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Dürfen wir unser Wohnmobil ganzjährig vor unserem Haus in einem Wohngebiet parken? Auf dieser Straße dürfen auch Autos ganz normal stehen und es ist genug Platz für alle da. Unser Wohnmobil ist 8,5m lang und wiegt ca. 5000kg. Das wird den Nachbarn sicher nicht gefallen. Aber wenn es erlaubt ist? Der § 12 der STVO --> Link gibt darüber Auskunft. Was er nicht verbietet ist erlaubt. Das hat einer meiner Nachbarn jetzt auch gelernt. Allsquare Klar kannst du es machen wenn es rechtlich erlaubt ist. Es kommt aber sicher auf den Einzelfall und ein bisschen Fingerspitzengefühl an... wenn es an einer Stelle steht wo es definitiv nicht stört wird ist es sicher soweit OK, es kann aber im andern Falle trotzt rechtlicher Zulässigkeit trotzdem Ärger geben. Kai Den Nachbarn, die sich daran stören, gefällt oft das Erscheinungsbild nicht. Selbst wenn das WoMo keinen Platz benötigt und niemanden behindert, beschweren sich einige Leute darüber. Ausprobieren und im Problemfall mit den Leuten reden. .....hinzu kommt, dass man sich in Deutschland auf den Neidreflex, und seine bisweilen üblen Folgen, eigentlich immer verlassen kann. Mit fröhlichen n Wolf Ich würde ein 8m Wohnmobil das vor meinem Fenster Fenster steht, nicht tolerieren. Kannst Du es vor Deinem Haus abstellen, ohne das es den Nachbarn stört? Wie schon beschrieben, kommt sehr auf die Straßenverhältnisse und Nachbar an. Julia
Sondern was tun ? Allsquare Einen Weg suchen, das das Fahrzeug anderwo hingestellt wird :!: :ja: . Ich käme nicht aud die Idee, mein Womo dem Nachbar dauerhaft vors Haus zu stellen. Damit ist Ärger doch vorprogramiert :!: Julia Gibt es keine Möglichkeit auf dem eigenen Grundstück einen Platz für das große Womo zu finden? Ich würde auch davon abraten Ärger mit den Nachbarn zu riskieren,da ziehst Du auf dauer den kürzeren.Nimm es mir nicht übel,aber bevor man so ein Fahrzeug kauft sollte man auch darüber nachdenken wo man es abstellt. Arno
Oft hilft es, eine Frage oder ein dargestelltes Problem zu lesen, und nicht eigene Horrorgedanken zu kommentieren. Der Fragesteller schrieb:
Nicht mehr, nicht weniger. Und ohne Kenntnis der genauen Umstände würde ich kein Szenario konstruieren, das den dritten Weltkrieg nachziehen könnte. Aus diesem Grund habe ich nur die rechtliche Grundlage verlinkt. Vor meinem Haus stelle ich solange ein Wohnmobil, solange es mir passt. Denn hier passt auch: „Es gibt kein Grundrecht auf ein besseres Leben“ Zitat aus der FAZ ! Es gibt auch kein Grundrecht auf freien Blick auf die Pyramiden oder den Petersdom ... Allsquare Mal zwei Zusatzfragen an den TE: Du stehst mit allen Rädern auf der Straße? Sind dort Parkbuchten eingezeichnet? Eine Parkbucht eingezeichnet???? Tja, kommt halt drauf an, wie man so mit den Nachbarn steht. Wobei Beschwerden halt schon nachvollziehbar sind. Wenn ich mit Campen nix am Hut habe und mir stellt einer seine Landyacht direkt vors Wohnzimmerfenster, wäre ich auch bedient. Zumal der Gesetzgeber mit seinem Parkverbot für Kfz über 7,5 Tonnen in Wohngebieten ja auch bezweckt, dass da eben nicht irgendwelche geparkten Riesenkästen das Stadtbild versauen. Und wenn wirklich einer das Ding hasst und nachts mal mit seinem Schlüssel dran entlang geht, nützt einem die Rechtslage auch wenig. Also immer mit Gefühl, Nachbarn sind auch Menschen :D und wenn da einer sauer drauf reagiert, würd ich mir halt nen Abstellplatz suchen. Der gehört einfach zu den laufenden Kosten dazu und fertig. Bis denn, Uwe
Leute ... ihr seid offensichtlich Stadtmenschen ... hier (bei mir) gibt es keine Parkbuchten ! Hört auf mit so einem Scheiss, wir (also der TE und ich) leben auf dem Lande !!! Hier gibt`s keine Parkbuchten ... Hallo Spooner777, wo lebst DU ? Allsquare Also ich würde das mal ausprobieren und mit den Nachbarn reden. Wir legen auch in einem Wohngebiet mit Doppelhäusern. Wenn unser WoMo da mal ein paar Tage steht, ist das schon (auch für die Nachbarn) ok. Wir haben jedoch noch ein angrenzendes Mischgebiet (Wohnen und Industrie), da sind auch die Parkbereiche größer und man nimmt nicht gleich irgend jemanden die Sonne. Da wird das WoMo dann stehen, wenn wir es länger nicht brauchen. Bei Freunden von uns stand auch mal eine riesen Teil direkt vor dem Küchenfenster... Die waren nicht sehr begeistert.... Und die spielten dann auch mal mit dem Gedanken, dort einfach mal die Luft raus zu lassen. "Soll der WoMo-Fahrer doch seine eigene Aussicht zubauen und nicht unsere....!" Zitat
Hallo, ich lebe auch auf dem Land und bei uns gibt es sowohl Gehwege und Parkbuchten. Nein, nicht in den Ortschaften mit drei Häusern, aber da haben die Nachbarn auch keine Probleme mit einem kleinen Womo. Da sind die Schlepper und Drescher viel, viel grösser.... :D Allgäuer, wo hast du vom Landleben des TE gelesen?
