bernhardm am 07 Jun 2015 11:58:52 Ich hab noch zwei 180WP Solarmodule für Hausdächer, und bin am überlegen diese auf dem WoMo zu nutzen. Die Module sind allerdings nicht so richtig leicht, und so überlege ich gerade, wieviel es bringt, den Alurahmen zu entfernen. Montage flach auf dem Dach liegend wäre mit Sika nicht wirklich ein Problem, und würde vermutlich sogar zuverlässiger halten als die klassische Variante mit verklebten Montagewinkeln.
Das Dach ist komplett eben und plan, die Anschlussdose könnte ich bei der Gelegenheit von innen zugänglich in der Isolierung versenken. Hätte auch gewisse Vorteile. Ach ja - die Module sind mit Kunstoff vergossen und nicht mit aus Glas.
bert am 07 Jun 2015 12:05:37 Genaues Gewicht kann ich dir nicht sagen jedoch bringt das kaum Gewichtsersparnis. Flach geht trotzdem nicht da ja bei den meisten Modulen die Anschlußdose an der Rückseite ist. In der Dachisolierung versenken? Würde ich nie tun! Kenne aber auch keine Module mit Alurahmen und Kunststoff statt Glas.
bert
Dan-Hu am 07 Jun 2015 12:08:23 bert hat geschrieben:Flach geht trotzdem nicht da ja bei den meisten Modulen die Anschlußdose an der Rückseite ist.
bert
Hallo Bert, du must dir den ersten Beitrag schon ganz durchlesen. Er will dann die Anschlussdosen ins Dach einlassen. at Bernard: Ich sehe das Problem mehr bei der fehlenden Hinterlüftung der Module.
bernhardm am 07 Jun 2015 12:24:41 So wie es nur wenig Module ohne Glas gibt, gibt es auch nur wenig Module die Vorder- und Rückseite nutzen können ;) die Frage ist ob man es nutzt. Schlussendlich ist es eine Preisfrage, und sie waren damals sehr günstig :)
Wegen Anschlussdose im Dach versenken: Ist nicht jedermanns Sache - ich hab allerdings die hysterische Angst vor Löchern im Dach schon lange verloren - wichtig ist sie ordentlich abzudichten und nicht unnötig groß zu machen.
Die Hinterlüftung ist doch nur ein Effizienzthema im Sommer wenn mehr als genug Sonne vorhanden ist. In der Übergangszeit wenn es kühl ist und die Sonne tief steht gilt es - und da spielt die Hinterlüftung keine Rolle. Eine Anlage die da noch genug Strom für den vorhandenen Bedarf erzeugt, wird das auch im Sommer ohne Hinterlüftung schaffen.
bert am 07 Jun 2015 12:50:27 ät Dan-Hu
Ich habe mir den Betrag komplett durchgelesen. Erkenne nur die Sinnhaftigkeit darin nicht. Muß aber jeder für sich selbst entscheiden. Rahmen mit Befestigungsmaterial und Kleber werden wohl um die 10kg wiegen. Dafür würde ich nicht mein Dach aufschneiden. Habe auch keine Angst vor Löchern im Dach. Auf meinem Mobil ist auch eine Satantenne und ein PV Modul verbaut.
Trotzdem viel Spaß beim basteln.
bert
bernhardm am 08 Jun 2015 21:51:32 Na es geht darum möglichst mit vorhandenem Material eine leichte Solaranlage auf das Dach zu bringen. Wenn ich durch den Rahmen und die Montagewinkel bzw. Spoiler pro Panel 8 Kilo sparen könnte wäre das ein echtes Argument - das würde bedeuten ich könnte ohne Rahmen bei gleichem Gewicht zwei der Module montieren. Das wären dann 360WP - und ungefähr 1.000€ günstiger als flexible Module gleicher Leistung.
Gast am 08 Jun 2015 22:55:57 Das heist, du bekommst 300 € Cash auf die Krallen wenn du die flexiblen nicht kaufst?
Erkläre mal deine Rechnung :?:
Alf
bernhardm am 09 Jun 2015 20:28:33 Na so Pi mal Daumen 4x 100 WP a 250€ Flexibel sind rund 1.000€ Kosten. Wenn ich die vorhandenen Module verwende keine Kosten.
Rumbuddel am 09 Jun 2015 22:28:09 Wenn die Module quasi auf dem Dach aufliegen, was ist denn dann mit der nicht vorhandenen Wärmeabführung durch Unterlüftung und dem Wirkungsgrad?
rolfblock am 10 Jun 2015 01:54:00 Hinterlüftung ist völlig irrelevant, da im Sommer die Sonne lange scheint und in der Übergangszeit es nicht so warm wird. 200 Wp reicht im Sommer immer für alles, auch für ein wenig thermische (Fön, Lötkolben) Anwendungen. Sogar der Absorber Kühlschrank lief jetzt 6 bis 8 Stunden/Tag über 230 V via Wechselrichter. Wohin sollte ich sonst den ganzen Strom hinschütten? Es ist unglaublich einfach die Solarleistung zu überdimensionieren. Ich hab jetzt 240 Wp. 140 Wp hätten in diesem Urlaub lange gereicht. Landstromkabel (3,5 kg) blieb daheim, wurde wie immer nicht vermisst.
