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Kaufabsichten...und was draus wurde....


Gast am 27 Jul 2015 12:17:02

Kurzer Erfahrungsbericht…..um den Unmut loszuwerden….

Freitag aus dem Urlaub zurück, Mobile geschaut: der anvisierte Bürsti mit Etagenbetten ist immer noch drin (seit 3 Monaten).
Ergo: gute Zeit mal anzuklopfen!

Den Händler angerufen (12:30) und gesagt wir kämen am nächsten Tag (=Samstag) zur Ansicht mit der Absicht bei Gefallen zu kaufen.
Alles klar wurde uns versichert; der (tadellose…) Wagen ist noch da und der fachkundige Verkauf ist bereit.
Soviel zu den Startbedingungen….

Samstagmorgen ins Knäuselchen geschwungen und die Fahrtstrecke abgerissen.
Direkt den (fachkundigen) Verkäufer aufgesucht, uns vorgestellt und direkt rein in Bürsti.

Mein lieber Scholli; was für eine Überraschung!
Der überaus fachkundige Verkäufer wußte nicht welche Truma (4 oder 6) drin war; also Türe geöffnet und nachgeschaut. Der erste Anblick offenbarte eine 4 worauf der gute Mann in Verzückung verfiel „ah, eine Truma 6; also die große Heizanlage, sogar mit Frostwächter“.
Kurzer Hinweis auf das Typenschild der Combi 4 inkl. dem freundlichen Hinweis daß eine 6 ein wenig anders aussieht und diese gerne bei uns im WoMo zum Vergleich herangezogen werden könne und zudem kein Frostwächter zu sehen ist (fand sich dann später hinter einer, vor außen zugänglichen Klappe), ließen die Stimmung ein wenig kippen weil der offensichtlich schon erlegte Bär vor dem abziehen seines Felles plötzlich anfängt zu zappeln bzw ein (wenigstens kleines) Fachwissen aufweist und der schnelle Verkauf mit Detailfragen gestört wird.
Ob denn das Radio vom Wohnraum ein- bzw ausgeschaltet werden könne, wurde mit der gleichen fachlichen Kompetenz und Tonart beantwortet.

Soweit so gut – kein Grund zum Meckern; man kann nicht alles wissen und sich auch schon mal irren.
Also kein Beinbruch – schließlich kann ich ja selber sehen was drin ist ;-)

Was ich bzw wir dann leider auch sahen war eine (gelinde gesagt) Frechheit!!
Wir melden uns an mit der Aussage daß wir den Wagen seit 3 Monaten beobachten und nun beabsichtigen ihn zu kaufen wenn die Parameter stimmen. Dann serviert man uns einen Wagen, der offensichtlich bis auf den letzten Drücker gebraucht wurde, auf den Platz gestellt und abgeschlossen wurde. Dreckig und „verknöst“, lose herunterhängende Umleimer an Möbelkanten, versiffte Dusche, Becken und Kochfeld (den Blick ins WC / unter den Deckel habe ich mir dann geschenkt...), speckige Polster und Matratzen (wären eh rausgeflogen), herausgerissene Verkleidungen an der Dinette / Seitenwand, zu ¾ lose baumelnde Fliegengittertüre, in Bad und Dusche diverse Mücke-, Fliegen- und Spinnenreste, dazu passend die Zwangsbe/entlüftung im Bad von oben im Gitter nahezu dunkel vor Insektenresten, das vordere rechte Seitenfenster im Aufbau war/ist offensichtlich so undicht, daß ein stetiges Rinnsal in den inneren Ablauf des Fensters verschwand (….“sobald mal einer der Techniker Zeit hat sollten wir das mal angehen und der Rest wird natürlich vor der Auslieferung wieder gemacht“….)
Abschließend und passend dazu bleibt noch zu erwähnen daß der Wagen den innen gewonnen Eindruck nahtlos an der Staufächern und Gaskasten fortsetzte.
Nachdem wir unseren Eindruck dann auch äußerten wurde die Stimmung dann schon deutlich frostiger (weil „man“ hat doch gesagt es würde NACH DEM KAUF alles gemacht…. Halloooo?!?!?!? Was geschieht mir denn da???????)
Auf meinen abschließend geäußerten Hinweis daß da ja auch noch (mindestens) 2 neue Reifen dran MÜSSEN (1-2mm Profil), sowie die Auflastung auf 3,85to (weil 3,36to gewogen…was aber mit gewogen wurde wußte der gute mann dann auch wieder nicht…) inklusive ist, führte dann zu der bissig hervorgedrückten Bemerkung „dann können Sie aber jede Preisreduktion komplett vergessen..“

