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ich möchte meinen Wechselrichter (1500 Watt, reiner Sinus) an meine Versorgungsbatterie anschliessen. Laut Montageanleitung ist beim Anschluss an den Pluspol keine zusätzliche Sicherung vorgesehen. Der Wechselrichter hat eine Sicherung eingebaut.
Ich möchte jedoch sicher gehen und mir zwischen Pluspol der Batterie und Pluskabel des Wechslers eine Blattsicherung einbauen.
Welche Sicherungsstärke benötige ich?
Hier mal das Datenblatt des Wechselrichters:
Leider reicht mein Elektrik-Verständnis nicht aus, um den erforderlichen Sicherungswert zu finden.
Ich muss noch nachtragen dass der Wechselrichter 1500 Watt Dauerleistung hat, sowie bis 3000 Watt kurzzeitig (Anlaufstrom).
Horst
kintzi am 19 Apr 2015 15:29:40
150A min. Gr. Richi
Anzeige vom Forum
xbmcg am 19 Apr 2015 19:10:22
Einfach zu berechnen: Wenn Du die 3000 Spitze (wenige Sekunden) sicher abfangen wiilst, rechne mit P (Leistung in Watt) = U (Spannung) * I (Strom) oder Umgestellt nach dem Strom I = P/U
Mit P=3000W und U = 12V (Nennspannung) ergibt sich ein Strom von 250A.
Bei Dauerlast mit 1500W fließt ein Dauerstrom von 125A. Die Schmelzsicherungen sind meist träge, also sollte im Normalfall eine 150A Sicherung reichen (bis ca. 1800W), was der WR für einige Sekunden durchaus bringen kann. Mit 250A bist du auf der sicheren Seite, wenn das das Kabel aushält (je nach Länge minimum 16² (30..50cm), besser 22² oder stärker verwenden.
P.S. in Deiner Tabelle empfehlen die wohl 200A als Absicherung (Ist zwar verschmiert, aber bei 24V sind 5 Sicherungen a 20A Parallel = 100A, und bei halber Spannung fließt der doppelte Strom, also 5 * 40A oder Streifensicherung mit 200A)
bastler123 am 20 Apr 2015 09:33:09
Hallo xbmcg,
danke für Deine ausführliche und fundierte Antwort.
Ich werde Deinem Rat folgen und eine 150er oder 180er Sicherung verwenden.
Auch Danke an kintzi, der ebenfalls 150 A empfohlen hat.
Die würden von den Abmessungen her in meine Halterung passen.
Horst
xbmcg am 20 Apr 2015 11:16:45
Wenn sie passen, dann ja. Es geht ja nur um den Stromwert.
Es gibt Mega, Midi und Mini vom Formfaktor, ich hab die in Kunststoff vergossenen genommen, spielt aber keine Rolle. Wenn die in den Halter passen, dann ist das OK
rolfblock am 20 Apr 2015 11:21:15
Waeco schreibt für seinen 1 kW Wechselrichter mit 2 kW peak immerhin eine 200 A Sicherung vor. Die sieht dann so aus --> Link
der WR ist eingangsseitig bereits abgesichert und damit gegen Kurzschluß/Überstrom im Inneren geschützt.
Bleibt nur noch das Kabel und wenn der WR neben der Batterie steht, das Kabel somit ausreichend kurz und gegen Durchscheuern etc geschützt und gut befestigt ist kann man sich getrost die weitere Absicherung des Kabels sparen
grüße klaus
kintzi am 20 Apr 2015 19:02:17
Auch der Profi meiner Knauswerkstatt hat die 25mm² Kabel sicherungslos über eine Entfernung v. 1,2m von Batt zu WR beim neuen Fhrzg.gezogen, das Pluskabel war somit gegen Masseschluss nicht gesichert. Auch das Pluskabel f. den Standklima WR war nicht gesichert. Als ich das entdeckte war ich zu faul, einige Sicherungen in Plusk. zu bauen. Ich kam dann auf die Idee, Minusseitig direkt vor den Aufbaubatt. nur einmal mit 100 A abzusichern. So habe ich dicke Kurzschlüsse nicht abgesicherter dicker Pluskabel mit einer Sicherung abgesichert, denn die Ströme müssen alle über Minus. Diese Sicherung wirft dann beim Durchbrennen komplett den ganzen Aufbaustrom ab. So könnte man es an der Starterbatt auch machen, die Italiener sichern seit 50 Jahren Batt-Plus ab, die Deutschen eher nicht. Das hat schon öfter zum Kokeln geführt. Gr. Richi
willi_chic am 20 Apr 2015 19:40:22
kintzi hat geschrieben:..... Ich kam dann auf die Idee, Minusseitig direkt vor den Aufbaubatt. nur einmal mit 100 A abzusichern.
gute Idee! allerdings bitte beachten daß eine evtl Masse-Verbindung zum Chassis auch über diese Sicherung läuft
grüße klaus
xbmcg am 20 Apr 2015 20:06:08
Normalerweise gehört alles Plus-seitig abgesichert. Die Masse als Sammelsicherung ist, um es vorsichtig auszudrücken "nicht clever".
