Den reich bebilderten Reisebericht hat es hier > --> Link

Montag den 13.April
Heimat bis Beaune
Heute sind wir aus unserem Heimatort in der Westpfalz zum ersten Etappenziel gestartet. Nachdem der Campingplatz in Dijon weiterhin geschlossen ist, sind wir weiter nach Beaune. Dort ist der Camping Les Cent Vignes zum vierten mal unser Übernachtungsplatz. Im dortigen Restaurant haben wir noch etwas gegessen um anschließend noch etwas durch das abendliche Beaune zu bummeln.
Zielkoordinaten:N 47.032844, E 4.839138
Kilometer: 412

Dienstag den 14.April
Beaune bis Lyon
Nach dem Frühstück starten wir weiter Richtung Süden. Ohne die Autobahn zu nutzen erreichen wir gegen Mittag den Camping Indigo Port de Lyon - Dardilly. Mit Bus 89 und Metro Ligne D steigen wir in der Altstadt aus.
Mit der Funiclaire fahren wir zur Notre-Dame de Fourvière.
Dann wechseln wir zu der Insel zwischen Saone und Rhone.
Am Theater sind Künstler zu bestaunen. Am Park Place Antonin Poncet kommen wir mit einer deutschen Oma mit französischen Enkel ins Gespräch.
In der Altstadt haben wir dann noch bei einem Inder was gegessen.
Nach diversen Einkäufen und Besuch des Bahnhofs Perrache ging es wieder mit Metro und Bus zurück zum Campingplatz. Das dort versprochene Free Wifi funktionierte nur bei Eingabe von umfangreichen privaten Daten - hab das dann gelassen.
Zielkoordinaten:N 45.819846, E 4.761168
Kilometer: 158

Mittwoch den 15. April
Lyon intern
Heute fahren wir nochmals nach Lyon. Am Place Bellecour nehmen wir in Nachbarschaft eines komplett mit Metall bestückten Zeitgenossen unser Frühstück ein, während dessen sich der alternde Zeitgenosse sich eine Tüte drehte und mit Selbstgesprächen und Beschimpfungen von Passanten sich bei Laune hielt. Mit der Tram geht es anschließend in das Viertel der Etas Unis.( N 45.737264, E 4.861553 )
Hier gibt es viele Gebäude mit Fassaden Malerei - Les murs Peints de Lyon
Wieder zurück mit der Tram besuchen wir auch noch den dortigenCimetière de la Guillotière.
Weiter geht unsere Besichtigungstour in den am nördlichen Rand gelegenen Parc de la Tête d'Or. Ein weitläufiges Gelände mit großem See und einem angegliederten Zoo und freiem Eintritt. Da der Mittwochmittag für die französischen Schüler frei ist, war der Park entsprechend voll mit Familien und Kindergärten. Gleich am Eingang befindet sich ein großes Palmen Gewächshaus mit sehenswerten Pflanzen.
Die Besichtigung des Zoo haben wir wegen der inakzeptabelen Haltung der dortigen Kreaturen schnell wieder abgebrochenen. Wegen der heißen Temperaturen, den vielen lärmenden Menschen und der schmerzenden Füße sind wir heute etwas früher aus der Stadt zurück gefahren. Der Busfahrer auf der letzten Wegstrecke fuhr so rasant, dass ein Kinderwagen mit Kind darin umgestürzt ist.
Donnerstag 16. April.
Lyon bis Avignon
Nach dem Auschecken ging es über die Autobahn durch den Tunnel von Lyon bis Vienne um dort auf der N 7 bis Avignon zu folgen. In Villeneuve s Avignon geht es auf den Camping L'Île des Papes
Sogar eine eigene Hundedusche gibt es hier - Camping - L'Île des Papes
Er liegt auf einer Insel zwischen Rhône und dem Rhône Kanal. Wir haben freie Platzwahl und stehen ganz für uns allein am Fluss.
Die Rhône hinterlässt hier am Ufer sehr viel Treibholz in den unterschiedlichsten Formen, was natürlich das eine oder andere Stück zum Mitnehmen anregt.
Zielkoordinaten:N 43.994016, E 4.818064
Kilometer: 241

Freitag 17. April.
Avignon intern
Mit den Fahrrädern geht es entlang des Kanal auf der Insel durch ein landwirtschaftliches Gebiet nach Avignon. Nach dem uns vor etlichen Jahren, nach der Besichtigung des Palais du Pape das Wetter eine weitere Stadtbesichtigung verregnete, wollen wir das heute nachholen. Mit dem Fahrrad geht das hier sehr gut. Viele enge Gassen und Parkanlagen liegen auf der Tour.
Bei einem Koreaner nehmen wir unser Mittagsmenü ein. Den Rückweg fahren wir auf einer anderen Strecke als auf dem Hinweg, er führt uns am westlichen Rhône Ufer durch Obstplantagen Richtung Norden und ist auch bedeutend länger. Als wir zurück am Wohnmobil sind beginnt es zu regnen - Glück gehabt.

