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Traumpässe nach Italien


conga am 13 Mär 2006 11:13:39

Dieser Bericht steht derzeit im Stern:
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Da er vielleicht bald verschwindet, hier noch der Originaltext:
Von Feldkirch nach Como, the hard way, Von Helmut Werb
Das ist keine Alpenüberquerung, das ist Hardcore-Passing. Hannibal selber hätte es sich nicht schwerer machen können. Schattenparkern empfehle ich Valium, Beifahrern Dramamin, aber glauben Sie mir, die Mühen - und die Drogen - lohnen sich. Eine atemberaubendere Strecke finden Sie selten.
Start der Strecke ist Feldkirch im Westen Österreichs. Zuerst einmal geht’s recht zivil über die Rheintal-Autobahn nach Bludenz, kurz nach Bludenz biegen Sie rechts ab Richtung Tschagguns. Halten Sie kurz an, öffnen Sie das Verdeck Ihres Kabrios und suchen Sie Ihre Daunenjacke. Das wäre auch der richtige Moment für’s Dramamin, sollten Sie das Abenteuer mit einem/r Beifahrer/in wagen. Ein paar Kilometer weiter wird’s langsam interessant. Sollte die Sonne scheinen (und Gnade Ihnen Gott, wenn nicht), haben Sie den ersten, genaueren Blick auf die Berge der Silvretta, allen voran den über 3000 Meter hohen Piz Buin. Noch können Sie umdrehen und wie alle anderen über die Autobahn schleunigst nach Italien reisen. Hinter Gaschurn jedoch gibt’s kein ehrenhaftes Zurück mehr. Knappe elf Euro verlangen die Ösis für die Befahrung der Silvretta Hochalpenstrasse, aber eine Achterbahnfahrt kostet heute auch nicht viel weniger, und hier ist das Geld besser angelegt: 32 Spitzkehren, knappe 1000 Meter Höhenunterschied und zwei bis drei Tässchen Adrenalin auf 26 Kilometer die Silvretta zählt nicht umsonst zu den schönsten und beliebtesten Pässen der Alpen.
Wer eine Verschnaufpause benötigt kann am Silvretta-Stausee angeln oder Motorbootfahren (kein Witz!). Die Abfahrt in Richtung Galtür bis Landeck ist landschaftlich herrlich und bringt den Hormonspiegel wieder auf normales Mass. In Landeck biegen Sie rechts ab Richtung B180, die Reschen Bundesstrasse, und fahren über Nauders zum Reschen-See hoch, ein Alpen-Panorama, das es eigentlich nur im Koni geben dürfte.
Queen der Alpenstraßen
Über Sluderno geht es bis zur SS38 (wir sind in der Zwischenzeit in Italien), wo Sie durch den Stilvser Nationalpark fahren, einem der wenig übriggebliebenen Urwälder Europas, und das Stilvser Joch überqueren, der wahren Königin der Alpenstrassen. Können Sie sich noch an die Daunenjacke erinnern? Die Passhöhe liegt auf weit über 2700 Meter, es ist selbst bei strahlendem Sonnenschein empfindlich kalt, aber der Blick auf die Berge ist die eine oder andere Frostbeule wert. Weiter geht’s nach Bormio, das wir alle aus dem ZDF Sportstudio her kennen. Meditieren Sie kurz, oder nehmen noch ein Valium, denn nun beginnt der wahrhaft abenteuerliche Teil unseres Unternehmens die Überquerung des Gavia Passes, den kaum einer kennt und das ist gut so, denn zwei Fahrzeuge nebeneinander hält die Passstrasse zwischen Valfurva und Ponte di Legno nicht aus. Auf der Passhöhe liegt ein Bergsee, den Milka für die Schoko-Werbung erfunden haben muss oder Salomon für die Skischuhe.
Zur Not zum Arzt
Von Ponte di Legno aus fahren Sie auf der SS42 in stattlichem Tempo Richtung Westen, biegen bei Edolo rechts ab nach Aprica und fahren über Motta hinunter auf die SS38, der sie so um die 50 Kilometer nach Colico folgen, einem kleinen Nest an der Nordspitze des Comer Sees. Parken Sie auf der Plaza am See und genehmigen sich einen Espresso. Sie haben’s verdient. Die letzten Kilometer auf der Schnellstrasse am Ostufer des Comer Sees hinunter nach Como schaffen Sie dann mit links.
In Como angekommen, rufen Sie einfach den Notarzt an.

