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Hallo an der Gemeinde! Wir sind eine junge Familie mit 2 kleine Kinder (3j und 4Mo) die vor kurze mit der Campingidee infiziert wurde. Wir haben vor in 1-1,5 Jahre unsere Arbeitszeit deutlich zu reduzieren und die Zeit mit unsere Jungs zu geniessen, bis die in der Schule gehen...dannach ist man sowieso an der Schulferien gebunden. Wir träumen von grössere Touren durch Europa und haben gerade angefangen die "Szene" zu recherchieren. Welches Womo ist das ideale? Ich weiss das es eine sehr breite Frage ist, aber wenn Geld keine Rolle spielen würde in welcher Richtung würdet Ihr tendieren? Klar mit 2 kleine Kinder sollte es nicht zu luxuriös sein, aber trotzdem Platz bieten und halbwegs wendig bleiben. Unser Blick geht derzeit in der Richtung 7m Alkoven, da der nötige Platz in der 3,5 T Klasse kaum zu schaffen ist. Entweder als Längsbetten im Alkoven, Stockbetten hinten und dazwischen eine Sitzgruppe und abgetrennte Dusche/WC; oder Doppelbett hinten, Kinderbetten im Alkoven und Sitzgruppe + Dusche/WC in der Mitte. Der Sprinter V6 oder der Iveco 3,0, natürlich mit Automatik als Basisfahrzeug. Wochner, Woelcke, Dopfer, Phoenix.......wo sollte man noch gucken? Oder doch ein US Special mit Slide-outs? aus der Nordschweiz flatso CS Reisemobile Rondo XXL mit Allrad :D Ganz einfach: Wenn Geld keine Rolle spielt nimm das was dir am besten zusagt. Mit einem Alkoven solltets du den größtmöglichen Raum auf kleinster Flächen haben wenn dir das wichtig ist. Kai Hallo flatso, warum mietet ihr nicht mal und sammelt Erfahrungen. Dann merkt ihr schnell was für Euch wichtig ist und bekommt einen ganz anderen "Blick". Jeder legt auf andere Sachen wert und was dem einen gefällt, mag der nächste nicht. Das ultimative Mobil gibt es nicht!!! Ihr seid in einer beneidenswerten Lage (Geld). Nutzt sie und endeckt was Euch gefällt (Mobile / Land und Leute). Wünschen Euch eine schöne Zeit. Dieter Guten morgen, selbstverständlich werden wir zuerst ein Paar Mietfahrzeuge ausprobieren, ich hoffe mir trotzdem ein Paar Weisheiten aus dem Forum zu holen. bei grossem Portefeuille ist es sicherlich am Besten , sich ein individuell gestaltetes Fahrzeug bei Dopfer oder Woelcke fertigen zu lassen. Da kann quasi jedweder layout-Wunsch berücksichtigt werden. Jan Aus meiner Erfahrung heraus.....auf keinen Fall hinten Stockbetten. Hatte es auch schon an anderer Stelle geschrieben. Ich möchte einfach nicht ständig in der Heckgarage räumen müssen um ein Bett runterklappen zu können. Was mach ich z.B. mit en Fahrrädern....die müssten da auch raus wenn man nachts mal irgendwo anhält. Also hinten Doppelbett mit ner ordentlichen Garage darunter. LG Jo
Das kommt einfach auf die Nutzung an. Man sollte vor der Fahrt wissen, wieviele Betten man braucht. Am Abend umzuräumen, bringt nichts. Wobei die meisten Heckgaragen bei Stockbetten sehr schmal sind. D.h. da passen kaum 1-2 Räder rein. Also braucht man sowieso den Träger hinten. Doppelbett bringt halt gleich mal mind. 70-80cm mehr Länge. Allerdings mit mehr Garagenplatz. Wenn man beide Stockbetten braucht, ist die Garage nur eingeschränkt zu nutzen. D.h. nur recht niedrig. Außerdem muß man, wenn man weiter drinnen was kramen will, das untere Bett zeitweise hochklappen. Es sollte also untertags weitgehend frei bleiben. Ständig mit 4 Personen und viel Gepäck oder zwingend die Fahrräder im Inneren geht nicht vernünftig mit Stockbetten. Mit Fahrradträger und begrenztem Gepäck geht es gut. Oder mit 2-3 Personen. Außerdem ist es eine sehr flexible Lösung bei relativ geringer Länge. RK Für eure Konstellation - schon mal den Dethleffs Globs S701 angesehen ? riesiger Alkoven - hinten Längsbetten mit Mittelverbindung - ca. 190 cm x 220 cm - für den Lütten mitten drin - oder an der Seite Sehr große Garage Länge : 7,38m Extreme Leichtbauweise durch Produktion bei LMC - auf 3,85t auflastbar und dadurch über 1t Zuladung ! Christian Vorrausgesetzt, Ihr fahrt das Mobil maximal 6 bis 7 Jahre, ist dann Euer "Großer" 8 bis 10 Jahre alt, der "Kleine" 6 bis 7. Also sind beide selbst dann (2021 bis 2022) noch unter 140 cm Körpergröße und können in dem hinteren Heck-Querbett hervorragend längs liegen und auch durch eine niedrige Abtrennung in der Mitte jeder "sein eigenes" Bett haben. Das Querbett für Erwachsene ist für Kinder ein tolles Längsbett..........und Platz ist in der großen Heckgarage darunter. (Man kann nicht immer "längsdenken" - manchmal muß man auch "querdenken". :gruebel: ) Zudem könnt Ihr eine Abtrennung nach vorne einbauen lassen und die Kinder sind hinten ungestört, die Eltern vorne. 8) Wenn die Kinder im Alkoven schlafen sollen, sind sie unmittelbar über der Sitzgruppe und alle anderen müssen möglichst still sein - klappt nicht. :roll: In 6 bis 7 Jahren wißt Ihr auch ganz genau, wie Euer (dann) zukünftiges Mobil aussehen soll. Was es haben muß und was es auf gar keinen Fall haben darf. Viel Spaß auf der Reise, Volker ;-)
Na ja, bei bis zu 8 Jahren geht man schon von einer durchschnittlichen Körpergröße von 134 cm aus, da muss man schon recht nah am Kopfende schlafen, will man die Füße nicht rausstehen haben. Schön, daß Du mit Deinem Bedenkenpost zu diesem Thread ultimativ optimierend beiträgst, Volker ;-) Moin Flatso, aus der Nordschweiz sollte es nicht allzu weit bis München sein. Fahrt mal zu Bimobil nach Oberpframmern und schaut euch mal die Fahrzeuge an. --> Link Wir fahren mit zwei Kindern seit zwei Jahren ein Bimobil und sind sehr zufrieden... Mit freundlichen n aus Ostfriesland Peter
:top: Das sehe/denke ich genauso. Wir holten unser Mobil, da waren unsere Zippen 5 & 11 und das Stockbettmodel stand auch zur Auswahl. Unterschätzt bloss nicht, was man bei Kinder für Gerödel mitnimmt. :wink: Da ist eine richtige Garage schon ein "must have". Entschieden hatten wir uns dann für den klassischen Grundriss: Heckbett quer & die Kids schlafen im Alkoven. Ging jahrelang wunderbar. Mittlerweile ist "Womo" für die Grosse nur noch uncool :D Wir haben Stockbetten und die "Garage" ist kein wirkliches Problem, da wir einen Fahrradträger haben. Zumindest bekommen wir gut alles mit. Die Garage gleicht dann allerdings mehr einem vollem Schrank als den ordentlich vorsortierten Lager- und Bastelkeller-ähnlichen "echten" Garagen anderer :D Das nervt schon ab und an, ist aber auch nicht dramatisch. Im Mobil hat man dafür bei gleicher Länge auf den gesparten 60cm gleich 2 echte Kleiderschränke mehr; für uns ein guter Deal. Ein echter Vorteil eines großen Heckbettes ist, dass die Kinder die Fläche bei Regen zum spielen nutzen können! Das geht bei Stockbetten nur eingeschränkt.
Den Vorteil der Spielfläche kann ich definitiv bestätigen. Wir sind mit dem Mobil auch viel im Winter unterwegs. Das hintere Bett ist dann quasi das Spielzimmer und lässt sich auch räumlich abtrennen. Da hat man da auch mal seine Ruhe. Ein Fahrradträger ist für uns leider keine Alternative....wir fahren leidenschaftlich Mountainbike....somit befänden sich zwischen 7000 und 9000 Euro auf selbigen....da könnte ich keine Minute ruhig schlafen.... Wir haben Stockbetten, aber wir würden ein Heckbett eindeutig bevorzugen. Mehr Stauraum, Heckgarage und auch das Bett als Spielfläche für die Kinder sind nicht zu unterschätzen! Unsere Kinder sind schon 10 und 12 und sie haben bis heute kein Problem in einem Bett zu schlafen. Vermutlich kommt das irgendwann mal, aber dann kann man die Sitzecke umbauen, die Kinder fahren eh vielleicht nicht mehr mit oder sie schlafen im Zelt. Wer weiß? Was ist eigentlich mit Euramobil? Wurde hier noch nicht erwähnt, aber ich finde die haben auch schöne Familien-Womos.