Begründungen:
- Wenn ein Stromkreis durchbrennt, läuft alles andere weiter und die Fehlersuche ist einfacher, wenn die Masse abfackelt, ist alles duster. - Du sicherst die Kabelqurschnitte jeweils mit passenden Sicherungen ab, bei einer Masse-Sammel-Sicherung mit 200A kann Dir die Bude abbrennen / die Kabel verschmoren und die Sicherung bleibt heil.
Ich würde so nah wie möglich am Pluspol einen Leistungs-Sicherungsverteiler setzen und von da ab mit passend dicken Kabeln (und passender Sicherung) zum Unterverteiler gehen, die dann passend zu den Kabeln entsprechend wieder schwächer abgesichert werden. Alles Andere ist Kokolores. Bei den Sicherungen geht es immer um den Leitungsschutz der jeweiligen Leitung.
Gast am 20 Apr 2015 20:28:52
Allmählich bewegt sich die Diskussion in die richtige Richtung. 8)
Wie der Te schreibt, hat der Wechselrichter bereits eine Sicherung für den Geräteschutz. Gehen wir davon aus, der WR ist damit gegen Überlastung und Kurzschluss geschützt.
Übrig bleibt der Schutz des Stück Leitung von der Batterie bis zum WR. Aber wie hoch?
Ohne folgende Angaben ist diese Frage nicht zu beantworten:
- Querschnitt der Leitung? - Sicherung im WR?
Die zu wählende Sicherung soll ja selektiv sein. Also wenigstens 2 Stufen größer als die im Gerät. Damit wären wir bei wenigstens 250 A.
Ob das dann noch Sinn macht? Immerhin hat jede Klemmstelle und die zusätzliche Sicherung einen geringen Widerstand. Bringt die Batterie überhaupt genug Strom damit die Sicherung auslöst? Würde nicht bei einem Leitungskurzschluss so nahe der Batterie die Schadstelle sowieso wegbruzzeln?
Fragen über Fragen.
Ich würde dir empfehlen deine Leitung mit 35 qmm ordentlich zu crimpen und die blanken Stellen sorgfältig mit Schrumpfschlauch zu isolieren.
Auf die Sicherung solltest du verzichten.
Liebe , Alf
kintzi am 21 Apr 2015 00:48:08
Zitat Klaus Chic: gute Idee! allerdings bitte beachten daß eine evtl Masse-Verbindung zum Chassis auch über diese Sicherung läuft
Chassis-Masse ist so eine Sache,meist zu hochohmig. Wie schon öfter geschildert, habe ich anläßlich einer Booster-Install. zu schwache Ladeströme gehabt, Schuld daran war die Chassismasse, mit Starthilfekabel- Überbrückung Motor-Getriebe zum Booster festgestellt. . Daraufhin habe ich an günstiger Stelle eine Blitzableiterklemme an das Chassis mit M 8 verschraubt, welche mit 35 mm² an Motor Getriebe hängt. Alle dicken Minusanschlüsse ( WR,Booster,Netz- Lader 70A) hängen dort dran , Batt-Satz-Minus mit batt-naher 100A Sich. natürlich ebenfalls. Via Lima, Anlasser u. zustzl. Masseband zum Motor ist auch das 12V Netz des Basisfhrzg. verbunden, so daß alle Komponenten rel. niederohmig verbunden sind einschl.Erdung des 230V Netzes.
