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Rundreise Bulgarien 2014


Scout am 04 Feb 2015 12:36:18

Wir haben 2014 Bulgarien erkundet. Hier ist der Bericht von unserer Rundreise.



Der ausführliche Reisebericht mit Bildern. --> Link


Scout

Unsere übrigen Reiseberichte --> Link]


Und hier die Kurversion.

1.Tag Dienstag 15.07.2014
Wir fahren über Turm Severin nach Calafat.
Von Rumänien aus ging es auf der mautpflichtigen Brücke von Calafat über die Do¬nau nach Widin in Bul¬garien. Die Brücke wurde Oktober 2012 in Betrieb genommen.
In Widin fuhren wir zum Touristik Büro. Die Öffnungszeit war von 8.00 bis 17.00 Uhr. Ich stand um 16.00 Uhr vor geschlossener Türe. Wir fuhren dann zum nächsten Campingplatz nach Belogradschik. Es ist ein kleiner gemütlicher kleiner Campingplatz mit einfacher sanitärer Ausstat¬tung, aber sauber.
2.Tag Mittwoch 16.07.2014
Faulenzertag
3. Tag Donnerstag 17.07.2014
Unser heutiges Ziel war Sofia.Wir fuhren zum Campingplatz Motel (Route 80) Camping direkt an der E 80.Es war kein Campingplatz sonder ein Motel, eine Bikerkneipe, mit Stell¬plät¬zen.
4. Tag Freitag 18.07.2014
Die Nacht hat es stark geregnet. Heute war Sofia angesagt.
Wir fuhren mit der Metro ins Zentrum und steigen an der Station Serdica aus. Serdica ist der alte oder ursprüngliche Name von Sofia.
Sofia als Hauptstadt Bulgariens hat als Wahrzeichen eine Figur der heili¬gen Sofia.
5. Tag Samstag 19.07.2014
Unser Ziel heute ist das Rila Kloster im Rila Gebirge.
Wir fanden einen kleinen Campingplatz in der Nähe des Rila Klosters. Nach dem Ein¬richten fuhren wir mit dem Motorroller zum Kloster. Das Kloster ist sehenswert, beson¬ders seine Malereien.
6. Tag Sonntag 20.07.2014
Heute war herrlicher Sonnenschein und wir beschlossen noch einen Tag zu bleiben.
Unseren Hund durften wir frei laufen lassen.
7.Tag Montag 21.07.2014
Unser heutiges Ziel ist Melnik und das Roshenkloster.
Es ging zurück auf die E 79 und dann wieder Richtung Süden. Etliche Kilometer süd¬lich von Sandanski verließen wir die Hauptstrecke und fuhren östlich ins Piringebirge über Melnik zum Roshenkloster.
8. Tag Dienstag 22.07.2014
Es ging weiter über Katunsti, Delchev Bransko nach Batak. Batak liegt am Bataksee der in 1000 m Höhe im Alabakgebirge.
9. Tag Mittwoch 23.07.2014
Heute ging die Fahrt durch die Rodopen. Durch wilde Schluchten treffen wir bald in Plovdiv ein. Wir finden einen bewachten Parkplatz und durchstreifen die Fußgänger¬zone und die Altstadt.
Während wir uns ein Eis und Kaffee genehmigen zieht eine Gewitterfront auf. Wir gingen schleunigst zurück zum Womo und fuhren weiter zum Bachkovo Kloster und übernachteten auf dem Parkplatz.
10. Tag Donnerstag 24.07.2014
Wir fuhren dann weiter zu unserem Tagesziel das Freiluftmuseum in Etera.
Der Weg dorthin führte an Schipka vorbei über den Schipkapass.
Weiter ging es den Berg herunter zum Etara Frei¬lichtmuseum. Das Mu¬seum befindet sich am Rande des Balgarka“ Na¬turparks. Ca. 400 m hinter dem Museum fanden wir an einem kleinen Ge¬birgsbach einen geeigne¬ten Platz zum Übernach¬ten.
11. Tag Freitag 25.07.2014
Nach dem Frühstück gingen wir in das Museum. Es ist das einzige Freilichtmuseum in Bulgarien Es hat das Ziel volkstümliche bulgarische Traditionen zu erhalten.
12. Tag Samstag 26.07.2014
Bulgarien ist bekannt für seinen Rosenanbau. Wir wollten in das Tal der Rosen fah¬ren. Zurück über den Schipkapass. zum Rosental bei Kazanlak.