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Gast am 13 Mär 2006 11:22:14

Soso, schön, Conga, jetzt müssten wir Wohnmobilfahrer halt eigentlich nur noch wissen, ob's irgendwelche Höhen- oder Breitenbegrenzungen gibt?!
An der Silvretta-Hochalpenstraße denke ich nicht, da sind wir auch schon mit dem Bus rumgefahren, als wir mal eine Woche zum Bergwandern am Madlener Haus unterhalb der Staumauer des Sees waren ...

conga am 13 Mär 2006 11:44:42

Liebe Lira,
da bin ich ausnahmsweise mal klar im Vorteil mit meinem VW-Bus....
Deswegen habe ich ehrlich gesagt, auch garnicht an diese Probleme gedacht, sorry.
Ich fand die Route einfach spannend und gerade im Frühjahr (oder Herbst) hat man ja die beste Fernsicht.
Ich kann aber auch nicht wirklich helfen, denn ich möchte diese Strecke erst im Sommerurlaub abfahren.
Vielleicht gibts Infos aus der Runde?

Conga

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Gast am 13 Mär 2006 12:20:20

Ich kenne diese Pässe alle vom Mororadfahren her. Silvretta - ind Reschen -pass kein Problem mit dem Womo.....

Beim Stelvio wird es dann schon brenzliger obwohl da hoch fahren ja auch Busse.... Ab und zu zurücksetzen es sind auf jeder Seite des Passes zwischen 46 und 48 Spitzkehren...........für den Pass rüber an den Comersee..... siehe Bericht....

Gast am 13 Mär 2006 12:22:58

Natürlich, Conga, bist Du da mit dem VW-Bus klar im Vorteil, das stimmt schon - und drum solltest Du die Route auch unbedingt abfahren, wenn Du Berge-Fan bist.
Kleiner Tipp noch am Rande, falls Du Dich für sowas interessierst: Halt doch in Galtür mal an, schau Dir die Lawinenverbauungen an, die nach dem verheerenden Lawinenunglück (wars 1998 oder 1999??) errichtet wurden - und wenn Du gerne wanderst, führt in 2 Std. ein bequemer breiter Weg hinauf zur Jamtalhütte, das ist genau diese, die in jenem Winter auch verschüttet und danach wieder aufgebaut wurde - als Trutzburg sozusagen. Sehr empfehlenswert!!

Gast am 13 Mär 2006 17:19:47

So sah der Gavia aus als ich das letze mal mit dem Motorrad drüber bin :D Is aber schon 10 jahre her :?

Polarwolf am 18 Mär 2006 13:35:12

Die Silvretta-Straße ist wirklich kein Problem für Wohnmobile, ist durchweg breit genug. Auf der Paßhöhe lohnt auf jeden Fall eine Pause, ich habe den Stausee zu Fuß umrundet (dauert ca. 2 Std). Wer möchte kann aber auch nur bis ans Seeende gehen und mit dem Motorboot zurückfahren.
Über den Reschenpass und das Stilfser Joch bin ich noch nicht gefahren und kann deshalb auch nichts dazu sagen.
Ich habe den Weg durchs Ötztal und dann übers Timmelsjoch genommen. Hier wird es auf der italienischen Seite schmal und steil. Die Straße führt spektakulär am Fels, in engen Kehren hinab. Man sollte da schon etwas Erfahrung mitbringen. Wohnmobile über 3,5t Gesamtgewicht, 3m Höhe und 2,20m Breite, sowie Fahrzeuge mit Anhänger dürfen dort nicht fahren.

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