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und wieder: Altes EBL, welche Batterie?


Gast am 23 Jul 2015 20:15:44

Hallo, ich habe hier viel gelesen, aber bin nicht wirklich schlau geworden. Daher reihe ich mich mal vorsichtig in die lange Reihe der Frager ein und Frage:

Ich brauche eine neue Aufbaubatterie, aber welche?

Der Hintergrund ist folgender: In unserem Wochner, Bj. 1995, den wir letztes Jahr gekauft haben, ist eine offene Blei-Säure-Aufbaubatterie: --> Link

Die Batterie hat keine Gasableitung. Der Hersteller (Exide) hat mir mitgeteilt, dass diese Batterien nicht als Versorgungsbatterie in einem Aufbau betrieben werden sollen. Ich kann das als Laie wegen der Gasungsproblematik grundsätzlich nachvollziehen.

Nun stellt sich eben die Frage, was stattdessen? Geladen wird die Batterie über ein Schaust EBL 206 Art.-Nr. 911.197. Dieses läd mit der Kennlinie WoU, Ladeschlussspannung 14,4V, Ladeerhaltungsspannung 13,8V, Ausgangsstrom 10A aridem. Mittelwert (= 15A eff.) bei Netzspannung 230V und U Batt. = 12,6V. Ich hoffe, das sind die Angaben, die die Profis über das Ladegerät wissen müssen.

Auf dem Dach ist ein BP-Solarmodul (lt. Unterlagen BP 255, 275 oder 585). Der Laderegler ist ein kleines Kästchen ohne jegliche Beschriftung oder Anzeigen

(links neben dem EBL)

Jetzt zu unserem Nutzungsverhalten: Wir stehen nur ausnahmsweise mal ohne Strom. Normalerweise stehen wir auf CP oder SP mit Landstrom. Wir benötigen die Batterie also nur mal ab und an für eine Nacht. Der Wagen ist komplett mit LEDs ausgestattet, hat eine Druckpumpe, Electrolux Tropicana-Kühlschrank und Truma 3400.

Ich dachte daher an eine deutlich kleinere Batterie, da sie 1. günstiger und 2. leichter ist.

Ist es richtig, dass wegen des Ladegerätes nur Blei-Säure Batterien in Frage kommen? Sollte man dann darauf achten, dass die Batt. eine Möglichkeit hat, einen Gasableitungsschlauch anzuschließen?

Hm, hab ich noch etwas vergessen?

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Gast am 23 Jul 2015 21:31:06

Hi,

Das ist mal eine interessante Frage.

Ich würde erst einmal gar nichts machen. Schließlich hat das jahrelang gut funktioniert.

Wegen des nicht mehr zeitgemäßen Ladegerät wirst du wohl im 4 Jahresrythmus eine Aufbaubatterie brauchen. Wenn es wieder einmal soweit ist, kauf dir einfach eine passende Gelbatterie, Kapazität so wie du es willst. Dazu ein modernes 7Stufiges Ladegerät, zum Beispiel das günstige Loadchamp (googeln) mit ca. 10 A. Direkt an der neuen Batterie anschließen.

Bei deinem Elektroblock kannst du dann die Feinsicherung des Ladegerät entfernen.

Das war's.

Dein Alf

Gast am 29 Jul 2015 07:57:21

Hallo Alf,

vielen Dank für Deinen Hinweis. Ist das verbaute Ladegerät denn auch für Nassbatterien "wenig geeignet".

Obwohl die verbaute LKW-Starterbatterie noch funktioniert - wir haben hinsichtlich Batterie ja nur geringe Ansprüche - überlegen wir, ob wir nicht doch eine neue Batterie kaufen sollen. So könnten wir mal eben 25 kg sparen. Eine nachrüsbare Gasableitung würde auch schon knapp 40 & kosten. Wir überlegen, ob wir das Geld nicht sinnvoller in eine leichtere geeignete Nassbatterie mit 80 oder 100 Ah investieren sollen.

Kann uns noch jemand einen Tipp geben?

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Gast am 29 Jul 2015 08:42:54

Hi kc50,
Der Vorschlag von Alf ist der vernünftigste da es keine Not gibt diese zu tauschen.

An das Ladegerät kannst du nur nass Batterien laden, die modernen Ladegeräte sind zwar auch zu nass Batterien im Umgang schonender .....

Du hast aber das Batterie-schonendste nutzungsverhalten was man so haben kann: über-große Batterie, wenig Entnahme, sofortige nachladung! Die Batterie wird ewig halten wenn du regelmäßig das Wasser auffüllst.
Das einzigste Manko ist das Ladegerät, dies ist eigentlich zu klein und hat keine Angleichung der Spannung zur Temperatur.... Anhand deines nutzungsverhalten aber nicht notwendig.

