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Die Europäische Union hat bei der Bundesrepublik die Verbesserung der Feinstoffluftwerte angemahnt. In zahlreichen Städten der BRD werden die vorgegebenen Werte zur Einhaltung der Luftreinhaltung wiederholt und ständig überschritten. Es wurden sehr hohe Strafzahlungen für die BRD gefordert, da seit 10 Jahren nichts gemacht wurde. Aus der örtlichen Tageszeitung konnte ich entnehmen, dass die Bundesrepublik schon Pläne in der Schublade hat, die auf die Einführung einer blauen Plakette für Dieselfahrzeuge hinauslaufen sollen. Um diese blaue Plakette zu erhalten müsste das Fahrzeug die Euronorm 6 erreichen. Laut dem Bericht ist die bei den wenigsten Dieselfahrzeugen derzeit technisch gar nicht möglich. Bedeutet es das aus für die Wohnmobile? Hat jemand nähere Informationen zu diesem Thema? aus dem Spessart Alles Dummschwätzer, Dresden hat keine Plakettenverordnung und die Werte werden eingehalten. Leipzig hat eine Plakettenverordnung und überzieht ständig, weil im Umland Braunkohle verkachelt wird. Mögen doch wieder Kernkraft einführen, da entsteht nach Fertigstellung keine Feinstäube mehr. Aber die Deutschen sind auch selber Schuld, weil sie keine E- Autos kaufen.
Dafür haben wir alle dann ein strahlendes Lachen! :evil:
Und jeden Meter mit dem Auto fahren! Das tägliche Chaos am mittleren Ring in München lässt n. :twisted: München hat jetzt ja auch den Titel der zweitschmutzigsten Stadt Deutschlands. Und wie ich den Ehrgeiz unserer Staatsregierung einschätze...... :lol: [quote="Waldtroll" Aber die Deutschen sind auch selber Schuld, weil sie keine E- Autos kaufen.[/quote] Ich habe ja auch so ein unglaublich schlechtes Gewissen wg. der Umwelt und so :roll: , aber leider konnte mir bisher kein Hersteller ein E Wohnmobil anbieten, mangels Masse könnte ich mir auch ein V8 Ami Wohnmobil mit LPG Autogas vorstellen, aber das ist ja auch verpönt! In den meisten Fällen nimmt der Feinstaubausstoß zu, je moderner und energiesparender der Diesel ist. Der Feinstaub entsteht ja wohl erst in wirklich großem Umfang bei den hohen Einspritzdrücken moderner Einspritzanlagen, aufgrund der feinen Zerstäubung des Kraftstoffs. Da meint man was gutes zu tun und ein sparsames Auto zu kaufen und verschärft das Problem eigentlich noch. Bei meinem alten Magirus kommt nur Grobstaub raus, den kann man einfach zusammenkehren und gut ist... :mrgreen:
Das ist wie mit Schiffen, die können auch ihre "Flocken" in Städten und Dörfern absondern. Die passen zum Glück nicht durch die Nasenlöcher ;D Hallo, aber mit den E-Autos ist das eben auch so ein Ding. Erstens muss Strom erzeugt werden, was derzeit zumindest in Mitteldeutschland zum größeren Anteil auch aus Braunkohle geschieht. Atomare Brennstäbe müssen nach dem Einsatz irgendwo aufbereitet und gelagert werden. Auch die Akkuherstellung und Wiederaufbereitung oder Entsorgung /Trennung geht nicht ganz "grün" vonstatten. Alles hat eben seine Vor- und Nachteile. So schnell wird das alles nicht kommen. Auch bei den anderen Plaketten gab es Übergangsfristen und man kann nicht alles an Dieselfahrzeugen aus der Stadt scheuchen