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hallo und guten Abend meine 400 Ah AGM sind völlig überraschend trotz guter Pflege (jedenfalls meine Meinung) am Sterben, nach heutiger Messung nur noch etwa 10% Restkapazität. Überraschend, wenn man einen täglichen Verbrauch von 50 Ah hat, nur bis 80% entlädt und sofort über Lima und Solar nachgeladen wird LiFeYPO4 scheidet aus, weil ich in 25 Tagen ein funktionierendes System brauche, die Fähre nach Island wartet nicht und am Gletscherrand will ich ungern Kinderkrankheiten beheben Deshalb bleibt Gel als schnell und risikolose Alternative. Aus vielen Gründen sind die 400 Ah AGM auf 2 x 6V augeteilt, die Verkabelung sehr sauber in ausgefrästen Schlitzen des Zwischenbodens versteckt. sodaß 12V Blöcke einen hohen Änderungsaufwand bedeuten würden, deshalb die Entscheidung wieder auf 2 x 6V Gel in liegender Anordnung (also Austausch 1 zu 1) Gels können zwar liegend montiert werden, wobei liegend erstmal stationären Betrieb bedeutet. Für ein ewig ruckelndes und hopperndes Womo ist stehend die bevorzugte Montage, denn nur anhand des internen Aubaus, Art der Seperatoren etc kann man beurteilen ob ein interner Zellenschluß vermeidbar ist Frage: gibt es ein Material, mir schwebt so eine Art Kunststoffgeflecht vor, das man unter die Zellen legen kann um harte Stöße dauerhaft von den Batterien fernzuhalten? Gewicht jeweils 47 kg grüße klaus Hi, unter meiner Batterie ist ein Stück Isomatte. Dämpft gut. Liebe , Alf Moin Klaus, Iso- oder Thermomatten mit Luftpolstern wären richtig. Aber das hängt wohl von den Unterbringungstoleranzen ab. Ich wünsche eine tolle Reise. :) Dass Du mal selbst eine Frage stellst, anstatt immer nur fachkompetent zu antworten :eek: --> Link, o. ä. aus deren Produktpalette, evtl. Beratung. Reste v. Matrazenherstellung (Visco, Kaltschaum.) ? Gr. Richi fahre zwar 13 Jahre 70kg- Blöcke ungedämpft, aber wenn, würde ich Bautenschutzmatten wählen. Schaumstoff dürfte ausscheiden, denn unter Dauerbelastung setzt der sich und würde wohl auch zu hoch bauen um wirksam zu dämpfen. Es gibt auch "Knackfolie" mit ca. 20mm großen Noppen, die man noppenseitig gegeneinander legen kann. Wäre das vielleicht eine Möglichkeit? Schöne Reise Albert
Das finde ich, trotz sonstiger "energiepolitischer Unterschiedlichkeiten" :wink: mehr als schade. Und beunruhigend. Meine 2 x 70 kg werden seit über 10 Jahren in einem alten LKW mehr als ordentlich durchgeschüttelt. Dabei stehen sie auf einem harten Holzboden. Gut, vielleicht hatte ich mit den Gel-Batts auch Glück. Wenn ich die Batterien dämpfen wollte, würde ich den schwarzen, z.T. gepunkteten Hartgummi (?) nehmen, der in Bauhäusern als Wachmaschinen-Untersatz angeboten wird. So ein Zeug habe ich im Fahrerhaus als Lärmschutz auf dem Boden liegen. Und außerdem dämpfe ich, seit über 10 Jahren, damit meinen Kompressor-Kühlschrank . Und das mit "Erfolg".
