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Hallo liebe Camper! :) Manche von euch haben das vielleicht schon mal erlebt; für uns war es kürzlich die Premiere... Als es plötzlich bei uns im Fahrzeug intensiv nach Schwefel/faulen Eiern gerochen hat, haben wir uns als Technik-Laien noch keine sonderlich großen Gedanken gemacht. Relativ entspannt und unbesorgt haben wir uns auf eine ziemlich lange Suche nach der Quelle des Gestanks gemacht... Nach ca einer Stunde Schnüffeln bis uns schon fast die Nase abgefallen ist, haben wir dann den Übeltäter entdeckt: unsere Wohnraumbatterie (Gel), die unter der Sitzecke verbaut, aber nur von außen zugänglich ist. Wir haben gesehen, dass die Batterie ziemlich starke Ausbeulungen hatte (sah fast aus wie eine Melone) und fühlten, dass sie extrem heiss war. Noch immer relativ unbesorgt haben wir den Standstrom gekappt und den Pannendienst gerufen. Der meinte bereits am Telefon, dass "Gefahr im Verzug" wäre und wir jedenfalls vom Fahrzeug fern bleiben sollten. Da bekamen wir dann zum ersten Mal ein etwas ungutes Gefühl. Schnell war der Pannenhelfer dann vor Ort am CP, hat mit besorgtem Blick und in Windeseile die Batterie ausgebaut und zum Kühlen ins Gras gestellt. Er meinte, das Ding sei kurz vor dem im- oder explodieren und wir hätten Glück gehabt, dass wir da waren und nicht zb auf einem Tagesausflug oder sonst wo. Erst da haben wir realisiert, dass wenn das Ding wirklich geplatzt wäre, wir unser WoMo auf den Autofriedhof hätten bringen können... Die Sicherung, die eigentlich hätte fallen sollen um das zu verhindern, hat es warum auch immer nicht getan... Technisch versierte Camper hätten wahrscheinlich gleich gewusst, dass Schwefelgeruch nur von der Batterie kommen kann - uns wurde erklärt, dass bei Überladung sich ein Überdruckventil öffnet, damit die Gase entweichen können und das riecht man dann eben. Hätten wir das vorher gewusst, hätten wir gleich den Standstrom gekappt und uns eine Stunde weiteres Überladen der Batterie erspart. Daher für alle, die das so wie wir bisher auch nicht wussten: Wenns nach Eiern stinkt, weg mit dem Strom :!: Wir haben den netten Pannenhelfer bei seinem "Rettungseinsatz" gefilmt; die die uns kennen wissen ja, dass wir gerne mal die Kamera zur Hand nehmen :D [youtube]https://www.youtube.com/watch?v=oQRk6CjILZs[/youtube] Lg Norbert Du hast nicht zufällig vor dem Abstecken einen Blick auf die Spannungsanzeige geworfen? Hallo Wackerl! Doch, als wir merkten, dass es die Batterie war, die stank haben wir bevor wir abgesteckt haben, unser Panel befragt - 13,8 V..... war aus unserer Sicht normal; seit wir unser WoMo haben bewegte sich die Spannung immer so zwischen 13,4 und 13,8 V. Habe vorhin von einem technisch besser begabten Campingkollegen aber gehört, dass die Spannung eigentlich nicht über 12V liegen sollte. Lg Norbert Quatsch, Ladespannung 13,8 Volt ist richtig. Wohl Plattenschluss an der Batterie. Wie alt War die? Liebe , Alf Noch mal Glück gehabt, daß nicht mehr passierte. Halt uns auf dem laufenden bezüglich der Ursache der kochenden Batterie. Bei mir fehlten nach einem Sommerurlaub 17 (siebzehn) Liter Batteriewasser aus 2x230Ah-Nassbatterien. Gerochen habe ich nichts, die Batterien hatten ein Entgasungssystem ins Freie. Seit dem kontrolliere ich die Batterien wesentlich öfter als früher nur 1x/Jahr. Und ohne Temperaturüberwachung wird bei mir auch keine Batterie mehr angeschlossen! Ja, ich halte euch auf dem Laufenden, was der Werkstatt-Check ergeben hat - sollen mal die wirklichen Profis nen Blick drauf werfen; ich hab davon ohnehin keinen blassen Schimmer :D Was habt5 ihr für ein Ladegerät?? Welche Kennlinie?? IUoU oder besser?? Oder ein EBL mit Wae-Kennlinie?? Zusätrzliche Lader wie Solar?? Wenn ja, welche Systemspannung??