weil irgendwer ja auch noch das Zeug zum Discounter um die Ecke liefern muss und sich Umzüge weder von alleine machen noch Neubauten von alleine wachsen wenn man sie nur ordentlich giesst. Abgesehen davon betrifft das bisher nur einige Städte in Deutschland. - u.a. München und Berlin. Ich vermute das man z.B. in München auf kurz oder lang eine Art City-Maut einführen wird. Grade München platzt ja PKW-technisch aus allen Nähten und die Parkplatzsituation glit allgemein als kastastrphal. Elektrowagen werden in meinem Restleben jedefalls keine Lösung sein. Es sei denn es macht noch jemand eine geniale Erfindung und baut Akkus die eine x-fach höhere Energiedichte haben und sich in wenigen Minuten laden lassen. Ganz nebenbei muss man auch anmerken das das Befahren der Umwelzonen ohne gültige Plakette KEINE Punkte mehr gibt. Das ist inzwischen eine reine OWIE. Kontrolliert wird zudem nur der ruhende Verkehr(wenn überhaupt. Manche Städte kontrollieren praktisch gar nicht). Also slebst wenn meine Heimatstadt auf die Idee kommen sollte dies zu machen (...und Hannover geht bei allen schwachsinnigen Ideen meist vorweg; wir sind je die moderne Messe- und Expostadt die immer bei jedem Trend mitmachen muss...) wird man wohl kaum mehr als zwei oder drei mal mit einem Knöllchen beglückt wenn man nicht ständig in der Umweltzone dauerparkt. Dann ist das eben so. Zahlt es; und betrachtet es als eine Erhöhung der KfZ-Steuer oder als eine Sondersteuer auf das WOMO. Mir fällt das zwar auch immer sehr schwer - aber Dinge die man nicht ändern kann sollte man einfach hinnehmen. Und EU-Verordnungen kann man garantiert nicht ändern. Nie niemals nich' Heute in der Stuttgarter Zeitung: Ab 2019 dürfen nur die neuesten Dieselfahrzeuge (Euro 6) in die Stadt.
:wall: Wenn die Autofahrer jetzt nicht auch die Barrikaden gehen verstehe ich die Welt nicht mehr. Ich hatte die Hoffnung eigentlich schon bei der Einführung der Umweltplaketten. Der ADAC als Interessenvertreter oder ein findiger Advokat der gerne mal Schlagzeilen machen will sollte doch Massen in Bewegung versetzen können. Aufschrei folgt dann 2018. Vorher ist das für Otto-Normalo anscheinend nicht greifbar. :cry: Mal sehen wann aus dem Kasseler Rathaus die gleiche Idee kommt :-( Hier werden die Grenzwerte ja auch laufend überschritten. Konsequenterweise müsste dann die A7, A44, A49 in und um Kassel dann auch für alles ausser Euro 6 gesperrt werden :lol: :lol: Na gut. Das neue Wohnmobil hat ja Euro 6 :razz: Damit darf ich ja dann. Hallo Zusammen, mit dem Vorschlag stellen sich unsere Politiker wieder mal selbst ins Abseits. Trotz einführen der roten und gelben Plaketten und der mit damit verbunden Verbannung der Dreckschleudern ist keine Verbesserung eingetreten. Da letztendlich nur 16% an dem Feinstaub der PKW-Verkehr verantwortlich gemacht werden kann. Wann sehen unsere Vertreter diese Tatsachen, sind sie Blind oder wollen das nicht wahr haben? Hoffe, dass bei der nächsten Wahl die eine oder andere Partei richtig abgestraft wird!
Da bin ich aber mal gespannt, wer da gewählt werden soll. Es ist doch immer der selbe Misthaufen, es sitzen nur andere Fliegen drauf.
