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Schottland mit Hänger


steffel am 14 Jan 2015 12:19:31

Hallo Schottlandfans,
wir planen für Juni eine Reise mit WoMo und Motorradhänger nach Schottland. Bin absoluter Neuling was Anhängerfahren betrifft. Auf was muß man achten,speziell auf der Insel? Da wir hauptsächnlich
auf Campingplätzen übernachten wollen,stellt sich für mich auch die Frage ob Zusatzgebühren erhoben werden.
Besteht die Gefahr des Aufsetzens beim Auf und Abfahren der Fähre.(Calais-Dover)?
aus Köln
Stephan

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Gast am 14 Jan 2015 15:08:55

Hallo, auch wenn ich noch nicht in Schottland war, dafür aber in Irland, kann ich vielleicht helfen. Die Problematik liegt nicht im Aufsetzen, sondern darin, dass in Schottland ebenso wie in Irland die Strassen teils sehr, sehr eng sind.
Es kann öfters vorkommen, dass man mal ein ganzes Stück zurücksetzen muss. Da muss / sollte man schon mit dem Gespann umgehen können.
Dies wird gerade einem Gespannanfänger schnell den Angstschweiß auf die Stirn treiben.

Was die Fähre anbelangt, da fahren täglich hunderte Gespanne drauf. Das sollte kein Problem sein, ausser Du hast so ein riesen US Monstum mit 3m Überhang hinten, als WoMo.

Zusatzgebühren, geh mal davon aus, dass Du überwiegend zahlen musst und freu Dich wenn ein Campingwirt da liberaler ist.

nuvamic am 14 Jan 2015 17:43:36

Und allgemein - aufsetzen hängt natürlich von den jeweiligen Rampen ab - dürfte bei Dover-Calais weniger ein Problem sein als bei (meist kleineren) CalMac-Fähren in Schottland. Und - es hängt von deinem Fahr-Tempo und auch mal dem angesteuerten Winkel ab.

Wie auch schon bigpit schrieb - je mehr man macht, je einsamer / wilder es wird, umso eher wäre Übung wichtig - gibt sogar Sicherheitstrainings für Gespanne. Und bei kritischen Situationen muss halt Beifahrer ran und wenigstens mitschauen, ggf. auch eingreifen.

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Stefan-Claudia am 14 Jan 2015 17:47:31

bigpit hat geschrieben: Die Problematik liegt nicht im Aufsetzen, sondern darin, dass in Schottland die Strassen teils sehr, sehr eng sind.
Es kann öfters vorkommen, dass man mal ein ganzes Stück zurücksetzen muss.

Mein lieber bigpit, hallo Steffel.

Nun mach ihm mal keine Angst.

In SCO gibt wir auf den engen Straßen in der Regel keine Probleme.
Die Fahrweise ist dort grundsätzlich anders wie hier.
Drängler, Raser und Chaoten sind dort unbekannt.
Auf den Singletrackroads gibt es immer in Sichtweite zueinander Ausweichstellen.
Man sollte nur immer genügend abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen halten,
da in mache Ausweichbuchten nur ein Fahrzeug passt, und dann kann es eng werden.

Wo es aus meinen Augen kritisch werden kann ist z.B. auf den Inseln und direkt an der Küste,
nämlich genau dann, wenn man die schönsten Stellen erreichen will:
die am Ende der Straße.

Auf der Isle of Skye oder auch auf HarrysandLewis kamen wir an Endpunkte der Straße,
da konnten wir nur noch rückwärts fahren. Es ging einfach nicht weiter.
Daher, mein Tip: sollte man auf alle Fälle die Strecke vorher genau prüfen und evtl.
den Hänger erstmal im inneren abstellen um die Lage zu ergründen.

mfG Stefan

steffel am 15 Jan 2015 09:15:09

Dank euch für die Antworten.
Seit meiner letzte GB-Reise sind nun schon 8 Jahre vergangen. Ich kann mich aber gut an einige brenzlige Situationen,speziel in England,erinnern wo es recht eng auf schmalen Strassen plus Hecken wurde. Dagegen ist mir
Schottland entspannter in Erinnerung: Trotz Singletracks mehr Ausweichmöglichkeiten,da weniger Hecken.
Tatsache ist aber auch,daß mein altes WoMo nur 5,6 m lang war und das Neue 7,5m plus 2,6m Hänger. Allerdings
bei nahezu gleicher Breite und Höhe.

Stephan

Scimitar am 15 Jan 2015 11:09:30

Moin,
auch wir fahren immer in GB mit Hänger, für das Motorrad. Aus dem Grund muss ich nicht mit dem Gespann in die engsten Ecken fahren, dazu haben wir das Mopped mit und wenn es doch mal eng wird, habe ich bisher kein Problem gehabt, das der entgegenkommende ohne Trailer zurück setzt.
So geschehen in Fowey wo uns ein UPS entgegen kam. Ich habe ihm zugerufen das ich einen Trailer dran habe und er ist fast einen 1km zurück gefahren. War kein Problem. Das auffahren auf die kleine Fähre ging auch ohne aufsetzten.




Bernd

Stefan-Claudia am 15 Jan 2015 11:12:11

steffel hat geschrieben:Ich kann mich aber gut an einige brenzlige Situationen,speziel in England,erinnern wo es recht eng auf schmalen Strassen plus Hecken wurde. Dagegen ist mir
Schottland entspannter in Erinnerung: Trotz Singletracks mehr Ausweichmöglichkeiten,da weniger Hecken.


Hallo Stephan
da hast du recht, diese Hecken sind schon sehr speziell. Vor allem weil sie direkt am Fahrbahnrand stehen,
ohne jeden Abstand. Und da hilft nur eines: runter vom Gas. Auch schon mal bis zum Stillstand.
Dann immer schön auf den linken Spiegel achten, wenn der Gegenverkehr ein LKW ist muss man ihn auch schon mal einklappen. ( und den rechten auch, ist aber selten!)

Ansonsten kann ich euch mit den Mopeds auf den Inseln und an der Küste doch nur beneiden.
Ihr könnt doch schon vorher erkunden, wo es einen schönen Stellplatz gibt oder wo eine Sackgasse lauert.
Schottland mit Moped muss herrlich sein, aber lächelt nicht zu oft,
sonst gibt es ne Menge Midges zwischen die Zähne :D

mfG Stefan

steffel am 16 Jan 2015 10:56:08

Hallo Bernd,
...genau solche Strassen möchte ich meiden. Habe mit unserem neuen WoMo auch noch keine Fährenerfahrung und deshalb ,und weil dessen Überhang exakt 218cm beträgt, sind auch Fähren wie auf deinem 2.Bild vorerst tabu.
Bin zwar mit unserem Alkoven hemmungslos überall in den letzten Winkel gefahren,aber mit dem Neuen bin ich zunächst noch vorsichtig. Habe es genau so vor wie Stefan schreibt: Das Gespann auf einem gut erreichbaren Campingplatz o. Stellplatz abstellen und dann mit Mopped o. Fahrrad die Gegend erkunden. Will auch nicht mehr wie früher den Platz nach 1-2 Nächten wieder verlassen. Bin auf jeden Fall schon sehr gespannt.

Stephan

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