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Dachsanierung Hymermobil


nirbhay am 21 Okt 2014 14:15:10

Hallo zusammen,

ich begrüße Euch ganz herzlich und falle gleich mak mit der Tür ins Haus um mein Sanierungsprojekt vorzustellen.
Ich freue mich auf Euren Input und Erfahrungsaustausch.

Nachdem die Feuchtigkeit bei meinem 35 Jahre alten Hymermobil vom Dach durch die Wände schon unten bei den Vierkantrohren, die den Aufbau tragen sollen, angekommen ist, war es nun wirklich an der Zeit, das Problem anzugehen.
Bevor das Teil nicht wieder richtig trocken ist, macht es nämlich keinen Sinn, die angerosteten Stellen dort unten rauszutrennen und frisches Blech ranzuschweisen.

Also habe ich den Wagen nun in der Halle stehen und habe erstmal alle Dachkantenprofile und Gummidichtungen runter und darunter mache ich gerade schön sauber.

Schon das Abschrauben war wegen den verhutzelten Schrauben nicht einfach. Ich konnte die meisten mit dem Winkelschleifer einschlitzen, so dass sie sich mit einem herkömmlichen chraubendreher rausdrehemn liesen. Dazu habe ich mir die dünnste Trennscheibe die ich finden konnte (1mm) im Bauhaus besorgt. So konnte ich gut die Hälfte der Schrauben packen. Bei den restlichen musste ich die Köppe ganz abschleifen und nach dem entfernen der Leisten den Rest mit der Rohrzange rausdrehen.

Bisher hatte ich am Montag ca. vier und heute ca. sieben Baustunden in und vor der Halle verbracht.
Hab mal ein paar Bilder dazu hochgeladen.
Auf einem sieht man so ein glattes und hartes gelbgrünes Kunststoffharz, was an den meisten Stellen unter der Gummidichtung zu finden ist.

Kennt sich hier jemand aus und kann mir sagen, ob Hymer vor 35 Jahren sowas gemacht haben könnte?
Ich vermute ja eher, dass dies auf eine verpfuschte Reparaturaktion eines Vorbesitzers zurückzuführen ist, denn bei harten Füllmaterialien sind Risse und Brüche eigentlich vorprogrammiert.

Sorgen bereiten mir auch einige Stellen, wo sich jenseits der Kante Alufraß gebildet hat und die Hülle Löcher und Risse bekommen hat. Ich denke, ein flexibles Fugenmittel (z.B. Sikaflex) in Verbindung mit einem Armierungsgewebe einzusetzen. Was gibt es denn da gutes? GfK will ich nicht nehmen, das ist wohl zu hart und dürfte gerade auf dem Dach an der Sonne schnell brüchig werden.

Bitte schreibt mir Eure Ideen oder auch gerne Links auf andere Stellen im Forum, die ich vielleicht noch nicht gefunden habe.
Ich halte Euch auf dem Laufenden und wer mich besuchen will, ich habe einen Stellplatz in einer Halle auf einem Bauernhof in Tremmen bei Ketzin/Nauen westlich von Berlin. Ist ne schöne Gegend dort.

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

nirbhay am 21 Okt 2014 14:29:24

Die Bilder dazu sind über den Link oben ("Album") zu finden.

Gast am 21 Okt 2014 16:32:02

Wende Dich am besten hier im Forum an Turbo-Kurtla,der ist der absolute Fachmann für so was.

Arno

Anzeige vom Forum


emil77b am 21 Okt 2014 17:02:46

Hallo Nirbhay,

warum soll man Gfk fürs Dach nicht nehmen können. Haben viele Womo`s oben drauf. Eine ggf. passende Bahn hätte ich abzugeben :)
aus Brieselang 8)

Emil

nirbhay am 29 Okt 2014 14:56:22

emil77b hat geschrieben:Hallo Nirbhay,

warum soll man Gfk fürs Dach nicht nehmen können. Haben viele Womo`s oben drauf. Eine ggf. passende Bahn hätte ich abzugeben :)
aus Brieselang 8)

Emil


Die Bedenken richten sich meistens dahin, dass Harze sehr hart werden können und dann Risse bekommen, die das Wasser durchlassen. Werkstätten tauschen deshalb generell die komplette Blechbahn aus, wenn es irgendwo Risse und Alufraß gibt.