Du weißt nicht, welche Konsequenzen das hat? Schau mal nach...... Ob Land oder Stadt, ich kenne beides, eine Parkbucht ist ein fest angelegter Parkplatz neben einer Straße. Ein Parkplatz wird meist eingezeichnet. Parkbucht und Parkplatz ist ein großer Unterschied. Genau, und bei einem eingezeichneten Parkplatz darfst du innerhalb der Markierungen stehen. Korrekt? Und wenn das Fahrzeug groesser ist, gibt es Mecker. Jetzt verstanden? Mit dem Gehweg auch kapiert! Das sind Antsatzpunkte, mit denen die bösartigen Nachbarn den passenden Hebel haben........
Wo soll denn da der große Unterschied sein?
Wo soll denn da der große Unterschied sein?[/quote] Eine Parkbucht braucht nicht und ist auch in der Regel nicht markiert und liegt neben der Straße bzw, deren Verlauf. Die Ausgangsfrage war an den TE von wolfherm, ob die Parkbucht eingezeichnet ist. Eine Parkbucht verliert oder gewinnt mit oder ohne Einzeichnung meist keine Wertig beim Parken, wenn das KFZ drauf passt und nicht in die Straße reicht. Bei einem Parkplatz mit oder ohne Markierung sieht das doch schon anders aus. Auf dem Land sind die Dorfstraßen am Straßenrand wenn Parken erlaubt meist nicht markiert. Ist die Straße breit genug, kann ich dort auch mit üblicher Breite von 2,50m und Länge XXXX parken. Sind sie markiert auf PKW Level, dann gibt es ein Problem mit der Straße oder mit dem Bürgersteig.
Die Ausgangsfrage war an den TE von wolfherm, ob die Parkbucht eingezeichnet ist. [/quote] Jetzt alles klar. Diese Frage hatte ich übersehen und deshalb meine Verwunderung. Danke erstmal für die Antworten. 1. Es ist keine Parkbucht. 2. Keine Küchenfenster werden zu gestellt. 3. Im Prinzip kann das jedem Anwohner egal sein. Aber Nachbarn suchen ja oft einen Grund sich ein zu mischen. 4. Auf dem eigenen Grundstück wäre es möglich aber dann steht es direkt vor der Terasse des Nachbarn und das könnte ihn tatsächlich stören.
