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Lifetime Öl 1, 2


msfox am 28 Nov 2014 12:14:29

Ich bin gerade über einen interessanten Beitrag gestoßen: --> Link
Hat jemand Erfahrung mit sogenannten "Lifetime Öl"?

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

xbmcg am 28 Nov 2014 12:36:11

Öl wird zum Lifetime-Öl, wenn man es lange drin läßt.

Aber: Das Öl in Dieselfahrzeugen wird immer weiter durch Leckagen der Kolbenringe durch den Diesel im Brennraum
verdünnt und damit verliert es mit der Zeit die Schmiereigenschaften. Auch "Lifetime-Öl" wird beim Fahren verbraucht
und muss nachgefüllt werden (Vorratshaltung?) und schließlich muss man den Ölfilter sicher ab und an erneuern und die
Späne am Magneten der Ölablassschraube mal entfernen.

Ich weiss nicht, ob man das Altöl bei diesen Arbeiten "aufbereiten" kann (das Öl mal durch einen Filter laufen zu lassen
und wiederzuverwenden), bei Benzinern sehe ich geringere Risiken - das Benzin im Öl verfliegt ja wieder / ist flüchtig,
bei Dieselfahrzeuge würde ich es lassen - zumal bei den hochgezüchteten Turbo-Motoren. Ich hätte eher bedenken bei den
Turboladern, die dann reihenweise sterben, wenn der Ölfilm reist.

Ludo am 28 Nov 2014 12:59:45

Hi,

beim Daimler Vito/Viano liegt das Wechselintervall bei 25/35tkm, ja nach Ölsorte (229.5 oder 229.51)

beim Actros aus dem gleichem Hause bei 350 tkm bei verwendung von 228.51............das ist für mich schon "Lifetime".

Geh mal auf die Trabold-Seite, und schau Dir die Feinstfilter an, sind bei stationären Diesel und Schiffsmotoren mittlerweile schon fast standard geworden.


ciao

Ludo

Anzeige vom Forum


haballes am 28 Nov 2014 13:10:33

In Zeiten von Partikelfiltern sollte man auf Ölwechsel wieder mehr Wert legen.

Alle meine Firmenfahrzeuge ohne Partikelfilter bekommen nur dann einen Ölwechsel, wenn der Motor eh auf muß.
Dies hat teils 7-8 Jahre ohne jegliche Störung geklappt. Und da sie danach eh in den Export gehen...so what... :mrgreen:

Meine neueren Busse mit Partikelfilter schaffen wegen häufiger Kurzstrecke und der gefahrenen geringen Geschwindigkeiten oft die Regenerationsphase nicht zum Abschluß zu bringen.
So mischt sich dann der dafür genutzte Kraftstoff mit dem Öl und dieser steigt. Und wird natürlich dünnflüssiger. Rekordhalter ist der Crafter gefolgt von Vito und Transe.
Hier Schäden zu vermeiden geht nur mit Ölwechseln. So kommt in diese Kisten zwar öfter Öl, hier achte ich aber auf billige Plörre vom Großhandel.

wombat1 am 28 Nov 2014 16:36:44

Ich habe gerade beim Actros nachgeschaut neues Fahrzeug das hat eine Zeitintervallwartung.

Auf der Mercedes Lkw Seite wird 150.000 km empfohlen das ist bei manchen Firmen dann nach 3 oder 4 Monaten.

Ein Problem gibt es immmer dann wenn Fahrzeuge lange Standzeiten haben. Hier lagert sich Feuchtigkeit im Motoroel an.

Nach 2 Jahren kann man dieses Öl mit dem Spachtel aus der Ölwanne herauskratzen.

Ludo am 28 Nov 2014 16:46:38

wombat1 hat geschrieben:Ich habe gerade beim Actros nachgeschaut neues Fahrzeug das hat eine Zeitintervallwartung.



Haben alle Daimler seit etlichen Jahren, über Star-Diagnose können die Parameter "justiert" werden.