Ich habe diesen Beitrag auch im wohnwagen-forum punkt de gepostet und dort schwören sie alle dem Harz ziemlich ab und kleben lieber Reparaturbleche über die Schadstellen, nachdem sie den Alufraß rausgeschnitten haben. Nachteil dieser Methode ist dann bestimmt, dass dadurch auf der Kante teilweise doppeltes Alublech mit einer Klebschicht dazwischen zu liegen kommt. Ich denke mir, dass dann an den Übergangsstellen vielleicht feine Kanäle entstehen könnten, die das Wasser durchlassen.

Mit gfK wäre mir eigentlich auch lieber, falls das über die Jahre hält. Welchen Harz nimmt man da dann am besten? Ich habe gelesen, dass Epoxidharz am besten geeignet ist und auch beim Bootsbau gerne genommen wird.

Wieviel Material liegt denn da in Brieselang? Eine meiner größten Problemstellen misst ca. 220 cm in der Länge und reicht von der Kante bis ca. 10 cm in die Tiefe.

emil77b am 29 Okt 2014 15:21:52

Größe ist 2,6m breit, 11m lang, liegt aber nicht in Brieselang sondern auf meinem Grundstück.

Emil

nirbhay am 29 Okt 2014 15:30:46

emil77b hat geschrieben:Größe ist 2,6m breit, 11m lang,
Emil

Oh Gott, ich wollte doch keine Garage bauen, sondern nur die Schadstellen flicken. Ein halber Meter davon müsste reichen. Kannst Du mir eine PN mit Deinen Kontaktdaten schicken? Ich darf das noch nicht als Frischling, bekomme immer wieder Fehlermeldung, wenn ich es versuche, weil ich noch zuwenig Beiträge geschrieben habe und noch nicht lange genug registriert bin.

bernie8 am 29 Okt 2014 16:11:29

Hallo nirbhay,

ich denke Emil geht davon aus das du die Dachhaut ersetzt.
GfK- Reparatur auf Alu würde ich auch eher nicht machen.
Schau dir mal den Thread von Emil an Stichwort: "Rettet die wohnmobile"
Der oben schon erwähnte Turbokurtla hat jede Menge zu dem Thema Wasserschäden verfasst.
Lies dich mal ein wenig im Forum ein.

emil77b am 29 Okt 2014 23:21:28

Hallo Nirbhay,

sorry, aber abgeschnippelt wird da nix. Alles oder garnix. Kost ja nicht die Welt. Den Rest wird man sicher auch gut weiter los.
Das Material ist jedenfalls genau für solche Zwecke produziert. Ich wollts für meine Außenwände verwenden, habs nur aus Logistikgründen verworfen.

Emil

nirbhay am 30 Okt 2014 00:14:32

Hallo Emil,

Danke für das Angebot, aber ich denke, zum Reparieren von Alu taucht es eher nichts und das bischen was ich dann brauchen würde, bekäme ich locker für nen 10er im Online-Handel.

Roger

emil77b am 30 Okt 2014 15:03:25

Hallo Roger,

kein Problem. Sanierung hörte sich halt nach bissel mehr an :)

Emil

Kajakus am 30 Okt 2014 15:28:32

Hallo nirbhay,
nach Ansehen Deiner Bilder kann ich Dir von einer Reparatur mit GfK (Harz und Matte) eigentlich nur abraten. es würde sich mit den ersten größeren Temperaturdifferenzen wieder lösen.
Eine gute Chance hast Du eher mit passenden Gfk- oder Aluplatten, die nach entsprechend sorgfältiger Vorbereitung der Oberflächen ( Anschleifen, Reinigen und Primern) mit Polyurethan (Sikaflex o ä ) aufgeklebt werden. Wenn der Klebefilm gleichmäßig verteilt und die Kanten
ordentlich glattgestrichen werden, kommt auch kein Wasser mehr darunter.
Am Besten ist auch ohne Schrauben und Nieten zu Arbeiten. Wenn das Dach und die Seiten Reparaturbleche bekommen,
klebst Du noch ein Winkelprofil über die Nahtstelle.
So kannst Du mit wenig Aufwand eine funktionierende Abdichtung schaffen.
Schöne ,
Kajakus.

chrisc4 am 30 Okt 2014 15:30:51

Ich habe gerade die Bilder in deiner Galerie gesehen -oh Gott- das sieht ja böse aus!