Rumbuddel am 10 Jun 2015 19:10:15 Also so komplett würde ich das nicht vom Tisch wischen. Bei einem Temperaturanstieg von 20 Grad auf 60 Grad nimmt die Leistung des Solarpanels um rund 20% ab. Wenn ich jetzt bedenke, wie heiß meine Solarpanele im Sommer werden, obwohl sie hinterlüftet sind möchte ich nicht wissen welche Hitze sich ohne entwickelt. Und da kommt meiner Ansicht nach noch eine ganz andere Problematik auf: Wie reagiert das Material in das die Solarzellen eingebettet sind in Sachen Ausdehnung auf die Wärme und wie die Dachhaut des Wohnmobils bei nur "punktueller" Erwärmung gegenüber dem Rest des Daches? Und hält Kleber dann trotz möglicherweise auftretender Spannungen?
Ich denke es hat einen guten Grund, dass es entsprechende Panele gibt, die zur flächigen Verklebung vorgesehen sind und andere sich in einem Rahmen befinden, die mit Montagewinkeln befestigt werden.
Und nur noch als Anregung: Wie heiß wird eine fast schwarze Oberfläche in der Mittagssonne in südlichen Gefilden?
bernhardm am 10 Jun 2015 21:15:06 Erstmal zum Wirkungsgrad: Der spielt keine Rolle. Selbst wenn er im Hochsommer auf 20% absinken sollte sind das bei 360WP noch immer rund 3A Ladestrom - und glaubt nicht daß ein hinterlüftetes Panel in der gleichen Situation noch 100% bringen würde (die 20% sind übertrieben - aber plakativ).
Ich hab bereits ein solches Panel mit dem Alurahmen direkt auf das schwarze Aufstelldach meines VW Busses geklebt - da kam im Sommer bei viel Sonne und hohen Temperaturen noch mehr als genug Strom runter. Probleme gab es mal bei schlechtem Wetter - da hätte ein zweites Panel ein paar Stunden Motorlauf verhindern können. Daher die Überlegung.
Wegen Ausdehnungsverhalten: Ich bin bereit zu wetten, daß Sikaflex dieses Problem bravourös meistern wird - dafür ist das Zeug da. Die Temperaturen (hat mir mal ein Hersteller von Paddeln gesagt) bei direkter Sonneneinstrahlung auf einen schwarzen im KFZ liegenden Paddelschaft können bis 110° gehen. Auf dem Dach ist vermutlich die Belüftung etwas besser und daher die Temperatur sicher nicht höher.
(AT)Rumbuddel Der Wirkungsgrad spielt keine Rolle. Es ist egal ob ich bei extremen Temperaturen und voller Sonneneinstrahlung 5A oder 30A Ladestrom hab. Es ist allerdings nicht egal, ob ich im Herbst am späten Nachmittag, oder bei stark bewölktem Himmel 1A oder 2A hab - und genau da sind die Module sowieso kalt. Was soll ich eigentlich im Sommer mit 30A?
Wie hoch ist eigentlich die Temperaturdifferenz zwischen hinterlüftet und nicht hinterlüftet tatsächlich?
Daß man über diese Problematik diskutieren darf, hat man der normalen Einspeiseanlage zu verdanken. Die rentiert sich sonst weniger, wenn sie weniger Energie einspeisen kann. Da sollte man dann über solche Themen nachdenken. Auf dem WoMo Dach eher nicht.
Rumbuddel am 10 Jun 2015 21:22:44 Hm, wenn Du alles weißt, was hast Du dann gefragt?
Edit: Achja, das Gewicht ... dann mess doch einfach den Rahmen, nimm die spezifische Dichte von Alu und Du hast es auf ein paar Gramm exakt. Ich würde sagen, nicht mehr als 2 Kg für beide Rahmen.
Acki am 10 Jun 2015 21:31:00 Hallo Bernhard Hier vielleicht ein Anhaltspunkt zu den Temperaturen mit und ohne Hinterlüftung. Allerdings halt zwei verschiedene Panel-Techniken! --> Link
andwein am 11 Jun 2015 11:12:47 bernhardm hat geschrieben:Erstmal zum Wirkungsgrad: Der spielt keine Rolle. Ich hab bereits ein solches Panel mit dem Alurahmen direkt auf das schwarze Aufstelldach meines VW Busses geklebt - da kam im Sommer bei viel Sonne und hohen Temperaturen noch mehr als genug Strom runter.
