Tinduck am 07 Sep 2015 11:21:22
Also wir sind gerade mit 3 Kindern (3,5,8) vom Wowa aufs WoMo gewechselt.
Der Wohnwagen hatte genervt, weil man ab dem 3. Kind doch wieder die Sitzgruppe abends umbauen musste und wir höchstens mal am langen WE nen Kurztrip gemacht haben. Und dann hat man sich trotz schnell aufzubauendem Vorzelt (Wigo Rolli) immer dreimal überlegt, ob man es wirklich braucht.
Dann lief uns unser Bimobil gebraucht vor die Flinte, mit 3er Stockbetten plus Alkoven, großer Dinette und Küche... Seitdem sind wir mit den Kindern im WoMo unterwegs, und das klappt gut. Man ist halt einfach flexibler, Zwischenübernachtungen sind kein Problem, und wenn man mal länger auf nem CP steht, kann man 1x die Woche für die schweren Sachen mit dem WoMo einkaufen, ansonsten zu Fuß oder per Fahrrad. Mit großen Tanks brauch ich auch kein Wasser auf'm CP schleppen, da reicht der 250er Wassertank für ne Woche, wenn man nicht im WoMo duscht. Unterwegs kann man dann ja gepflegt V/E machen :D
Das mit der Markise ist übrigens so ne Sache... Wir haben auch eine, die würd ich z. B. an der Nordsee aber nie abends draußen lassen, hab da schon zu viele gesehen, die sich die Tücher eingerissen haben, selbst wenn das Gestell wegen der Sturmsicherung stehen bleibt.
Bei den WoMo-Vorzelten möchte ich auch nach 3 Tagen Sturm mal die Seitenwand des WoMos sehen, da könnte dann eine Neulackierung fällig sein.
Wir sind im Moment mit unserer Lösung happy, von daher tendiert meine Empfehlung eher in Richtung Familienwohnmobil >= 7m. Wo das nicht reinpasst, parkt man eben vorher und läuft/fährt Rad. So groß sind die berüchtigten südeuropäischen Dörfer wohl auch nicht, dass man dadurch groß Zeit verlieren würde.
Bis denn,
Uwe