:evil: gesperrt :evil: :idea: :idea: Du kannst auch Fragen stellen? :mrgreen: Wie sollen die Leute das beantworten können , wenn er selber sagt, dass er keine Ahnung hat
Hallo, welche Sicherung soll das sein?? Ist es tatsächlich so, dass eine Sicherung das weitere Aufladen verhindert. :?: Mir war bisher nur die Ledereduzierung durch Temperaturkompensation auf Grund des Temperaturfühlers bekannt.
Nun ja, es sollten schon aussagekräftige Fotos sein, nicht wahr??? Ja richtig, ich zumindest kann das alles nicht beantworten :D eigentlich ist es eh zum Schämen, wie wenig man sein eigenes Fahrzeug kennt... Zur Sicherung: der Pannenmensch hat da unten bei der Batterie ne Sicherung rausgenommen (ich glaube 32 Ampere...) und er meinte, dass die hätte fallen müssen - sorry, mehr kann ich echt nicht sagen :oops: Lg Norbert Wir warten einfach, bis der WoMo-spezialist dir die Ursache nennt. Bin schon gespannt. Ich bewundere immer wieder Leute, die es schaffen, in einer solchen Stresssituation so hochprofessionelle Filme aufzunehmen. Chapeau :) Danke für die Info. Hallo Ralf :D nunja, nachdem wir technisch gesehen genau gar nichts machen konnten, haben wir eben das gemacht, was wir immer machen: Filmchen erstellen :lach:
Scheint wohl die Haupsicherung von der Ladeversorgung gewesen zu sein (Vermutung , da ziemlich groß) ... Warum sollte die Sicherung rausfliegen :roll: Deine Batterie hat die Ladekapazitzät einfach nicht mehr aufnehmen können und zugeführte Energie wird zunehmends zur Wärme , da diese nicht entweichen kann , in umfangreichen Maße , dehnt sie sich aus, mit Ergebnis ,-> Deiner Batterie. Dein Bordpanneel hat ja vernünftige , schlüssige Werte angezeigt , aber eine Überprüfung des Ladegerätes empfielt sich trotzdem . Die Werkstatt wird das schon machen -> Hier von weitem , sieht es einfach nur so aus , als würde Deine Batterie der Auslöser selbst gewesen sein - sprich defekt . Ich habe einige aufgeblähte Batterien gesehen und Eure Entscheidung sofort Hilfe zu holen war absolut richtig , das hätte ins "Auge"gehen können ....zu 90% der Fälle war die Batterie selbst Schuld. Hallo Carsten! Danke für deine Erklärung; diese kann selbst ich als Laie halbwegs verstehen :D Wir glauben mittlerweile auch, dass wohl die Batterie selbst im Eimer gewesen ist.... wir hatten heuer in unserem "Winterquartier" ein Problem mit der Landstromversorgung, was dazu geführt hat, dass die Batterie wohl völlig entladen hatte während der Wintermonate - angelbich ist das ja das "sichere Ende" für Gelbatterien... Lg Norbert Nochmals zu den Ursachen: Zu solchen Batt-schäden neigen Gel-Batts an erster Stelle, da sie gegen zu hohe Ladespannungen recht empfindlich sind. Ursache für diese hohen Ladespannungen sind weniger Defekte am Ladeger. selber, sondern die zu hohe Ladeschlußspannung am Ende der Haupt-u. Vollladephase in Verbindung mit dauernd hohen Außentemperaturen. Für Standard-Gels sind die üblichen 14,4V schon bei 25°C zu viel, besser 14,3 oder 14,2V bei 20-25°C. Deshalb hier Temp.