|
Hi zusammen, am letzten Wochenende gab es eine böse Überraschung. Trotzdem das Womo (1,5 Jahre alt) mind. 24h an der Steckdose hing, über die Lichtmaschine der Akku auch anschließend noch geladen und bis in den Abend noch per Solar Strom eingespeist worden war, war um 20:30 Uhr die Aufbaubatterie leer. Verbraucht wurde nur geringfügig Strom für die Grundversorgung des Womos (Kühlschrank auf Gas). Den folgenden Tag haben wir per Solar überbrückt. Nach unserer Rückkehr am Sonntagabend habe ich die Stromstärke der Abnehmer abei gezogenen Sicherungen gemessen - insgesamt 0,3 A bei einer leuchtenden LED-Lampe (als Testverbraucher). Das ergibt ca. 4 Watt Verbrauch - passt. Die Aufbaubatterie (Varta LFD90; Originalbatterie, Alter konnte ich jedoch im eingebauten Zustand nicht ablesen) habe ich 48 Stunden geladen und anschließed vollständig vom Bordnetz getrennt. Die Spannung lag zunächst bei 12,8V - nach 5(!) Minuten unter 12V. Damit wäre die Batterie wohl hinüber :-( Ich messe morgen Früh nochmal nach, erwarte jedoch keine Wunder. Werksseitig ist beim Laika ein Laderegler von Nordelettronica (NE186) verbaut. Die Batterie wird bis 14,7 V geladen und mit 13,8V erhalten. Als Solarladeregler kommt ein Steca PR 1515 zum Einsatz; Standardprogramm "Liquid"/"Spannungssteuerung". Nach langem Grübeln habe ich eine mögliche Ursache für den Defekt gefunden. Wir hatten nach unserer Sommertour das Licht in der Heckgarage angelassen. Wie weit dabei die Batterie sich entladen hat, kann ich nicht sagen. Ich hatte mir nichts dabei gedacht und per Steckdose die Batterie wieder geladen. Danach war ich noch vor drei Wochen am Wochenende angeln. Auf den Ladezustand hatte ich nicht geachtet, sondern per Steckdose vorher geladen. Stromtechnisch hatte ich während der Tour (Sa auf So) nichts gemerkt. Es war jedoch sehr sonnig. Jedoch bin ich mir nicht sicher, ob die Tiefentladung die Ursache dafür war. Ich achte sonst penibel darauf, dass die Batterie zwischendurch (auch über den Winter) geladen wird. Eine einzige Tiefentladung sollte m.E. nicht den Totalschaden der Batterie verursachen. Damit bliebe noch das Ladeprogramm des Solarreglers. Nach meinem Verständis sollte das jedoch mit der Batterie harmonieren. Kennt sich jemand mit dem Regler aus und kann mir bitte die Richtigkeit der Einstellungen bestätigen?! Hat jemand vielleicht eine andere Idee bzgl. der Ursache? Gibt es noch Chancen, die Batterie zu retten? und Danke, Marc Batterie ist hinüber. Du hast ja 2 Jahre Garantie nehme ich an. Scheint eine AGM zu sein. Kauf lieber eine Gel. Meine Aufbaubatterie war auch nach gut einem Jahr defekt. Die Batterie wurde aber von meinem Händler in Sulzemoos anstandslos auf Garantie getauscht. ;D Lest mal die Garantiebedingungen zu Batterien! Alle Anbieter die ich kenne haben da nur 6 Monate, evtl. gibts ja auch Ausnahmen. Ein Wechsel nach einem Jahr wird aber oft aus Kulanz übernommen. Ich hatte auch das Problem, dass meine neuen Gel-Akkus nach nur 4 Monaten hinüber waren und habe zum Glück diese ersetzt bekommen. Nach Aussage meines Händlers war der Ladestrom der Lichtmaschine des Fiat zu niedrig (gemessen) und ich habe einen Ladebooster von Büttner jetzt