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Gut, dass ich keine SAT-Anlage hab


Dauerläufer am 01 Mär 2006 14:19:58

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Dauerläufer

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Gast am 01 Mär 2006 14:24:45

Das stand schon vor einem halben Jahr im Internet.
Aber für mich kein Problem, da ich die Privaten mit ihrer Sch...Werbung nicht schaue, zu Hause auch nicht. Mir reichen das 1. und 2. und die dritten Programme.
Und ansonsten auch kein problem, denn wir fahren nicht in Urlaub, um fernzusehen. Mal hin und wieder die Nachrichten und das war es.
Bei schönem Wetter sind wir nur draußen und das ist auch gut so.

Aber eine Frechheit ist das trotzdem, die Abzockerei geht immer weiter.

Gast am 01 Mär 2006 14:57:10

Pelze hat geschrieben: Und ansonsten auch kein problem, denn wir fahren nicht in Urlaub, um fernzusehen. Mal hin und wieder die Nachrichten und das war es.Aber eine Frechheit ist das trotzdem, die Abzockerei geht immer weiter.


Es betrifft ja nicht nur Mobilisten, auch die Besitzer von Haussatanlagen würden zur Kasse gebeten. Bleibt dann (vorerst) wohl nur DBTV..... wenn die Privaten aber grundsätzlich ihre Programme verschlüsseln sollten :?

Abzocke würde ich das auch nicht nennen. Schließlich sind ja nicht die Sender, sondern die ASTRA- Betreiber hier die treibende Kraft. Und das der Betrieb/Unterhaltung der Satelliten Geld, viel Geld kostet steht wohl außer Frage..... mich wundert nur, das es so lange gedauert hat (die Idee) :wink:

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Frank26264 am 01 Mär 2006 15:13:02

Hallo,

die "Androhung" läßt mich wirklich kalt. Mir geht die Medienentwicklung sogar schon zu weit, so das man sich bei weniger Programmen vielleicht mal wieder auf andere Themen besinnt.
Im Urlaub besonders, da kann ich mich nur anschließen. Mal Nachrichten und Wetter, ok., sonst wird kein TV geguckt.
Wenn die Anlage nicht schon drin gewesen wäre hätte ich auch nie eine eingebaut.
Die gewonnene Zeit kann ich dann mit meiner Familie verbringen.

Siecherlich ist an jedem Gerät auch ein Ausschalter, aber leider ertappe ich mich und meine Familie immer wieder ( ausser seltsamerweise im Urlaub ) dabei das man trotzdem irgend einen Schrott guckt.

Ausserdem glaube ich, das sich die "Privaten" mit der Maßnahme selber ins Knie schießen. Weniger Zuschauer = weniger Werbeeinnahmen.
Damit wird Finanzfluss auf Dauer eher von den Privatsendern in Richtung SAT Betreiber fließen. Mal sehen.


Frank

Gast am 01 Mär 2006 15:51:57

Hallo Klaus,
das dürfte nicht richtig sein was du schreibst.
Astra ist nicht derjenige der die Gebühren fordert, sondern die Privaten sind es, die Astra dazu bringen wollen die Sender zu verschlüsseln, um Gebühren zu kassieren, so steht es jedenfalls in den Nachrichten.

Hannibulli am 01 Mär 2006 16:33:48

ASTRA ist wohl kaum die treibende Kraft.

Die stellen die Übertragsungskanäle ja auch schon jetzt nicht kostenlos zur Verfügung.
Und woher das Geld für die Einspeise-Kanalmiete kommt ist denen sicher völlig egal.

Mal drei Gedanken dazu:
1. Es spült Geld in die Kassen der Privatsender, zumal in Zeiten, in denen die Werbeeinnahmen (auch aufgrund der bodenlosen Qualität) sinken.
2. Es bindet die Zuschauer: Sicher werden sich viele Zuschauer einen oder zwei Sender gönnen, aber (in Zukunft) alle? Damit hält man sich auch unliebsame Wettbewerber vom Leib... und ist gleichzeitg finanziell besser gestellt, als der, der keinen "Eintritt" nimmt.