Schade!
Ein gutes WoMo mit einer schönen Aufteilung mit ansprechenden Parametern; da wären wir wohl relativ sicher mit einem Kaufvertrag vom Hof gegangen wenn man nicht so arrogant und überheblich eine solche Baustelle vorgesetzt bekommt.
Wie naiv (und das ist meine gaaanz vorsichtige Formulierung für das Verhalten des Verkäufers / Händlers) muß man sein, jemandem einen Gebrauchten für 40K€ in einem solchen Zustand vorzusetzen??
Unser Wagen (2004) sah/sieht nach einem 3,5 wöchigen Urlaub sauberer aus als der, zum Verkauf stehende Bürsti (4 Jahre) – vom Zustand im Gesamten gänzlich abgesehen.

Erstaunlich wie sich solche Händler halten können!!!!!!!!

Fast vergessen: das einzig Positive vom Samstag ist daß man mir für unseren einen hervorragenden Zustand und keine einzige feuchte Stelle bzw einen Ausschlag auf dem Anzeigegerät vermelden konnte. Zitat des Werkstattmenschen "selten einen so gut gepflegten Wagen in dem Alter gesehen; meist sind die bei der Hälfte des Alters schon deutlich schlechter"
Stimmt, Kollege!!! Braucht man nur bei euch auf den Hof schauen :-)

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leoline am 27 Jul 2015 12:40:55

Das ist ja wirklich eine unglaubliche Frechheit! Und es zeugt von großem Desinteresse am Käufer, wenn der sich schon anmeldet und dann das Objekt der Begierde noch nicht in der Aufbereitung war !

Gast am 27 Jul 2015 13:05:57

Hallo,
der Anlaß ist ärgerlich und traurig, aber köstlich geschrieben! ;D :lach:

Anzeige vom Forum


Pooh335 am 27 Jul 2015 13:13:53

Es ist wohl leider üblich, dass die Mobile erst aufbereitet werden wenn ein Kaufvertrag gemacht wurde.
Ich glaube die Händler schneiden sich damit aber ins eigene Fleisch. Wobei ich auch nicht verstehen kann wie man ein total versifftes Mobil überhaupt nehmen kannAuch nicht als Händler.

Asterixwelt am 27 Jul 2015 13:18:22

Es ist traurig , was sich alles Fachhändler nennen darf.

Warscheinlich sind 40TEU nur Trinkgelt.



Michael

Roman am 27 Jul 2015 14:17:27

Ich finde das zwar auch eine Frechheit, aber kloppt bitte nicht nur auf die Händler ein. Wenn ich mir mal etwas Zeit nehme und die Fotos mancher Privatverkäufe anschaue, dann findet man dort oft genau die oben beschriebene Situation. Zahncreme im Badwaschbecken, Essensreste im Küchenwaschbecken, die Karre außen nicht gewaschen usw, usw......Und glaubt irgendwer hier wirklich ernsthaft, dass diese Verkäufer bei Interesse des Kunden, für die Besichtigung nochmal "alles geben" ? Ich nicht.

Wenn ich eine Ware verkaufe, dann versuche ich dem Neuzustand so nahe wie möglich zu kommen. Dass dies natürlich bei einem, sagen wir 10 Jahre alten Mobil, nicht in allen Bereichen möglich ist, ist klar. Aber man kann sich dem Ideal mit etwas gutem Willen sehr gut annähern...


Roman

Tinduck am 27 Jul 2015 14:21:50

Unserer war auch noch nicht 'aufbereitet', als wir den besichtigt haben. Hat den Händler auch beinahe den Deal gekostet, weil meine Holde da fast rückwärts wieder rausgegangen ist...

Auf Nachfrage sagte der Händler, dass sie vor Kaufvertrag nicht durchputzen, weil vieles sowieso über mobile.de zu anderen Händlern geht und die dann selber durchreparieren und putzen, die wollen das halt nicht bezahlen. Er erwartet von privaten Kunden, dass sie nicht den Dreck, sondern die Substanz darunter sehen :D

Dementsprechend unterhaltsam waren dann aber auch die Kaufverhandlungen, während derer eine 2 A4-Seiten lange Mängelliste zum Bestandteil des Kaufvertrages wurde. Diese ist inzwischen bis auf 2 Kleinigkeiten zu unserer Zufriedenheit abgearbeitet, und die Werkstatt wusste auch, was sie tut.

