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Bordbatterie AGM


trepiuuno am 29 Mär 2015 11:28:50

Hallo,

ich habe zurzeit eine AGM 100Ah Bordbatterie und möchte die Leistung verdoppeln.
Platz ist ausreichend vorhanden.
Ist es besser zwei 100er Batterien Parallel oder lieber eine 200er zu kaufen?
Ich habe diese hier im Visier, ist Sie zu empfehlen, hat jemand damit Erfahrung?
BSA SOLAR AGM VRLA 230Ah von Winner.
--> Link

Vielen Dank für die Rückmeldungen
trepiuuno

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Gast am 29 Mär 2015 11:37:57

Besser du kaufst die dicke AGM von Winner bzw. BSA und vertickerst die vorhandene über die e-Bucht.

Habe für meine gebrauchte 125 Ah 65,-- € erlöst. :D Käufer hat abgeholt.

Liebe , Alf

EddyBaldon am 30 Mär 2015 17:38:49

trepiuuno hat geschrieben:Ist es besser zwei 100er Batterien Parallel oder lieber eine 200er zu kaufen? Ich habe diese hier im Visier, ist Sie zu empfehlen, hat jemand damit Erfahrung?
BSA SOLAR AGM VRLA 230Ah von Winner.
--> Link


Eine große Batterie ist aus technischer Sicht immer besser als eine Parallelschaltung.

Alle Batterien mit Winner Label welche ich bisher vermessen habe, hatten nicht ansatzweise die angepriesene Kapazität. Das Problem ist, dass Otto Normalverbraucher dies nicht feststellen kann.

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kurt2 am 30 Mär 2015 18:07:48

EddyBaldon hat geschrieben:Alle Batterien mit Winner Label welche ich bisher vermessen habe, hatten nicht ansatzweise die angepriesene Kapazität. Das Problem ist, dass Otto Normalverbraucher dies nicht feststellen kann.


HAllo,
das ist ja mal eine interessante Aussage.
Ich habe auch 2x 120AH Winner Batts verbaut. Wie erkennt der Fachmann, wieviel Kap. tatsächlich in den Batts stecken???

EddyBaldon am 30 Mär 2015 18:43:37

Mittels einer programmierbaren, elektronischen Last, womit dann ein konstanter Entladestrom über einen festzulegenden Zeitraum, oder eine festzulegende Entladeschlußspannung gesteuert werden kann. Das Ganze wird gelogged und als entnommene Kapazität definiert.

Gast am 30 Mär 2015 18:56:02

Oh, noch ein Feindbild?


Hallo Kurt,

Solange keine Nachweise in Form von Bildern des Prüfaufbaus oder Messprotokollen kommen, sind solche Behauptungen ähnlich nachhaltig wie Merkels Aussage zur PKW -Maut.

Schlechtmachen ohne Nennung einer wirtschaftlichen Alternative ist sinnlos.

Liebe , Alf

kurt2 am 30 Mär 2015 19:29:53

Hallo,
mir ging es nicht um die Tatsächlichkeit seiner Aussage sondern eher darum, mit welchem Aufwand Fachwerkstätten die tatsächliche Kapazität messen können.

Wenn`s mal passt, werde ich das mal messen lassen. Ich finde das interessant, wer denkt schon an so was?

EddyBaldon am 01 Apr 2015 11:07:29

kurt2 hat geschrieben:...mir ging es... eher darum, mit welchem Aufwand Fachwerkstätten die tatsächliche Kapazität messen können.Wenn`s mal passt, werde ich das mal messen lassen.

Da wirst du in "Fachwerkstätten" aber Pech haben, da dort nicht die nötige technische Ausrüstung vorhanden ist um Vollzeit-Kapazitätsmessungen durchzuführen. Das machen Prüflabore und die BAM ( oder ich, aber nur für mich ;D ). Ich habe mir vor kurzem einen 2P2S Cluster aufgebaut und dafür vier Batterien mit identischer Kennlinie selektiert. So sieht das Logfile einer Kapazitätsmessung, hier bei C5, dann aus:


kintzi am 28 Apr 2015 19:21:36

Hallo Eddy,
schönes Diagramm. Ich verstehe jedoch die Stromskala rechts nicht, müssten nicht die hohen Werte oben u. die niedrigen unten stehen?

Ansonsten wird sehr schön am Anfang der Kurve das rasche Abklingen der Oberflächenladung (Absinken der Spannung v. 13,1 auf 12,5V (unter 10A Entladestrom), gezeigt,ohne weitere Belastung müssten es 12,7V sein. Auch zeigt sich, daß hinter den 13,1V nach rel. frischer Aufladung bis zur eigentlichen "Einsatzspannung" (12,7 +/-)kaum Leistung dahinter steckt.

Müßte nicht die Kapazität ab dieser Einsatzspannung gemessen werden?
Auch verstehe ich nicht ganz, daß die Batts mit ~ 55Ah bei Halbzeit u. 11,9V (unter Bel.ohne Bel. sicher um 12,1bis 12.2V)
bis dahin nur 14Ah geliefert haben (-15 auf -29 Ah) ; auch eingedenk Peukert etwas mager.

