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Reparaturarbeiten bei niedrigen Temperaturen


Gast am 19 Nov 2014 12:39:13

Hallo, da wir ein Saisonkennzeichen an unserem WoMo haben, steht der Wagen jetzt geschützt in einer sauberen Halle. Damit ist jetzt die richtige Zeit für ein paar Reparaturen gekommen - dachte ich.

Ich muss die Thetford-Serviceklappe mit Dekaseal abgedichtet wieder einsetzen und zwei Stellen des GFK-Bodens, die eine freundliche Werkstatt durchbohrt hat, mit Gelcoat verschließen. Die verwendeten Materialien sollen bei > 5* verarbeitet werden und aushärten. Diese Temperatur ist in der Halle jedoch nachts schon nicht mehr sicher gewährleistet. Da es sich nicht um unsere Halle handelt und dort noch andere Fahrzeuge stehen, möchte ich dort keinen Gas-Heizstrahler oder gar Elektro-Heizstrahler aufstellen. Habt Ihr noch vernünftige Ideen, wie man das Problem lösen kann? Oder bleibt nur, bis zum Frühjahr zu warten?

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Jagstcamp-Widdern am 19 Nov 2014 12:42:55

entweder isses warm genug oder heizen oder warten... :ja:

Gast am 19 Nov 2014 12:46:42

katze-bruno hat geschrieben:entweder isses warm genug oder heizen oder warten... :ja:


Danke Hartmut, auf die einfachen Lösungen war ich schon gekommen ;)

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kitally am 19 Nov 2014 13:19:08

was willst du hören? Dass wir alle vorbeikommen und die Bude warm pusten
oder das Womo sich beim Gruppenkurscheln aufheizt :nixweiss:

silent1 am 19 Nov 2014 13:20:43

kitally hat geschrieben:was willst du hören? Dass wir alle vorbeikommen und die Bude warm pusten
oder das Womo sich beim Gruppenkurscheln aufheizt :nixweiss:


Beste Idee des Tages :!:

schnatterente am 19 Nov 2014 13:43:38

Wenn kein Gas, dann halt mit einer Heißluftpistole. Wir haben im Herbst bei kühlen 5°C unsere Satanlage aufs Dach gepappt, da habe ich mit einem großen Karton über der Außeneinheit und dem Fön der Holden nachgeholfen.

Gast am 19 Nov 2014 13:45:37

kitally hat geschrieben:was willst du hören? Dass wir alle vorbeikommen und die Bude warm pusten
oder das Womo sich beim Gruppenkurscheln aufheizt :nixweiss:


Siehst Du, geht doch :)

Jagstcamp-Widdern am 19 Nov 2014 13:47:26

du kannst natürlich (wenn es nicht bitter kalt ist) auch die materialien vorheizen, d.h. dekalin- + sikakartuschen vorher 3h im haus auf einen ANGESCHALTETEN heizkörper legen und zu beginn den zu bearbeitenden bereich vom Womo BEHUTSAM anwärmen (heiszluftfön) und dann ZÜGIG arbeiten.

wenn du zu stark vorwärmst hilft 112 :!:

kitally am 19 Nov 2014 13:51:20

gute Idee
in echt soll Deka... so zwischen 20 und 30° sein zur Bearbeitung, habsch gelesen
wie das mit der Trocknungszeit ist, steht nirgens
also ausprobieren und anschliessend schön pusten

Gast am 19 Nov 2014 13:55:57

kitally hat geschrieben:wie das mit der Trocknungszeit ist, steht nirgens


Das ist das Problem. Es soll während der Trocknungsphase keine zu großen Temperatursprünge geben

thomas56 am 19 Nov 2014 13:58:09

dann klebe doch eine Heizmatte davor, für die punktuellen Arbeiten braucht die ja nicht gross zu sein. Gibts in 12 u. 230V.

franz_99 am 19 Nov 2014 14:04:01

Mach dir nicht soviele Gedanken, fang an

franz_99 am 19 Nov 2014 14:10:26

Für Gfk gibt es so Epoxy Kit, beim yacht- oder Windsurf Handel. Feinkost Aldi hatte das auch schon mal.

Gast am 19 Nov 2014 14:17:21

franz_99 hat geschrieben:Für Gfk gibt es so Epoxy Kit, beim yacht- oder Windsurf Handel. Feinkost Aldi hatte das auch schon mal.


Ich hab mit dem Gelcoat von einem Bootsbauer hier um die Ecke gute Erfahrungen gemacht.

Bergbewohner1 am 19 Nov 2014 14:31:16

Gelcoat härtet nur bei 20 -30 Grad aus und das auch über 24 Stunden, wird nichts.

Gast am 19 Nov 2014 14:33:12

Waldtroll hat geschrieben:Gelcoat härtet nur bei 20 -30 Grad aus und das auch über 24 Stunden, wird nichts.