Daher meine Angaben 25/35/350tkm, verkürzt sich eigentlich nur bei extrem vielen Kaltstarts.
Mit langen Standzeiten hab ich keine Erfahrung, habe nur Fahrzeuge, keine Immobilien.

ciao

Ludo

wombat1 am 28 Nov 2014 16:50:29

Ludo das sollte keine Kritik sein.

Nur diese Fahrzeuge fahren auch ständig. Und 150tkm oder 350 tkm hört sich für manchen viel an.
Bei Zugmaschinen im 3 Schichtbetrieb kommt auch was zusammen.


Wombat1

Ludo am 28 Nov 2014 16:52:29

Ach,

die 2 Actrosse meines Bruders machen zusammen keine 5000 km im Monat :)

Die werden verkauft bevor die erste Inspektion gemacht werden muß.

ciao

Ludo

Gast am 28 Nov 2014 16:59:11

xbmcg hat geschrieben:.... Ich hätte eher bedenken bei den Turboladern, die dann reihenweise sterben, wenn der Ölfilm reist.


Das wäre mir komplett neu, dass es reihenweise sterbende Turbolader aufgrund reißender Ölfilme gibt. Hast Du wirklich davon gehört?

Liebe , Alf

Ludo am 28 Nov 2014 17:02:02

Einzige Firma die ich mit regelmässigen Turbolagerschäden kenne ist Smart.

Da kostet das Laderschen incl. Tausch in der freien Werkstatt aber auch nur 600€.

ciao

Ludo

Gast am 28 Nov 2014 17:22:21

Ludo! hast du das TLE nicht gewechselt! Meiner ist noch original!

:lol:

Alf

deedee am 28 Nov 2014 17:32:14

Was Smart betrifft (Motor- und/oder Turboschaden .... das kommt daher, dass regelmäßig zu viel Öl eingefüllt wird. Oberste Obergrenze soll max. 3/4 Füllstand sein, so ein Smart-Experte.

Was frisches Öl betrifft .. ich weiß nicht, frisches, helles Öl (für Diesel in dem Fall) scheint wohl immer besser zu sein, aber lass den Motor mal 1 Minute mit dem frischen Öl laufen, dann isses genauso schwarz wie vorher das 'alte' ...
Also ... ich weiß nich .... :nixweiss: ... wer würde mir da ne schriftliche Garantie geben ......

wombat1 am 28 Nov 2014 17:47:36

Also Lodu so ist das auch nicht Mercedes Lkw macht nach 2 Jahren auf jeden Fall einen Motorölwechsel.
Und die anderen Z Inspektionen wird Dein Bruder sicher auch machen. Also bis zur ersten Inspektin verkaufen ist doch Unfug.

Wie war das mit den Immobilien ?

Ludo am 28 Nov 2014 19:12:26

KudlWackerl hat geschrieben:Ludo! hast du das TLE nicht gewechselt! Meiner ist noch original!



Alf, bei 120tkm darf der Lader kaputt gehen :)


ciao

Ludo

Ludo am 28 Nov 2014 19:14:50

wombat1 hat geschrieben:Also bis zur ersten Inspektin verkaufen ist doch Unfug.



Nö, war nur Spaß :lol:

wombat1 hat geschrieben:Wie war das mit den Immobilien ?


Da sprach ich für mich, nicht für meinem Bruder... wobei die Actrosse regelmässig bewegt werden, auch auf'm Nürburgring :)

ciao

Ludo

kheinz am 29 Nov 2014 12:39:39

Das Thema hat doch langsam einen Bart und bringt nichts aber auch gar nichts Neues. Die einen, und dazu gehöre ich wechseln alle 15 Tkm, die anderen erst nach Jahren oder wesentlich mehr km auf dem Tacho das Öl. Und jeder gibt andere Gründe für einen früheren oder späteren Ölwechsel an.
Für mich Interessant ist z.B. die Argumentation dass das Fahrzeug nach wenigen Jahren im Besitz wieder verkauft wird.
Das ließt sich dann so als hätte der eine oder andere ein verwandtschaftliches Verhältnis zu seiner Bank mit entsprechend niedrigen Zinsen. Und kann, mit allem Respekt nicht die Kosten unter dem Strich für das Wohnmobil zusammenzählen. So bleibe ich weiter ein Exot unter den Wohnmobilbesitzern, zahle aus dem Sparstrumpf mein Fahrzeug und fahre das Teil wie schon immer 12 Jahre bzw. 240 Tkm.