Die Fahrt ging wie¬der zurück in Richtung Osten nach Burgas am Schwarzen Meer. In der Nähe von Karnobat verlie¬ßen wir die Straße Nr. 6 und suchten einen Platz zum Näch¬tigen.
13. Tag Sonntag 27.07.2014
Am Morgen wurden wir durch das Glockengeläut einer kleinen Schafsherde geweckt.
Nun ging die Fahrt zum Schwarzen Meer. Das Ziel war Nessebar.
Die Altstadt von Nessebar ist ein UNESCO Welt-Kulturerbe.
Nach der Besichtigung fuhren wir weiter Richtung Warna Baltschik.
Nach längerem suchen fanden wir den Camping Laguna und übernachteten dort.
14. Tag Montag 28.07.2014
Wir verließen das Schwarze Meer und fuhren über Warna wieder ins Landesinnere zum Reiter von Madara. An einer steil abfallenden Felswand befindet sich ein Relief aus dem 8.bis.9. Jhr. n. Chr. Es stellt einen Reiter mit einem Hund und einem sterbenden Löwen dar.
Unser nächstes Ziel war die Altstadt Pliska. Sie ist eine frühere Hauptstadt des bulgarischen Reiches.
15. Tag Dienstag 29.07.2014
Weiter ging es zum thrakischen Königsgrab nach Svesthari. Es war an diesem Tag leider ge¬schlossen. Wir führen dann weiter zum Camping Veliko Tarnovo. Die Betrei¬ber wa¬ren Engländer und die Einrichtungen entsprachen westlichem Standard.
16. Tag Mittwoch 30.07.2014
Faulenzertag
17. Tag Donnerstag 31.07.2014
Heute steht die Besichtigung des Zarenpalastes in Tarnovo auf dem Programm.
Veliko Tarnovo war zwischen 1186 und 1393 Hauptstadt des zweiten Bulgarischen Reichs. Auf dem Zarevez-Hügel liegt die alte Festungsanlage.
18. Tag Freitag 01.08.2014
Wir fuhren wie¬der zum thraki¬schen Königs¬grab nach Svesthari.
Zum Übernachten empfahl uns die Führerin einen nahe gelegenen Grillplatz.
19. Tag Samstag 02.08.2014
Wir machten uns auf nach Russe unserem heutigen Ziel.
Unterwegs war die Straße plötzlich von Verkaufsständen gesäumt.
Wir hielten am Straßenrand an um unsere Neugierde zu befriedigen
Es war ein Pferderennen. Eine abgeerntete Ackerfläche war zur Rennarena umfunk¬tioniert worden.
Die Fahrt geht weiter nach Russe. Russe liegt an der Donau und ist Grenzstadt zu Rumänien. Es soll die schönste Stadt Bulgariens sein. Wir fuhren weiter zur Fel¬senkirche von Ivanova. Das Kloster liegt im Na¬turpark Rusenski Lom mit bizarren Felsformationen. Übernachtet haben wir am Fuße der Felswand.
20. Tag Sonntag 03.08.2014
Weiter ging es zur Festungsstadt Cherven.
Es war eine byzantinische Festung aus dem 6. Jh. und lag auf einem Felsplateau.
Wir fahren weiter zu der in der Nähe gelegen Höhle bei Devetaki.
Es war sehr heiß und in der Höhle angenehm kühl.
21. Tag Montag 04.08.2014
In der Gegend, ein Karstgebirge, gab es einige Höhlen, folglich waren Höhlenbe¬sich¬tigungen angesagt. Als nächste besichtigten wir die Ledenika Tropfsteinhöhle in der Nähe von Vratsa.
22. Tag Dienstag 05.08.2014
Wir fuhren weiter zur Höhle Maguras.
Auf den Wänden der Höhle gibt es Malereien. Die ältesten stammen aus der späten Bronzezeit, die jüngsten von 1200 Jahre v. Chr. Die wollte ich mir anschauen.
Zum Übernachten fuhren wir zu Campingplatz Han Madona.. Er befand sich im Garten des Restaurants.
23. Tag Mittwoch 06.08.2014
Ruhetag
24. Tag Donnerstag 07.08.2014
Ruhetag.
25. Tag Freitag 08.08.2014.
Wir fahren heute nach Widin und verlassen Bulgarien über die neue Brücke nach Calafat Rumänien und zurück in die Heimat.