Für xbmcg : Natürlich ist mein Womo generell konventionell plus-abgesichert verkabelt. Lediglich die bd. WR-Leitungen waren unabgesichert geliefert worden, weshalb ich die 100 A Blechstr.-Sich. nahe Batt-Satz Minus als Sofortmaßnahme einbaute. Da ich beim Dethleffs (Untersitzbatts) mal einen dicken Masseschluß mit fast tragischen Folgen hatte (Sitzfederkontakt mit BattPlus ), baute ich dort ebenfall eine 50A Sicherung in Minusltg. ein, die beim Kurzschlußversuch auch ordnungsgemäß schmolz. Was ist also bei einer z u s ä t z l i c h e n Minusabsicherung auszusetzen? Finde, alle diese windigen Untersitz-Batt-Unterbringungen mit Polkurzschlußgefahr (wenig Platz, windige Isolation) sollten zusätzliche Minus-Absicherung haben. Später erfuhr ich (von Kamerad hier aus dem Forum), daß die Bundeswehr bei den Tank- u. Munitionsfhrzg. Doppel-Absicherung verlangt. Gr. Richi
siemueller am 26 Apr 2015 10:53:15
Hallo, habe v. FRARON die 200 A Sicherung gekauft. Gleiche WR-Leistung !
Gast am 26 Apr 2015 11:15:39
Frage Richi:
" Was ist also bei einer z u s ä t z l i c h e n Minusabsicherung auszusetzen? "
Jede Sicherung braucht zum Schmelzen Energie. Diese wird aus dem Strom über dem Widerstand der Sicherung gewonnen.
Der Widerstand der Sicherung auf der Minus-Seite widerspricht deinem Bemühen einer niederohmigen Masseverbindung. Genauso wie man nicht mehrere shunt in Reihe schaltet, sollte man nicht mehrere Hauptsicherungen in Reihe schalten. Besser im Fall der Batterie unter dem Sitz Isolierkappen über die Batteriepole und eine Sicherung direkt am Pluspol. Gut geeignet dafür die Würfelsicherung.
Würde mich mal interessieren der Widerstand einer 200 Auf Sicherung und der daraus resultierende Spannungsabfall bei Vollast des WR.
liebe , Alf
P.S. Werde nachher mal messen bei meinen Sicherungen.
uwet am 26 Apr 2015 11:33:46
KudlWackerl hat geschrieben:Würde mich mal interessieren der Widerstand einer 200 Auf Sicherung und der daraus resultierende Spannungsabfall bei Vollast des WR. liebe , Alf P.S. Werde nachher mal messen bei meinen Sicherungen.
Ich hatte mal bei verschiedenen Sicherungen(10A-30A) 120mV bei Nennstrom gemessen. Das ist aber nur die halbe Miete, über den beiden zusätzlichen Schraub- oder Steckverbindungen verschwindet mindestens noch mal die gleiche Spannung bei Nennstrom. Deshalb sind wohl die Sicherungen i.A. im WR direkt eingelötet.
Uwe
Gast am 26 Apr 2015 12:08:21
Mit Messen war nichts, falsche Technik bei mir vorhanden. Aber aus den Datenblättern habe ich die gesuchten Werte errechnet:
Typ - Nennwert - Cold Resistance - Spannung - Leistung Ampere Ohm Volt Watt
bei den oben besprochenen 200 A Sicherungen verliert Mann also beim Nennstrom schon 0,34 Volt an einer Sicherung ... zusätzlich die Sicherung im WR, zusätzlich die Sicherung auf der Minusseite, Klemmstellen, Leitungen ... (alle Werte bei kaltem Zustand, im Betrieb wird es noch schlechter.
Ken Wunder, wenn die Senseo da nicht mitspielt. ...
Nochmals: Eine Sicherung reicht, kurschlussfest verkabeln ist wichtig!
Liebe , Alf
kintzi am 27 Apr 2015 09:05:07
Hallo Alf, ist schon klar, Du hast recht. Vielen Dank f. d. Tabelle. In der damaligen Situation war das die schnellste Möglichkeit, die fahrlässige Verkabelung (mehrere WR) der "Profis" am neuen Womo rasch zu beseitigen. Die Minusabsicherung gegen direkten Plus-Masse-Kontakt (vor den Plussicherungen) u. den damit verbundenen hohen Strömen macht m. E. schon Sinn,abgefackelte Autos beweisen es. Bzgl. starken WR (mittlerweile bauen die Kameraden ab 1500W nach oben alles ein) ist der Leistungsverlust/Erwärmung bei 200A Absicherung klar nicht zu unterschätzen. 2x 200 A Absicherung bei einem bis 1kW starken WR u. Batt.-Ressource v. ab 250Ah aufwärts halte ich f. noch vertretbar. Bei mir speziell werden aus den Batts max 40A gezogen, bei geforderten hohen Leistungen , z. B. Mikrowelle, läuft das Aggregat an. WR-Leistungsvermögen u. zu geringe Batt-Ressourcen stehen oft in Diskrepanz. Man muß doch seine Batts nicht mit Gewalt meucheln. Gr. Richi
rkopka am 27 Apr 2015 09:46:41
KudlWackerl hat geschrieben:Genauso wie man nicht mehrere shunt in Reihe schaltet, sollte man nicht mehrere Hauptsicherungen in Reihe schalten.
