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Büttner AGM 110 Ah nach Winterlager tot


abenn am 12 Mär 2015 22:23:25

Hallo,
bruache mal dringend Hilfe.
Wir haben Ende Oktober unser WoMo eingelagert, Batterien wurden beide abgeklemmt ( Starter und Aufbau). Gestern WoMo aufgeweckt, sprang sofort an, kleine Rune gedreht und dann die Starterbatterie geladen, die war nach ca. 2 Stunden wieder voll.
Dann wollte ich die Büttner laden mit dem Ctek, das springt nach einer Zeit auf Störung.
Das messen der Batterie ergabe 5,4V im Leerlauf!!!!also ja quasi tot.
Letztes Jahr hatte ich die gleiche Batterie ausgebaut und nur einmal über den Winter nachgeladen, da voll.
Sie hat auch bis zum Oktober brav ihren Dienst getan?

Hat jemand eine Idee was da passiert ist? Die Batterie ist von 2007 und wurde in ihren ersten 6 Jahren falsch geladen.
Hab die Schraubdeckel abgenommen, die Platten sind komplett trocken, ist das normal!?

Bin für Hilfe und Tipps dankbar
Wollenten eigentlich demnächst los!

Danke und
Alf

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hapeha am 12 Mär 2015 23:48:02

Hallo
Wenn man bei einer "Nassbatterie" nie dest. Wasser nachfüllt ist sie halt irgendwann trocken.Die Batterie hat 7 Jahre ihren Zweck erfüllt.Kauf ne Neue,und gut isses.

abenn am 13 Mär 2015 00:16:33

Äh, danke für die Belehrung, aber erstens haben wir das WoMo erst set März 2014 in Betrieb (Baujahr2004) und zweitens ist die Büttner AGM eigentlich wartungsfrei!
Eine neue Batterie ist nicht das Problem, ich hätte trotzdem gerne eine Idee warum die Batterie bis zum Abklemmen im Winterlager einwandfrei funktionierte und nun scheinbar einen Zellenschluss hat!? :cry:

Danke und
Alf

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chrisc4 am 13 Mär 2015 08:49:22

Hallo Alf!

Schau mal hier, das könnte Deine Fragen eventuell beantworten. --> Link


Hans

Gast am 13 Mär 2015 09:02:53

Hallo Alf,

Die Tatsache dass die Batterien Schraubdeckel haben ist ein klarer Hinweis darauf, was "eigentlich wartungsfrei" bedeutet. Nämlich wartungsarm.

Kann sein dass die Batterien Schrott sind. Nicht schlimm, haben ja lange gehalten.

Du kannst natürlich auch erst Wasser nachfüllen und dann noch mal mit laden probieren. Ich hatte vor einigen Wochen die Autobatterie eines Freundes welche er 3 Monate tiefentladen im Cabrio überwintert hat, auf diese Weise wiederbelebt. Zu meiner eigenen Überraschung funktioniert diese wieder.

(geladen mit dem 8-stufen Ladegerät aus der Bucht, "Loadchamp" 7A.)

Viel Erfolg, Alf

abenn am 13 Mär 2015 09:12:42

Wasser habe ich aufgefüllt, zum Test, keine Reaktion!
Mich würde halt noch interessieren, auch als elektrisch vorgebildeter Mensch, warum die Batterie plötzlich den ZElletot gestorben ist.
Bei der letzte WoMO Tor Ende Oktober haben wir 2-3 Tage frei gestanden ohne Strom mit Heizung TV etc... :roll: :eek:

Gut das ich das teure Teil mal nicht selbst gekauft habe, sondern der Vorbesitzer!
Dann mache ich mich mal auf die Suche nach einem Nachfolger. :oops:

Aufgrund der Lade- und Nutzungssituation habe ich mich für die winner solar smf 120ah entschieden?
Spricht etwas massiv gegen diese Wahl? 8) :ja:

Danke und
Alf

chrisc4 am 13 Mär 2015 09:21:15

Ich lande meine Battrien Ende Oktober voll und dann im Januar nochmals nach, zusätzlich schalte ich am E-Block den Hauptschalter aus, um Tiefentladung zu verhindern. Der Frostschutzwächter am Boiler zieht sonst immer etwas Strom...

Zu Deinem Problem, mit einem Batterie Pulser gaaanz langsam aufladen und das Gerät dann dauerhaft an der Batterie lassen, kann oft eine Sulfatierung rückgängig machen. --> Link


Hans

Gast am 13 Mär 2015 09:23:21

Die Solar smf habe ich auch, allerdings gleich die 280Ah für 230€ bei Winner Mannheim abgeholt. Bin sehr zufrieden!