Ja, z. B. unser Eura AS 770 EB mit Längsbetten hinten und Alkoven ist voll winter- und familientauglich. Allerdings mit 8,30m und Ducato-Basis nicht in den Suchkriterien der TO. at flatso: Falls Ihr Euch mit deutlich mehr Länge anfreunden könntet, dann schaut Euch doch mal die Dethleffs Globetrotter XXL an. Alkoven auf Iveco-Basis mit verschiedenen Grundrissen, einer davon sogar mit extra Spielzimmer im Heck (und Längs-Stockbetten). Danke für eure Antworten! Die Recherche geht jetzt in der Richtung Riesen-Alkoven. Stockbetten sind schon eine geile Sache, als Längsstockbetten und Längseinzelbetten im Alkoven sieht es recht attraktiv aus. Wie vergleichen sich die Iveco und Sprinter Chassis von Fahrverhalten her? Motormässig haben die beiden ein vernünftiger Hubraum, bei Iveco fählen m.M.n 2 Zylinder. Ist das Iveco Getriebe ein Wandlerautomat? Danke nochmal Sprinter Chassis geht eh nur bis maximal 5,3 t - also für Eure Zwecke nicht ausreichend. Die Spurweite ist vergleichsweise schmal und dadurch wirkt das Fahrzeug recht kippelig, besonders mit hohem Alkovenaufbau. Der Daily geht bis 7,5 t und hat den Vorteil des -relativ- geringen Eigengewichts. Die Zuladungsreserven sind hier am höchsten von allen Chassis. Der aktuelle Daily (2015) hat jetzt eine Wandlerautomatik von ZF, die auch in großen Pkws eingesetzt wird. Die "alten" Dailys (bis einschließlich 2014) haben ein automatisiertes Getriebe. Die "fehlenden zwei Zylinder" wirst Du nicht vermissen, wenn Du die Motorisierung mit 205 PS und 470 Nm wählst. Wer den Daily noch mit mit Volluftfederung und Retarder ausstattet, hat dann ein Fahrzeug, das Komfort und Sicherheit in höchstem Maße vereint, Volker ;-9 brainless Danke für deine sehr informative Antwort. In der Tat scheint der Daily chassis etwas vernünftiger zu sein. Welche Ausbauer nutzen den neuen Daily als Basis? Ich möchte Dir keine falsche Antwort geben, deshalb rate ich dazu, den/die Ausbauer Deiner Wahl anzuschreiben. Darin fragst Du sie, ob sie auf dem "neuen" Daily aufbauen können oder nicht. Von den allgemeinen Herstellern von Alkovenmobilen kenne ich PhoeniX, Dethleffs und Laika. Investiere doch ein wenig Zeit und besuche Herstellerfirmen. Dort siehst Du, wie gebaut wird und bist unmittelbar an der kompetenten Quelle für Designalternativen. Bei richtiger Planung könntest Du z.B. PhoeniX und Dethleffs an einem Tag besuchen. Laß uns teilhaben an den weiteren Schritten, Volker ;-)
Bei diesem Grundriss wirst Du mit einer Fahrzeuglänge von 9.xx Meter rechnen müssen! Bzw. mit einem Daily 65C oder besser 70C. Ich hatte mich auf die "Serienhersteller beschränkt. Bimobil wird zu klein sein, Bocklet wagte ich nicht zu nennen - wegen der Preise. :oops: Robel wird auch zu klein sein. Wochner könnte noch passen und eventuell auch Woelcke. Ormocar hört auch in diese Aufzählung und Stauber im Westerwald, Volker ;-) Bei Wochner finde ich nur Sprinter......aber nachfragen kost ja nix Ich glaube, das gewünschte Auto wird eh nicht aus der Portokasse zu haben sein lolololol
PhoeniX hatte uns den ersten Phoenix mit diesem Grundriss hier gebaut: Abtrennbares Kinderzimmer mit 3-er Stockbett längs und kleiner Sitzgruppe. Das Fahrzeug war etwa 8.80 m lang. Damals auf Daily 59-12 (6'500 kg). Die Zusatzkosten für den Sondergrundriss waren damals noch sehr moderat. Wenn Du jetzt den Alkoven mit Längsbetten einrichtest, kommst Du auf etwa 9.30 m! ![]() Habe gerade die Homepage von Stauber kurz angeschaut.....Slide-out ist in Europa doch machbar. Einen richtig plazierten Slideout könnte schon einiges lösen. Machbar ist alles: Der Spezialist für "Machbarkeit" ist meines Erachtens Hünerkopf in Neukirchen, Volker ;-)
Wohl wahr .. :ja: Solange auch die Rechnung "machbar" ist .. 8)
Wochner baut derzeit nur auf Sprinter. Aber fragen kostet nichts. Hallo alle, Wir haben uns gerade ( vor der gleichen Problematik stehend, aber mit drei Kindern 3, 5, 7) ein gebrauchtes Bimobil ST 702 zugelegt, mit 3er Stockbetten hinten quer. Das Teil ist nur sieben Meter lang (OK, ohne den Radträger) und wiegt 5,2 Tonnen auf einem Iveco 50C15. Der Grundriss wird heute noch fast genauso gebaut wie vor 13 Jahren, nur heute mit nem hohen Kühlschrank. Hauptargument für den Grundriss war für uns, dass 5 Personen nächtigen können, ohne irgendwas umzubauen, das nervt uns nämlich auf die Dauer beträchtlich. Und die Sitzgruppe ist groß genug, um mit 5-7 Personen bequem zu sitzen. Große Gepäckprobleme erwarte ich mit dem doch recht geräumigen Doppelboden eigentlich nicht, und die sperrigen Fahrräder landen ja auf dem Heckträger. Mal sehen, wie es in der Praxis läuft :-) Bis denn, Tinduck |
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