Aber: das mit der Zuschauerfinanzierung hatten und haben wir schon.
Das ist sicher ganz prima, bis da so ein "Irrer" kommt, der glaubt, Fernsehn ganz privat und werbefinanziert machen zu können...
Auch das hatten wir schon... ist heute ein alter Hut! Und die "Underdogs" von damals sind im Begriff zum "Gebührenfernsehn" zu werden.
Das macht Platz für andere. Wetten?
Denn die Qualität der betroffenen Sender ist doch wohl eher... ähhhm. (Lasen wir das)

Und fürs WoMo gilt bei mir:
Fernsehn - nein danke! Es gibt genug zu sehen!!
Aber ich mach da drin ja auch nur Urlaub und lebe nicht länger drin ;-)

Gast am 01 Mär 2006 16:44:22

hmmm...

ich habe schon einige Berichte darüber gelesen. Das Thema war ja gerade "groß" im Bereich digitales Kabel, Sat. war da auch angesprochen. Da wurde der (private) digitale Kanal verschlüsselt, der analoge nicht. Digi konnte gegen einmalige Freischaltgebühr "gesehen" werden. Hier ist z.Z. das Kartellamt bzw. Verbraucherschutzamt am Zuge.....

Die Verschlüssellung macht m.W. nicht ASTRA, sondern die Sender - die ein verschlüsseltes Programm ausstrahlen. Und in alle Berichten über digitales Sat.-Fernsehen war ASTRA (SES) als Iniziator genannt, die ja 100% Tochter der SESG (AG) ist. ASTRA hat im vergangenen Jahr bereits das digitale Sendezentrum von Premiere aufgekauft, das eine Verschlüsselung (der nicht codierten) Privatsenderprogramme ermöglicht...... - ein Schelm der böses denkt :D 8)

zumal z.B. die Sat.1/Pro.7-Gruppe schon Ende letzten Jahres diesem Ansehen eine deutliche "Abfuhr" erteilt hat ....... aber auch das kann sich wieder ändern...

Waldi am 01 Mär 2006 17:53:34

Ich hatte gerade den Gedanken uns die Wohltat :D von Schüsselfernsehen
anzutun,als ich vor 2 Wochen über die kommenden Kosten las.
Wir haben bisher 4 Programme die voll ausreichend waren,und ich werde
für diese Kosten keinen Cent ausgeben da können die Schüsselprogrambetreiber sich auf den Kopf stellen.

Waldi

[Admin] am 01 Mär 2006 18:03:12

gebührenpflichtiges Fernsehen ist genauso begrüssenswert, wie unablässig steigende Tabaksteuer - beides dient der Volksgesundheit.

Gast am 01 Mär 2006 18:06:35

Dirk, wo du Recht hast, hast du recht!!!!!

Hannibulli am 01 Mär 2006 18:14:04

...wobei man den "Verwahrfaktor" Flimmerkiste nicht unterschätzen soll.

Wer kümmert sich dann um all die im Fernsehsessel alleingelassenen? :D
Ist das dann ein Fall für die Pflegekasse (Vorschlag: Pflegestufe 0)

Gast am 01 Mär 2006 18:41:00

Waldi hat geschrieben:Ich hatte gerade den Gedanken uns die Wohltat :D von Schüsselfernsehen
anzutun,als ich vor 2 Wochen über die kommenden Kosten las.
Wir haben bisher 4 Programme die voll ausreichend waren,und ich werde
für diese Kosten keinen Cent ausgeben da können die Schüsselprogrambetreiber sich auf den Kopf stellen.

Waldi


Da hast du recht....

Ich beführchte jedoch das SES-Artra versuchen wird alle digitalen Kanäle die über ihre Satelliten laufen zu verschlüsseln, also auch die öfftl.-rechtl. :?