Ich sehe ein extra Batterie Fach wo die Batterie untergebracht ist. Wenn dieses zum Wohnraum geschlossen ist und man eine Belüftung für das Fach realisiert, dann ist das sicher (Loch im Boden).

Somit wäre der Vorteil der Platz und Gewichts Ersparnisse also sicher 30kg.

Wenn du aber eine "sicherere Batterie " haben willst in Form von Gel oder AGM brauchst du zwangsläufig auch ein neues Ladegerät. Zudem würde ich auf jedenfall trotzdem eine boden Belüftung einbringen .... Da im Falle eines Batterie defektes auch die geschlossenen garnicht so geschlossen bleiben.
Fazit für mich... Wasser kontrollieren , Loch in Boden, Deckel drauf.... Feddisch

Gast am 29 Jul 2015 09:15:55

nethunter hat geschrieben:Ich sehe ein extra Batterie Fach wo die Batterie untergebracht ist. Wenn dieses zum Wohnraum geschlossen ist und man eine Belüftung für das Fach realisiert, dann ist das sicher (Loch im Boden).

Fazit für mich... Wasser kontrollieren , Loch in Boden, Deckel drauf.... Feddisch


Danke!

Ein abgeschlossenes Batteriefach gibt es in unserem Wagen nicht. Die Batterie steht im doppelten Bodden unter der Sitzbank. Der Laufboden ist an dieser Stelle ausgeschnitten.

Naja, die 30 kg Gewichtsersparnis sind schon nicht schlecht - wir kämpfen schon immer mit dem zulGGew. Hinzu kommt, dass die nachrüstbare Gasabführung auch schon gut 30 € kostet. Daher kam der Gedanke auf vll. doch eine geeignete kleinere Batterie zu kaufen.

Gast am 29 Jul 2015 09:23:53

Eine kleine nass Batterie von 80-100AH dürfte für die reichen. Dann würde ich eine billige offene nehmen die man nachfüllen kann mit belüftungsnippel ( haben die fast alle) dann brauchst nur ein kleines Loch bohren für den Schlauch. So etwas halte ich für sicherer als die voll verschlossenen da diese im Falle eines defektes in den Innenraum rasen können!

Der Batterie Halter muss auch geändert werden damit die kleinere fest ist!


Gast am 29 Jul 2015 09:36:42

Mach es wie meine Vorschreiber es geschrieben haben -> lassen , denn Kapazität und Leistung sind ja da .
30 kg Gewichtsersparnis :roll: naja , dafür hast Du Strom :P

Hinzu kommt, dass die nachrüstbare Gasabführung auch schon gut 30 € kostet.
Wie sieht Die aus und wie willst Du die anschliessen -> Diese Batterien haben keinen "Schlauchanschluß" mehr, es sei denn man installiert (Unnützerweise) eine komplizierte Konsttruktion .
Ob kleinere oder größere Batterien , viele haben keinen direkten Entlüftungsnippel mehr- wenn dann irgendwann die Batterie überladen wird oder defekt ist macht sich das meistens an den Polen Bemerkber , denn dort kommt zuerst die Oxidationsschicht extrem deutlich zum Vorschein und dann irgendwann ist die Batterie defekt , wenn es wiederholt verstärkt sichtbar ist . Zm Schluß wackeln die Pole selbst -> da ist jetzt aber nicht mehr viel mit Gasen und Säureaustritt :!:

Gast am 29 Jul 2015 09:36:48

KudlWackerl hat geschrieben:Wegen des nicht mehr zeitgemäßen Ladegerät wirst du wohl im 4 Jahresrythmus eine Aufbaubatterie brauchen. ... kauf dir einfach eine passende Gelbatterie, Kapazität so wie du es willst. Dazu ein modernes 7Stufiges Ladegerät, zum Beispiel das günstige Loadchamp (googeln) mit ca. 10 A. ...



Hi, ich zitier mich mal selbst, weil auch deine Folgefragen in meinem Post beantwortet sind.

Dein Alf

Gast am 29 Jul 2015 10:13:53

Ein Loadchamp Ladegerät ohne Temperatur kompensation (lese ich zumindest nix von) ist für mich auch nicht zeitgemäß!

Zudem zählen die Dinger eher zu den mobilen "Werkstatt Geräte" ... Diese haben feste nicht verlängerbare oder im Querschnitt veränderbare Leitungen! Da hie auf die Messeleitung verzichtet wurde... Ich glaube das hat sogar das alte EBL!

Laut modellbezeichnung ist dies wie auch ein C-Tech ein automatisches Ladegerät und kein Automatik Ladegerät ... Wobei ich gerne die genaue Definition beider Beschreibungen wissen würde!

Ich würde ein Fest einbaubares für den dauerhaften mobilen Gebrauch in Fahrzeugen /Booten als "Automatik Ladegerät " bezeichnen.
Ein automatisches Ladegerät wäre für mich diese Dinger von Loadchamp und C-Tech zB!

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