Ich würde dazu so eine "Waschmaschinenunterlage" verwenden ... --> Link Preiswert, hält hohes Gewicht und harte Stöße aus, kann auf Maß geschnitten werden .. Bezug auch in jedem Bauhaus :)
Das sind die Bautenschutzmatten, gibt es in unterschiedlichen Stärken. z.B. Link zum eBay Artikel Meine altmodischen 2 mal 64 kg stehen auch ganz ohne Matte auf der Batteriewanne. Lange schon. Aber Klaus hatte eingangs doch eine ganz andere Frage gestellt. Eben mit Hinblick auf dünnere Seitenwände bei Gels und Seitenagerung. Bitte nach oben scrollen... :ja: Klaus, verstehe ich richtig, zwei Batterien 6 Volt 400 Ah in Reihenschaltung? Hast du die dann seriell geladen? Sind beide defekt oder nur eine? Wie lange hat es gehalten? Liebe , Alf
Danke. Wieder was gelernt :ja: Mit Bautenschutzmatten hatte ich bisher was anderes in Verbindung gebracht. Aber frag mich nicht was :wink: Mich jedenfalls begeistern sie. Ich würde notfallmässig irgend eine oder zwei möglichst billige Starterbatterie dazu stellen und mit dicken Kabeln anklemmen. Anschließend vom gesparten Geld in Ruhe auf LiFeYPo4 umbauen. danke für die Anteilnahme... die Batts sind in Serie geschaltet und werden mit 12V geladen, ausgelegt für 200A Entladestrom, keine Sicherung dazwischen vermutlich beide nach 2,5 Jahren defekt, da keine Erwärmung einer Zelle, es fehlen keine 2V geplant ist eine Industriebatterie für Solaranlagen, Off-Shore Bojen.....1200 Zyklen bei 60% Entladetiefe, leider Gitterplatten siehe --> Link die Idee mit den Unterlagen für Waschmaschinen gefällt mir grüße klaus Hallo Klaus, du hast bei Serienschaltung natürlich ein kleines Problem mit den Batterien. Durch minimale Unterschiede ist eine der Batterien weniger voll als die andere. Wenn du entlädst, wird diese Batterie durch Spannungsabfall den Entladeschluss anzeigen. Nun lädst du seriell die Batterien, wodurch die noch etwas vollere Batterie zuerst gefüllt wird und wegen der am Ende stark ansteigenden Spannung bei geringem Strom den Ladeschluss definiert. Dieses Spiel wiederholt sich nun regelmäßig, wodurch eine der beiden Batterien nie komplett voll wird. Auf die Dauer gehen beide Batterien dem Tod entgegen, die Eine wegen permanenter Unterspannung, die andere wegen wiederholter Überladung. Ein Ähnliches Verhalten haben die hier im Forum diskutierten Serienschaltungen der Lithium-Akkus, dort wird mit hohem Aufwand diesem Effekt entgegengewirkt. Wenn du wieder die Serienschaltung einbaust, solltest du die Spannungen der Batterien einzeln messen und regelmäßig die Batterie mit der geringeren Spannung zusätzlich mit einem 6 Volt Ladegerät nachladen. Kannst du diese Meinung bestätigen? Liebe , Alf Zumindest ich würde diese Meinung bestätigen. Eigentlich bräuchte man hier auch einen Batterie-Balancer. Andreas [quote="willi_chic"]... um harte Stöße dauerhaft von den Batterien fernzuhalten? [/quote] Evtl. Reifen-Luftdruck reduzieren ! , Gizmo
Moin, verstehe ich das richtig, aber dann müsste man dieses Problem ja auch bei allen 12V Akkus haben, sind doch auch 2x3 Zellen hintereinander, nur fest verbunden nicht trennbar??? aus dem Norden Prinzipiell hast du recht. Da sich aber innerhalb der einzelnen Zellen mit je 2 Volt die Unterschiede nicht so stark auswirken wie beim Verbund von 3 Zellen (6 Volt Block) gleichen sich die Ladungszustände in der Absorption-Phase etwas einfacher aus. Wäre vielleicht eine Strategie für 2 x 6 Volt Blöcke, die Absorption-Phase länger anstehen zu lassen. Manche Ladegeräte erlauben die Spannung und die Phasen-Dauer getrennt einzustellen. Es ist natürlich zu vermuten, dass auch bei 12V Blöcken nicht alle Zellen gleich altern. Das ist aber nur zu vermuten, weil ja die Zellenspannung nicht einzeln gemessen werden kann. Liebe , Alf
Verstehe ich ehrlich gesagt jetzt nicht die Erklärung, weil es sind in beiden Fällen technisch und praktisch 6 2V Zellen die hintereinander geschaltet sind? Es gibt halt nur keine offene Klemme nach der 3Zelle in dem einen Fall. aus dem Norden
