Bin gerade dabei meine Tests mit einem 200Ah-System LiFeYPo4 von Winston abzuschließen. Beim Anschluß des ZellLogs ist mir aufgefallen das der Leitungsschutz und Geräteschutz fehlen. Beim Geräteschutz geht im schlimmsten Falle das Gerät kaputt, es entsteht ein Sachschaden und gut ist. Anders ist es aber mit dem Leitungsschutz. Wenn durch Überlastung einer Leitung ein Brand entsteht dann ist es ein gefundenes Fressen für die Versicherung.
Die LiPro´s sind laut ECS dadurch abgesichert das die Ausgänge eine Strombegrenzung auf 50mA haben. Hier wäre nur das Stück Kabel vom Pluspol zum ersten LiPro abzusichern. Da es aber nur ca. 4 cm in Luft verlegte Leitung ist, wäre eine Absicherung überflüssig weil hier kein Defekt entstehen kann. Und wenn doch, kein Kontakt zu stromführenden Teilen. Also bedenkenlos. Das Votronik hat von Haus aus zwei Kabel-Schmelzsicherungen direkt am Akku vorgesehen. Es gibt aber sicherlich andere Geräte die direkt an den Akku angeschlossen werden aber nicht direkt am Akku sitzen. Da die Kabelführung im WoMo eine sehr diffizile Sache ist, ist die Gefahr eines Kurzschlusses relativ hoch.
Meine Frage ist, welche Schutzmaßnahmen habt Ihr getroffen um das WoMo nicht abfackeln zu lassen.
Und die andere Frage ist, welche Vorschriften gelten für so ein Gefährt? Sind es die eines normalen Autos, oder gibt es gesonderte Vorschriften für WoMos?
, Oskar