Unter Dauerhaft verstehe ich z.B. für die Ewigkeit. Was hast du mit dem 5 Tonner eigentlich im Sinn? LG Ich finde es eigentlich schade, wenn jemand ganz normal eine Frage stellt, dass er sich dann gleich rechtfertigen soll. Leider ist ein dauerhaft geparkten Fahrzeug im Wohngebiet oft ein Ärgernis für die Nachbarn mit Blockwartmentalität. Erlebe das aus eigener Problemstellung immer wieder. Eine gute Lösung habe ich dafür ich gefunden. Liebe , Alf Hier kann man nicht editieren. Soll heißen - nicht gefunden -
Ich hatte das Problem vor Jahren. Obwohl das Womo nur zum Be- und Entladen für einige Tage an der Straße abgestellt wurde, wurde ich eines Tages von einem angesprochen, warum ich denn das Womo unbedingt immer auf seiner Seite abstellen würde, ob ich dies denn nicht auch mal ein paar Meter weiter beim nächsten Nachbarn machen könnte. Ich teilte ihm dann mit, dass dies eine öffentliche Straße sei und ich mein Womo dort abstellen könne, wo es mir passen würde und er doch wohl gesehen habe, dass es sich nur um ein paar Tage handeln würde und er solle doch nicht auf diese Art reagieren. Letztendlich führte das Gespräch zu keinem Ergebnis. Ich hatte mich dann aber dazu entschlossen, beim nächsten Mal das Womo woanders abzustellen und habe dann den Anwohner, vor dessen Grundstück ich nun seit Jahren für den kurzen Zeitraum parke, angesprochen und gefragt, ob ihn mein Womo stören würde, was von ihm verneint wurde. Mit diesem komme ich nun immer wieder ins Gespräch, ab und zu bekommt er mal eine gute Flasche Wein und gut ist es. Und wie es schon angesprochen wurde, bei diesen bestimmten Typen von Nachbarn kann man nie wissen, wie sie reagieren und ich möchte nicht am Womo erscheinen und dann feststellen, dass durch Unbekannte Beschädigungen verursacht wurden. Deshalb mein Rat, auf jeden Fall, wenn es um einen längeren Zeitraum geht, einen geeigneten Abstellplatz suchen und dort das Womo abstellen, auch wenn es einige Euros kostet, aber man hat seinen Frieden.
Das ist wohl war, aber da ich das WoMo aber oft für geschäftliche zwei bis drei-Tagestrips brauche, müsste ich dann einen erheblichen Aufwand beim Rüsten betreiben. Der coolste Spruch eines Nachbarn in diesem Zusammenhang: Wir haben das Haus nicht gekauft damit jemand anderes auf unserem Bürgersteig parkt, den Parkplatz brauchen wir, wenn wir Besuch bekommen. (Da ging es um den durch meinen Sohn geparkten SMART!) Die Welt ist schlecht. Dein Alf Hallo Allsquare,
Was das Verhältnis zu Ihm sicherlich nachhaltig verbessert!. Wenn man hier auf Konflikt aus ist zieht man - wie schon geschrieben - den Kürzeren. Ich würde es auch so machen wie Brawo1 und im Problemfall lieber nachgeben, Recht hin oder her. P.S. Das "lernt" man nach abgetretenem Spiegel + eingeschlagener Windschutzscheibe!
das ist schnell ersetzt. Schlimmer sehe ich die dauernde spychische Belastung, auch wenn man selbst ein dickes Fell zu haben glaubt, der Partner muss auch damit leben.
Da scheint D (vermutlich auch andere Länder) so zivilisiert und rechtstaatlich. Jeder kleine Kratzer am Auto ist gleich eine Katastrophe. Aber dann scheinen (nach den Beiträgen hier) viele einen öffentlichen Raum als ihren privaten Besitz anzusehen und reagieren bei (legaler) Störung mit strafrechtlich verfolgbarer (Lynch-) Zerstörung. Das kann ich nicht verstehen. Das Maximum für mich wäre ein Zettel, den ich an die Windschutzscheibe klebe, wenn das Fahrzeug wirklich behinderend (z.B. für eine Zufahrt) steht. RK Lieber rkopka aus dem Nachbarland Österreich, also Kratzer am Auto sind für Österreicher auch ein Weltuntergang, könnte aus Erlebnissen ein Buch darüber schreiben. Aber in AT gibt es im öffentlichen Raum mit WoMo parken des Problem fast nicht, denn dort gibt es nicht viele Parkplätze. Ist in der Schweiz noch problematischer, aber weit ist AT nicht mehr davon entfernt. Da ist Deutschland ein Eldorado, bei der Masse an WoMo ist die Problematik doch gering. LG
Die Problematik wird aber immer wieder thematisiert. Und nicht nur für Womos sondern anscheinend auch für KfZ aller Art. Auch in A gibt es Parkplätze (im öffentlichen Raum), auch in Wohnvierteln... und dort stehen sogar Fahrzeuge... Die Thematik ist deshalb für Womos geringer, weil es hier richtige Wechselkennzeichen gibt und die meisten solche nutzen und ihre Fahrzeuge ohne Kennzeichen deshalb nicht im öffentlichen Raum parken dürfen. RK
OT: Österreich, du gesegnetes Land. Dafür würde ich auch in D eine GoBox in Kauf nehmen... Habe die Ehre Gogolo
Es bestand nie ein "Verhältnis", wir reden nicht miteinander. Er war Grundschul-Rektor, meine Frau "nur" Lehrerin ... mit solchen Ex-Untergebenen redet man nicht, das wäre unter seiner Würde. Das Womo stand auch nicht vor seinem Haus, ja nicht einmal in seiner Sichtweite. Es stand in einer Stich-Seitenstraße, ganz am Ende wo keiner mehr fährt. Es passte ihm offenbar auch nicht. Auch wenn ich mir jetzt den Zorn von Einigen zuziehe. Wirklich schön finde ich es nicht wenn in Wohngebieten diese "Riesenkühlschränke" rumstehen, zumindest, wenn dauerhaft. Daher bemühen wir uns immer die Verweildauer des Womo vor unserem Haus so kürz wie problemlos möglich zu halten, und wir wohnen auch in einer reinen Wohnstrasse, in der es eigentlich ausreichenden Parkraum für alle gibt. Tom
ein wenig verstehe ich das schon. Ähnlich wie bei den Hundebesitzern, da darf der eigene Hund auch nur in oder vor fremden Gärten scheixxen und blos nicht in oder vor den eigenen Garten. Die Autos und nun auch Wohnmobile werden auf die gesamte Nachbarschaft verteilt, Hauptsache der eigene Garten mit dem tollen Ausblick bleiben unberührt.