MfG kheinz

a.miertsch am 02 Dez 2014 11:02:22

[quote="wombat1"]Ich habe gerade beim Actros nachgeschaut neues Fahrzeug das hat eine Zeitintervallwartung.

Auf der Mercedes Lkw Seite wird 150.000 km empfohlen das ist bei manchen Firmen dann nach 3 oder 4 Monaten.


Was einem Stundenmittel von 68 bzw. 51Km entsprechen würde und bei einem Arbeitstag von 24 Stunden und an allen Tagen und ohne Ruhe- und Ladungszeiten, tanken und Wartung. Respekt, oder fragwürdig bis verkehrsgefährdent ?

Albert

wombat1 am 02 Dez 2014 11:20:42

Hallo Albert,

es gibt in meiner nähe etliche Speditionen dort fahren die Fahrzeuge im Mehrschichtbetrieb mit verschiedenen Fahrern.
Im Prinzip 6 Tage a 24 Stunden - das sind 144 Std / Woche.

Hier ist kein Verkehrgefährdung dabei. Wenn man von 50 km/h ausgeht sind die in 125 Tagen da - macht 20 Wochen bei 60 km/h sind es 104 Tage.
Es kommt mir hier nicht auf den Tag an.

Wichtig die Zahl 350 000 km ist definitiv falsch.
Außerdem gibt es Service nach Zeitintervallen.
Allerspätestens wird nach2 Jahren wird das Öl gewechselt. In der Regel früher.


Wombat1

xbmcg am 02 Dez 2014 11:29:36

Das mit den Turbolader Defekten ist nicht neu.

Beim Diesel ist mir das noch nicht passiert, beim Benziner hatte ich schon 2 wechseln lassen müssen,
war ein Nissan 200SX mit 1.8l Motörchen und 170PS.

Trotz stets warmfahren / abkühlen lassen vor dem Abstellen nach einer schnellen Runde auf der Autobahn
und Ölwechsel nach Vorschrift war so ca. alle 60.000km der Turbolader hin.

Einfach überzüchtet. In der Firmenflotte mit BMW Diesel-Fahrzeugen hatten die Kollegen auch einige
Turbolader verschlissen - die Wartungsintervalle wurden eingehalten (Leasing KFZ), aber sie wurden
sicher auch ordentlich getreten.

LKW haben auch viel größere Ölmengen im Motor als die PKW, deshalb verschleißt das Öl auch nicht so schnell.
Klar kann man die Lebensdauer von LKW Turbolader und die Spielzeuge im PKW nicht wirklich vergleichen.
Im LKW Bereich fährt man untertourig mit nahezu konstanter Geschwindigkeit dahin, beim PKW sieht
das ganz anders aus.

pwglobe am 02 Dez 2014 21:09:02

Ich hatte bei meinem Defender einen Motoröl Feinfilter mit einem Mikrometer, die Wechselintervalle waren mit ca.120.000km angegeben.
Ich habe nach ca. 80.000km das Öl gewechselt, da ich den Wagen verkaufen wollte.
Gesamtlaufleistung bis dahin 95.000km, davon 1/3 Offroad. Laut Viskositätstest in Fachwerkstatt fast neuwertig.
Allerdings kann man für den Anschaffungspreis eines Feinfiltersystems einige Ölwechsel machen.

didje3 am 02 Dez 2014 21:48:34

Bei meinem Transit 2,4l 140 Ps brauche ich nur alle 2 Jahre und 50000 km das Öl zu wechseln, habe aber auch 2 Oelfilter, vielleicht ist das der Grund dass man 50000 km fahren kann. Haben alle Transporter 2 Oelfilter oder nur der Transit.
didje

Ludo am 02 Dez 2014 22:25:37

Hab noch keinen Trapo mit 2 Ölfilter gesehen...............