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ilonqa am 04 Feb 2015 20:44:35

Danke für den sehr interessanten Reisebericht und die aussagekräftigen Bilder. Da bekomme ich direkt Lust, mal dorthin zu fahren!

Gast am 04 Feb 2015 20:58:22

Habe bisher nur kurz in den RB reinschauen können, bin aber mehr als begeistert.

Respekt und vielen Dank!

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Anne42 am 04 Feb 2015 22:18:17

was für eine großartige, interessante Reise, vielen Dank für den Bericht und die vielen Bilder!!!!!!!!!!!!!

mercurius46 am 05 Feb 2015 16:41:19

Hallo scout,

vielen Dank für Deinen informativen Bericht über Bulgarien! Er hat mich bestätigt: Rumänien und Bulgarien: nichts für mich...

Gogolo am 05 Feb 2015 17:47:31

mercurius46 hat geschrieben: Er hat mich bestätigt: Rumänien und Bulgarien: nichts für mich...



So unterschiedlich sind die Ansichten: wir fahren im Rahmen unserer diesjährigen Donaureise (von der Quelle bis zur Mündung) u.a. auch durch Bulgarien und wir freuen uns schon auf dieses Land, in dem sicher nicht viele Touristen sind und viel Ursprüngliches zu entdecken gibt. Danke in diesem Zusammenhang an Scout für den Bericht (natürlich habe ich auch den Gesamtbericht gelesen und ihn schon bei mir abgespeichert) und die erzeugte Vorfreude.


Habe die Ehre

Gogolo

Christel am 05 Feb 2015 21:40:39

Wir haben, die aus dem Donaudelta zurückkehrenden Wohnmobilfahrer gesehen. Sie sahen aus als hätten sie die Beulenpest. Die Stechmücken übertreiben es dort. Das Schönste zu sehen bekommt man aber leider auch zur selben Zeit in der die Stechmücken Hochkonjunktur haben. Die schwedischen und norwegischen Mücken sind dagegen in Häufigkeit und Größe Peanuts. Wir sind dann schnell weg Richtung Norden.
Christel

Verratnix am 05 Feb 2015 22:26:38

Ich war schon oft August/September im Delta und hatte noch nie Probleme mit Mücken.

Scout am 05 Feb 2015 23:31:21

Christel hat geschrieben:Wir haben, die aus dem Donaudelta zurückkehrenden Wohnmobilfahrer gesehen. Sie sahen aus als hätten sie die Beulenpest. Die Stechmücken übertreiben es dort. Das Schönste zu sehen bekommt man aber leider auch zur selben Zeit in der die Stechmücken Hochkonjunktur haben.


Ja Christel so ist das Leben. Man kann selten beides haben.
Entweder man verkriecht sich zu Hause und hat keine Beulenpest, oder man zieht aus um etwas zu erleben und hat dann vielleicht Beulenpest.

Wir waren im Donaudelta, in Lappland und in Kirunas Sumpflandschaft in Nordschweden.
Dort gab es T-Shirts mit der Aufschrift. Million mosquitoes cannot be wrong, Kiruna is the best. Das sagt wohl alles.
Wir sind an allen Orten vor Beulenpest verschont geblieben.
Wenn man in solche Gegenden fährt muss man sich des Problems mit den Schnaken bewusst sein und sich dagegen wappnen.