Der Verkäufer sägte mir, es brauche konstant über 5*

gipsy30 am 19 Nov 2014 16:13:40

Wie wärs mit einer "Trockengarage"

--> Link

Gast am 19 Nov 2014 16:29:01

gipsy30 hat geschrieben:Wie wärs mit einer "Trockengarage"

--> Link


Das ist ja pfiffig - danke! Leider lässt es sich in unserem Fall nicht realisieren. Ich bin mir auch nicht sicher, ob dadurch das Temperaturproblem gelöst würde.

Kajakus am 19 Nov 2014 18:11:29

Hallo KC 50,
wenn Deine GfK Reparaturstellen klein sind, kannst Du die nötige Härtetemperatur mit einem Föhn leicht erreichen.
Ein Loch nur mit Gelcoat zu Füllen ist eigentlich nur bis etwa 10 mm Ø sinnvoll. Größere sollten eine Faserverstärkung bekommen.
Dein Reparaturharz sollte vor Arbeitsbeginn etwa 18°C Raumtemperatur haben. Die Reparaturstelle wärmst Du nach Reinigung der Oberfläche mit dem Föhn Handwarm auf. Das normale Mischungsverhältnis von Harz und Härter bitte einhalten. Auf keinen Fall die Härterdosis erhöhen !!
Nach dem Füllen Deiner Reparaturstelle wärmst Du mit dem Föhn die direkte Umgebung immer handwarm an, bitte nicht übertreiben. Nach ca. 30 Min. sollte das Harz geliert sein, dann wärmst Du noch etwa 1 Stunde ab und zu nach, und schon ist es im grünen Bereich.
Bei den jetzigen Temperaturen um die 10°C geht es noch recht gut. Bei Temperaturen unter Null machst Du es besser nicht.
Viel Spaß beim Basteln,
Kajakus.

Gast am 19 Nov 2014 23:15:07

Hallo Kajakus, vielen Dank für Deine Beschreibung!

Das eine Loch hat einen Durchmesser von ca. 5 mm, das andere hat 7 mm.

Da ich in dem größeren Loch noch eine Schraube des Boilers zum Halten bringen muss, habe ich vor, dort einen Dübel mit Montagekleber einzukleben. Damit sollte das Loch dann auch aufgefüllt sein. Vll. fülle ich damit das kleinere Loch auch noch ein wenig auf, bevor ich es von unten mit dem Gelcoat verschließe.

mantishrimp am 20 Nov 2014 08:01:37

Hallo,

mach nen Batzen Dekaseal oder Terostat rein und warte auf besseres Wetter :-)

Gast am 20 Nov 2014 09:26:51

Hallo Frank, das wäre aber keine Lösung für die einzusetzende Serviceklappe. Aber vermutlich sollte ich all die Srbriten wirklich auf das Fruhjahr verschieben.

Danke für Eure Tipps. Sollte noch jemandem etwas einfallen, bitte immer gern :)

murksmax am 20 Nov 2014 11:17:02

Moin Winterbastler :)

eine schöne Alternative bei GfK-Reparaturen ist auch noch die gute, alte Höhensonne oder auch Rotlichtlampe. Damit kann man eine Fläche gleichmäßig erwärmen, ohne zuviel Hitze reinzubringen. Wenn die Fläche größer wird - einfach beim Nachbarn nach weiteren Rotlichtlampen fragen ...

Ansonsten: Topcoat (Gelcoat ohne klebrige Oberfläche) möchte, damit eine vernünftige, gleichmäßige Durchhärtung und eine schöne Oberfläche erreicht werden, schon bei ca. 20° verarbeitet werden. Den Boden dürfte das allerdings wenig stören, wenn er nicht 24h sondern 48 oder gar 72 zum durchhärten braucht ...

Gast am 20 Nov 2014 11:39:02

murksmax hat geschrieben:Moin Winterbastler :)

eine schöne Alternative bei GfK-Reparaturen ist auch noch die gute, alte (...) Rotlichtlampe. Damit kann man eine Fläche gleichmäßig erwärmen, ohne zuviel Hitze reinzubringen


Danke, das ist ein sehr guter Tipp! :)

JoergR am 20 Nov 2014 13:40:49

schnatterente hat geschrieben:Wenn kein Gas, dann halt mit einer Heißluftpistole. Wir haben im Herbst bei kühlen 5°C unsere Satanlage aufs Dach gepappt, da habe ich mit einem großen Karton über der Außeneinheit und dem Fön der Holden nachgeholfen.


So habe ich es im letzten Frühjahr auch gemacht. Den Fön habe ich dann auf kleiner Stufe den Rest des Tages laufen lassen. Natürlich habe ich dafür gesorgt das auch Frischluft in den Karton einströmen konnte. Und es dadurch keinen zu grossen Wärmestau gab.
Bis jetzt hält alles gut.

Bergbewohner1 am 20 Nov 2014 19:03:29

Wenn die Temperatur unter oder überschritten wird, wird die Aushärtphase beendet. Wenns ein Händler besser weiss, dann hat er keine Ahnung. Außerdem kann eine Gelcoat reparatur nicht mit den "Aufpappen" einer Satschüssel verglichen werden. :denk:

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