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Können Ladegeräte beim Laden zu großer Batterien sterben?


Alter Hans am 09 Aug 2015 21:17:19

Hallo miteinander,
eine Frage an die Elektrospezialisten.
Bitte ganz knapp beantworten ohne ausführliche Begründung:

Ein modernes IoUo Ladegerät soll möglichst 10 % der Batteriekapazität oder mehr abdecken. Eine 120 Ah Batterie erfordert demnach ein Ladegerät mit mindestens
12 A.
Wenn ich nun ein kleineres Ladegerät über Tage an Landstrom betreibe, kann es dann durch Überlastung kaputt gehen?
Oder braucht es halt nur lange zum Volladen der Batterie?
Für den Ersatz meines defekten Ladegerätes (8 A) möchte ich wissen ob ich aus diesem Grund lieber 18 oder 20 A nehmen soll.


Die Auswirkungen kleiner Ladegeräte auf die Batterie bitte nicht beschreiben.

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Gast am 09 Aug 2015 21:20:29

Alter Hans hat geschrieben:Bitte ganz knapp beantworten,
Die Auswirkungen kleiner Ladegeräte auf die Batterie bitte nicht beschreiben.


Deine Antworten: Nein, Ja.

Dein Alf

Gast am 09 Aug 2015 21:29:55

Hi,
Antwort: nein, ja

Anzeige vom Forum


Alter Hans am 09 Aug 2015 21:33:25

Danke Alf! Und danke Nethunter!

Nein: Das Ladegerät kann dadurch nicht kaputt gehen.
Ja: Es braucht lange bis die Batterie voll ist.

Damit wären die Fragen beantwortet. (wenn ich Eure Antwort richtig gedeutet habe). Die Antwort entspricht dem was ich selber vermutet hatte. Von einem Elektroingenieur hatte ich allerdings gegenteilige Auskunft gehabt. Und kaputte Ladegeräte hatte ich schon zwei. Deshalb meine Fragen an Euch.

kintzi am 09 Aug 2015 22:21:33

Alter Hans hat geschrieben:Von einem Elektroingenieur hatte ich allerdings gegenteilige Auskunft gehabt.


So ganz Unrecht hat der Mann bei Uralt-Lader ohne jeglichen Schutz nicht, dann kann der Kupferlack im Trafo
kochen, wenn Spannung zu hoch.
Bei mod. Lader (Schaltnetzteil/Regelung/Kurzschlußfest) nicht. Gr. Richi

Gast am 09 Aug 2015 22:28:15

Alf, dafür hätte Richi eigentlich ein - verdient ... Oder?

Alter Hans am 10 Aug 2015 09:23:29

kintzi hat geschrieben:So ganz Unrecht hat der Mann bei Uralt-Lader ohne jeglichen Schutz nicht, dann kann der Kupferlack im Trafo
kochen, wenn Spannung zu hoch.
Bei mod. Lader (Schaltnetzteil/Regelung/Kurzschlußfest) nicht. Gr. Richi


Danke Richi,

nun weiss ich ausreichend Bescheid.
Bei meinen defekten Ladern handelte es sich nicht um Uraltgeräte. Einer war erst sechs Monate alt. Der andere wenige Jahre.

xbmcg am 10 Aug 2015 10:01:35

Nein - langes Laden sollte das Ladegerät nicht zerstören
Ja - es braucht etwas länger, zumindest am Anfang des Ladeprozesses, bis die Batterie bei 85..90% ist, dann sinkt der Ladestrom sowieso stark ab.
Ja und Nein - ein zu starkes Ladegerät bringt auch keinen wesentlichen Zeitgewinn, der Ladestrom hängt vom Innenwiederstand der Batterie ab und dieser wieder von der Batterie-Technologie, der Kappazität und Zustand der Zellen. Der einzige Vorteil wäre, dass man effizient auch wesentlich größere Batterien damit zügig laden könnte. Vielleicht haben diese Ladegeräte auch einen besseren Schutz eingebaut - sie sind ja auch wesentlich teurer.

Ein Grund für defekte Ladegeräte ist die mangelhafte Schutzbeschaltung gegen Kurzschluß / Verpolung / zu hohen Stömen z.B. bei defekten Zellen (Zellschluss).
Gute Ladegeräte erkennen einen Batteriedefekt und schalten sich ab / zeigen das an.

kintzi am 10 Aug 2015 13:28:46

xbmcg hat geschrieben:Ein Grund für defekte Ladegeräte ist die mangelhafte Schutzbeschaltung gegen Kurzschluß / Verpolung / zu hohen Stömen z.B. bei defekten Zellen (Zellschluss).
Gute Ladegeräte erkennen einen Batteriedefekt und schalten sich ab / zeigen das an.