oder zählst Du den (Diesel)-Öl Filter mit ??

ciao

Ludo

viking92 am 02 Dez 2014 22:33:48

Hy Ludo,

doch doch....der Transit mit dem 2,4l TDCI hat einen zusätzlich obenliegenden Zentrifugalfilter. :wink:


Ludo am 02 Dez 2014 22:36:19

Schöne Technik !

ciao

Ludo

kintzi am 03 Dez 2014 03:08:53

Der Duc 244 mit 2,8 l JTD hatte bis 11/04 einen recht dicken Motoröl-Doppelfilter (Papier in 2 Räumen einer Patrone konzentrisch angeordnet u. hintereinandergeschaltet) im Hauptstrom. Alle solche Filter haben Bypässe
für den Verstopfungsfall. Diese trat früher durch Ölköhlebrocken auf, aber die lösende Additive der heutigen Öle sind so gut....Und wenn der Filter durch Metall verstopft, ist das Triebwerk mit oder ohne kompl. Demontage kaum noch zu retten.
Bei diesen erwähnten sagenhaften Feinfilter (nie mehr Ölwechsel)fiel mir seit Jahren auf, daß diese sich alle im
Nebenstrom befinden, warum wohl? Wie sie aussehen, haben sie keinen Bypass. Würde im Hauptstrom nicht gehen, im Nebenstrom ist es wurscht, also braucht man bei Blockade eh nicht zu haften. Und ob das Öl über Jahre u. 100tausende so sauber u. schmierfähig bleibt, spricht f. das Öl. Glaube, hier steckt eine verars...u. Geldmacherei dahinter.Nach Jahren haftet eh keiner mehr (BGB?) Auch wieder hier die heute guten Öle bzw. deren Additive. Ein gutes Ergebnis bei der Viskositätsmessung spricht wieder nicht f. guten Filter, sondern f. ein scherstabiles Öl. Motoren mit solchen Nebenstromfiltern ist erhöhte mech. Abnutzung prakt. kaum nachzuweisen, bes. bei f.d.Ewigkeit gebauten LKW-Triebwerken. Weder Hersteller noch Ölhersteller haben ein Interesse dran, u. die Filterverkäufer können sich es finanziell nicht leisten oder wollen die Wahrheit auch nicht, der Schuß könnte zu leicht nach hinten losgehen. Dabei wäre es leicht festzustellen:
Hierzu fällt mir Ernst Prost, Besitzer v. Liqui moly Ulm u. später Meguin/Saarlouis ein, vor einigen
Jahren öfter als Selfmade-Mann u. sozialer Arbeitgeber im TV. Liqimoly fiel in den 50er Jahren neben Molykote als Promotor v. Molybdänsulfit als Schmierzusatz auf, v. den Amis u.deren Luftwaffe im 2. Weltkrieg benutzt (Deutsche LW nahm stattdessen Graphit,hatten kein Molybdän) die das Zeug als Notschmierstoff für waidwund geschossene,überhitzte Motoren bzw. deren Kühlsystem /Schmiersysteme neben den Vielstoff-Lagern benutzten, um evtl.noch heimzukommen.
Viele Argumente über Verschleißminderung, für u.wieder, bis die Techn.Hochschule Karlsruhe sich der Sache annahm u. Lager sowie Zylinderlaufbahnen von 2 gleichen Motoren zusammen mit dem Kernforschungszentrum Karlsruhe radioaktiv markierten. Bd. hatten das gleich Öl, einer mit Molybdänzusatz.
Der Verschleiß wurde dann über die Radioaktivität des Öles gemessen (höherer Verschleiß= höhere Radioaktivität im Öl). Liquimoly hatte tatsächlich weniger Verschleiß, was deren Umsätzen zugute kam: existieren heute noch , Molykote glaube auch, Bardahl weiß ich nicht.
Solche Versuche werden m. W. in der Ölentwicklung gemacht, aber hinter verschl. Türen.
Hiermit könnte man auch die hier diskutierten Themen klären. Gr. Richi

Gast am 03 Dez 2014 07:49:04

Der vom TE verlinkte Frontal 21-Bericht stammt von 2008 und wurde im Netz schon mehrfach auseinandergepflückt.

