Hallo zusammen,
selbstschrauber hat geschrieben:Also erstens wer will dir nachweisen, .............
Und zweitens: Wenn Du so wenig Ahnung hast von sicherheitsrelevanten Teilen .............
und drittens: sind auch Fachwerkstätten keine Garantie für korrektes Arbeiten. Beispiel gefällig?
Anlass meiner Frage hier, war eine Gespräch mit meinen Nachbarn, selbige selbst Womo-Fans.
Ich hatte mein
Womo in eine Womo-Kfz-Werkstatt (im schönen Lahn Dill Kreis/Hessen) gegeben um
HU, Gasprüfung etc. zu machen zu lassen. Neben neuem Auspuff und sonstigen diversen Arbeiten wurden auch die Bremsscheiben und –klötze an der VA gewechselt.
Nun hieß es hier im Kreise unseres „Mini-Womo-Senioren-Club“, das könne man doch selber machen. Das ist schon richtig, aber hinsichtlich meines Fallbeispiels, habe ich da halt so gewisse Benken!
Allerdings sehe ich heute zu früher; etwa vor 45 Jahren; schon markante Unterschiede, wie z.B Haftpflichtversicherer eine Schadenregulierung abwickeln! Zunächst wird gefragt, wie viel und warum bezahlt werden soll und dann bekommt man unter Darlegung von Versicherungsbedingungen Verordnungen und Auschlussbestimmungen und und und…., erklärt, was die Versicherung nicht bezahlen will! Dann wird versucht sich mit allen Möglichkeiten aus der Schadensregulierung “herauszuwurschteln“., unter Umständen sogar mit dem Ausschlußgründung fahrlässiger Selbstverschuldung. Sicher, das ist jetzt nicht bei allen Versicherungen so, aber man liest, hört und erfährt es unter Umständen selbst immer wieder. Früher wurde das alles ein wenig lockerer gehandhabt. Da ging man zu seinem Versicherungsvertreter und der hat das in der Regel für und zur Zufriedenheit seiner Kunden gemanagt.
Ich bin selbst gelernter Maschinenschlosser und habe während meiner Berufstätigkeit an Dampf- , Diesel-, und E-Lokomotiven (bitte fragt jetzt bezüglich der Dampflok nicht ,… was macht der „Hundertjährige“ sich den noch an seinem Womo zu schaffen), in der Maschinbau- und wartungsbranche und letztlich als Qualitätsprüfer (allerdings in der Glasindustrie), umfangreiche praktische/theoretische Erfahrungen gesammelt. Ich sehe mich ohne Zweifel durchaus zb.in der Lage die Bremsanlage etc. an einem KFZ nach den Regeln der Technik instandzusetzen. Das hat man in früheren Jahren ja auch bis hin zur Komplettdemontage von Motoren und Getrieben etc. gemacht. Und sicherlich „kitzelt“ es mich heute schon, wo ich jetzt Rentner bin, etwas selbst zu machen. Nicht nur um Geld zu sparen, sondern aus Interesse an der Technik und Spaß am „Werkeln“ hat.
Tja, und bezüglich der Werkstatt-Zuverlässigkeit kann ich dir gerne beipflichten. Es gab bei mir auch schon Werkstattaufenthalte, da bin ich, bevor mir die Tränen kamen, lieber außerhalb einen Kaffee trinken gegangen, um das Elend nicht zu sehen, in der Hoffnung das alles ein gutes Ende nimmt.
Allerdings betrifft, das ja nicht jede Werkstatt. Es gibt unzählige die ihren Job perfekt machen und fehlerfrei sind wir alle nicht.
Sorry, das ich jetzt so weit ausgeholt habe, ich werde mich bessern!
Allzeit gute Fahrt!
Günter