Aber: die braucht 14,7 bis 14,8 Ladeschlussspannung und ab und an eine desulfatierung mit 15,5 Volt.

Ich habe dazu das Gerät von Fraron verbaut, das kann Ca/Ca Kennlinie.

Ein anderer Forist lädt die Solar smf manuell halbjährlich mit dem Loadchamp und hat damit sehr gute Erfahrungen.

Liebe , Alf

P.S. lass die alten Batterien einfach mal 2 Tage am externen Ladegerät. Manchmal kommen die wieder.

andwein am 13 Mär 2015 10:15:50

abenn hat geschrieben: Eine neue Batterie ist nicht das Problem, ich hätte trotzdem gerne eine Idee warum die Batterie bis zum Abklemmen im Winterlager einwandfrei funktionierte und nun scheinbar einen Zellenschluss hat!? Alf

"Komplett trockene Platten sind bei einer Nassbatterie nicht normal!!!!
Wenn du die Stopfen rausdrehen kannst ist die Nass-Batterie auch nicht "wartungsfrei". In den Datenblättern stehen solche Sachen wie: "bei sachgemäßer Entladung/Ladung gemäß unseren Vorgaben ist die Batterie wartungsfrei"
Deine Batterie ist übrigens nicht den Zelltot gestorben (eine Zelle defekt) sondern schlicht weg wegen mangelndem Flüssigkeitsersatz verdurstet. Und wenn die letztes Jahr noch in Ordnung war, dann hast du das Wasser in 2014 durch zu hohe Ladespannung (über Gasungsgrenze) selbst durch die Propfen gejagt.
Sorry, nur die Wahrheit, nichts als die Wahrheit, Andreas

viking92 am 13 Mär 2015 10:33:54

abenn hat geschrieben:....) und zweitens ist die Büttner AGM eigentlich wartungsfrei!

Hy Alf,

wie hier schon angezweifelt wurde, wird es keine AGM sein.
Ist ein Typenschild ersichtlich?

Ansonsten, wenn es eine offene Nasse ist, ist sie einfach nur kläglich verdurstet.
Wenn sie von 2007 sind, dann sind sie zumindest in Würde dahingeschieden. Ist doch ein stolzes Alter :top:

Du kannst zur Sicherheit trotzdem, evtl. beim Neueinbau, mal kurz einen Blick auf Deine Ladetechnik werfen lassen. Denke aber nicht, das da was im argen liegt. :wink:


abenn am 13 Mär 2015 10:40:34

Also einen Pulser für 60,- macht nicht wirklich Sinn.
Wo ich drüber nachdenke ist der Austausch des Ladegerätes, das eingebaute CBE ist halt schon so alt wie das WoMo (ca. 10 Jahre) und kennt halt nix von AGM, Gel oder Calcium!
Problem dabei ist, das CBE Ladegerät hat eine Signalleitung angeschlossen womit am PC-100 Panel angezeigt wird das 230V Landstrom anliegen?

Danke und
Alf

Gast am 13 Mär 2015 12:22:42

Moin, meine Banner AGM Batterie hat unter dem Aufkleber auch Schraubverschlüsse, es steht eindeutig beschrieben das man sie nicht öffnen darf.
Das sollte allen Nutzern bekannt sein.
Wer eine AGM öffnet und Wasser nachfüllt macht sie halt kaputt.

abenn am 13 Mär 2015 12:37:42

Rudirenner
Erst lesen, dann schreiben, die Batterie war VERSCHLOSSEN und hatte 6,2V Leerlaufspannung, ERST DANN habe ich sie geöffnet.

Danke und
Alf

p.s.
soviel zum Thema sinnvolle Posts in Foren, unabhängig davon das dein Beitrag nichts zum Thema beiträgt !

kurt2 am 13 Mär 2015 12:38:34

abenn hat geschrieben:Aufgrund der Lade- und Nutzungssituation habe ich mich für die winner solar smf 120ah entschieden?
Spricht etwas massiv gegen diese Wahl? 8) :ja:
Danke und
Alf


HAllo Alf,
diese Batts kann Du getrost kaufen. Habe selbst seit 2 Jahren 2 davon, parallel geschaltet (gesamt 240Ah), ohne Problem oder Kapazitätsverlust bisher, bin sehr zufrieden.