Die Firma "Lifetime Technologies" verkauft laut eigener Homepage kein Motoröl (mehr), sondern Motorreinigung, Versiegelung und Dieseladditive. Auf ein Öl, das ewig hält wird nur in der Historienschilderung hingewiesen. Kaufen scheint man es nicht mehr zu können.

Das wird nicht den Grund haben, dass der Markt mit ihrem Öl gesättigt ist.

Alles andere zu Motoröl und der Notwendigkeit zu wechseln oder nicht, wurde hier im Thread schon von kompetenter Seite geschrieben.

didje3 am 03 Dez 2014 21:13:43

[quote="Ludo"]Hab noch keinen Trapo mit 2 Ölfilter gesehen...............

Kann vor kommen
didje

marmarq am 03 Dez 2014 21:27:21

msfox hat geschrieben:Ich bin gerade über einen interessanten Beitrag gestoßen: --> Link
Hat jemand Erfahrung mit sogenannten "Lifetime Öl"?


Lifetime Öl für Wohnmobilisten ein Widersprunch insich, bei den geringen km-Leistungen der Womo- Mehrheit?

Als wir noch keine Leasing Fz. hatten, wurde per Nebenstomfilter auch nur alle 100tsd das Öl unserer D.-PKW ( div. A4, Golf TDi u. 535d) gewechselt.
In Zeiten geschlossener DPF Systeme, wäre ich mit überlangen Öl- Wechselintervallen vorsichtig!

gr mani

kintzi am 04 Dez 2014 00:02:57

Zumal manche BordComp. bei Fiat schon nach 3-8Tkm wegen Ölverdünnung mosern! Und dann 8l zum Literpreis bis zu diskutieren28€ + St., der schönste Sch..
Da braucht man wahrlich nicht über "Longlife" zu reden aber über "Geldvernichtungsmaschinen". Gr. Richi

Ludo am 04 Dez 2014 06:21:04

kintzi hat geschrieben:Zumal manche BordComp. bei Fiat schon nach 3-8Tkm wegen Ölverdünnung mosern!



Wie muß ich das verstehen ??

Hab den JTD erst wenige Tage, bislang FEHLT mir Öl...............

ciao

Ludo

Gast am 04 Dez 2014 07:36:29

Selbst Spitzenöle wie Mobil1 bekommt man im Internett fur knapp 7 € .

Liebe , Alf

marmarq am 04 Dez 2014 08:28:22

Ludo hat geschrieben:Wie muß ich das verstehen ??
Hab den JTD erst wenige Tage, bislang FEHLT mir Öl...............
ciao Ludo
Ölverbrauch oder Verlust, sind zwei paar Schuhe.

JTD? Tippe auf Duc 244!

Wenn mit DPF, dann ist es ein Nachrüst DPF = also ein offenes System!
Das mit der vorzeitigen Ölverdünnung, ist wenn überhaupt bei den geschlossenen DPF-Syst. ein Thema.

was letztlich dahinter steckt wurde hier schon x- mal beschr. Bei Int. die SuFu oder WikiPedia bemühen.

gr mani

Ludo am 04 Dez 2014 08:29:28

Ich wollte nur wissen WIE die Anzeige das meldet..............

ciao

Ludo

xbmcg am 04 Dez 2014 10:19:55

Bei Ölverlust braucht man kein Ölwechsel mehr machen. Läuft dann unter Frischöl-Schmierung,
wenn man alle 1.000 - 2.000 km nachfüllen muss ;D (Hatte mal so einen Bully als WoMo)

kintzi am 04 Dez 2014 10:47:10

Zitat Ludo:
Wie muß ich das verstehen ??