dazwischen geschaltet. Allerdings musste ich letzte Woche den Solarladeregler trennen, da vermutlich dieser bei Sonneneinstrahlung die 50 A Sicherung zum Schmelzen brachte. Diesbezüglich werde ich diese Woche noch den Händler aufsuchen. Tja, der Händler glänzte in der Vergangenheit durch den/die mieseste(n) Service/Kommunikation, den/die ich jemals in meinem Leben gesehen habe. Fachlich war es nicht viel besser. Wir haben mittlerweile so die Schnauze voll, dass wir künftig für Werkstattarbeiten weite Wege in Kauf nehmen, um dort nicht noch mehr Geld zu lassen. Ich bin hin- und hergerissen: Einerseits ist die "Garantielage" für uns ungünstig und ich habe keinen Bock mehr auf den Laden, andererseits will ich das auch nicht auf mir sitzenlassen. Zumal mir gestern noch eingefallen ist, dass bei der damaligen Besichtigung das Hubbett nicht runtergelassen werden konnte, da die Batterie leer war. Hi Marc, Wenn du wie du schriebst die Varta lfd90 Professional hast dann besitzt du eine nass Batterie die max 14,4/13,4V geladen werden darf! Falls aber zusätzlich "AGM" drauf steht wäre sie richtig geladen worden mit 14,8/13,8V! deine Batterie ist vermutlich tot ...du kannst wie schon geschrieben beim Händler versuchen Gewährleistung zu bekommen...und wenn er sich quer stellt, musst du halt selber investieren...eigentlich ist deine Batterie schon was besseres ...sollte also schon länger halten..bei dir hatte sie eine Tiefendladung hinter sich,beim Händler auf dem Hof vermutlich mehrere. Tödlich für Batterien ist wenn nicht sofort aufgeladen wird. Und es ist keine AGM...es ist eine Gel dein Ladestrom war also auch nicht optimal
Hy Marc, eben diese war bei uns auch werksmässig drin & hielt bei exzessivem Gebrauch knapp 7 Jahre. Die ersten Jahre wurde sie desöfteren durch den installierten Booster auch mit 14,8 V geladen. Dabei war der Wasserverbrauch schon sehr hoch. Daher schaue einfach mal nach, was der Säurestand sagt. Evtl. ist sie "trocken" ......was ihr jetzt allerdings auch nicht mehr hilft, da sie wohl oder über hinüber sein wird. Zumindest nach dem rasanten Spannungseinbruch. Elektrolytkonzentration viel zu hoch, Flüssigkeit sehr niedrig, Wasser ausgegast! Ladeschlußspannung mit 14,7- 14,8V f. AGM richtig, aber aus einer Naßbatterie macht diese Spannung eine Elektrolyse-Fabrik. Versuch der Rettung: Stöpsel (Leiste) auf (Platten trocken?)u. dest. Wasser auffüllen, wahrscheinlich bis zu 2l für die 6Zellen, vielleicht kommt sie wieder. Kein Gewährlstg. /Garantiefall. Alle Lader auf Nass ( max. 14,4V) einstellen! Gr. Richi Reche mal, wie lange die Batterie Saft an die Leuchte abgeben konnte. Refreshen: probieren! Wir haben aus Scheintoten Lebendige gemacht - und die hielten noch Jahre lang. Die Batterie hatte heute Morgen nach 12h noch eine Spannung von 11,4V. (Für alle, die meine Erklärung am Anfang nicht gelesen haben: nach vollständiger Landung und physischer Trennung vom Netzt ist die Spannung nach 5 Min von 12.7V auf knapp unter 12V, nach weiteren 12 Stunden auf 11,4V gefallen) An Kintzi: Varta gibt eine Ladeempfehlung von 14,4V/13,4V an. Das bedeutet, dass der werksseitig verbaute Laderegler zuviel Spannung auf die Batterie gibt?!