Danke ! Das meinte ich weiter oben, habe mich dämlich ausgedrückt. Gr. Richi

Gast am 10 Aug 2015 13:56:17


Für den Ersatz meines defekten Ladegerätes (8 A) möchte ich wissen ob ich aus diesem Grund lieber 18 oder 20 A Nehmen soll.


Hallo Alter Hans,

Diese implizierte Frage wurde nicht beantwortet, weil da kein Fragezeichen war.

Ja, kauf dir ein preisgünstiges, stärkeres Ladegerät. Du hast dann den Vorteil, dass du an Landstrom auch bei eingeschaltetem Verbraucher noch die Batterie lädst.

Ein empfehlenswertes Gerät: Link zum eBay Artikel

Dein Alf

Variophoenix am 10 Aug 2015 14:40:10

Dein Link geht ins Nirvana. :razz:

Gast am 10 Aug 2015 15:01:36

Google 7 Stufiges Ladegerät 20 A

Kostet 85€


Dein.Alf

Alter Hans am 10 Aug 2015 17:02:18

Hallo miteinander,
danke für die Antworten und Hinweise.

Meine Anforderungen an ein Ladergerät 12 V sind:
Blei-Säure, Gel und AGM wahlweise.
Für Akkus bis max. 120 Ah.
Eingangsspannung mind. ab 170 V garantiert (bzw. 120 lt. Prospekt). Max 240 V
Möglichst kein Lüfter, bzw abschaltbar.
Geeignet für Erhaltungsladung (dauerhaft).
Mehrstufige schonende Batterieladung.
Ohne Trafo.
Robust gebaut.
Masse weniger als 2 kg.
Möglichst klein. Max 250x150x100 mm
Wandmontierbar.

Die Geräte die ich gegoogelt habe sind fast alle bei der Eingangsspannung nicht flexibel genug.
Eines meiner Geräte auch nicht. D. h. auf einem Cp oder Stellplatz funktioniert es oft nicht bzw schlecht. Zu Hause bei 230 V völlig problemlos.
Beim Reimo gibts passende Angebote.

Das heisst aber nicht, dass Ihr mir nun ein Gerät aussuchen sollt.
Meine Eingangsfrage ist beantwortet. Dafür meinen Dank

Gast am 10 Aug 2015 17:43:03

das hier hab e ich gemeint:

--> Link (hoffe, nun funzt der Link)


Hier ist die Spannung angegeben mit 200 bis 240 Volt. Laut VDE muss es + 15% + 10 % aushalten. Also für dich geeignet.

Frage: Wo gibt es 170 Volt-Netze?

Dein Alf

heiinjoy am 10 Aug 2015 17:57:51

Hallo Alf,

habe ich in Italien und Kroatien schon gemessen. Waren aber wohl auch Ausreißer. Aber 200 V ist da gang und gebe.



Heiinjoy

Gast am 10 Aug 2015 18:30:36

heiinjoy hat geschrieben:Hallo Alf,

habe ich in Italien und Kroatien schon gemessen. Waren aber wohl auch Ausreißer. Aber 200 V ist da gang und gebe.



Heiinjoy



200 Volt ist ja noch kein Problem.

Aber Achtung, vermutlich auf ital. CP klassische Nullung!

Der Spannungsabfall ist auf der Hin- und auf der Rückleitung gleich groß. Bei Kurzschluss im WoMo hängt diese bis zum Fallen der Sicherung auf 50% Spannung, = 115 Volt! Lebensgefahr!

Dein Alf

harpya am 24 Jul 2016 22:51:41

Ich be bestimmt ein 15 altes Baumarkt Ladegerät mit 8 A, hat bis jetzt noch die Batterie von jeden
Autos die kamen und gingen geladen, Ladekurve usw. vielleicht nicht optimal, vielleicht auch nicht ganz
voll.
Hat mich aber nicht interessiert, Hauptsache startete wieder gut
Kleine Motorrad und große Autoakkus.

kintzi am 27 Jul 2016 09:11:41

Code: --> Link
Der Spannungsabfall ist auf der Hin- und auf der Rückleitung gleich groß. Bei Kurzschluss im WoMo hängt diese bis zum Fallen der Sicherung auf 50% Spannung, = 115 Volt! Lebensgefahr!


Hallo Alf, habe im Haus immer noch klass. Nullung (Fertigstellung Nov.1972, 3-Leiter-Technik Vorschrift ab Mai 1973, wurde damals in Unkenntnis v. d. Elektriker über den Tisch gezogen worden. Ist später zu Recht pleite gegangen).
Außenbereich (nach Sauna-Verteilung mit abgesich. Unterverteilung Garten u. Garagen) neben 2-pol. LS natürlich auch FI. Im Womo schon vor 10 Jahren komische Knaustechnik rausgeworfen u. Kopp 2-fach LS 16A mit FI eingebaut.
Gilt Deine Aussage auch f. meinen Außenbereich ?
Bei Kurzschluss (zuletzt Kabelschnitt vor 4 Tagen ,Christines Heckenschere) fliegt FI u. LS in Unterverteil. Garage und vorgesetztem Sauna-Verteiler sofort. 115V -Phase sind doch Sekundenbruchteil oder ?
Dank u. Gr. Richi