Gast am 01 Mär 2006 19:04:46

..wie auf Stichwort kommt gerade die Meldung über den T-Online News-Server:

--> Link

Gast am 01 Mär 2006 19:27:02

Was ohne Kohle nicht helle wird wird bei mir nicht geschaut!!!

Ich verstehe aber auch schon lange nicht mehr, das es so viele Sender gibt die von der Dummheit der Fernsehschauer leben können.

siehe nur das stängige: Ruf mich an; will dein Geld; egal weswegen; kanst was gewinnen; oder spannen; oder sonstwas;

Und nun erzähl mir bloß keiner das sich das für die Sender nicht lohnt!!!

Das läuft inzwischen sogar in den Öff.recht. ständig.

Wenn die Menschen so dämlich sind, wird es immer jemanden geben der das ausnutzt.

Von mir aus gerne, aber ebend nicht mit mir.

Überlegt mal was die Quotenrenner im Fernsehen sind, oder vieleicht auch besser nicht.

Ich denke das sehr viele Menschen, sich schon völlig aus dem realen Leben zurückgezogen und in die Scheinwelt der Flimmerkiste begeben haben.
Der Witz ist, die ist scheinbar so gut das es die meisten nicht mal mehr merken.


Ps. stellt Euch mal vor es würde eine Woche lang überhaupt kein Fersehen geben, die Auswirkungen wäre warscheinlich unvorstellbar

Gast am 01 Mär 2006 20:03:17

NEWS-Text:

Digitales Satellitenfernsehen soll künftig Geld kosten

Für das digitale Satellitenfernsehen werden die Deutschen künftig Gebühren zahlen müssen. Europas größter Satellitenbetreiber SES Astra will ab 2007 bisher frei empfangbare Fernsehsender digital verschlüsseln und dafür eine monatliche Gebühr von bis zu fünf Euro fordern, wie Astra-Chef Ferdinand Kayser in Zeitungsinterviews ankündigte. Dies betrifft in Deutschland mehr als sechs Millionen Haushalte. Kayser zufolge verhandelt der Luxemburger Konzern mit den führenden Sendergruppen ProSiebenSat1 und RTL über eine elektronische Verschlüsselung ihrer Programme. ARD und ZDF wollen nach eigenen Angaben nicht mitmachen.

Zusätzliches Equipment: Zugangskarte und DecoderÜber die monatliche Gebühr hinaus brauchen die Zuschauer demnach künftig eine Zugangskarte, die so genannte Smartcard, und ein passendes Empfangsgerät (Decoder/Set-Top-Box). Wie hoch die Gebühr ausfallen wird, ist nach Angaben Kaysers noch nicht entschieden. Sie werde aber "sicherlich unter fünf Euro liegen", sagte der frühere Chef des Bezahlsenders Premiere der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Zusätzlich müssten die Kunden eine einmalige "Freischaltgebühr" von voraussichtlich rund zehn Euro bezahlen. Bis zu zwei Millionen Haushalte benötigen Kayser zufolge überdies neue Decoder, weil ihre alten Geräte nur unverschlüsselte Programme verarbeiten können.


Bis zu 16,2 Millionen Haushalte betroffen

Die neuen Geräte müssten die Kunden selbst kaufen, sagte Kayser dem Blatt: "Eine Subventionierung ist wegen der hohen Stückzahlen für uns nicht finanzierbar." Sie würden künftig im Handel "bereits für deutlich unter 100 Euro" angeboten. Für eine Übergangszeit von ein bis zwei Jahren werde Astra aber voraussichtlich die Programme parallel auch weiter unverschlüsselt ausstrahlen. Der Satellitenkonzern, der den deutschen Markt beherrscht, erreicht bundesweit 16,2 Millionen Haushalte. 6,3 Millionen von ihnen können bereits digitales Fernsehen empfangen - Tendenz stark steigend.