Wobei bei den Shunts noch die Probleme mit unterschiedlichen Potentialen dazukommen, die nicht jedes Gerät unbedingt verträgt. Mehrere Sicherungen in Serie haben noch den Nachteil, daß man sich im Fehlerfall manchmal schwer tut, wenn man die offensichtliche Sicherung tauscht und immer noch nichts geht, weil es anderswo im Wagen noch eine Sicherung gibt. 2 Sicherungen machen Sinn, wenn beide Seiten Quelle sein können (z.B. bei der Verbindung Aufbau - Starterbatterie). Und natürlich wenn es Abzweige mit schwächerer Absicherung gibt (keine Hauptsicherungen).
kintzi hat geschrieben:Die Minusabsicherung gegen direkten Plus-Masse-Kontakt (vor den Plussicherungen)
???? Bei uns ist Masse normalerweise Minus.
RK
kintzi am 27 Apr 2015 11:18:00
Zitat RK: kintzi hat geschrieben: Die Minusabsicherung gegen direkten Plus-Masse-Kontakt (vor den Plussicherungen)
???? Bei uns ist Masse normalerweise Minus. RK
Ist wohl allseits bekannt!
Minusabsicherung direkt an Aufbau-Batt-Satz-Minus zu Zentralmasse (Motor/Getriebe/Chassis) zum Auslösen, wenn Schluß v o r der normalen Plussicherung (Polkontakt zur Masse, z. B. Unfall, losgerüttelte Batt, defektes Isomaterial bei U-sitz-Batts). Absicherung 100-200A , Auslösung natürlich bei massivem Masseschluss im Notfall. Bei normalen Stromentnahmen bis 20-40A ist mir der Spannungsabfall wurscht. Bei der geschraubten Blechstreifensich. bei den Batts ist f. den Notfall noch ein ordentlicher Seitenschneider dabei zur Nottrennung v. den Aufbaubatts. Viel höher sind die Widerstände/Spannungsminderung bei den ach so beliebten, billigen "Nato-Knochen-Schalter ", die bei den billigen Kontaktfähnchen u. höheren Strömen mit Verlaub elektr. Sch... sind. Ebenso die messingfarbenen dicken billigen Automatik-Sicherungen von Fraron, weiß aber nicht, ob es die noch gibt. Die haben vielleicht Boosterstrom geschluckt, einmal u. nie wieder. Gr. Richi
rkopka am 27 Apr 2015 12:37:36
kintzi hat geschrieben:Die Minusabsicherung gegen direkten Plus-Masse-Kontakt (vor den Plussicherungen) ... Minusabsicherung direkt an Aufbau-Batt-Satz-Minus zu Zentralmasse (Motor/Getriebe/Chassis) zum Auslösen, wenn Schluß v o r der normalen Plussicherung (Polkontakt zur Masse, z. B. Unfall, losgerüttelte Batt, defektes Isomaterial bei U-sitz-Batts).
Jetzt kapier ichs. Ich hatte das "gegen" als zweite Verbindung der Sicherung gelesen. Nicht "gegen" eine Gefahr. Evt. habe ich sowas in der Art sogar. Zumindest gibt es eine 40A Sicherung mit schwarzen Kabeln an der Aufbaubatterie. Wegen der Drehkonsole kann ich leider kaum was vom Rest sehen.
RK
kintzi am 27 Apr 2015 16:36:01
Ad Alf: Bei 2-pol. LS hast Du ähnliches (Phase/Rückleitung), natürlich aus anderem Grund (evtl. falsch gepolte Phase/0-Leiter) u. natürlich viel geringeren Strömen. Selbstverst.ist auch eine Schmelzsich. mit Kontakten nicht streng zu vergleichen Aber jedes zusätzl. Element im Kreis..... Gr. Richi
scooter61 am 01 Aug 2016 10:25:13
mal eine allgemeine Frage dazu.
Alle meine Kabel sind am Sicherungskasten angeschlossen, der von einem Kabel an der Batterie gespeist wird. Wenn hier das Kabel zum Sicherungskasten abreißt, liegt das Kabel an Masse und es wird Licht.