Einen annähernden Neuzustand kannst (und willst) Du vermutlich nicht erreichen.
Wie wäre es mit einer elastischen und abdichtenden Dickbeschichtung? Da kannst Du auch Gewebe einbetten.
Dazu müsste die Dachfläche aber gereinigt und frei von Algen/Pilzen sein.
Die Beschichtung in Schienenbreite um die Dachkante führen, Gewebe einbetten und danach auf die Kante eine Alu schiene setzen.

--> Link
die FA. gibt es auch 2x in Berlin

Nur ein Vorschlag!


Hans

nirbhay am 30 Okt 2014 23:45:02

chrisc4 hat geschrieben:Ich habe gerade die Bilder in deiner Galerie gesehen -oh Gott- das sieht ja böse aus!

Schau erst mal unter den Wagen, da ist richtig Haloween ;-)

Im Moment ist mir eine Komplettsanierung zu aufwendig, wäre aber innerhalb der nächsten 10 Jahre mal zu empfehlen. Bisher bin ich immer ganz gut über die Runden gekommen, indem ich schadhafte Stellen einfach so gut es ging ausgebessert habe. Das betraf vor allem das Untergestell. Dort ist während der letzten sieben Jahren (solange fahre ich den Wagen schon) bestimmt schon die Hälfte der Vierkantrohre, auf denen der Kabinenboden liegt, rausgeflext und durch neue Rohre ersetzt worden.

Oben rum ist jetzt aber auch dringend was zu machen. Das beste wäre wohl, eine Werkstatt damit zu beauftragen, das Alublech vom Dach komplett auszutauschen und auch die oberen Wandbleche. Die haben seitlich eine Leiste, so einen halben Meter unter dem Dach, da braucht man nur eine neue Bahn einzusetzen. Ich denke, dass der Aufwand dafür recht überschaubar wäre. Dann hätte man ein neues Dach.

Ich konnte mich dazu aber noch nicht durchringen und mach erstmal Flickwerk. Als Dichtmittel für die ausgefranzten Stellen habe ich im BAUHAUS was gefunden, schaut Euch mal das Werbevideo an: --> Link. Dauerelestisch und auch auf feuchten Untergründen haftend. Gibt es auch im Versandhandel von Baden Chemie in transparent und heißt "AQUA STOP". Darüber hatte ich einen Artikel in motor-talk de gefunden, war aber zu ungeduldig auf eine Versandbestellung zu warten und habe heute mit dem "steingrauen" Zeug von MEM losgelegt. Es lässt sich super verarbeiten, riecht nicht und der Pinsel war null komma nix mit Aceton wieder sauber.



Jetzt kann ich sogar schon Bilder hochladen, da scheint eine Beförderung passiert zu sein. :lol:

Das bekommt dann morgen einen zweiten Anstrich mit dem Zeugs und dann könnte man farblich noch was machen.

nirbhay am 31 Okt 2014 00:02:48

Hier ist das richtige Video:
Code: --> Link
http://www.mem.de/index.php?id=205&v_id=6abMnYQ6Hsk


Leider wurde der & im Link "verschluckt".

Kajakus am 31 Okt 2014 00:25:46

Hallo nirbhay,
wenn ich solche Bilder ansehe wird mir schlecht. Fachliche Tipps sind glaube ich auch nicht mehr erforderlich.
Schöne , Kajakus.

nirbhay am 31 Okt 2014 00:50:50

Kajakus hat geschrieben:wenn ich solche Bilder ansehe wird mir schlecht.