Klingt jetzt hart...aber sei tapfer: Schmeiss sie weg! :wink: Was sagt denn die Autobatterie? Die Starterbatterie macht keine Zicken. Oder was meintest du? Die Starterbatterie meinte ich. Bei mir hatte es den Pkw-Generator erwischt. Pkw-Generator=Lichtmaschine? :-) Das scheint nicht der Grund zu sein, wäre aber eine Messung wert ... Zitat An Kintzi: Varta gibt eine Ladeempfehlung von 14,4V/13,4V an. Das bedeutet, dass der werksseitig verbaute Laderegler zuviel Spannung auf die Batterie gibt?! Natürlich!! Ist doch sicher ein Einstellungsschalter an der EVS/Solarregler mit: Naß, Gel(14,4V) u. bei 14,7V Ladeschlußsp. AGM. Wahrscheinlich auf AGM eingestellt u. dadurch Wasser ausgegast. Deshalb Versuch mit dest. Wasser nachfüllen, sind oben wahrscheinlich trocken u. unten findet sich viel zu hoch konzentrierte Schwefelsäure. Wenn Platten nicht zu stark verändert, könnten sie nach auffüllen u. mech. wieder Aufmischen (Schütteln) wieder gehen. Natürlich auf Stellung "Naß" laden. Gr. Richi Geil - werksseitig falsch eingestellt. Und ich habe den Solarregler noch analog dazu konfiguriert.
Bist du sicher dass dieses Ladegerät eine Einstellung für AGM Batt. hat? Ich glaube das eher nicht. Was wird den sonst noch mit Ladeschlußspannung v.14,7 V geladen? Lithium evtl mal abgesehen. Gr Richi
Bei dem Alter: denke ich schon. Aber wenn der fehler jetzt gefunden ist... :top: Schraube mal die Deckel ab, so wie Richi schon sagt. Sie wird "staubtrocken" sein. Lieber Vikinger, Hümer baut doch auch noch immer welche ohne AGM Einstellung ein, trotzdem sie AGM Batt. einbauen. Made in Germany :!: Sollte da evtl. Made in Italy fortschrittlicher sein? :lol:
Es wäre ihnen zu wünschen :wink: LAIKA hat doch die "NE" Komponenten montiert, oder? danke für die Infos - bitte auch die Einleitung lesen. Dort habe ich alle Komponenten und Einstellungen aufgelistet. Ich habe noch eine Kopie der Anleitung hochgeladen. Bei uns ist Ladekurve 1 eingestellt, richtig wäre m.E. Nr. 4. ![]() Sorry, jetzt komplett :-) Ist: Nr. 1 Soll: Nr.4?! Der Text sagt aber aus, dass keine Verbraucher angeschlossen sein dürfen :confused: zum laden die Nr.2 ....die nr. 4 ist zur versuchten Wiederbelebung gedacht...aber erst destilliertes Wasser auffüllen Hy Marc, Nr.4 wäre ebenfalls falsch, da dieser Modus nur zum "refreshen" genutzt werden soll. Der begrenzte Ladestrom, von knapp 2 A, ist für eine vernünftige Ladung eher Peanuts :wink: Die hinterlegten Kennlinien sind wahrlich etwas.....ich sag mal: Wirr. Würde eher Modus 2 nutzen, doch leider ist nirgendwo hinterlegt, wie lange die Absorbtionsladung dauert. Bei GEL wird sie meist mit mehreren Stunden hinterlegt. Müsste man mal ausmessen. Alternative: Modus1, jedoch desöfteren nach dem Säurestand schauen. Erstmal Wasser auffüllen, klar. Könnte sein, daß schon dadurch Ladung deutlich wieder vorhanden ist, Spannung messen oder Verbraucher anschalten zum probieren. Ansonsten IUoU für Naß nehmen, LadeschlußSpannung (ohne Temp.-Komp.) max. 14,4V, messen, wenn Manual unklar. Nass Vollladephase 3-4h, Verschlossen (GEL oder AGM ) bis 14h. Hymerleute sind wohl auf Banner AGM programmiert?! :? Gr. Richi Sorry,habe jetzt erst die Kennlinien gesehen, 3 wäre richtig, wenn,die 15,3V nicht wären. Soll der Säureschichtung bei Naß-Batt.(verstehen die unter Bleibatterien) durch Brodeln der E-lyse-Gase entgegenwirken. So ein Unsinn! Macht man doch nur nach längerem (Monate) Stehen! Bei bewegtem Mobil doch uninteressant. So bleibt nur 2 (Gel), obwohl die Absorptionph. (Volladephase) mit 12-14h viel zu lange ist. Schadet aber keinem. Die Nassen sind nach 3-4h voll, wenn man will, kann man danach den Stecker ziehen. Gr. Richi |
Anzeige
|