-Steuerung zwingend. Bei Naß kaum kritisch, wenn man Säurestand regelmäßig kontrolliert, europ. AGMs vertragen oft 14,6 - ,8 V. Das ganze dann mit noname billig-Batts, die meist mit Gasung wegen verminderter Rekombinationskapazität schwächer auf der Brust sind..... Die weiteren Ursachen sind hohe Ströme , die die Batt. zum Ausgasen bringen, im Zusammenhang mit insuffizienten Ventilen (VRLA). Das gestörte Abgasen führt zum Überdruck, Erhitzung zur Verformung (therm. Stromwirkung wegen Widerstand). Und hier hat der Arbö-Mann recht, die Sicherung ins Womonetz (nicht die Ladesicherung) hätte fliegen müssen (meist 40A bei Anlage ohne WR). Gegen massiven Kurzschluss v. Batts, die meist zu Bränden u/o seltener zu Batt-"Knallen" führen können, sind meist doppelte Absicherungen ,einmal die verbraucherangepaßte kleinstmögliche Plus sowie unmittelbar vor dem Batt-Satz- im Hauptkabel angebrachte Minus-Sicherung. Bei mir Plus ins Womonetz 40A, Plus zum WR nicht abgesichert, dafür 100A in Minus f. gesamtes12V-Netz. Wenn WR Plus Masseschluß, Strom über massiven zentralem Massestern zu Batt über die 100A- Si. in Batt-Minus, wobei durch Fliegen dieser Si die ganze Anlage stromlos wird. Vorschlag f. zusätztlichen Scheuerschutz für die dicken Hauptkabel : Einziehen in Schläuche, z.B. Typ Womo-Wasserschlauch. Gr. Richi Hallo, Zitat aus obigem Link:
Genau wie bei Wohnungsbränden, Elektrik und nicht undichte Gasleitungen. Aber wer hat schon Angst vor dem Fernseher 8) Eine Sicherung hilft nur bei Kurzschlüssen (Überlast) auf den Leitungen oder in den angeschlossenen Geräten. Bei Euch ist das Problem in der Batterie entstanden, so dass eine Sicherung wohl nichts genutzt hätte. Ich wüsste auf Anhieb auch kein brauchbares System im WoMo-Bereich , um so was zu erkennen und zu verhindern. Man könnte ein Thermostat / Temperatursensor an die Batterie befestigen und Alarm auslösen, wenn sie überhitzt. Da aber ein Zellschluss innen drin ist, nutzt auch eine Trennung vom Ladegerät bei so einem Schaden wenig, die Energie für die Hitzeentwicklung kommt ja von der Batterie selbst. Die heizt so lange, bis sie entladen ist. Auch bei einem defekten Ladegerät würde eine Sicherung nicht ansprechen, da der Ladestrom ja unter der Schwelle der Sicherung liegt, das Problem wäre dann eine Überspannung. Eine Schutzbeschaltung gegen Überspannung gibt es, wird auch bei den LiFeYPO4 als OVP gern verbaut. Ist aber normalerweise nicht extra verbaut, sondern in den Ladereglern integriert. Klar kann die auch mal versagen. Ob eine doppelte Absicherung sinnvoll ist - ist eine andere Frage. Der Fall tritt bestimmt zu selten auf, um eine teuere zusätzliche Überwachung zu rechtfertigen. --> Link Hier wäre so ein Batteriewächter, nur der Überspannungsschutz mit 15.5V (Aus) und 15.0V (Ein) ist jenseits der für GEL Batterien gefährlichen Spannungen (14.4V). Da müsste der Laderegler wirklich richtig tot sein. und die Batterie würde vermutlich trotzdem Schaden nehmen. Ist bei Dir aber eh nicht der Fall, Deine Ladeanzeige mit 13.8V war voll in Ordnung. Mr sind im letzten dreivertel Jahr drei Accus in USVs hoch gegangen. Die waren alle noch unterhalb des Verfallsdatums, das derartige Accus haben. Ich kann nur dringend dazu raten, eure Accus von Leuten, die sich damit auskennen, regelmäßig prüfen und ggf. austauschen zu lassen. Das ist das einzige, was hilft. Das Brandrisiko ist enorm.
Dafür brennen dann aber doch recht wenig Wohnmobile ab ... :wink: Meist sind es Kurzschlüsse, die die Brände verursachen oder korrodierte Kontakte, defekte Relais etc. Die Batterien sterben eher leise, kochen über, oder gasen aus. Selbst wenn die mal platzen, gibt es zwar eine riesen Sauerei, aber es brennt meist nicht. Dafür werden die nicht heiß genug. Anders ist es bei Lithium / LiPo - Batterien der e-Mobile / e-Bikes / Handys / Notebooks etc. Die können schon mal recht heftig reagieren und auch brennen. Vor Allem In Verbindung mit Wasser sind die kreuz gefährlich.