Und die Erde ist eine Scheibe, hat jedenfalls die Kirche noch Jahre nach Galileo Galilei behauptet. Und diese exakten Aussagen " es kam noch mehr als genügend Strom runter", richtig nachvollziehbar Also ein bisschen sollte man schon die Fakten beachten bevor man andere Aussagen als "plakativ" bezeichnet. Sorry, jeder darf seine Meinung kundtun, aber er könnte sich auch anstrengen, ein technisches Thema mit nachprüfbaren Fakten zu hinterlegen. Andreas
KaeptnBlaubaer am 11 Jun 2015 12:42:48 Mal andersrum dran gegangen: Hier --> Link kann man prima Gewichte von Aluprofilen ausrechnen...
bernhardm am 18 Jun 2015 21:57:35 andwein hat geschrieben:Also ein bisschen sollte man schon die Fakten beachten bevor man andere Aussagen als "plakativ" bezeichnet. Sorry, jeder darf seine Meinung kundtun, aber er könnte sich auch anstrengen, ein technisches Thema mit nachprüfbaren Fakten zu hinterlegen.
Es wäre allen geholfen, wenn Leute wie Du erst auf einen Beitrag antworten, wenn sie den Inhalt auch verstanden haben.
andwein am 19 Jun 2015 10:07:32 Das ist wahr. Was habe ich denn an deinen Ausführungen nicht verstanden?? "Das der Wirkungsgrad keine Rolle spielt" (z.B. beim Gewicht?, das ja ohne Rahmen verbaut wird), oder "gibt es auch nur wenig Module die Vorder- und Rückseite nutzen können" Gibt es Module, die von vorne und hinten Energie erzeugen oder auf was bezieht sich deine Feststellung? Fragend, Andreas
gespeert am 22 Jun 2015 00:00:12 Ne fertige Modulplatte wieder zu zerlegen halte ich für keine gute Idee, außer zur Entsorgung und Gewinnung der Rohstoffe.
ein Alurahmen wiegt wenige Gramm. Eher sind die Silizumplatten, die Trägerplatte das Lötzinn und die Kabel das Gewicht, abgesehen von der Deckglasplatte. Selbst die sind inzwischen relativ dünn gewählt um Gewicht zu sparen.
JACKYONE am 22 Jun 2015 12:13:51 Hallo. Ich will ja nichts sagen - aber wer schon am Alurahmen sparen will/muss ...........
Da gibts sicher 100 andere Sachen, wo man die paar Gramm leichter einsparen kann.
LG Robert
Schrauber71 am 22 Jun 2015 12:35:46 Das Gewicht der Profile kann ich nicht bestimmen...würde pro Rahmen mit 3-4 Kg rechnen, ist aber lediglich eine Glaskugelschätzung. Zum Rest Deiner Ideen: Kenne Dein Womo nicht. Mir würde es nicht behagen solche Löcher einzuschneiden...andererseits...sollten die Module irgendwann weichen könnten Dachluken nachrücken oder sonstiges... Ansonsten hast Du augenscheinlich schon erfahrungswerte mit den Platten. Hitzeausdehnung würde mir keine Kopfzerbrechen machen...habe schon ähnlichen Materialmix verbaut/-klebt. Leistungseinbußen entstehen sicher folgerichtig dann, wenn die Sonne reichlich Kraft hat- entsprechend ausreichend dürfte dann auch noch der Ertrag sein... auch da sehe ich keine Problem. Mach und berichte. Manfred
bernhardm am 23 Jun 2015 19:49:34 JACKYONE hat geschrieben:Hallo. Da gibts sicher 100 andere Sachen, wo man die paar Gramm leichter einsparen kann.t
Ich war noch nicht einmal auf der Wage 8) ich fange gerade an Gewicht zu sparen wo es sinnvoll ist. Da kommt alles auf den Prüfstand - nicht nur die schweren Akkus und die Massen an Werkzeug die ich normalerweise dabei habe. Meine Überlegung mit dem Rahmen war eigentlich ganz einfach: 360WP sind völlig oversized und damit eigentlich (Gewicht pro Modul zwischen 10 und 20 Kilo) nicht zu rechtfertigen. Allerdings wäre damit das Thema Stromquelle final gelöst. Wenn der Rahmen nennenswert Gewicht einsparen würde, würde sich die Rechnung für mich lohnen (der passende 30A MPPT Laderegler ist bereits verbaut), das ist vermutlich nicht der Fall, also kommt voraussichtlich nur eines der Module hoch. Vielen Dank an alle mit den hilfreichen Beiträgen. Und abschließend noch an andwein: Es fängt schon damit an, dass ich nicht die Aussagen eines anderen als "plakativ" bezeichnet habe, sondern meine eigenen übertriebenen Überlegungen. Das ging ebenso wie der eigentliche Sinn meines Beitrages völlig an Dir vorbei. Manfred hatte scheinbar keine Probleme meinen Beitrag zu verstehen.
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