Moin, Schade, mich würde es sehr interessieren ob die beiden bei dir nun leichter sind als bei Neukauf, würde für Elektrolyt Verlust sprechen, (kannst ja nicht rein schauen) Wenn nicht Sulfatierung wegen zu geringer Nutzung auch möglich. Das Problem habe ich immer wieder bei längerer wenig/nicht Nutzung. Gibt sich aber bisher immer wieder wenn dann richtig ein paar Tage "gequält" wird. aus dem Norden
Mal zurück zu den Stoßdämpfern, und eine ausgefallene Frage: Warum fährst Du überhaupt 2 solche Klötze spazieren? Bei 50Ah- entspricht in etwa auch meinem täglichen Verbrauch- müssten doch 180-200Ah reichen. Und mit 2 GEL a`90Ah läge man doch in diesem Bereich. Bei mir ist das jedenfalls so. Gut, ich habe zu den "Hosenträgern" noch einen Gürtel in Form einer 70Ah Versorgungsbatterie aus dem Brandschutzmelder. Aber das ist auch mein Notanker für`s Paddelboot. Zumindest bis auf die Lofoten hatte das immer gut gereicht. Und nördlicher kommst Du in Island auch nicht. Albert Alf schrieb,
doch, über den Umweg der Säuredichte- Messung, z.B. mit einem Refraktometer. nu laßt mal die Kirche im Dorf, ich denke mal wohl keiner hat seine 12V-Batterien mit 5 Anzapfungen zwischen den 6 Zellen um zu balancen, weshalb sollte da bei 2 x 3 Zellen balanciert werden im Industriebereich wird selbst bei 220V-Blockbatterien mit 2000Ah ( = 108 Zellen à 2V ) nicht balanciert. Und dort halten die Dinger vom Typ GroE bis zu 25 Jahre im Parallel-Bereitschaftsbetrieb meine Zellen hängen z.Z am Solar, Spannungen sind 6,85 bzw 6,91V, Sollwert wäre 6,9V, Ladestrom 0,2A, also "voll" Der Reifendruck entspricht der gewogenen Achslast, bei einer geschlossenen Batterie hilft mir auch kein Refraktometer, es sind keine Kleckerspuren von ausgelaufenem Elektrolyt feststellbar, und die beiden Klötze brauch ich weil ich im Winter 5-6 Tage frei am Lift stehen will, halt bis das Wasser alle ist grüße aus Erlangen klaus
12V Gel Akku sollten mit 14,2V +/- Temperaturabweichung, Ladedauer wie ich gelesen habe mindestens 10h-12h danach 2h Ausgleichsladung, 3 Stufe Erhaltungsladung mit 13,5V und dass bei jeden Ladevorgang, auch nach kleineren Entnahmen. Das Problem die Sonne schein nicht lang genug um diese mindest Anforderung nicht erreichen, deshalb sterben früher. Gel Akkus nach Lifeypo4 die besten. Hanton
Moin Klaus, meinte auch eher langsamer Verlust von H2O, Ausgasung.(trotz T.Komp u Rekomb) Ist halt das große Übel bei geschlossenen. Wie schon geschrieben, habe das Problem ja auch immer wieder, aber unter 50% (laut Ring) war ich noch nicht. Nach richtiger Nutzung 3-6Tage dann wieder um die 70-75%. (AGM 4Jahre) aus dem Norden Hallo Klaus, 5-6 Tage im Winter frei stehen ist natürlich ein nicht zu widerlegendes Argument für die Klötze. Albert Hallo Klaus, ich habe hier noch Mini-Dämpfer von Desoutter liegen. Die könnten ev. deinen Anforderungen an einer Dämpferplatte gerecht werden. Die Einstellung erfolgt über das untere Handrad und hat eine Skala von 1-37. Auf 3 bekomme ich den Kolben mit der Hand kaum noch bewegt. Mit einer Platte und Bautenschutzmatte zwischen den 4 Dämpfern könnte man ein Optimum an Dämpfung der Accus erreichen. Ich habe die Teile mal mitgenommen, kann da aber nichts mit anfangen und würde sie dir zum testen schenken. Die Dämpfer liegen schon Jahre bei mir im Keller, sind aber unbenutzt. ![]() hallo Thomas, vielen Dank für das Angebot, leider reicht die Höhe nicht aus um die Dämpfer unterzubringen ich hab nur 20 cm an Höhe zur Verfügung, davon braucht die Batterie bereits 18,2 cm viele klaus Vermutlich zu spät: Es gibt Dämpfermatten für Waschmaschinen. 10 und 15 mm wenn ich recht erinnere. DIe sollten einiges an Erschütterungen aufnehmen können. Iso-Matten helfen nix, da die Punktlast der Akkus auf Dauer zu hoch ist und die Teile langsam in sich zusammen sacken werden. Die Waschmaschinen Dämpfer haben wir bei einigen Maschinen (Metallbearbeitung) eingesetzt. klappt seit Jahren gut. Alternativ gingen auch Anti-Rutschmatten der Spediteure, die halten jedes Gewicht und Dämpfen auch ein wenig.
genau die hab ich mir besorgt herzlichen Dank für diese Anregung grüße klaus |
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