Scout

Lancelot am 06 Feb 2015 18:17:00

Toller Bericht über ein (relativ) exotisches Zielgebiet ... :gut:

(Übrigens : ich konnte Deinen RB in Chrome nicht öffnen, sah keine Bilder, download nur bis Seite 2 ... :gruebel:
erst mit IE ging´s dann problemlos)

Herzlichen Dank für den Bericht ... :dankeschoen:

ottomar am 06 Feb 2015 18:36:07

Hallo Scout,

vielen Dank für Deinen informativen Bericht.

Es hat sich offensichtlich einiges, und zwar zum Guten, verändert seit meiner bisher einzigen Fahrt durch Bulgarien.

Aber das war auch schon 1974, und damals waren meine Eindrücke eher negativ. Aber das lag vorrangig an der Miliz, die sich gerne damit beschäftigte, Langhaarige zu jagen und zu scheren.

Besonders eindrücklich auch die Erinnerung an die Soldaten, die uns kurz vor der türkischen Grenze mit vorgehaltener Maschinenpistole daran hindern wollten, eben diese zu überqueren. Sie hielten uns für Republikflüchtige aus der DDR ...

Daher: Du hast mein Bild des Landes korrigiert.

SteffenBerlin am 06 Feb 2015 19:18:23

Ein toller Bericht. Irgendwann in den 80er Jahren war ich dort. Ich denke mal es wird wieder Zeit.

Wie oft habt Ihr Probleme gehabt mit dem Nicken und Kopfschütteln der Bulgaren?

MfG Steffen

Scout am 07 Feb 2015 17:33:07

SteffenBerlin hat geschrieben:Wie oft habt Ihr Probleme gehabt mit dem Nicken und Kopfschütteln der Bulgaren?

Drei Mal wurden wir abgewiesen.
In Sofia ein Busfahrer der meinen Fragezettel zur Haltestation mit einem Schulterzucken ignorierte.
Bei einem Forellenzuchtteich. Den Einheimischen wurden Forellen verkauft, mir nicht.
Eine Führerin in einer Höhle. Die mir nicht den geringsten Hinweis in Englisch gegeben hat. Ich hatte gleich zu Beginn etwas in Englisch gefragt um zu zeigen, dass ich kein Bulgarisch verstehe. Sie beantwortete zwar die Frage, machte mir aber deutlich keine weitere Hinweise geben könne.
Wir haben schon fast sämtliche Länder Europas bereist, etwas Derartiges ist uns vorher nie begegnet.

Die positiven Reaktionen fallen gar nicht so auf.
Bei einem anderen Höhlenbesuch oder am Königsgrab waren wir der einzigen Gäste. Trotzdem haben sich die Führer viel Zeit für uns genommen.
Unterwegs übernachteten wir in unmittelbarer Nähe einer Siedlung. Es muss ein ehemaliges Kombinat oder Kolchose gewesen sein. Nach einiger Zeit kamen zwei Herren und erklärten uns höflich, dass wir hier nicht übernachten könnten. Im Weggehen diskutierten sie kurz, dann kam der ältere zurück und bedeutete uns, dass wir stehen bleiben könnten.

Die hilfreichen Begegnungen überwogen bei weitem.


Scout

Gast am 07 Feb 2015 18:05:29

Hallo,
ein schöner Bericht, die ursprüngliche Landschaft gefällt uns sehr gut! :top:

jorostoev am 07 Feb 2015 21:57:19

Hallo,
wenn Ihr die Natur, in all ihre Pracht erleben möchtet, sind sowohl Bulgarien als auch Rumänien nicht schlecht. Aber bitte nicht ans Meer. Da ist eine andere Geschichte! Und Ihr könnt fast überall frei stehen!
LG

Christel am 24 Feb 2015 15:36:38

Scout hat geschrieben:Ja Christel so ist das Leben. Man kann selten beides haben.
Entweder man verkriecht sich zu Hause und hat keine Beulenpest, oder man zieht aus um etwas zu erleben und hat dann vielleicht Beulenpest.

Scout


Danke, für den Tipp. Alternativen gibt es ja wohl nicht? Schade, dann müssen wir leider das Wohnmobil verkaufen. Was soll das hier rumstehen. Ich will keine Beulenpest von den Blutsaugern.

Ralf18 am 24 Feb 2015 19:48:34

Unglaublich schöner Reisebericht, vielen Dank! LG Ralf

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