Naja, das transparente Synthetikkautschuk hätte vielleicht etwas appetitlicher ausgesehen.
8)
Ich verarbeite auch Gewebeband und werde schon einen stabilen und gleichmäßig dicken Rand modelliert bekommen.
Mein Bedenken war, dass, wenn ich Alubleche verklebe, dann Überlappungen unter den Kantenleisten haben werde. Da habe ich dann unterschiedlich dicke Ränder und harte Übergänge dazwischen.

chrisc4 am 31 Okt 2014 10:01:58

Mein Tipp

Steck, da nicht zuviel Geld rein, das ist ein Fass ohne Boden!

Schau dich lieber nach etwas Besserem um.


Hans

nirbhay am 31 Okt 2014 10:38:39

chrisc4 hat geschrieben:Steck, da nicht zuviel Geld rein, das ist ein Fass ohne Boden!

Schau dich lieber nach etwas Besserem um.


Du meinst, ich soll meinen Hymer zum Schrotti fahren?
Was besseres von der Raumaufteilung habe ich bisher noch nicht gefunden. Ich fühle mich in dem Teil pudelwohl. Außerdem finde ich es praktisch, wenn ich im Wohnmobil keine Sicherheitsgurte anlegen muss. Meiner hat nämlich keine (LKW, Bj. 1979). Dazu kommt noch die nahezu unkaputtbare LKW Basis von Mercedes (508 D). Und Versicherung und Steuern für nur 147+191 € im Jahr (Oldtimer).

Was vergleichbares gebrauchtes kostet auch mindestens 30.000 €, wenn es in der 5 Tonnen Klasse mitspielen soll, noch gut dasteht und eine grüne Umweltplakette tragen darf. Wenn ich nur halb soviel Geld in meinen Oldtimer reinstecken würde, dann wäre der auch wieder wie neu.

Im Moment sind meine Ausbesserungsarbeiten finanziell sehr überschaubar. Für das Material brauche ich nicht mehr als 200 € (Gummidichtungen und Leistenfüller waren noch vom Vorbesitzer vorrätig). Ebenso viel gebe ich vielleicht noch für das Schweißen von zwei Vierkantrohren unter dem Boden aus, da ich jemanden habe, der das privat erledigen kann. Dann noch TÜV Plakette drauf und wieder ein weiteres Jahr Vergnügen :-)

emil77b am 01 Nov 2014 01:27:12

Haja üps sorry,

D-Sanierung kann kan sicher so und so begreifen :roll:

nach den letzten bildern lag ich gegen 12 std besinnungslos darnieder :-(

Gutes Gelingen wünscht

Emil

nirbhay am 01 Nov 2014 19:59:19

Mittlerweile wird die Sache immer überschaubarer Das Faserdichtmittel zeigt gute Dienste. Die Stellen am Heck habe ich gestern ein zweites Mal bestrichen. Es hatte heute noch eine etwas klebrige Oberfläche, aber nachdem ich an einer Stelle zum Test etwas weiße schnell trocknende Grundierfarbe drauf gesprüht habe, konnte ich feststellen, dass man eine feste griffige Oberfläche erhält. Ich bin froh, daß ich keine Bleche zuschneiden und verkleben muss. Bei den bereits vorhandenen kann man teils sehen, dass es da gewisse Ablösungstendenzen gibt, aber vielleicht sind die auch schon 20 Jahre drauf.

Heute habe ich nur mit dem Entfernen der Harzreste und dem Reinigen der Arbeitsflächen zu tun gehabt. Unglaublich welch schöne weisse Flächen da zum Vorschein kommen, wenn man zu Schwamm und Wasser mit etwas Spüli greift.
Bilder werde ich erst wieder welche reinstellen, wenn ich fertig bin. Ich will Euch ja nicht schon wieder den Appetit verderben und darniederliegen sehen. :lach:

Mittwoch soll es hier wieder feuchter werden. Mal sehen, ob ich bis dahin fertig bin. Mach jeden Tag so meine 4 bis 5 Baustunden.

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