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Es werden mittlerweile immer mehr Weißware-WoMo's mit Allrad hergestellt. Hymer kam mit dem ML-T auf Sprinterbasis, nun wird der ML-I vorgestellt. Concorde soll nun auch die Allrad-Option für Iveco Daily Basis anbieten. Klar das diese Mobile keine wirklichen Offroad-Eigentschaften haben und sicherlich auch nicht haben sollen. Eher Sicherheit geben bei feuchten Wiesen und ähnlichen Untergründen. Ich finde diese Allrad Option generell interessant. Wie sieht es denn so bei der Forum-Gemeinde aus? Auf jeden Fall auch eine Preisfrage. Unser neuer Wochner auf Sprinter hätte nochmal über 11000 € mehr gekostet. Der erste Allrad, der von denen gebaut wurde, ging nach Finnland. Da macht es sicher Sinn, aber für den Normalbetrieb muss das m.E. nicht sein. Und ein Offroader wird das Fahrzeug auch nicht, da hast du recht. Hallo, am günstigsten wird der 4x4 von Ford auf der Basis des Transit angeboten da liegt der Preisunterschied beim Hecktriebler zum Allradler bei etwa 5000€, wer viel im Schnee oder auf Schotterpisten unterwegs ist für den lohnt sich das auf jeden Fall. Ist eine interessante Frage... Wie immer ein Tradeoff zwischen Bauch und Hirn. Bauch sagt interessante Technik, nie mehr in der nassen Wiese stecken bleiben, super bei Schnee, Angeberfaktor, haben wollen! Hirn sagt hohe Mehrkosten, höherer Spritverbrauch, höheres Kostenpotential bei Reparaturen... Besser nicht. Am Ende kommt es auf die Anwendung an. Für die Weltreise ein Muss, im Gebirge oder im europäischen Winter nice to have, für den 04-10 Wohnmobilisten totaler Unsinn. Aber für die nicht-Weltreisenden gibt es ja noch Alternativen. Wir haben uns für Heckantrieb mit Sperrdifferential entschieden (beim Gebrauchtkauf, also teilweise Glück gehabt), das ist von der Fahrphysik (Traktion) her schon mal besser als Frontantrieb, aber gegen Allrad natürlich nur die zweitbeste Lösung. Bis denn, Uwe einziger Grund für eine Sperre wäre bei mir, ob ich im Winter meine Auffahrt mit 10% hoch komme. Von den Kosten her, wäre es dann aber günstiger die Auffahrt zu beheizen als jedes neue Womo mit Allrad auszustatten. Fahre seit 13 Jahren mit Diffsperre und habe sie vielleicht 4x genutzt. Wahrscheinlich hätte ich die 4 Situationen auch ohne Sperre gemeistert? :nixweiss: Bei Stellplatz-Urlaub braucht man das selten, wer campt kann schon mal auf der feuchten Wiese steckenbleiben. Mit Keilen / Matten kann man sich auch behelfen, aber Allrad ist halt was schöneres. Ich hätte gerne einen. Für Offroad-Urlaub ist der Aufbau der Weisware auf Dauer zu instabil, er ist nicht für solche Belastungen gebaut.. Sollten wir einmal kein Gogolobil (perm. Allrad, 3 Diff.sperren, 2 Untersetzungen) mehr haben und nur noch gemäßigtere Reisen machen, dann käme nur ein Weißware-Allrad in Frage. Aber bis dahin möge noch sehr viel Zeit mit schönen Reisen abseits der normalen Routen verstreichen. Habe die Ehre Gogolo Ich bin in den 21 Jahren die wir mit Wohnmobilen unterwegs sind bisher 3 mal steckengeblieben. 2 mal mit dem Ducato Front- und einmal mit Sprinter Heckantrieb. Im letzten Fall bin ich nicht mal sicher, ob´s der normale Allrad "gerissen" hätte. Wir sind auch zukünftig praktisch nur in Europa unterwegs. Wenn es ganz dicke kommt, auch mal Island. Aber dort sollte der Heckantrieb bei Vermeidung von bestimmten Strecken auch ausreichen. Daher werden wir die 11.000 Euro Mehrkosten für dieses kleine bischen gefühlte Sicherheit nicht investieren. Roman da wir häufiger in z.T. abgesoffenen Fahrerlagern stehen , kommt ein Allrad (z.B. Transit) sehr wohl in Frage. Bleibt für mich allerdings eine Kostenfrage , ansonsten hat es bisher auch der Hecktriebler gerissen , ohne stecken zu bleiben. Jan Hallo, zur Zeit ist Allrad chic und quasi ein neues Statussymbol bei Wohnmobilisten. Wir haben uns bei unserem Bimobil auf Iveco, Zwillingsbereifung und Heckantrieb bewusst gegen Allrad entschieden und haben ihn auch in den letzten sechs Jahren noch nie vermisst. Wir standen schon oft inmitten der Expeditionsmobile, deren Besatzungen sich verwundert die Augen gerieben haben, wie wir das wohl hierher geschafft haben. Wir sind sicher langsamer und vorsichtiger dorthin unterwegs, aber unser Ziel haben wir in Europa und Kanada bisher immer ohne fremde Hilfe erreicht. Bei ausreichender Bodenfreiheit und umsichtiger Fahrweise in schwierigem Gelände ist Allrad für uns kein Thema! Für Wüsten, Flussdurquerungen etc. ist die Massenware ohnehin nicht geeignet, egal, ob Allrad oder nicht. silber Moinsen, wo braucht man die Traktion? Die sumpfige Wiese, der steile Schotterweg... Zumeist würde es da auch ein Hecktriebler tun. Die Frage ist weiterhin, ob man sich mit einem gewöhnlichen WoMo auf Pfade bewegen würde, wo man auch nur Ansatzweise einen Allrad gebrauchen könnte. Es fehlt an Bodenfreiheit, alleine Rüttelpisten würden es schlicht zerlegen. In all den Jahren hab ich einen Allrad nur ein paar mal gebraucht, Bodenfreiheit war meist wichtiger. Das waren dann Allrad-Situation mit richtigen Allradmobilen. Ich habe mit dem MB-Spielzeugallrad kein Gelände-WoMo, aber Stabilität und Bodenfreiheit. In den letzten 2 Wochen hab ich den in der Tat 2 Mal gebraucht. Wenden auf einer tiefen Wiese den Berg hoch und auf einen SP südlich Lenggries mit tiefem weichen Boden den Berg hoch. Aber nur deshalb, weil ich eine Tonne Anhänger hinter mir her zog. Im ersten Fall nur wegen der Untersetzung, in Lenggries wegen der Traktion. Aber wer macht das mit einem normalen WoMo? Von daher sehe ich das eher als Werbegag. Heckantrieb mit Sperre, das macht für mich noch Sinn. LG vom Mikesch |
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