Beim WR ist das doch genauso. Im WR ist ein Sicherungskasten und ein Kabel führt hin.....etc.
Bei den Amperestärken und dem Kabelquerschnitt wird die Batterie schnell kaputt gehen. Bei den dünnen Kabeln dagegen wird es solange schmoren bis das WoMo in Flammen steht oder das Kabel festklebt. Dann fackelt das ganze Kabel ab.
Dementsprechend ist die Sicherung von der Batterie zum WR weniger wichtig als die zum Sicherungskasten. Also wozu? Scheint doch rechtskonform zu sein.
Was denke ich dabei falsch?
xbmcg am 01 Aug 2016 11:09:57
Du denkst falsch. Die Sicherungen schützen nicht die Geräte, sondern die Kabel. Deshalb sind die Sicherungen immer an der Einspeisung angeordnet.
Zu Hause kommt der Strom ja auch direkt am Sicherungskasten an und wird von dort verteilt. Je nach Kabelquerschnitt (Abhängig vom Strom, der zu erwarten ist) muss eine passende Sicherung an der Quelle (hier die Batterie) angebaut werden. Wenn das Kabel irgendwo durchscheuert und gegen Masse einen Kurzschluss produziert, kannst Du mit dem Funken schweißen, das Kabel (oder die Batterie) löst sich in Rauch auf, wenn keine Sicherung vorhanden ist.
Wenn Du eine Sicherung z.B. direkt hinter dem Pluspol hast, brennt diese durch und das WoMo bleibt heil.
Schau Dir mal Dein Pluspol an der Fahrzeugbatterie an, da ist ein Sicherungshalter direkt dran mit angeschraubten Streifensicherungen. So gehört sich das.
sergiozh am 01 Aug 2016 12:18:40
Braucht man wirklich ein 1500W wechselrichter in einem wohnmobil ?
xbmcg am 01 Aug 2016 12:21:54
Ja.
Gast am 01 Aug 2016 12:33:47
Besser haben als brauchen ;D
Ich fahr nen 300Watt WR seit 9 Jahren durch die Gegend ohne ihn je gebraucht zu haben. In diesem Urlaub war ich froh ihn zu haben. Die Leistung selbst spielt dabei keine Rolle.Anwedungen sind halt unterschiedlich.
andwein am 02 Aug 2016 10:50:46
xbmcg hat geschrieben:Du denkst falsch. Die Sicherungen schützen nicht die Geräte, sondern die Kabel. Deshalb sind die Sicherungen immer an der Einspeisung angeordnet.
Und deshalb haben alle Geräte (Heizung/Boiler/EBL) noch eine interne Gerätesicherung. Die anderen Verbraucher wie Licht etc. sind über den Sicherungsverteiler abgesichert. Hier schützt die Flachsicherung sowohl Verkabelung als auch Verbraucher. Gruß Andreas
xbmcg am 02 Aug 2016 12:20:52
andwein hat geschrieben: Die anderen Verbraucher wie Licht etc. sind über den Sicherungsverteiler abgesichert. Hier schützt die Flachsicherung sowohl Verkabelung als auch Verbraucher.
Die Verbraucher werden durch die Sicherung wie geschützt? Wenn eine Lampe einen Kurzschluss produziert, ist das den anderen Verbrauchern im Stromkreis egal.
Die Sicherung in der Installation ist nur zum Schutz die Leitung, sowie verbauter Stecker / Dosen etc. da. Deshalb gibt es ja auch entsprechende Unterverteilungen, die die schwächeren Teilstrecken zusätzlich absichern.
Verbraucher-Sicherungen in Geräten dienen nur dazu, den defekten Verbraucher vom Stromkreis zu trennen wenn er höhere Ströme verursacht, ohne andere Verbraucher im Stromkreis mit abzuschalten. Erleichter lediglich die Fehlersuche.
andwein am 03 Aug 2016 16:12:49
Na ja, das kann man sicherlich aus vielen Gesichtspunkten heraus betrachten. Gruß Andreas
kintzi am 05 Aug 2016 20:54:07
Sehe ich nicht so, ist eindeutig ein feinansprechender Schutz gegen Gerätebrand/elektr. Zerstörung durch partiellen oder vollständigen Kurzschluß innerhalb des Gerätes. In Zuleitung querschnittsabhängiger Leitungsschutz durch bemessene Sicherung an Spannungsquelle gleich Beginn der Zuleitung, damit bei vollständigem Kurzschluß die Leitung nicht glüht. Gr. Richi