Na da bin ich dann aber mal gespannt wie man den Lieferverkehr für die Supermärkte etc. aufrecht halten will. Entweder es gibt für dieverse Gewerbe und Gewerbetreibende Ausnahmen oder das wird in Zukunft in Stuttgart-City echt kompliziert Milch zu kaufen oder sich einen neuen Schrank liefern zu lassen. Die Discounter kalkulieren da knallhart. Wenn sie mit den gängigen Lieferfahrzeugen nicht mehr in die City kommen und der Lieferdienst deutlich kleinere Wagen einsetzen muss weil er nur Transporter als Benziner bekommt macht er die Läden einfach zu. Moderation:Bleibt bitte beim Thema. Politische Diskussionen und vor allem Beschimpfungen möchten wir nicht so gerne....... Das war doch zu erwarten. Haben wir erst einmal alle (oder fast) grün, wird die nächste Sau durch´s Dorf getrieben. Ich hatte auf lila getippt, aber blau geht natürlich auch. Ende der 70er/ Anfang der 80er sollten wir alle einen Diesel kaufen, weil die ja sooo umweltfreundlich sind. Kaum hatten die meisten einen, hob man flugs ganz erheblich die Kfz.-Steuern dafür an. Ist doch toll, oder? Nächstes Beispiel: Motorradhelme. Man erfand einst die für alle verpflichtende ECE 22/02, eine segensreiche neue Helmnorm: die Gasgriff wringende Gemeinde durfte mal eben gut eine Million Helme neu kaufen. Kaum war das geschehen, krähte kein Hahn mehr nach der ECE 22/02. Manch einem mag dazu noch mehr einfallen, meine Aufzählung ist einfach nur "ex ärmelo". Eines scheint jedenfalls zu funktionieren: ein gedeihliches Zusammenwirken von Gesetzgebung und Wirtschaft. Die Klagelieder der Institutionen über nicht eingehaltene Grenzwerte diverser Schadstoffe (auch da ist man durchaus flexibel) betreffend habe ich in den zurückliegenden Jahren für den Raum westliches Ruuhrgebiet/ mittlerer Niederrhein folgende Beobachtung gemacht: selbst gewähltes Schicksal. Ein großer Teil der Baumaßnahmen an Verkehrswegen für Kraftfahrzeuge beinhaltete nicht das Erleichtern, sondern das Erschweren von Verkehr. Rückbau von vier- auf zweispurig an teils völlig unverständlichen Stellen, Einbau von ungezählten innerörtlichen Verkehrshindernissen, Ampelprogramme, die die Standzeiten erhöhen und die Fahrzeiten verkürzen. Eben viele Maßnahmen, die vor allem mehr Bremsen und wieder Anfahren (und damit auch ein deutliches Plus an Abgasen) mit sich bringen. Dafür war anscheinend in dem von mir genannten Bereich Geld da, jedoch nicht unbedingt für die längst notwendige Reparatur von Schlaglochpisten etc. Den dafür gern strapazierten Begriff der Verkehrssicherheit lasse ich hierbei nur bedingt gelten, denn Verkehrssicherheit findet vor allem im Kopf und nicht durch Verkehrserschwernisse statt, die einer aggressiven Fahrweise seitens des entsprechenden Klientels eher förderlich sind. Wenn die Straßenverkehrswege erst einmal so weit herunterlaboriert wurden, daß im Gegensatz zu noch vor wenigen Jahren ein Verkehrsfluß kaum noch stattfindet ist es natürlich leicht, über nicht eingehaltene Grenzwerte zu klagen. Hat man doch zuvor selbst mit dazu beigetragen.