Mannohmann, was es auf Gottes Erdboden nicht alles gibt? Ich nehme an du meinst SUV's. Wieviel davon hast du denn? Entschuldige, aber ich fahre seit einem langen Leben lang alles mögliche, von Booten mit Volvo Motoren angefangen, über PKW's aller gängigen Marken vom Urkäfer bis SUV's von Jeep Grand Cherokee bis Toyota(Sahara), Moto Cross Geräte von 250ccm bis 500 ccm, Wohnmobile auf Renault und Fiat, und was weiß ich noch alles an motorisierten Geräten, aber mir ist in dieser Zeit von 55 motorisierten Jahren noch NIE eine Batterie "hoch gegangen". Und dir angeblich in einem dreiviertel Jahr gleich 3 Stück. Man kann es auch übertreiben. :wink: Zusätzlich hatte ich in meiner Jugend noch 5 Jahre eine Bären-Batterie-Filiale geführt, da gingen hunderte davon durch meine Hände. Ich frage mich ob das eine Geschichte der Brüder Grimm ist was du uns hier auftischst. Nein, das kann nicht sein da es zu deren Zeit noch gar keine Akkus gab. Also lass bitte die Kirche im Dorf. Wir sind hier ja ein einigermaßen seriöses Forum. :lol:
Sorry, ich dachte, das Kürzel ist bekannt. Ich meinte Unterbrechungsfreie Stromversorgungen. Die enthalten Gel-Accus mit der Charakteristik von Verbraucheraccus, wie sie auch als Aufbau-Accus verwendet werden. Die sind turnusmäßig nach zwei Jahren auszutauschen. Und nach meinen Erfahrungen tut man das besser auch. Warum die bei uns schon vorher hoch gegangen sind, weiß ich nicht. Wir hatten jedenfalls Glück, dass in allen drei Fällen zufällig grad jemand in der Nähe war. Um mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzukommen: Wir betrachten die freiwerdende Energie beim Plattenkurzschluss. Gehen wir von der üblichen 12 V, 100 AH Batterie aus. Die Batterie speichert also ca. 1200 VAh (Wattstunden) Davon enthält die betroffene Zelle ein Sechstel also ca. 200 Wh. Solange nicht von Aussen zugespeist wird, kann die kurzgeschlossene Zelle nur die eigene Ladung umsetzen. Da wir in der Regel von Übergangswiderständen im Kurschlussbereich und natürlich auch von dem anteiligen Innenwiderstand der Zelle ausgehen müssen, setzen wir den mal auf optimistische 0,1 Ohm fest. Der resultierende Strom ist 20 A. Das ergibt nach Adam Riese bzw. Herrn Ohm ca. 40 Watt Kurzschlussleistung. Fazit: es wird gar nichts passieren, außer dass die Batterie leicht warm wird. Und sich nach ca. 2 bis 3 Stunden wieder abkühlt. ... Liebe , Alf Unsere blähten sich auf und das Plastikgehäuse schmorte. Was möglicherweise daran lag, dass die ja weiter geladen wurden, bis jemand den Stecker gezogen hat.
OK, Sorry für mein Nichtwissen. Bei Wohnmobilen denkt man doch eher an Kraftfahrzeuge. :cry: mea culpa Die Batterien in Deinem Bild sind in Serie geschaltet, die können driften und dann kann so eine ganze Batterie Kette leicht Opfer einer Überladung werden. P.S. USV's gibt es auch in WoMos (z.B. von Victron), die immer automatisch 220V bereitstellen, egal welche Quellen zur Verfügung stehen (Netz, Generator, Batterie, Solar...) und auch bei begrenzten Quellen durch die Batterien puffern.
Wenn weiter geladen wird, dann kommt noch die (Über)Ladung dazu ... z.B. 13,8 V x 10 A ... 138 Watt. (Strom weis man halt nicht ...) Dazu die 40 Watt von oben ... knapp 200 Watt. Nun wird es allmählich bedenklich warm. Aber bis zum Brand wird immer noch einiges fehlen. Liebe , Alf
Die Sichtweite war dafür bei dem letzen, den ich life miterlebt hab, schon beeindruckend gering. Ich bin mir eigentlich sicher, dass die kurz davor war Feuer zu fangen. Aber lass uns mal hoffen, dass das denn doch nicht der der normale Verlauf wäre. |
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