Hat man ja bei Dir gesehen! :ja: Du parkst ja auch immer 200m vor dem Haus. ;D sorry, konnte ich mir jetzt nicht verkneifen
Also in unserer Wohnstrasse kann überhaupt kein Auto parken, so schmal ist sie. Also stehe ich entweder in meiner Einfahrt, oder aber in der Nähe am Ende einer Stichstrasse. Dort kann kein Anwohner, aufgrund der Bepflanzung, das Womo überhaupt sehen. Der direkte Anreiner wurde von mir angesprochen, ob es ihn störe. Seine Antwort war "nicht im Geringsten"; er stellt dort seinen Anhänger ab. Und im Winter ist diese Stichstrasse gar nicht zu nutzen, es sei denn man steht auf Schäden durch den Schneeräumdienst. Bei uns kommen gelegentlich pro Nacht schon mal 80cm Schnee runter, dann schiebt der Radlader den Schnee einfach bis ans Ende. Meine Lösung ist jetzt, und wird in ein paar Tagen verwirklicht, der eigene Garten. Hecke auf, Grassteine auf einen vorbereiteten Untergrund und fertig. Das Bauamt hat keierlei Einwände. Dann kann man im Sommer sogar das Gras mähen, wenn das Womo nicht da steht. Und von außen siehts auch keiner, da generell die Hecken bei uns so hoch sind.
Zum einen ging es mir um die Verhältnismäßigkeit, sich für sowas einer möglichen strafrechtlichen Verfolgung auszusetzen. Zum anderen: wo ist denn da eine tolle Aussicht auf eine Wohnstraße, auf der Autos parken und auf der anderen Seite wieder Bäume und Häuser sind !? RK
Na zumindest eine gewohnte Aussicht, wenn ich über meine Hecke die gepflegten Nachbarhäuser und Gärten sehe. Wenn da auf einmal eine verdreckte weisse Wand dauerhaft das Blickfeld unterbrechen würde, tät mich das sehr wohl stören. [/quote] Das ist eine andere ganz andere Verhältnismäßigkeit. Wenn PKW`s parken kann man den gewohnten und Wink zum Nachbar auf der anderen Straßenseite tätigen, was in Österreich ja noch vorbildlicher geschieht wie in Deutschland. :mrgreen: Ein Geschoss von 3 Meter Höhe und 8 Meter Länge kann dies verhindern. Auch ein Wechsel der Straßenseite für Kinder ist bei einem Schuhkarton ähnlichen KFZ Aufbau der Superlative eher gefährlicher, als bei parkenden PKW`s. Die Nachbarschaftshilfe mal bei Abwesenheit ein Auge aufs Haus zuwerfen ist auch eingeschränkt. Außerdem kann man nicht mehr beobachten wer gegenüber ein aus geht. Für meist ältere Damen und Herren die womöglich nicht mehr gut auf den Beinen sind nimmt dadurch eine ihnen noch gebliebene wichtige Lebensqualität. LG
Das mag vielleicht für einen parkenden Lamborghini Huracan gelten aber heutzutage haben fast alle PKW´s dunkle Scheiben und die verhindern es genauso den Strassenverkehr zu beobachten. Lieber Frank, auch für mich ist einfacher mit einem Blick über eine PKW Haube den Straßenverkehr zu beobachten wegen einem Seitenwechsel als um eine eckige 3 Meter hohe Mauer den Kopf in die Fahrbahn zustrecken, das kann der letzte Blick sein. :mrgreen: LG |
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