Gast am 27 Jul 2016 12:04:00

Zitat:

Hallo Alf, habe im Haus immer noch klass. Nullung (Fertigstellung Nov.1972, 3-Leiter-Technik Vorschrift ab Mai 1973, wurde damals in Unkenntnis v. d. Elektriker über den Tisch gezogen worden. Ist später zu Recht pleite gegangen).
Außenbereich (nach Sauna-Verteilung mit abgesich. Unterverteilung Garten u. Garagen) neben 2-pol. LS natürlich auch FI. Im Womo schon vor 10 Jahren komische Knaustechnik rausgeworfen u. Kopp 2-fach LS 16A mit FI eingebaut.
Gilt Deine Aussage auch f. meinen Außenbereich ?
Bei Kurzschluss (zuletzt Kabelschnitt vor 4 Tagen ,Christines Heckenschere) fliegt FI u. LS in Unterverteil. Garage und vorgesetztem Sauna-Verteiler sofort. 115V -Phase sind doch Sekundenbruchteil oder ?
Dank u. Gr. Richi





Hallo Richi,

Nur Du (!) erhältst hier ausnahmsweise eine Antwort. :lol:

1. Glaube ich nicht, dass du "klassische" Nullung im Haus hast. Klasisch bedeutet, dass zur Schuko-Steckdose nur 2 Drähte verlaufen und der Schutzleiterkontakt an der Dose auf N gebrückt ist. Hättest du das, würde dir kein FI helfen. Du hast Nullung, das bedeutet die Brücke sitzt am Hauptverteiler zwischen dem N von der Versorgerleitung und deinem PE, generiert damit für dein Hausnetz den PEN (N + PE = PEN) ist hoffentlich mit dem Hauserder verbunden
2. Vermute ich der Aussenbereich wurde ordnungsgemäss mit getrenntem PE/N (also für dich als Laien "dreiadrig") verlegt und deshalb korrekt mit FI abgesichert.
3. Sollte der FI für den Garten wie generell für Steckdosenstromkreise kleiner oder gleich 30mA Auslösestrom haben.
4. Dann (3.) ist die Auschaltverzögerung kurz genug, dass nach menschlichen Ermessen kein Herzkammerflimmern auftritt. (kleiner zwei Vollwellen bzw. 40 msec) Aber da kennst du dich ja besser aus. :wink:
5. Falls (1.) nicht zutrifft, solltest Du grundsätzlich noch noch schutzisolierte Geräte betreiben, oder das Haus neu installieren lassen. Trifft ja keinen Armen ... 8)

hier noch ein Text-Auszug:

"Die maximale Auslösezeit für nicht-selektive Fehlerstrom-Schutzschalter ist laut VDE-Norm DIN VDE 0100-410:2007 Tabelle 41.1 auf 400 ms im TN-Netz (bei Nennspannung 120 V bis 230 V) bei einfachem Nennfehlerstrom festgelegt. Bei 5-fachem Nennfehlerstrom muss der Fehlerstromschutzschalter unter 40 ms auslösen"

Dein Alf

OstfrieslandBE am 27 Jul 2016 12:35:48

Moin,

unten seht ihr die Abschaltzeiten von FI-Schutzschaltern.
Mit "S" sind selektive FI gemeint. Diese gibt es aber nicht in 30mA Ausführung.


kintzi am 27 Jul 2016 13:14:04

Hallo Alf, vielen Dank !

Zu 1) Ja, TN-C-Netz, gemeinhin v. allen Elektriker "klass. N." bezeichnet. Der Hauserder ist über 40 Jahre alt, habe schon in Nachbarschaft "durchgefaulte" gesehen. Meiner sollte auf meinen Wunsch hin im Januar gemessen werden,Termin aus Verhinderungsgründen gecancelt u. Aktion vergessen, sträflich ! * Den kl. Unterschied in der Definition/Schaltung wußte ich bisher nicht.
Zu 2) ja ! 3) ebenfalls. 4) Ja, die Nutzzeit zur Membran-Depolarisation wird nicht erreicht. Zu 5) Na ja, relativ.

* Der Hauserder war von den Brüdern an die Schiene beigebogen, aber nicht angeklemmt. Haben erst die Antennenleute bei Errichtung
des Mastes gemerkt.
Nochmals Dank u. Gr. auch dem Ostfriesen ! Richi

Gast am 27 Jul 2016 13:53:39

Richi,

also doch "klassisch?" siehe diese Web-Seite:

--> Link



Dann neu installieren lassen und gut ist, oder nur noch schutzisolierte Geräte!

Oder Nullung?



Dann wäre es gut

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