Hallo, seehr gut erkannt. Genau so läuft es!. Aber nicht vergessen: In nahezu allen diesbezüglichen Verordnungen sind Behörden, bzw deren Fahrzeuge explizit von der Umsetzung ausgenommen. (Hier ein Beispiel zu den Umweltzonen: --> Link) Welchen der zehn Punkte meinst Du konkret? Bei meinem alten Magirus kommt nur Grobstaub raus, den kann man einfach zusammenkehren und gut ist... :mrgreen:[/quote] Goldstaub wäre doch besser, den würden alle einsammeln. :lach: Man macht einfach nicht mehr mit bei den Unsinn.. Wenn ab nächsten Monat Männer ab 50 nur noch rosa Hosen tragen dürften, würden sich auch alle aufregen, aber schnell in die Läden rennen und sich eine kaufen, nur zur Sicherheit, versteht sich. Klaus
Hallo, die Nr´n 7 und 9. Also Fahrzeuge der Bundeswehr, der Polizei, der Bundespolizei, der Feuerwehr, des THW, der Straßenreinigung usw. brauchen keine Plaketten. Das ist doch eigentlich eine gute Sache, sonst müssten wir Umrüstung bzw. Neubeschaffung auch noch finanzieren. Bei dem vergleichsweise kleinen Haushaltsvolumen vieler Gemeinden wäre das eine übermäßige Belastung. Alfred, da gibt es nichts mehr hin zu zufügen. Ottomar, man kann alles in die eine oder andere Richtung argumentieren. Wenn ich mir die Ausgaben der öffentl. Hand so ansehe, könnten diese Ausgaben mit Leichtigkeit allein aus Einsparungen durch vernünftigen Umgang mit den Steuergeldern gestemmt werden. Sh u.a. auch --> Link Aber den Bürgern mutet man ja sämtliche Belastungen zu. Sei der Unsinn auch noch so groß. :evil: Moderation:Hallo,
Ist das nicht herrlich? Ich jedenfalls bin froh, dass es bei uns im Dorf ein Feuerwehrauto gibt, ob es nun irgendwelche Normen erfüllen muss oder nicht. Und Steuern zahle ich auch gerne, denn davon wird ja eben dieses Auto finanziert. Na, und für aktiven Umweltschutz, der jeden fordert, bin ich auch. Allerdings kommen mir, wenn ich Messergebnisse anschaue, immer größere Zweifel an der Sinnhaftigkeit mancher Plaketten. Allerdings, das ist jetzt wieder die andere Seite, müsste man die genaue Situation vor Ort anschauen. So scheint mir z.B. der Fall Stuttgart insofern interessant, weil angesichts der umfangreichen Baumaßnahmen im Stadtinneren (Stuttgart 21) es nach menschlichem Ermessen zwangsläufig zu höheren Emissionen kommt (Baufahrzeuge und -maschinen). Ich behaupte, dass es ohne Plakette dann noch viel schlechtere Werte gäbe. Allerdings, das ist jetzt noch eine andere Seite, kann ich dies nicht beweisen, sondern nur mutmaßen. Da wird man geradezu schwindlig, wenn man genauer hinschaut. Einfach geradeaus zu denken ist manchmal viel leichter, gelle. Machen wir doch, Wolfgang. Jedenfalls hat Alfred ins Schwarze getroffen.
Macht ihr nicht. Was hat der Bund der Steuerzahler mit der Plakette zu tun? Bitte keine Antwort. Bleibt beim Thema.......
Sämtliche neuen Industriegebiete und sehr viele neuen Baugebiete können nicht auf dem kürzestem direktem Wege erreicht werden. Die Zufahrtsstraßen sind so angelegt das Umwege gefahren werden müssen, oft über zwei Km Länge. Rechne mal hoch was da an Sprit einfach so verpulvert wird. Aber dem Vater-Staat (und natürlich den Ölkonzernen) sehr dienlich, also ist es kein Vater, sondern nur ein Abzocker. . Da Stuttgart deutlich den Feinstaub überschreitet, müssen die Behörden handeln. Bis jetzt war die Rede von Fahrverbot ab 2017, umschichtig nach Kennzeichen /gerade&ungerade, jetz kommt der grüne Umweltminister mit blauer Plakette ab '19 (Euro -6-Norm) daher. OB u. Politiker sind (noch) dagegen, aber immerhin, fängt alles gaanz laangsam an. Dafür fahren jetzt Lang-LKWs durch den Südwesten, die dafür sorgen, daß der Schiene Fracht verloren geht . Gr. Richi An die Führung: sehe eben, daß Thread hierzu schon besteht, bitte meinen Beitrag einordnen. Dank u. Richi |
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