ARD & ZDF: "Wir machen da nicht mit"
Bei den beiden führenden deutschen Privatfernsehkonzernen ProSiebenSat1 und RTL stoßen die Pläne von Astra auf Zustimmung: "Wir sehen nur Nutzen bei einer solchen Plattform", sagte eine ProSiebenSat1-Sprecherin dem "Handelsblatt". Auch ein RTL-Sprecher versicherte der Zeitung: "Verschlüsselung ist eine Option für uns." Die Sender sollen nach Kaysers Worten einen kleineren Anteil der Gebühr abbekommen. Kritik kam dagegen von den öffentlich-rechtlichen Anstalten. "Eine Verschlüsselung wird es mit uns nicht geben", sagte der amtierende ARD-Vorsitzende Thomas Gruber der Online-Ausgabe tagesschau.de. Auch ZDF-Intendant Markus Schächter kündigte in der "FAZ" an: "Wir machen da nicht mit."

Kartellamt prüft Verdacht auf Missbrauch
Mit ihren Verschlüsselungsplänen hatten die Privatsender und der Satellitenbetreiber bereits die Wettbewerbshüter auf den Plan gerufen: Das Bundeskartellamt prüft derzeit einen Verdacht auf Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung. Dabei gehe es allerdings nur um die Frage, ob die technische Einrichtung der Decoder zur Marktabschottung genutzt werden könne, sagte eine Behördensprecherin AFP. "Es ist nicht unsere Aufgabe zu entscheiden, ob für verschlüsselte Programme Gebühren erhoben werden oder nicht." Die Unternehmen hätten bereits "umfangreiche Stellungnahmen" eingereicht, die das Kartellamt derzeit prüfe.

Gast am 01 Mär 2006 21:34:33

Es brauch nur keiner den Decoder zu kaufen und die Schlüssel wären schnell abgebrochen. Ich stelle mir gerade die sinkenden Werbeeinnahmen vor :D :D :D . Da wir uns eh nur für Nachrichten interessieren würde uns ARD und ZDF genügen. Außer Astra gibt es ja auch noch andere Satelliten wie hotbird.......... Auf der t-online Seite gab es eine Umfrage, wie die Verbraucher darauf wohl reagieren. über 60% verzichten dann demnach auf die genannten Privaten.

Friedrich am 01 Mär 2006 22:28:33

Wir halten es wie Pelze,

ARD u. ZDF mit den Dritten reichen uns voll und ganz. Und da hat man schon zu tun, wenn man sich für alles Sehenswerte die Zeit nehmen will.


:D

agu am 01 Mär 2006 22:38:09

Warum meckert ihr alle ? Für die Öff.Rechtl. müssen wir doch auch alle (fast alle) zahlen und Werbung haben die doch auch.
Dann sollten alle verschlüsselt werden und die Gebühren wegfallen.

Gast am 01 Mär 2006 22:47:10

agu hat geschrieben:Dann sollten alle verschlüsselt werden und die Gebühren wegfallen.


Ich würde lieber für alle zahlen wie für die öfftl./rechl. wenn dafür die schei.... Werbung wegfallen würde!

Und gemeckert wird hier nicht :D

agu am 01 Mär 2006 22:49:25

Also ich denke, alle verschlüsseln und ich kaufe mir die 1 od. 2 Sender die ich wirklich sehen will und weg mit der GEZ !

dieterg am 02 Mär 2006 11:29:40

Hej,
ich selbst liebe die Vielfalt der öffentlich-rechtlichen, besonders der 3. Programme und fürchte, diese zu verlieren, wenn es die GEZ nicht mehr gibt. Mal abgesehen vom Radio - die "klassische" Musik wird dann wohl über Radio aussterben (da damit über Werbung fast nichts zu verdienen ist).
Sollte die Verschlüsselung kommen, werde ich, solange es geht, meine alten analogen Receiver wieder aktivieren, oder auf die privaten verzichten. (Ich zahle auch sonst schon genug Gebühren für Werbung, nicht nur im Fernsehen, auch in diversen Printmedien)

Dieter

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