Nimm meine Fragen nicht als Kritik, sondern als Interesse u. zur Aufklärung eines eigentlich Fachfremden. Gr. Richi

Gast am 04 Mai 2015 21:54:24

kintzi hat geschrieben:Hallo Eddy,
schönes Diagramm. Ich verstehe jedoch die Stromskala rechts nicht, müssten nicht die hohen Werte oben u. die niedrigen unten stehen?

Gr. Richi

Mahlzeit.
bei einem Feststrom wie hier spielt das eh keine Rolle. Bei einer Glühbirne dürftest du Recht haben. Ob er da einen elektronisch geregelte Last dran hatte ist zu bezweifeln da es dann sicher mit geschrieben werden könnte.

Scheinbar wurde hier nur die Spannung mit geschrieben, der Rest wurde eingetragen.....mein Bordmonitor schreibt für sich da mehr mit :ja:


EddyBaldon am 10 Mai 2015 08:39:50

Hallo Richi.

Da das Zitieren hier massiv beschränkt ist, muss ich basteln:

"Ich verstehe jedoch die Stromskala rechts nicht, müssten nicht die hohen Werte oben u. die niedrigen unten stehen?"

Da mit der elektronischen Last sowohl positive, als auch negative Werte erfasst werden, gibt es in der "Mitte" die Nulllinie und positive Werte sind "oben" und "negative" Werte sind "unten". Da entladen wurde, sind die Werte negativ.

"Ansonsten wird sehr schön am Anfang der Kurve das rasche Abklingen der Oberflächenladung (Absinken der Spannung v. 13,1 auf 12,5V (unter 10A Entladestrom), gezeigt,ohne weitere Belastung müssten es 12,7V sein. Auch zeigt sich, daß hinter den 13,1V nach rel. frischer Aufladung bis zur eigentlichen "Einsatzspannung" (12,7 +/-)kaum Leistung dahinter steckt."

Genau.

"Müßte nicht die Kapazität ab dieser Einsatzspannung gemessen werden?"

Da gibt es keine Normen. Die Hersteller ermitteln ihre Angaben sehr unterschiedlich.


"Auch verstehe ich nicht ganz, daß die Batts mit ~ 55Ah bei Halbzeit u. 11,9V (unter Bel.ohne Bel. sicher um 12,1bis 12.2V) bis dahin nur 14Ah geliefert haben (-15 auf -29 Ah) ; auch eingedenk Peukert etwas mager."

Da verstehe ich nicht was du meinst.

Zum Diagramm selbst noch ergänzt: Ein grundsätzliches Qualitätsmerkmal ist die Steifigkeit der Batterie. Dies ist zu erkennen an einer möglichst lange, geraden Entladekurve mit einem möglichst kurzen und steilen Ende. Bei schlechteren Batterien hat die Kurve eine deutliche Bogenform ( Bananankurve ).

EddyBaldon am 10 Mai 2015 08:47:22

nethunter hat geschrieben:Ob er da einen elektronisch geregelte Last dran hatte ist zu bezweifeln da es dann sicher mit geschrieben werden könnte.

Feiner Deutsch und hochintelligenter Beitrag. Du kannst mir ja mal erklären, wie man ohne eine programmierbare, elektronische Last eine exakte 5C Konstantstromentladung realisieren kann. Einige tausend Euro an Messequipment zu ersparen wäre sehr interessant.

Gast am 11 Mai 2015 07:00:37

EddyBaldon hat geschrieben:Einige tausend Euro an Messequipment zu ersparen wäre sehr interessant.

...der Ansatz war dahin gehend das die Last natürlich konstant sein muss allerdings ich starke Zweifel hatte das diese auch mit geschrieben würde. Das erkennt man an der linear verlaufenden Kapazitätskurve was mit einem vernünftigen Gerät so nicht aussehen kann. Demnach ist die Last nicht mit geschrieben worden sonst würde die Kapazitätskurve enorme Sprünge machen ....das tut sie nicht,

Freu mich aber trotzdem für dich das du so ein dolles Gerät besitzt und zudem mir in der deutschen Sprache weit überlegen bist....Hut ab!

und schönen Tag
Peter

EddyBaldon am 11 Mai 2015 08:41:01

nethunter hat geschrieben:...sonst würde die Kapazitätskurve enorme Sprünge machen...


:gruebel:

Mit Bitte um Erklärung.

Gast am 11 Mai 2015 08:59:26

EddyBaldon hat geschrieben:Feiner Deutsch und hochintelligenter Beitrag.



:gruebel:

Mit Bitte um Erklärung.

kintzi am 12 Mai 2015 06:15:11

Scheint doch um das "n" zuviel in " Ob er da einen elektron. geregelte Last....." zu gehen, vergesst doch den Tippfehler u. macht kein Germanistik-Tröd draus. Was moinscht, wiä 's erscht uff schwääbisch ussehe tät !!