Samstag 18. April.
Avignon bis Anduze
Nach dem wir den Camping verlassen haben macht sich nach kurzer Fahrt die Bad Tür endgültig unbenutzbar - ein zweites Scharnier ist gebrochen. Die restlichen Schrauben gelöst und die Tür auf das Bett verbracht. Leider haben die auf dem Weg liegenden Baumaerkte nicht die passenden Scharniere. Unser Ziel ist Anduze am Fluss Gard. Nach dem der zunächst angesteuerte Campingplatz eine 2 stuendige Mittagspause erfordert hätte sind wir auf der anderen Flussseite fündig geworden. Der Camping Pradal ist ein schöner Platz wiederum oberhalb des Flusses. Ganz in der Nähe befindet sich der in Europa einmalige Bambusgarten.
Nach vermessen der Tür und der Garage habe ich beschlossen die Tür mittels Gurten für den Rest unserer Reise unter die Garagendecke zu binden. Ein freundlicher Camper auf dem Platz hilft mir mein Vorhaben umzusetzen.
Zielkoordinaten: N 44.062297, E 3.982835
Kilometer: 98

Sonntag 19. April.
Anduze / Gardon
Leider hat das Wetter heute kein Erbamen mit uns. Seit vor Sonnenaufgang regnet es, so dass viel Zeit zum Lesen und hier schreiben bleibt . Am Nachmittag besuchen wir Anduze. Kleine Gassen durchziehen den Ort, von dem aus eine Museums - Dampflokomotive durch die Schlucht des Gardon nach Saint-Jean-du-Gard fährt.
Montag 20. April.
Anduze/ Gardon
Mit den Fahrrädern geht es zu den Bambusgarten BAMBOUSERAIE.
Die 9,50 € Eintritt lohnen sich - 200 verschiedene Arten des bis zu 20 m hohen Gras gibt es hier zu bestaunen. Auch ein großartig angelegter japanischer Garten ist hier integriert. An verschiedenen Stationen lassen sich Audioerklaerungen abrufen. Im Ausgangsbereich kann man zum Abschluß noch Produkte aus Bambus erwerben.
Dienstag 21. April.
Anduze bis Florac
Wir haben den Plan noch ans Meer zu fahren verworfen und stattdessen Richtung Nordwesten weiter in die Cevennen zu reisen
Chaos de Nimes-le-vieux ist das erste Etappenziel. Das dortige Chaos mit seinen Felsformationen wollen wir besuchen.( N 44.228119, E 3.524369 )
Der Weg dorthin war wieder mehr als Abenteuerlich - extrem schmale Straße mit Haarnadelkurven und steilen Abhängen ohne irgendwelchen Schutz. Am Taggrund stand dann dass die Straße nur für Pkw zugelassen ist. Schon letztes Jahr hatten wir hier am Tarn beschlossen keine solchen Straßen mehr zu fahren - manchmal lassen sich Vorsätze nicht umsetzen.
Nach der Felsbesichtigung ging es weiter nach Florac / Bédouès auf den Camping Chantemerle. Die deutschstämmige Inhaberin Nicole versorgt einen mit vielen Informationen - auch dass sich hier nach Sonnenuntergang am Tarn Bieber beobachten lassen.
In dem angeschlossen Restaurant " La Bergerie" bereitet der aus Neapel stammende Ehemann von Nicole super leckere Pizza und andere Gerichte zu.
Leider bekamen wir die Bieber nicht zu sehen - jedoch ein aus Bern in CH stammendes Paar hat uns von Nagespuren an einem Baum am Fluss berichtet. Ihr französischer Wasserhund machte seinem Namen keine Ehre - er konnte dem Fluss offensichtlich keine Freude abgewinnen.
Zielkoordinaten:N 44.345335, E 3.610232
Kilometer: 108

Mittwoch 22. April.
Florac / Tarn
Nach dem Frühstück machen wir uns zu Fuß entlang des Tarn in die ca 4 km entfernte Stadt Florac. Ein Ort der einerseits am Tarnon liegt und auch noch von einem klaren Bach, der in mehreren Terrassen den Ort teilt. Eine Art Ramblas und der Platz vor der Mairie laden zum Verweilen in den Restaurants ein. Wir lassen uns biologische süße Gallettes münden.
Den Rückweg nehmen wir dieses mal entlang der Landstraße - ist etwas kürzer aber wegen des fehlenden Fußweges gefährlicher. Am Campingplatz noch ein Wohnmobil Fachgespräch mit einem Ehepaar aus BM
Donnerstag 23. April.
Florac bis Châtel Guyon / Clermont F.
Durch die Cevennen geht es zunächst über Passstrassen und dann die Autobahn A75 nördlich von Clermont F auf den CP Le Ranch des Volcans in Chatel Guyon. Der Kurort mit seinen Magnesium Quellen erinnert mit seinen Gebäuden an Baden Baden.
Zielkoordinaten:N 45.914773, E 3.077718
Kilometer: 232

Freitag 24. APRIL.
Châtel Guyon bis Auxerre
Den Puy de Dôme und Volvic haben wir von unserer Tour gestrichen, stattdessen geht es weiter nach Nordosten Richtung Heimat. Nevers ist das nächste Etappenziel mit der letzten Ruhestaette der Hl.
Bernadette Soubirous von Lourdes. Leider hat die mehrfache Durchquerung der Stadt keinen für das Wohnmobil passenden Parkplatz ergeben und wir sind weitergefahren. Der Camping municipal von Auxerre ist das Tagesziel. Nach dem das Mobil plaziert ist gehen wir zu Fuß in die Stadt. Der CP liegt direkt gegenüber des Sportstadion des Fußball Club Auxerre.
Von dort gelangt man entlang der Yonne in die Innenstadt. Wunderschöne alte Fachwerkhäuser, malerische Plätze, enge Gassen und beeindruckende Sakralbauten bietet der Ort. Am Ufer der Yonne sind etliche Hausboote vertaeut.
Zielkoordinaten: N 47.785893,E 3.587821
Kilometer: 270

Samstag 25. April.
Auxerre bis Heimatort
In der Nacht beginnt es schon zu regnen und dieser begleitet uns nun den ganzen Weg zurück in unser Heimatort.
Kilometer: 432

Den kommpletten Bericht, reich bebildert gibt es hier in meinem Blogg > --> Link