Will sagen: dieser Pflegezustand scheint inzwischen branchenüblich zu sein. Bei nem guten Händler mit kompetenter Werkstatt, der mir im Verkaufsgespräch keinen Bären aufbinden will, lass ich das durchgehen; die geballte Inkompetenz und Frechheit in Deinem Fall hätte mich auch sauer gemacht.

Wenn das allerdings wirklich euer Traummobil war, solltest Du noch mal überlegen. Schmutz und kleine Schäden kann man leicht beseitigen (lassen), ist die Substanz OK, würd ich den kaufen. Du hast immerhin 1 Jahr Zeit, den Händler mit den ganzen kleinen Nickeligkeiten zu nerven :-) und aufgrund des Fahrzeugzustandes fallen auch die Preisverhandlungen leichter, insbesondere, wenn der Wagen da schon nachweislich drei Monate auf dem Hof steht. Vielleicht mal mit dem Scheff statt mit dem Minion reden?

Bis denn,

Uwe

hotbirdie am 27 Jul 2015 14:51:01

Es kann auch ganz anders herum kommen. Wir haben lange gesucht und dann noch etwas in München entdeckt. Einen Frankia 700 BD. Die optische Erscheinung des eigentlichen Autohänders war nicht besonders vertrauenserweckend. Aber der Herr war sehr nett und zuvorkommen. Er überliess uns mit eigener roter Nummer (von einem Freund ausgeliehen für einen ganzen Tag das Fahrzeug und wir hatten Gelegenheit jede Schraube und und jede Ritze zu begutachten und auf Funktionalität zu probieren. Ein Freund aus der Nachbarschaft (KFZ-Mechaniker Meister) übernahm die technische Kontrolle ein anderer Bekannter aus der Nachbarschaft die Wohnmobilspezfischen Untersuchungen. Bis auf Kleinigkeiten wurde nicht gefunden. Das Fahrzeug war gepflegt noch etwas handeln und man war sich handelseinig.
Nach den ersten Anpassungen werden wir am Freitag den 31.07.2015 die erste Grosse Tour im eigenen WoMO Unternehmen.

Gast am 27 Jul 2015 14:57:06

Traummobil ist relativ - würde aber durch die Stockbetten die nächsten Jahre sicherlich besser passen als unser Knäuselchen.

Wir werden dann halt einfach Ausschau nach diesem Typ halten und dann bei Gelegenheit und relativer örtlicher Nähe nachhaken.
Meine Holde war schon ob der vorherigen telefonischen Ankündigung (Kunde droht mit Kauf / Erwartungshaltung...) und der sich daraus ergebenden, "suboptimalen Präsentation" des Objekts unserer Begierde (welche unserer Meinung nach in gewissen Maße eine erkennbare Auffassung der Leistungsbereitschaft des Händlers inkludiert.....auch hier wieder bewußt nur gaaanz sachte angedeutet was ich da im Grunde von halte....) sowas von angefressen daß ich dachte sie würde dem Wohnmobilfachverkäufer kurzerhand ihre Sicht der Dinge darlegen - im Verkaufsraum - daß man den Punkt "nochmal überlegen" getrost außer acht lassen kann in diesem speziellen Fall :mrgreen:

Sagen wir mal die Besetzung des Verkaufsbüros war am letzten Samstag unglücklich gelöst vom Chef :lol:

Wenn ich dem guten Menschen sage ich müsse nicht zwingend eintauschen und kaufe auch gerne "so und sofort und hier und jetzt" wenn das WoMo gefällt (und verkaufe anschließend privat das Knäuselchen), dann DARF ich doch BITTE ein klein wenig mehr Entgegenkommen oder zumindestens eine professionelle Freundlichkeit erwarten!!!
Wenn diese dann auch noch gepaart wäre mit einer gewissen (wiederum hilfreichen, professionellen) Einschätzung der Lage, des Kunden oder (man wagt gar nicht dran zu denken) sogar objektiven Einschätzung seiner selbst - MÜSSTE man egtl direkt mit kurzen, schnellen Schritten zum Chef flitzen (auch gerne laufen dort wo kein Schnee liegt), diesem die Lage schildern und dann zusammen den Artikel (hier Bürsti; wir hatten sogar schon den Namen für "ihn") an den Mann/Frau/Kunden bringen.

Sei's drum - gewogen und für (deutlich) zu leicht befunden!

Schließlich handelt es sich ja nicht um ein Supersondereinzelstück sondern um ein (wenn auch ein generell bzw in der Ausstattung nicht häufig anzutreffendes WoMo) - "WoMo von der Stange" / auch von einigen Forumsteilnehmern gerne als "Weißware" bezeichnetes Objekt.

