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Hallo, wie überwintert man am besten die Zusatzbatterie? Habe meinen Knaus Van Ti 550 MD über den Winter in einer Halle stehen. Die Starterbatterie wird über einen Batterie-Wächter kontrolliert geladen und entladen. Geschied hier das selbe mit der Zusatzbatterie, od. wäre es besser sie aus zu bauen und an einem warmen Ort zu lagern.
erst einmal herzlich willkommen im Forum. Die Aufbaubatterien würde ich alle 4 Wochen für mindestens einen Tag an Landstrom anschliessen. Wenn du einen Trennschalter für die Batterien eingebaut hast, dann würde ich diesen nach dem vollladen der Aufbaubatterien ausschalten, sodass die Batterien komplett getrennt und stromlos sind.
pezibaer am 11 Jan 2015 18:32:06
Welcher Typ von Batterie ist deine Zusatzbatterie?
Eine offene Bleisäurebatterie sollte spätestens alle 6 Wochen geladen werden.. Wie auch der Vorposter schreibt, 4 Wochen, noch besser wenn es öfters ist. Kälte tut der Batterie nichts solange du sie nicht belastest und sie soweit entladen wird das sie dadurch einfrieren kann, denn um so weiter eine Batterie entladen wird, um so weiter wandert der Gefrierpunkt Richtung -1° .. Im 6 Wochenbereich der Selbstentladung aber alles kein Problem.. Sogar halbentladen, das du damit nie erreichst, wäre der Gefrierpunkt noch immer -37°... Der Kapziätsverlust durch Kälte im Winter ist vollkommen reversibel, wenn sie wieder warm wird, rein bedingt durch die Kälte.
Eine AGM oder GEL kannst du im Endeffekt den ganzen Winter so lassen wie du willst weil die Selbstentladungsraten bei 1-3% je nach Typ pro Monat ist.. das geht sich für einen Winter also ohne Probleme locker aus.
hth, lg Peter
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Gast am 11 Jan 2015 18:36:34
Achtung, Peter:
Selbstentladung auch bei Gel und AGM bei Minusgraden bis zu 10fach erhöht.
Liebe , Alf
pezibaer am 11 Jan 2015 18:37:41
KudlWackerl hat geschrieben:Achtung, Peter:
Selbstentladung auch bei Gel und AGM bei Minusgraden bis zu 10fach erhöht.
Liebe , Alf
Wo hast denn das schon wieder her, der Kapazitätsverlust im Winter ist höher.. mit einher wird die Entladerate dadurch im selben Verhältnis schneller ,, bei halber Kapzität ist sie doppelt so schnell. Das gilt für alle Bleibatterien :)
Lauri am 11 Jan 2015 18:53:36
Hallo, erstmals besten Dank für die Antworten!
Ist schon sehr technisch für mich, elektronisch bin ich leider ganz schlecht drauf. Ich dachte mir mit einem "sogenannten Batteriewächter" ist die Starterbatterie optimal über den Winter versorgt. Ich weiß nur nicht, wenn ich die Starterbatterie wie beschrieben versorge ob da auch die Zusatzbatterie dementsprechend Ent - bzw. beladen wird. Wie gesagt Type von Womo ist ein Knaus Van ti 550 MD Bj. 2012.
Lg.
pezibaer am 11 Jan 2015 18:56:18
Bezüglich WOMO typ kann ich dir da nicht helfen. Wenn du mir aber sagst welche Zusatzbatterie du eingebaut hast Batterie TYPE und Marke kann man da schon mal eine Aussage treffen... wenn ich das jetzt richtig gegoogelt hätte wäre das eine 80AH AGM???.. somit eigentlich keine Probleme wenn du das bestätigen kannst, sofern du sie voll in den Winter schickst
Gast am 11 Jan 2015 19:00:32
Schau doch mal in die Betriebsanleitung ob das Auto das Batterierelais schließt. Zum Beispiel mei Rapido macht das solange eine der Batterien über 12,7 Volt ist. Dann würde ein Lader bzw. Batterie- Wächter reichen. Sonst eventuell das WoMo angesteckt lassen.