Hab den JTD erst wenige Tage, bislang FEHLT mir Öl...............

ciao

Vergiss es, gilt nur für 250/51 mit geschlossenem DPF-System, die ab u. zu den Filter freibrennen, was sie mit Diesel-Zusatzeinspritzung machen,
die dann das Öl verdünnt. Sei froh, daß Du JTD hast, waren die problemlosesten Motoren, wenn auch etwas höherer Spritverbrauch u. bischen mehr Steuer.
Solange mein 244er läuft, brauche ich nichts Neueres. Auf 120Tkm ein Injektorenstecker + letztes Jahr eine undichte Hochdruckpumpe ! Gr. Richi

Gast am 04 Dez 2014 14:29:02

Ich halte es nach dem alten Lehrsatz, "wer gut schmiert, der gut fährt".
Ich fahre in alle neuen FZG Vollsyntetiköl welches ich bei unserem Kilometerfresser alle 15000km wechsele. Hier handelt es sich um ein 2,2 Lieter Astra Cabrio was täglich allein an arbeitsweg um die 170km fahren muss. Das Auto wird also überwiegend auf Autobahn und im optimalen Temperaturbereich bewegt.
Allerdings hat es eine Gasanlage was die thermische Belastung des Motor wiederum erhöht.

Im 2012er Ford Ranger 2,2, der nicht so viel bewegt wird, wechsele ich das Öl derzeit im Jahresinterval. Also jetzt gerade wieder, nach nur 8000 gefahrenen Kilometern.

Derzeit bin ich auf der Suche nach einem WoMo. Da ich nicht mehr wie etwa 15´- 17´legen will, habe die in Fragekommenden FZG schon paar Kilometer runter und ein Checkheft wo regelmäßige Wartung belegt ist, werde ich sehr berücksichtigen.
Bei meinem alten WoMo wechselte ich das Motorenöl (10w40) je nach Einsatz und Zeit. Auf einem längeren zusammenhängenden Trip hätte ich keine Bedenken auch mal 15.000km zu fahren, Nutze ich das WoMo aber oft auf Kurzen Strecken, fliegt es nach 7500km oder einem Jahr raus.
Lieber wechsel ich das Öl und die Filter als den Motor.

Ich selbst würde ja auch nicht mehrere Jahre im selben badewasser baden wollen, auch wenn ich einen Filter hätte :-)

rolf51 am 04 Dez 2014 14:39:16

bigpit hat geschrieben:fliegt es nach 7500km oder einem Jahr raus.
Lieber wechsel ich das Öl und die Filter als den Motor.
)


Hallo,

Glaube versetzt Berge und die Ölmultis freuen sich.

Ludo am 04 Dez 2014 21:29:56

bigpit hat geschrieben:Lieber wechsel ich das Öl und die Filter als den Motor.


Ist natürlich absoluter Quatsch so oft das Öl zu wechseln, aber die Mineralölwirtschaft und Schäuble freuen sich bestimmt...........

ciao

Ludo

Gast am 04 Dez 2014 21:40:14

rolf51 hat geschrieben:
Hallo,

Glaube versetzt Berge und die Ölmultis freuen sich.



Das hätte von CiaoLudo sein können. :D :D

Lustig, das Ölthema hier!

Liebe , Alf

didje3 am 04 Dez 2014 22:48:34

Ich wechsele das Öl alle 2 Jahre dann habe ich ca. 25000km gefahren, da ich mein Öl und die Ersatzteile in Frankreich kaufe bleiben die Kosten moderat
didje

kintzi am 05 Dez 2014 01:14:48

Markenöl (Total,Shell usw.)ist in Frankreichs Supermärkten deutlich billiger als in D (die Hälfte), 2-Takt-Öl (zum Diesel-Pantschen) in D bis 13€/l, in F 8€ f. 2l . Kaufe dort seit Jahren. Filter v. Augustin.., ergibt f. jährl. Ölwechsel kaum 50€, tut dem JTD seit 10J. gut, Ölverbrauch 1/2 l/10Tkm . Die Benziner-PKW werden alle 2 J. zum ähnl. Preis transfundiert, Audi/Daimler u. VW seit JaHREN voll leistungsfähig mit minim. Ölverbrauch. Tolle Statistik :razz: Gr. Richi

