) ?

Viele aus Nürnberg, Edgar

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