Liebe , Alf
Lauri am 11 Jan 2015 19:18:19
Hallo, ja es handelt sich um eine 80Ah Batterie. Laut Betriebsanleitung wird durch die Lichtmaschine immer zuerst die Starterbatterie versorgt und anschließend die Zusatzbatterie. Das müsste ja dann mit einem Batteriewächter genau so funktionieren, dass in dieser Reihenfolge beide Batterien versorgt werden. Ich könnte natürlich auch das Womo angesteckt lassen, wäre auch eine Möglichkeit!?
Lg. und danke!
pezibaer am 11 Jan 2015 19:21:02
Lauri hat geschrieben:Hallo, ja es handelt sich um eine 80Ah Batterie
Wie gesagt wenn es eine AGM ist .. Schauen das kein Verbraucher drauf hängt, am besten Abklemmen.. erledigt, .. außer du hast eine Standzeit von über einem Jahr
Labrador am 11 Jan 2015 19:22:22
Lauri hat geschrieben:Hallo, Ich könnte natürlich auch das Womo angesteckt lassen, wäre auch eine Möglichkeit!?
Ja, braucht es aber nicht, wenn die Batterie alle 4 Wochen einmal über einen Tag vollgeladen wird. Wichtig ist, dass deine Batterien niemals tiefentladen werden.
kintzi am 12 Jan 2015 04:38:02
Verstehe nicht recht. Üblicherweise lädt die Elektroversorgung (nat. bei angeschl. Netz) zunächst die Versorgungs(Zusatz)-Batt bis 14,3V, dann schaltet sie die Starterbatt. parallel, hält (ohne Temp.-Komp.) dann über Stunden 14,4V (Absorption), um dann auf dauernde Erhaltungsladung 13,6-13,8V zurückzugehen, bei Temp.-Kompensation unter 20°C kontrolliert höher. So ist das System üblicherweise gedacht u. designed, für Nass, Gel u. AGM, mit Unterschieden in der Absorptionsphasen-Dauer(Nass- Verschlossene) und/oder der Ladeschlußspannung (AGM). Das Womo bleibt dauernd eingesteckt. Irgendwelche Schaukelladung ist nicht notwendig/unnütz, über Pulsladung nach längerer Zeit (z.B.Ctek) kann man diskutieren. Wenn, wie in diesem Falle, Netzstrom verfügbar ist, Womo daueranschließen u. fertig.Verfahre so seit über 10 Jahren. Meine originale nasse Marelli-Starterbatt hat so knapp 8Jahre gehalten, die 80-105Ah Versorgerbatts werden nach 2-3J bei Erreichen v. ca 80% Kapazität gegen neu ausgewechselt u. laufen dann in den Benziner-PKWs als Starterbatts (trotz zyklenfestem Typ) noch Jahre. Falls die EVS jedoch die Starterbatt nicht lädt (Diagnose: Spannung an Batt. unter Netz sollte deutlich > 12,6V sein), kleinen Automatiklader (z. B. 5-10A Ctek) dran u. fertig. Gr. Richi
xbmcg am 12 Jan 2015 09:15:25
Was ist für Dich ein Batteriewächter?
In meiner Welt ist ein Batteriewächter ein Schalter, der die Batterie vom Netz der Verbraucher trennt, bevor sie tiefentladen ist.
Wenn Du ein zusätzliches Ladegerät an die Startbatterie geklemmt hast, wird auch nur diese geladen.
Wenn Du den Stromanschluß des WoMos angesteckt hast, wird über das Bordeigene Ladegerät die Bordbatterie nach eingestellter Kennlinie (Nass oder GEL) geladen und die Startbatterie mit ca. 1A Erhaltungsladung versorgt, so dass wenn das EBL / eingebautes Ladegerät ordnungsgemäß funktionieren - beide Batterien voll sind. Leider kennt das EBL / Ladegerät der Hersteller noch kein AGM Programm, AGM Bordbatterien haben über Landstrom nur ca. 90..95% Ladung, da die benötigte Ladeschlußspannung von 14.7...14.8V im GEL Programm nicht erreicht wird (Bei GEL sind es 14.3...14.4V)
Solange Dein WoMo am Strom hängt, brauchst Du Dir keine Gedanken über die Überwinterung machen, wenn Du ein Zusatzladegerät mit AGM Programm hast und eine AGM Aufbau-Batterie, kannst Du dieses zur Vollladung der Aufbaubatterie zusätzlich anschließen, dann altert Deine AGM nicht so schnell.