Dann warten wir halt - wenns länger dauert ist es auch nicht schlimm; dann sind die Kinder so alt daß sie nicht mehr mitfahren und Knäuselchen paßt wieder wie angegossen :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Gast am 27 Jul 2015 14:59:02

hotbirdie hat geschrieben:Es kann auch ganz anders herum kommen. ........ Bis auf Kleinigkeiten wurde nicht gefunden. Das Fahrzeug war gepflegt noch etwas handeln und man war sich handelseinig.
Nach den ersten Anpassungen werden wir am Freitag den 31.07.2015 die erste Grosse Tour im eigenen WoMO Unternehmen.



Na dann sag ich doch mal "Gute Fahrt und viel Spaß"!!!!!

Genau SO haben wir Knäuselchen auch gekauft - nur ein paar hundert KM weiter Nördlich

rkopka am 28 Jul 2015 14:33:22

Pooh335 hat geschrieben:Es ist wohl leider üblich, dass die Mobile erst aufbereitet werden wenn ein Kaufvertrag gemacht wurde.
Ich glaube die Händler schneiden sich damit aber ins eigene Fleisch. Wobei ich auch nicht verstehen kann wie man ein total versifftes Mobil überhaupt nehmen kannAuch nicht als Händler.

Es kommt auch auf die Umstände an. Meins (Mietmobil) sah auch nicht so toll aus. Das eine waren einige Schäden (Tischplatte, Plastikteile außen...), die nach Aussage des Händlers erst am Ende der Saison bzw. bei Verkauf gemacht würden und auch wurden. Das waren einfach Teile, die getauscht wurden. Das macht mir keine Sorgen.
Bei der 2. Besichtigung sah es innen eher bescheiden aus, weil es gerade erst aus der Vermietung kam und die ziemlich drin gehaust hatten, was dem Händler merkbar unangenehm war. Hier muß man halt unterscheiden, was abgewohnt ist und was einfach Dreck aus der Benutzung. Bei der Abholung zum Test WE war dann auch alles wieder sauber.

Wobei ich ansonsten eigentlich nur saubere Womos bei den Händlern vorgefunden habe. Maximal ein Schaden außen, der noch gemacht würde bei einem Verkauf.

RK

Woodworm am 29 Jul 2015 13:57:33

Bei einem der größten WoMo-Händlern in Norddeutschland werden grad ältere WoMo's (10 Jahre und älter) absichtlich
unaufbereitet auf den Hof gestellt. Dann kann der nämlich einen niedrigeren Preis inserieren.
Wenn man das Auto dann vollständig aufbereitet kaufen möchte, wirds plötzlich 1.000 Euro teurer.
Da weicht dann auch gerne mal der Preis bei 'Mobile.de' von dem auf dem Hof ab.

Die haben da allerdings auch so viele gebrauchte WoMo's auf dem Platz stehen und soviel Fluktuation, das es fast unmöglich
ist, dass die Verkäufer die Historie jedes Fahrzeuges kennen können.

Dafür versuchen sie dann aber die gesetzliche Gewährleistung zu umgehen, in dem sie dem geneigten Käufer
eine Erklärung unterschreiben lassen, dass der das grad gekauft Fahrzeug gewerblich nutzen möchte.

Also Augen auf beim Gebraucht-WoMo-Kauf ;-)

DigiMik am 30 Jul 2015 01:21:37

Das Auge isst mit...
Wenn ich etwas verkaufen möchte, dann mache ich das Angebot schmackhaft. Eine verranzte Kist zum Verkauf anzubieten ist schlicht Blödheit.
Ich jedenfalls würde gleich wieder gehen, mir noch nicht einmal die Mühe einer näheren Betrachtung machen.
Aber man sollte auch das Positive sehen: Stell Dir vor, der Händler hätte das Fahrzeug aufgemotzt. Der Vorgänger bleibt aber trotzdem ein Schmuddel! So wie er mit der Inneneinrichtung umgegangen ist, wird er auch die restliche Technik behandelt haben. Dann besser gleich die Abschreckung, um nicht später überrascht zu werden.

LG vom Mikesch

Beduin am 30 Jul 2015 18:47:49

Was auch machmal noch mit rein spielt, wenn der Händler viele Neuwagen hat............... die lassen gerne die gebrauchten bisschen einstauben :?

Biostar am 04 Aug 2015 22:22:53

Ja man kann durch aus schlechte Erfahrungen mit Händlern machen, wirklich traurig manchmal.

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