Hinsichtlich Deines Ladegerätes von CBE ein Gedanke:
Habe auch ein WoMo Bj 2006 und ebenfalls das CBE 516 eingebaut und, wie gesagt, v.g. Batts (240Ah). Das Ladegerät ist eigentlich etwas schwach dimensioniert, so dass es halt länger braucht um die Batterien zu laden. Aber es lädt klaglos.
Das CBE 516 hat eine Nass- und eine Gel- Einstellung. Wenn Du o.g. Batts kaufst (Nassbatterien wartunsfrei) kannst Du das Ladegerät entsprechend einstellen. Es wird Deine Batterien entsprechend der Ladekennlinie laden.
Meiner Meinung nach kannst Du dir die Neuanschaffung eines anderen Ladegerätes sparen. Das Vorhandene ist völlig ausreichend.

kintzi am 13 Mär 2015 15:26:45

Ich glaube, hier besteht grundsätzlicher Aufklärungsbedarf:
Bei nassen Blei-Säure zum Nachfüllen klar, haben aber auch verschlossene Batterien , also Gel u. AGM -Batterien alle Deckel,oft unter einer bedruckten Abdeckungsfolie, unter der man sie tasten kann.
In diesen sitzen die Überdruckventile (Valve Regulated In VRLA) mit der Notentgasungsöffnung, falls wegen zu hoher Ladeschlußspannung die Batt in so hohe Gasung getrieben, daß Druck abgelassen werden muß. Dabei wird ganz einfach die Rekombinationskapazität für Sauerst.-u. Wasserstoff-Gas zu Wasser überschritten.
Diese Schraub-Stopfen haben keine Schlitze f. d. dicken Schraubendreher oder die Münze wie bei den Nassen, sondern versch. Formen: z.B. Sechskantkopf bei Gels von Exide, Nutmutternkopf bei Banner-AGM usw.
In jedem Fall steht irgendwo : "Do not open" in Neudeutsch.*)
Wenn man sie trotzdem öffnet, tritt Luftsauerstoff ein, was sie in jedem Falle lt. Hersteller
kaputt macht.
Öffnet man trotzdem eine Gel, sieht man nur die schwefelsaure Gelmasse, öffnet man
eine AGM, so ist die klar "trocken", da die Säure in die Glasmatten aufgesogen ist.

Die AGMs kriegt man auch trocken (lange Lagerfähigkeit), mit 6 Säure-Kunststofffläschchen geliefert, so wie oft auch Nasse.

Habe eine kleine Bosch AGM fürs Moped vor einer Woche fertiggemacht:
Die Batt hat mit Folie dicht abgeklebte Stopfenlöcher,beiliegend eine Stopfenleiste.
Die Fläschen haben einen "Schneideauslaufstutzen" u. werden durch die Folie in den Zellraum eingeführt. Die Säure läuft ein, die Flaschen werden entfernt u. die Stopfenleiste rastend dicht eingedrückt.

*) Gibt im Forum einen Spezialisten, der ausgegaste Verschlossene anscheinend mit Erfolg wieder auffüllt, weiß den Namen nicht mehr.
Gr. Richi

abenn am 13 Mär 2015 16:15:34

Ok, habe ich verstanden!
Aber wie ist die Erklrung das die Batterie im Winterlager abgeklemmt und ohne geladen zu werden offenbar einen Zellenschluss bekommen, wobei Sie bei der letzten Ausfahrt vorm Einlagern brav ihren Dienst tat?! :?:

Gast am 13 Mär 2015 16:52:34

Mann, die ist eben ALT und FERTIG.
Plattencrash passiert nach 6-7 Jahren eben genauso plötzlich wie Weihnachten kommt. Morgens startet die Kiste noch, Mittags ist sie tot. Kauf ne neue und gut isses.

kintzi am 13 Mär 2015 18:04:17

Sulfatierung ist die eine Möglichkeit, kann man nur verhindern durch wirklich in Volladung/Erhaltungsladung halten.
Kleine Bleisulfatkristalle werden beim Laden in Bleioxid (+ Platten) bzw. metall. Blei (- Platten) zurückgeführt, der Schwefeloxidrest in Schwefelsäure (Anstieg des spez. Gew.der Säure beim Laden). Große Kristalle, die bei längeren Teilladungszeiten entstehen, sollen v. Spannungspulsen geknackt werden.
Desweiteren spielen mehrere Korrosionsvorgänge eine Rolle. Der Abfall/Sludge landet im Abschlammungsraum unter den Plattensätzen.
Also Sektion mit Beurteilung der Platten (dicker bei Zyklenfesten als bei Starterb.), der Isolation, der Füllung des Abschlammungsraumes (bei Zyklenfesten größer als bei St.-Batt). Evtl. Kurzschlußbrücken?
Dazu wird der Deckel vom Becher getrennt, wegen der Säure(reste) u. des giftigen Bleies Profiarbeit beim Hersteller. Gr. Richi

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