Am EBL gibt es auch einen Anschluß für ein Zusatzladegerät, wo Du dieses auch permanent im WoMo verbauen kannst. Dieser Anschluß lädt dann ausschließlich die Aufbaubatterie, die Erhaltungsladung der Startbatterie erfolgt weiterhin nur über das vorhandene Bordladegerät / EBL, es hat dafür 2 Ausgänge. Die Spannungsabsenkung für die Erhaltungsladung erfolgt über die Diode und die Strombegrenzung über den Thermistor, das Relais schaltet die Erhaltungsladung nur zu, wenn Landstrom am Bordladegerät anliegt.
Ich hoffe, das hilft Dir weiter beim Verständnis Deiner Ladesituation.
xbmcg am 12 Jan 2015 09:28:48
Wenn Du Dein Ladegerät zusätzlich zum Bordladegerät betreibst (Beide an 220V), wird ein Teil des Ladestroms auch vom 2. Ladegerät über das angezogene Relais des 1. Ladegerätes / EBL, der Diode und dem Thermistor an die Startbatterie geleitet.
Da die Schlußspannung bei 14.8V liegt, bekommt die Bordbatterie u.U. eine um 0.4...0.5V höhere Ladespannung zur Erhaltungsladung. Der Thermistor wird sich etwas mehr erwärmen, um den Ladestrom zu begrenzen, eine Überladung der Startbatterie wird wahrscheinlich trotzdem nicht stattfinden, da der Strom begrenzt ist.
In der kalten Jahreszeit ist auch eine höhere Ladespannung von Vorteil. Wenn Dein Zusatzladegerät keinen Temperaturfühler hat, würde ich es im Sommer nicht dauerhaft anlassen oder das Bordladegerät vom 220V Netz trennen, damit die Startbatterie nicht zu sehr geladen wird (falls Du eine Nassbatterie als Startbatterie hast kann das zu langsamen Ausgasen der Nassbatterie führen, bei AGM Startbatterien gibt es kein Problem, da sie sowieso eine höhere Erhaltungsladespannung benötigen).
siemueller am 12 Jan 2015 11:51:34
Hallo, habe mein Womo permanent an Landstrom. Alles Nass/Säurebatterien. Seit ü. 30 Jahren keine Probleme. Nutzungsdauer der Aufbaubatt. ca. 8 Jahre. Starterbatt. noch länger ! Strom ran und ab und zu nachsehen ob alles ok (Temp.,Wasser, V-Anzeige)
Gast am 12 Jan 2015 12:05:38
Ja, wenn alles zusammen passt klapts über Jahre. Es muss eben PASSEN.
Aber es gibt immer Schlaumeier, die nur eine Position im System ändern und sich dann wundern dass nix mehr richtig funktioniert. Siehe das gefasel über 14,7(8)V Ladeschlussspg der AGM - Accus.. Welche denn??? Welche Daten??? Es wurde 1000 mal berichtet, dass es Modelle gibt von 14,25V bis 14,8 V Ladeschlussspg. Sucht man/frau die richtigen Dinger aus den Angboten aus klappts auch mit den AGM`s über Jahre. Da kannste schreiben bis der Arzt kommt, es wird überlesen und der nächste stellt wieder diese Frage anstatt mal die BDA zu konsultieren oder auch die Suchfunktion zu nutzen. Aber selber lesen scheint schwierig, lieber gleich drauflos schreiben.
xbmcg am 12 Jan 2015 12:20:12
siemueller hat geschrieben:Hallo, habe mein Womo permanent an Landstrom. Alles Nass/Säurebatterien. Seit ü. 30 Jahren keine Probleme. Nutzungsdauer der Aufbaubatt. ca. 8 Jahre. Starterbatt. noch länger ! Strom ran und ab und zu nachsehen ob alles ok (Temp.,Wasser, V-Anzeige)
Ach , die halten auch noch länger, wenn man sie kaum nutzt. Wer immer sofort nach der Fahrt den nächsten Stecker für Landstrom sucht, braucht gar keine Bordbatterie, er würde auch gar nicht merken, wenn sich die Kapazität halbiert...
Wenn man die Bordbatterie nur für die Außenbeleuchtung braucht, um den 220V Stecker abends am Fahrzeug anzubringen, kann man mit der einen Batterie auch 20 Jahre leben.