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Batterie Parallelschaltung 2 x120 Ah


zottelig am 02 Jun 2015 15:26:34

Hallo Leute,

Ich plane bei mir gerade eine Parallelschaltung und da sind so ein paar dinge die mir als nicht Elektriker unklar sind. Einige schreiben nun hier und da das man unbedingt die Batterien untereinander absichern muss,andere wieder ist totaler Quatsch brauch nicht sein.
OK. Ich denke grund verkehrt kann es ja nicht sein kostet halt nur bissel mehr.
Habe mich nun entschieden die Batterien untereinander abzusichern. Also Kabel 1 von Plus Batterie 1 zur 100Ah Sicherung von da zur Verteilerschiene,Kabel 2 von Batterie2 zur 100 Ah Sicherung dann zur Verteilerschiene. Von der Verteilerschiene gehn dann auch die Verbraucher ab und natürlich die Zulader rein. (extra abgesichert) 1:Frage Es gibt nen haufen Verteilerschienen von bis vielen Euros wieviel Ampere muss diese abkönnen ?
So und Kabel 1 von Minus Batterie 1 zum Votronic 100AH Messschunt von Batterie 2 auch zum Shunt.
Wie läuft das denn mit den gleichen Kabellängen ,wie werden die Sicherungen gerechnet? Wenn ein Pluskabel einschließlich Sicherung bis zum verteiler 36 cm lang ist, muss dann das Minuskabel von 1 Batterie zum Schunt auch 36 cm sein oder könnte es auch 40 sein? Die frage ist nur weil Fraron nur in 10 cm Schritten Kabel konfektioniert.

Hoffe mal hier kann mir jemand Tips geben

Besten Dank im vorraus. :ja:

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xbmcg am 02 Jun 2015 17:56:20

Also erst mal, alles OK soweit.

Man kann Batterien gleicher Größe, Alter und Charge zusammenschalten,
dann altern sie auch zusammen und alles ist (relativ) gut. Die erste,
die kaputt geht zieht die andere mit runter. Wobei hier eine Sicherung nicht hilft,
es ist meist eine schwache schleichende Entladung, die die Batterie herunterzieht.

Einzeln absichern hätte es nicht gebraucht, wenn man Sicherungsautomaten nimmt, hat man aber einen schönen
Trennschalter pro Batterie...

Zu den Strömen der Verteilschienen: sie sind maximal so groß wie die Werte der beiden Batterie-Sicherungen zusammen +
die Summe der möglichen Ladeströme. Also wenn Du am Verteiler einen fetten Wechselrichter anschließt, Lima, Solar, Festnetzlader, Generator...
alles an ist und die beiden Batterien bis an die Grenze belastet werden, fließt der maximal mögliche Strom.

Faustregel Summe der Werte aller Sicherungen an der Schiene.

Den Strom wirst Du wahrscheinlich nie erreichen.

Du kannst Dich aus andersherum dem Wert nähern: Summe der Ströme aller Verbraucher = maximale Last des Systems.

Im WoMo sind ca. 40-50A im Aufbau ein guter Wert, der normal nicht überschritten wird. Wenn Du einen dicken WR hast,
würde ich den Strom als Referenz nehmen (1500W entspricht 125A, 3000W ca 250A)

Da die Batterien parallel geschaltet sind, teilen sich diese Ströme auf beide auf.

P.S. ich kenne nur 100A Sicherungen, 100Ah als Sicherung kenne ich nicht - Amperestunden sind Angaben zur
Kapazität einer Batterie bei gegebener Entladelast.

zottelig am 02 Jun 2015 18:46:25

Hallo,

danke Dir schon mal für deine Tipps.Ok hab ich falsch geschrieben mit den Sicherungen ,meine natürlich diese Hochlastsicherung 100A Typ ANL.Einen dicken Wechselrichter hab ich zwar nicht, ich glaub der hat nur 600 Watt und nutzen tu ich ich ihn eh nicht.Sonst alles mehr so die normalen Verbraucher Kompressorkühlbox,Radio, Licht Fernseher , Standheizung alles 12 volt und läuft ja nie alles gleichzeitig. Also ich hätte da zur Auswahl eine Verteilerschiene mit 150 A und eine mit 300 A ,dann müsste ja die mit 150 ah reichen? Aber weil die beiden Sicherungen je 100 A haben wären ab 200 A richtig?
Das mit den Sicherungen hab ich nur gewählt falls eine Batterie einenen Zellenschluss bekommt,hoffe mal das sie da dann wenigstens wirken.
Wenn das Minuskabel ein bischen länger ist als die Pluskabel macht keine Probleme? (22mm2)

:ja:

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xbmcg am 03 Jun 2015 07:36:51

Kabellänge spielt eine untergeordnete Rolle (außer beim Querschnitt).

Normalerweise wird es kompensiert, indem man beim direkten Zusammenschalten jeweils
ein POL von der einen Batterie nimmt (z.B. Plus) und den den anderen von der zweiten (Minus)
und damit auf den jeweiligen Verteilerpunkt geht, damit nicht immer die am nächsten liegende
Batterie die Arbeit macht und die zweite wegen den geringen Spannungsabfällen des Verbindungskabels
weniger belastet wird. Kannst Du im Prinzip nachstellen, indem Du den Masseabgang so wählst, dass er an der
Batterie mit dem längeren Plus Kabel liegt - dann sollte sich das ausgleichen.

Ist aber nicht wirklich entscheidend, solange alle Kabel ordentlich dimensioniert sind und die Anschlüsse
sauber und fest sitzen.

zottelig am 03 Jun 2015 09:11:07

Hallo, die Pluskabel sind ja identisch lang also 20 cm zur Sicherung 10 cm zum Verteiler ,der Lochabstand der Sicherung ist 6 cm also 36 cm. Nun war meine überlegung nur das die beiden Minuskabel zum Shunt dann auch 36 cm sein müssen,alles natürlich in 22mm2. Aber Fraron crimpt nur in 10 ner schritten darum müsste ich 2 mal 40 cm nehmen wenn ich Professionelle Kabelschuhe haben will. Hab das jetz aber so gelöst das ich mir ein Kabel bestellt hab von 80 cm das ich mir entsprechend kürze und dann mit den Minuspolklemmen verklemme oder ich finde hier jemand der mir da 2 mal kabelschuhe m6 ranpresst. Ich denke es müsste alles klar sein und funzt in der Realität.

Ich danke dir :)

zottelig am 11 Jun 2015 10:46:23

Hallo,hab hier noch mal eine frage an die E- Spezis. Die Batterien sollen doch beim zusammenschließen das gleiche Ladelevel haben,nun hab ich beide Batterien getrennt aufgeladen und nach einer längeren Ruhephase von 4 Tagen ist eine nun auf 12,84 volt und die andere 12,91 volt.Sollte ich sie nocheinmal an das Ladegerät klemmen um exakt gleiche Werte zu bekommen oder kann man diese geringen abweichungen ignorieren?

:ja:

krischan am 11 Jun 2015 11:19:19

Ist doch fast gleich. Die 70mV kannst du ignorieren.

Bei der Starthilfe schaltest du doch auch zwei Batterien parallel. Und da ist die Spannungsdifferenz gewiss viel größer.
...und jeder tut es, ohne groß nachzudenken.


krischan

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