Für Eddy: Bzgl. der Stromskala verstehe ich immer nocht nicht : Geregelter Entladestrom 11,05 A, wozu brauche
ich f. d. Kurve diese A-Skala? Entladung neg., Ladung pos. Betrag ist klar.

Bzgl. Entladekapazitäts- u. Spannungsskala: Die nutzbare Kapazität beginnt doch erst nach Entfernung der Oberflächenldg., also bei 12,5V (unter Last). Die 14 Ah von 13,1V bis 12,5V verpufft doch innerhalb kürzester Zeit u. ist doch "virtuelle Augenwischerei". Bei 11,9 V (unter Last) sollte die Batt zu 50% entladen sein (entspricht ohne Last etwa 12,1V). Hier erwarte ich bei der 55Ah Batt ca. 27Ah Entnahme zum Ablesen.
Wenn ich aber bei 11,9V ablese, sehe ich 29Ah, wenn ich die nicht nutzbaren 14 Ah davon abziehe, kommt man auf 15 Ah.
Erklärung liegt wahrscheinl. an der 0-Pkt.-Wahl, die Strecke der Ah-Skala v. Höhe 12,5V bis 10,5V erfährt dann
kürzere Schritte für eine Ah ??
Ich hoffe , Du verstehst jetzt mein Problem (als Praktiker u. Verbraucher). Zum Vergleich v. Batts untereinander ist Deine Kurve gut, ich will aber ablesen können, wieviel Ah ich bis 50% Discharge-Depht ziehen
kann. Gr. Richi

xbmcg am 12 Mai 2015 09:36:06

Es sind 3 Diagramme übereinander (und 3 Scalen in y-Richtung), deshalb wohl auch die Verwirrung.

Die Stromkurve ist konstant bei 11.05 A (Gerade am Boden) und bezieht sich auf die rechte Skala (Strom, rechts)
Die Spannungskurve ist die blaue, gebogene und bezieht sich auf die rechte Scala auf der linken Seite (Volt)
Die gerade abfallende Linie ist die Kapazität, die konstant abnimmt, dafür ist die linke Skala auf der linken Seite (Ah).

Man hätte sie auch getrennt zeichnen lassen können (Strom / Zeit, Spannung / Zeit, Kapazität / Zeit).

campingmichel am 12 Mai 2015 09:47:29

Kann man hier nicht einfach mal eine "Normale" Antwort bekommen, ohne gleich eine Doktorarbeit um die Ohren gehauen zubekommen, die der Fragende eventuell garnicht wissen will, geschweige den versteht?
Die Frage wahr ist eine Große besser als zwei kleine?
Die Antwort währe: Eine Große ist besser.

kintzi am 12 Mai 2015 10:00:28

Die wahre Frage war ist eine......
Die wahre Antwort wäre : eine Große ist besser .

Bereits im zweiten Beitrag klar beantwortet.

EddyBaldon am 17 Mai 2015 09:31:26

"kintzi": Die nutzbare Kapazität beginnt doch erst nach Entfernung der Oberflächenldg., also bei 12,5V (unter Last). Die 14 Ah von 13,1V bis 12,5V verpufft doch innerhalb kürzester Zeit u. ist doch "virtuelle Augenwischerei". Bei 11,9 V (unter Last) sollte die Batt zu 50% entladen sein (entspricht ohne Last etwa 12,1V). Hier erwarte ich bei der 55Ah Batt ca. 27Ah Entnahme zum Ablesen. Wenn ich aber bei 11,9V ablese, sehe ich 29Ah, wenn ich die nicht nutzbaren 14 Ah davon abziehe, kommt man auf 15 Ah.[/quote]

Betreffend der "verpufften" 14 Ah liest du das Diagramm falsch. Während des Zusammenbruchs der Oberflächenladung wird faktisch keine Kapazität entnommen. Daher ist eine Messung inklusive auch praxisbezogen und unverfälschend. 50% bei 11,9V "unter Last" ist eine falsch Annahme ( auch wenn es hier zufällig nahezu passt ), denn die Spannung ist abhängig vom Strom und Innenwiderstand. Auch ist die Annahme einer nutzbaren Kapazität von 50% pauschal nicht richtig. Hat man wie hier ein konkretes Kapazitätsdiagramm, kann die Batterie problemlos bis kurz vor den Punkt entladen werden, an dem sie "weich" wird. Das ist der Punkt des Charts, wo aus der Geraden eine Kurve wird. Ein Betrieb nach diesem Parameter stellt in der Praxis das beste Verhältnis zwischen nutzbarer Kapazität ( best DoD ) und dem Kosten / Nutzungsdauerverhältnis dar.

trepiuuno am 19 Mai 2015 06:53:43

campingmichel hat geschrieben:Kann man hier nicht einfach mal eine "Normale" Antwort bekommen, ohne gleich eine Doktorarbeit um die Ohren gehauen zubekommen, die der Fragende eventuell garnicht wissen will, geschweige den versteht?
Die Frage wahr ist eine Große besser als zwei kleine?
Die Antwort währe: Eine Große ist besser.


Danke Alf, danke campingmichel,
der Rest interessiert mich nicht und passt auch nicht hier her!
:thema:

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