dl3ro am 05 Dez 2014 19:30:13

Hallo,
ich möchte weil es gerade passt folgende Erfahrung mitteilen. Ich hatte einen 230 2,8 Td 300tkm mit einem Trabold ab ca. 20tkm gefahren mit ca.15l Öl zum Nachfüllen ohne irgend welche Probleme in ca. 13 Jahren.
Jetzt habe ich einen 250 150 Mj. Dort soll der Olwechsel alle 48tkm gemacht werden. Nach ca. 17tkm habe ich eine Ölabnahme von 1/2 auf 1/3 min/max am Messstab gehabt. Lt. Fiat wird be Auflieferung nur 1/2 eingefüllt. Bis zu diesen 17tkm war auch die Ölwechselanzeige einigermassen comform. Soll heißen 17tkm gefahren in 30tkm Wechsel. Ich hatte dann ca. 1/2 liter Öl nachgefüllt. Natürlich habe ich die Anzeige nicht dauernd beobachtet, aber bei 25tkm war die Abweichung zum späteren Ölwechsel deutich zu sehen. Jetzt aktuell 37tkm und 33 tkm bis zum Wechsel des Öls. Heißt mein Ölwechsel sollte bei ca. 70tkm sein. Das Fz ist noch lange keine 2Jahre alt. In der Fiat-Werkstatt war er auch noch nicht.
Die Hotline in Mailand hat mir auf die Frage kann das sein oder ist die Anzeige defekt gesagt:
Möglich ist das wenn auch sehr selten. Es scheinen die DPF-Intervalle optimal erfolgt zu sein und es kann bei besondere Fahrweise vorkommen. ABER ich möchte doch mich an die in der Bedienunganleitung angegebenen Intervalle halten. Besonder bei den ersten Inspektionen, denn bei regelmäßigen Inspektionen erweitern sie ihre Kulanz auf 5 Jahre.
Es gäbe halt ein Ölverschleißabhänges Intervall das sowohl ein kürzeres oder längeres Intervall zur folge hat.
Soweit Fiat...der Fiat-Händler vor Ort war ein wenig überfordert eine vernüftige Aussage zumachen.
Da ich ein hochwertiges Öl fahren soll werde ich nach den 5 Jahren mich mit 100tkm Intervallen anfreunden auch ohne Traboldfiter. Bis ich zum Inspektionintervall komme in 8tkm werde ich das halt 2x das Öl wechseln.

udo61 am 05 Dez 2014 20:11:19

Glaube versetzt Berge und die Ölmultis freuen sich.


Habe ich irgendwas nicht richtig verstanden? Was kostet ein Motor? 2000-8000 Euro?
Was kostet ein Liter Öl? 3-25 Euro?

Was ist demnach billiger und macht weniger Mühe und Ärger?

Noch Fragen?

Leider hat mein Plan nicht geklappt und mein Mobil steht mit dem 10000 km alten Öl im Winterlager, ich wollte eigentlich gewechselt und dann nach einer Tour das Auto sozusagen mit fast frischem Öl abgestellt haben.

a.miertsch am 05 Dez 2014 20:57:45

Ist natürlich absoluter Quatsch so oft das Öl zu wechseln, aber die Mineralölwirtschaft und Schäuble freuen sich bestimmt...........

ciao

Ludo[/quote]


Solange er das selbst macht ist doch nichts dagegen einzuwenden. Da kauft er auch das Öl nicht in der Werkstatt oder im Einzelhandel.
Mache ich ebenso, 1x im Jahr ist Ölwechsel. Du badest doch auch jedes Jahr zu Pfingsten, auch wenn`s nicht nötig ist :lach: :lach:

Albert

udo61 am 05 Dez 2014 21:23:31

auch wenn`s nicht nötig ist


Anders gefragt, hat frisches Öl jemals einem Motor geschadet?
Schon Werner sprach die Worte: Mit dem Öl nicht sparsam sein. Wobei ich im Gegensatz zu vielen Mitmenschen, auch echten Männern, von diesem Schmierkram nicht genug bekommen kann, gibt es irgendwo ein neues Patentprodukt was Rost löst, Quietschen beseitigt, Metalle pflegt, ich habe es.

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